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Die Angreifer warfen einige Feuerwerkskörper in den Keller, in denen sich LGBT zum CSD-Empfang trafen

Offenbar nationalistisch gesinnte Fußball-Fans warfen Feuerwerkskörper in einen Raum, in dem ein Empfang zum CSD stattfand.

In der südukrainischen Hafenstadt Odessa haben am Samstag mehrere Dutzend Jugendliche und Männer ein Treffen von Schwulen und Lesben überfallen. Dabei warfen die teilweise mit Mundschutz verhüllten Angreifer auch Feuerwerkskörper in das Gebäude und drangen teilweise in die Räume ein.

Von den Besuchern der Veranstaltung, die im Rahmen des Odessa Pride stattfand, wurde offenbar niemand verletzt. Die Polizei nahm Medienberichten zufolge etliche Angreifer wegen "Hooliganismus" fest. Einige sollen Abzeichen der Ultras des Fußballvereins Chernomorets Odessa getragen haben.

Die CSD-Demo wurde "aus Sicherheitsgründen" verboten

Die LGBT-Aktivisten hielten in dem Gebäude einen Empfang zum CSD ab, am späteren Nachmittag soll noch eine Podiumsdiskussion in einem Hotel folgen. Eine für diesen Samstag geplante Demonstration, der Marsch für Gleichberechtigung, war vor wenigen Tagen auf Antrag der Stadt von einem Gericht aus angeblichen Sicherheitsgründen abgesagt worden (queer.de berichtete). So hatte es Drohungen von Rechtsextremen gegeben, zudem war für Samstag ein Fußballspiel der beiden ukrainischen Mannschaften Schachtjor Doezk und Dnipro Dnipropetrowsk im Stadion von Odessa angesetzt.

Zu dem mehrtägigen CSD-Festival sind auch mehrere LGBT-Aktivisten aus München angereist, sie berichten mit leichter Verzögerung in einem Blog von den Geschehnissen. Demnach hätten auch einige geplante Veranstaltungsorte in dieser Woche dem CSD abgesagt.

Erst im Juli war in Odessa ein Gay-Club überfallen worden, durch eine Granate wurde ein Sicherheitsmitarbeiter verletzt (queer.de berichtete). In Kiew fand in diesem Jahr eine CSD-Demonstration statt, auch wenn die Stadtverwaltung die Organisatoren um eine Absage gebeten hatten. Mutmaßliche Rechtsextremisten lieferten sich dabei Straßenschlachten mit Polizeibeamten (queer.de berichtete). (nb)

Youtube | Ein Video des Angriffs


#1 hugo1970Profil
  • 15.08.2015, 18:40hPyrbaum
  • Das Bild, eine Schande für die gesamte menschliche Gattung, sogar die Raubtiere haben noch mehr Respekt vor Ihrer Beute als diese Faschisten vor anderen Menschen.
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#2 hugo1970Profil
  • 15.08.2015, 18:42hPyrbaum
  • Wenn in einem Land, egal wo, auch bei uns in deutschland sollche Gräueltaten vorkommen muß verklagt werden und zu hohen Geldstrafen verurteilt werden und diese Gelder dürfen nur für LGBTI Einrichtungen genutzt werden.
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#3 hugo1970Profil
  • 15.08.2015, 18:44hPyrbaum
  • "Einige sollen Abzeichen der Ultras des Fußballvereins Chernomorets Odessa getragen haben."

    Falls es so sein sollte, darf der Club 5Jahre nicht mehr spielen und 10 Jahre nicht mehr international
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#4 hugo1970Profil
  • 15.08.2015, 18:47hPyrbaum
  • Da muß dringenst und schleunigst eine internationale Kommission die Geschehnisse untersuchen, ich könnt mir auch vorstellen, das das Russland die Hände im spiel hat.
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#5 PeerAnonym
#6 volo1310Profil
  • 15.08.2015, 21:48hKherson
  • Antwort auf #5 von Peer
  • Wirklich? Glauben Sie, die Ukraine gehört zu Russland, weil es dort homophobe Hooligans gibt? Warum finden Sie denn nicht, dass die Ukraine zum Westen gehört, weil es dort Schwule und Lesben gibt?
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#7 denwebsEhemaliges Profil