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Der Berliner CSD hatte immer wieder Probleme mit gleichzeitigen Fußball-Turnieren und auch Modewochen (Bild: Dominik Dierich)

Der Pride und auch das schwul-lesbisches Stadtfest finden wegen der Fußball-EM in Frankreich erst Mitte Juli statt.

Die Berliner Haupstadt-Szene geht neue Wege: Aufgrund der Fußball-EM im nächsten Sommer haben sich die Verantwortlichen des CSD und des schwul-lesbischen Stadtfestes im Nollendorfkiez darauf verständigt, die Veranstaltungen um rund einen Monat zu verschieben.

Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung findet der CSD damit am 23. Juli statt, das Stadtfest wie üblich am Wochenende davor. "Wenn Berlin 2016 wieder im Fußballfieber ist, muss sich diesmal niemand zwischen Fanmeile oder dem LSBTI*-Pflichtprogramm entscheiden", heißt es in der Mitteilung.

"Ende Juni läuft die UEFA EURO 2016 (die Fußball-EM der Männer) gerade auf Hochtouren, mit Viertelfinalspielen am üblichen CSD-Wochenende. Daher wird der CSD auf einen späteren Termin ausweichen, und zwar auf den 23. Juli. Dieses Datum bietet auch ausreichend Abstand zu den anderen großen CSDs in Deutschland."

Der CSD findet damit kurz nach Beginn der Ferien statt, auch der Bundestag ist zu dem Zeitpunkt in Sommerpause. (nb/pm)



#1 BeschwerdeAnonym
#2 MarekAnonym
  • 15.08.2015, 14:33h
  • Das ist ein denkbar schlechter Termin, da Ende Juli viele schon in Ferien sind.

    Oft sind zu dieser Zeit auch die Temperaturen so extrem, dass es dem ein oder anderen zu heiß sein könnte.

    Und da dann auch schon der Bundestag in Ferien ist, erreicht ausgerechnet der Hauptstadt-CSD nicht die Politiker. Obwohl das wichtiger denn je wäre...
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#3 Patroklos
#4 PeerAnonym
  • 15.08.2015, 17:52h
  • Antwort auf #1 von Beschwerde
  • So viel zur Aussage, es gäbe keine Überschneidung zu anderen CSDs... Sondern sogar ausreichenden Abstand.

    Im übrigen:
    wieso müssen wir immer vor Fußball zurückstecken? Ist ja nicht das erste mal; es wurden ja auch schon Routen und Feste an andere Plätze verlegt, wegen Fanmeilen.

    Wer sagt eigentlich, dass Fußball-Events immer freie Auswahl über Orte für Fanmeilen, etc. haben, während wir immer automatisch diejenigen sind, die (faule) Kompromisse eingehen müssen.
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#5 userer
  • 17.08.2015, 17:48h
  • "Wenn Berlin 2016 wieder im Fußballfieber ist, muss sich diesmal niemand zwischen Fanmeile oder dem LSBTI*-Pflichtprogramm entscheiden"

    Vor dieser Entscheidung hätten mit Sicherheit hunderttausende Schwule gestanden

    Und wieso eigentlich "Pflichtprogramm"?
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#6 TheDadProfil
  • 17.08.2015, 18:36hHannover
  • Antwort auf #5 von userer
  • ""Vor dieser Entscheidung hätten mit Sicherheit hunderttausende Schwule gestanden""..

    Ja, natürlich..
    Es soll Hunderttausende Schwule Fußball-Fan's geben..
    Hab ich jedenfalls mal irgendwo gelesen..
    Stand irgendwo zwischen der Meldung über Heterosexuelle Priester, und dem Coming-Out von Peter-Altmair..
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