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Ein Foto der Abschlussveranstaltung in Salzburg (Bild: Eighteen:22)

Vergangene Woche haben in Salzburg rund 60 Menschen das globale jüdische Netzwerk "Eighteen:22" für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender gegründet.

Netzwerk-Initator Robert H. Saferstein erklärte, mit dem Netzwerk könnten jüdische Aktivisten schneller auf Herausforderungen reagieren. Es habe in den letzten Jahren Fortschritte gegeben, "sogar in orthodoxen, strenggläubigen Kreisen", so Saferstein gegenüber der Nachrichtenagentur APA. "Es gibt mehr Toleranz, auch mehr Dialog, als das noch vor fünf Jahren der Fall war".

So sprächen sich immer mehr Rabbis gegen "Therapien" zur Heilung von Homosexualität aus. Gerade der von einem jüdischen Extremisten verübte Anschlag auf den CSD Jerusalem zeige, dass es noch viel zu tun gebe.

Der Name der "Eighteen:22" bezieht sich auf den Levitikus-Vers im 3. Buch Mose des Alten Testaments, in dem es heißt: "Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel." Den Namen habe man aus Trotz gewählt, weil diese Bibelstelle seit Jahrhunderten gegen LGBT verwendet werde. So hatte erst vor zwei Wochen der schweizerische Bischof Vitus Huonder die Stelle bei einer katholischen Familienkonferenz zitiert – zusammen mit einer anderen Bibelstelle, in der die Hinrichtung von Schwulen gefordert wird (queer.de berichtete). (dk)



#1 KathiGr
  • 19.08.2015, 23:58h
  • Anstatt sich nur auf die Homophobie von Gottesanbetern zu konzentrieren, sollte man die Gottesanbetung an sich bekämpfen.
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#2 Markus44Anonym
  • 26.08.2015, 02:57h
  • Es ist sehr erfreulich, dass mittlerweile sowohl im Reformjudentum als auch im Konservativen Judentum homosexuelle Paare theologisch akzeptiert sind. Dort erhalten sie eine Segnung nach dem Gang zum Standesamt.

    Probleme gibt es "nur" noch im Orthodoxen und insbesondere im Ultraorthodoxen Judentum.
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