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Kommentare zu:
Berlin: Mord im Cruisingpark


#1 Ali AsülAnonym
  • 20.08.2015, 12:41h
  • Was sind bestimmte Stellen im Berliner Tiergarten anders als "homosexuelles Milieu"? Dort trifft man auf drogenabhängige Stricher, Kriminelle und Roma-Jungs, die sich für Geld anbieten. Dieses Milieu unterscheidet sich durch nichts vom heterosexuellen Rotlichtmilieu in einem anderen Teil des Tiergartens.
    Kein Mensch bezeichnet den CSD oder die schwule Partyszene als "homosexuelles Milieu", aber im Fall des Tiergartens ist diese Bezeichnung angebracht.
    Oder muss man als schwuler Mann ALLES toll finden, nur weil es durch Schwule geschieht?
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#2 Harry1972Profil
  • 20.08.2015, 12:47hBad Oeynhausen
  • Schlimm genug, daß da ein Mensch gewaltsam ums Leben gekommen ist.
    Geradezu ekelhaft, wie der Berliner Kurier diesen Umstand nutzt, um Schwule verächtlich zu machen und ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig die Bildungspläne sind.
    Dieser Homomilieu-Reflex ist auch immer wieder bei Aktenzeichen XY-Ungelöst zu beobachten.
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#3 HonestAbeProfil
  • 20.08.2015, 12:56hBonn
  • Antwort auf #1 von Ali Asül
  • "Kein Mensch bezeichnet den CSD oder die schwule Partyszene als "homosexuelles Milieu", aber im Fall des Tiergartens ist diese Bezeichnung angebracht."

    Ach nein? Wo ist da bitteschön die willkürliche Linie? Mit "homosexuell" fühle ich mich nun mal in aller Breite angesprochen. Ist dann nicht auch bereits das Vorzimmer zu meinem Büro als "homosexuelles Millieu" zu bezeichnen? Mit solchen Begriffen wird absichtlich mit breitem Pinsel gemalt, um in bester "völkischer Manier" ganze Bevölkerungsgruppen zu diskreditieren. Dann sollen sich diese Schmierenjournalisten gefälligst ein treffenderes Wort aussuchen!
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#4 ursus
#5 TheDadProfil
  • 20.08.2015, 13:35hHannover
  • "" "Ebenfalls nicht auszuschließen ist eine Tat im homosexuellen Milieu", schreibt etwa der "Berliner Kurier", der mit dieser Formulierung tief in die homophobe Mottenkiste greift. Weiter schreibt das Boulevardblatt: "Denn der Tiergarten wird an bestimmten Stellen, die durch Büsche bewachsen sind, für Sextreffen in der Schwulen-Szene missbraucht. Auch drogenabhängige Stricher treiben sich hier Nacht für Nacht herum."""..

    "Homosexuelles Milieu""..
    ""für Sextreffen in der Schwulen-Szene missbraucht.""..

    Aha..

    Vielleicht kann der "Berliner Kurier" bei Gelegenheit dann auch mal den Lesern erklären, worin die "Norm-Nutzung" dieser
    ""bestimmten Stellen, die durch Büsche bewachsen sind""
    liegt ?
    Und wenn diese "bestimmten Stellen" dann ein ""Homosexuelles Milieu"" darstellen, ob die anderen Bereiche des Tiergartens dann ein "heterosexuelles Milieu" bilden, oder gar ein "Tier-gerechtes Milieu" !?..

    Der Bericht des "Berliner Kurier" ist doch sicher eine HOMO-GURKE wert..
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#6 Just meAnonym
  • 20.08.2015, 13:59h
  • Vorweg erst mal: Ich wünsche mir, dass die Täter_innen gefunden und für das Verbrechen bestraft werden (auch wenn ich es für sehr unwahrscheinlich halte). Den Angehörigen des Toten mein Beileid.

    Zur Berichterstattung:

    "Ebenfalls nicht auszuschließen ist eine Tat im homosexuellen Milieu"

    Eine Formulierung aus den Untiefen des heterosexuellen Milieus. Was für ein Blödsinn.

    "Denn der Tiergarten wird an bestimmten Stellen, die durch Büsche bewachsen sind, für Sextreffen in der Schwulen-Szene missbraucht..."

    Denn die Pressefreiheit wird vom 'Berliner Kurier', dessen Auflage - nicht ohne Grund - seit 1998 um 49,3 Prozent gesunken ist, für das Schüren von Schwulenfeindlichkeit missbraucht.

    Zum Berliner Kurier:

    Seit 2009 gehört der Verlag zur Mediengruppe M.DuMont Schauberg. Hierzu findet man folgende Informationen:

    "Die Rolle und die Verstrickungen des Verlagshauses in der Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere die des Mitinhabers Kurt Neven DuMont ist Gegenstand von Kontroversen. Die Familie sah sich stets als Opfer der braunen Machthaber und überzieht heute noch kritisch berichtende Journalisten und Medien, wie den Spiegel und den Historiker Ingo Niebel (Profiteure der Arisierung) mit Prozessen und erwirkt relativierende Klarstellungen. Die NSDAP-Mitgliedschaft Kurt Neven DuMonts wurde bis zu den Recherchen des Spiegel und Ingo Niebels verheimlicht bzw. geleugnet. Das Haus versucht zwar, die eigene Geschichte durch Mitarbeit des Unternehmenshistorikers Manfred Pohl aufzuarbeiten (Der Kampf um die Unabhängigkeit des Zeitungsverlags unter der NS-Diktatur). Diese Darstellung wird aber oft als relativierend angesehen."

    de.wikipedia.org/wiki/M._DuMont_Schauberg

    Bei der Verbindung zu einem solchen Verlagshaus wundert mich die Formulierung im Berliner Kurier nicht wirklich...
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#7 Homonklin44Profil
  • 20.08.2015, 14:21hTauroa Point
  • Dass sich das Blatt des antiquierten Polizei-Jargon bedient,kennzeichnet wohl die Qualität des Ladens,oder auch die Alltagsferne der Journalisten...

    Von diesem Tote hatte auch der Nachrichtendienst von T-Online berichtet,allerdings ohne das Cruising zu erwähnen.

    Wenn sich da so viele Junkies und zwielichtige Leute rumtreiben,wieso wird der Verdacht gleich auf die Cruiser ausgerichtet?

    Wer weiß,was da ablief,vielleicht dachte einer,reicher Pensionär,schnelles Geld,hat sich als Stricher vorgegebe,sowas in der Art.
    Oder Sex-Unfall mit Würgefetisch-Aspekt und der Aktive ergriff die Flucht?

    Schlimm genug,wenn sowas vorkommt. Armer alter Mann.
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#8 niccinicciAnonym
  • 20.08.2015, 14:27h
  • mich stört nichts an der schreibweise. da wird gecruist, geil rumgefickt, wie man es nun schreibt, ist doch völlig egal. habe da schon die nettesten momente gehabt, und ich fühle mich wohl im schwulen milieu. kein wunder, das über uns oft gelacht wird, bei soviel politischer überkorrektheit. hoffentlich wird der Mörder gefasst, welches Motiv auch immer zugrunde liegt.
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#9 HonestAbeProfil
#10 KathiGr
  • 20.08.2015, 15:13h
  • Wenn ein Mann seine Freundin oder Frau umbringt, schreiben die Medien dann etwa, dass es eine "Tat im heterosexuellen Milieu" war? Nein, natürlich nicht! Warum sollte also über eine "Tat im homosexuellen Milieu" geschrieben werden? Außerdem gibt es auch Heteros, die Sex im Park haben. Und nicht alle Homos stehen auf Cruising. Da bringen die Medien mal wieder sexuelle Orientierung und sexuelle Aktivitäten durcheinander.
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#11 KathiGr
#12 HonestAbeProfil
  • 20.08.2015, 15:38hBonn
  • Antwort auf #11 von KathiGr
  • Wo kam das mit dem "Millieu" eigentlich ursprünglich mal her? Klingt nach Nazijargon in meinen Ohren. Etwa wie man von einem "Bakterienmillieu" spricht. Also die totale Entmenschlichung, indem man bestimmte Menschengruppen als "Krankheitserreger" oder "Ungeziefer" bezeichnet. Ein Journalist sollte sich dessen bewusst sein und entsprechende Begriffe meiden. Im Falle des Kuriers gehe ich aber mal von einer Überzeugungstat aus.
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#13 Dont_talk_aboutProfil
  • 20.08.2015, 17:12hFrankfurt
  • Der Berliner Kurier ist eine private Zeitung, also darf er schreiben was er will. Wenn die Polizei die Formulierung "homosexuelles Milieu" benutzt hätte, wäre es was anderes
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#14 userer
  • 20.08.2015, 17:42h
  • Antwort auf #13 von Dont_talk_about
  • Don't talk: "Der Berliner Kurier ist eine private Zeitung, also darf er schreiben was er will."

    Klar, darf er im Rahmen der FDGO. Und ich darf im gleichen Rahmen kritisieren, was er schreibt, so wie hier geschehen.

    Aber mit der Meinungsfreiheit und dem Grundgesetz stehen Christen Ihrer Gattung ja eher auf Kriegsfuß.
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#15 ursus
#16 David77Anonym
#17 einmischenProfil
  • 20.08.2015, 18:16hBerlin
  • "für Sextreffen in der Schwulen-Szene missbraucht." Wieso missbraucht? Das gibt es da schon seit über 200 Jahren. Das gehört auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Wichsen und Ficken sind doch eine viel schönere Nutzung als nur sonnen und Müll hinterlassen. Und wen stört das schon in der Nacht?
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#18 MottenpostAnonym
  • 20.08.2015, 18:57h
  • Kein Plan, worüber sich jetzt hier wieder dermaßen künstlich aufgeregt wird. Als ich die Nachricht gestern nacht im Radio hörte, war das mein erster Gedanke: Älterer Mann tot im Tiergarten, das wird halt ein Homo beim Cruisen gewesen sein. Wenn er außerdem erwürgt wurde, halte ich einen Unfall beim Apnoesex für sehr wahrscheinlich. Überfälle werden normalerweise mit Waffengewalt durchgeführt. Wir alle wissen, dass im Tiergarten im Sommer wie verrückt gecruist wird und regen uns gerne tierisch auf, wenn in irgendwelchen Crusingparks die Büsche gelichtet werden - das die Behörden so schwulenfeindlich unsensibel sein können! Dass dort auch teilweise Stricher rumrennen ist ebenfalls keine Neuigkeit und plötzlich wir hier so getan, als würde der Kurier ein schmutziges kleines Geheimnis preisgeben, und schwulenfeindlichen Tratsch verbreiten? Ich lach´ mich kaputt. Irgendwas läuft bei etlichen von euch einfach nicht rund, bei dieser permanenten Unentspanntheit und defensiven Angstbeißerei, als würde euch jeder potentiell irgendwo ans Leder wollen.
    Berlin ist cool, aber happens, bloß das ist kein Grund dauernd hysterisch zu werden -außer man will halt diese Grundhaltung päppeln und sich in dieser Opferrolle suhlen.
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#19 HonestAbeProfil
  • 20.08.2015, 19:14hBonn
  • Antwort auf #18 von Mottenpost
  • "plötzlich wir hier so getan, als würde der Kurier ein schmutziges kleines Geheimnis preisgeben, und schwulenfeindlichen Tratsch verbreiten?"

    Nein, darum geht es nicht, es geht um die Art der Berichterstattung, die eindeutig homophob war. Klar ist das alles kein Geheimnis, warum sollte es das auch sein? Doch genau das ist ja der Punkt! Wenn es weder ein Geheimnis ist, noch irgendetwas Verbotenes getan wird, warum muss man das ganze dann abwerten? Dahinter steckt oftmals ein homophobes Motiv und derartige Berichte halten negative Klischees gegenüber Menschen salonfähig, die sich einfach nur in Freiheit ausleben wollen. Du kannst dir jetzt sicher sein, dass sich viele Leser denken werden: "Klar, hat der ja auch nicht anders verdient, was treibt der sich auch nachts rum auf der Suche nach 'schmutzigem' Sex?". Und klar, ALLE Schwulen machen das so, nicht wahr? Wie sollen diese Klischees und Ressentiments eigentlich mal aufhören, wenn weiterhin so wertend berichtet wird? Es gibt hundertausend Möglichkeiten, wie es beim Crusing ablaufen kann. Doch durch diese Art der Berichterstattung wird immer nur die negativste aller möglichen Vorstellungen in den Köpfen derjenigen erhalten, die ohnehin keine Ahnung davon haben, wie sowas ablaufen kann. "Besorgte Elternschaft" und weiteres ist die Folge, bis schließlich der Freiheit ein Ende gesetzt wird. Klar kannst du dich entscheiden das alles auf die leichte Schulter zu nehmen und dich über Leute aufregen, denen es deiner Meinung nach nur um "political correctness" geht, doch ich hoffe ich konnte dir klar machen, dass es genau darum eben nicht geht. "political correctness" ist kein Selbstzweck, sondern dient unter anderem dazu, durch Sprache tradierte negative Grundhaltungen zu durchbrechen. Mag sein, dass manche in dieser Hinsicht über das Ziel hinausschießen oder noch nie verstanden haben, worum es bei "political correctness" überhaupt jemals gehen sollte, aber das heißt nicht, dass es falsch ist.
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#20 chrisblnAnonym
#21 MottenpostAnonym
  • 20.08.2015, 19:27h
  • Antwort auf #19 von HonestAbe
  • Mir geht diese Tendenz zur Propaganda, photogeshoppt aufgehübschten PR und tantenhafte Problematik "hach, was mögen wohl jetzt wohl die braven Heteros wieder von uns perversen Ferkeln denken?" extrem auf die Kette. Was soll ich mir dauernd die Rübe anderer Leute machen?
    Das sind so typische Sorgen und Wehwechen von Leuten auf dem Dorf oder in irgendwelchen stromlinienförmigen Hipsterbuden, was ihre Nachbarn bzw. Facebookfreunde wohl von ihnen denken könnten. Interessiert mich nicht, das hat mich noch nie beim Schwulsein oder an den Leuten, die ich richtig toll finde, interessiert.
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#22 Robby69Ehemaliges Profil
  • 20.08.2015, 19:45h
  • Antwort auf #1 von Ali Asül
  • Diskriminierender und intoleranter geht's ja wohl nicht mehr! WÜRG! - Wenn Du von einem Thema schon keinen Dunst hast, dann hab' in Zukunft wenigstens so viel Anstand, Dein Schandmaul zu halten! - Mit Deinem Pamphlet spielst Du den Homo-Hassern direkt in die Hände, für die alle Schwulenn pervers und kriminell sind! Schäm Dich!
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#23 TheDadProfil
  • 20.08.2015, 19:51hHannover
  • Antwort auf #12 von HonestAbe
  • Stimmt genau..

    Hugenberg- Postillen haben diese Begriffe, die auf direktem Wege aus den Nürnberger Gesetzen kamen in die Bevölkerung eingesickert, und dort sitzen die noch Heute tief verwurzelt..

    Wir habe das hier unlängst schon einmal diskutiert..

    Die Begriffe sollen eine Nähe zu potentiellen Straffälligkeit suggerieren, wodurch das Opfer ein weiteres Mal beschädigt wird, weil man ihm quasi unterstellt Teil einer "kriminellen Struktur" zu sein..
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#24 Robby69Ehemaliges Profil
  • 20.08.2015, 19:54h
  • Antwort auf #8 von niccinicci
  • Schätzchen, das sogenannte "schwule Milieu" wird in Medienkreisen GRUNDSÄTZLICH für die "Stricher-Szene" verwendet, was Du ja anscheinend nicht weißt, wie man Deinem Kommentar entnehmen kann.
    Im Klartext: Die behaupten "durch die Blume", dass Winfried von Strichern umgebracht worden sein soll - OHNE auch nur den geringsten Anhaltspunkt dafür zu haben; einfach, weil's ihnen in ihren homophoben Kram passt.
    Genau mit "schwulem Milieu" haben die Medien damals auch nur so um sich geworfen, als es um den Mord an Mooshammer den Mord an Sedlmayer ging.
    Es ist wirklich zum Kotzen! Wenn irgendwo ein Mann umgebracht wird - den die Medien als schwul deklarieren oder der offen schwul war - dann soll grundsätzlich immer ein Stricher der Täter gewesen sein! Wenn ich solchen Schrott wie "schwules Milieu" - und die damit verbundenen Unterstellungen, die in den Medien teilweise ja nicht offen ausgesprochen, sondern nur suggeriert werden - lese, dann kommt mir die Wut hoch. - Warum halten diese verdammten homohoben Schmierfinken nicht einfach mal ihr Maul - und lassen ERST die Ermittlungen (falls es überhaupt konkrete gibt) abschließen?!
    Diese Schmierfinken wissen schließlich genauso wenige wie alle anderen auch, wer einen Schwulen - in diesem Fall Winfried - umgebracht hat! Es kann genauso gut irgendein Schwulen-Hasser oder sonst wer gewesen sein!
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#25 Robby69Ehemaliges Profil
#26 Robby69Ehemaliges Profil
#27 hugo1970Profil
  • 20.08.2015, 20:19hPyrbaum
  • "Boulevardzeitung berichtet mit homophoben Untertönen"

    Und wir haben uns über ägyptische Boulevardjournalisten aufgeregt.
    Mein Vorschlag, sämtliche Boulevardjournalisten nochmals auf die richtige Journalistenschule schicken.
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#28 HonestAbeProfil
  • 20.08.2015, 20:20hBonn
  • Antwort auf #21 von Mottenpost
  • "Mir geht diese Tendenz zur Propaganda, photogeshoppt aufgehübschten PR und tantenhafte Problematik "hach, was mögen wohl jetzt wohl die braven Heteros wieder von uns perversen Ferkeln denken?" extrem auf die Kette."

    Ich glaube du willst unbedingt etwas in meine Beiträge hineinlesen, was einfach nicht da ist.
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#29 hugo1970Profil
#30 hugo1970Profil
#31 MottenpostAnonym
  • 20.08.2015, 20:46h
  • Antwort auf #28 von HonestAbe
  • Achwas, mich interessiert nur dieser ganze theoretische Schwurbelwirbel darüber, wieso boulevardeske Berichterstattung mal wieder angeblich schwulenfeindlich sein soll, ungefähr so sehr, wie die Frage, wer hier von wem und wfür genau wieviele grüne oder rote Kästchen sammelt, wie die Treuherzen beim Kaiser´s:
    Du kriegst ein Fleißbienchen und der bekommt einen Minusstrich ins Muttiheftchen...so.
    Du machst halt daraus gleich eine grundsätzliche Belehrung über den Sinn von political correctness, wo ich nur mal feststellen kann: mann, früher haben wir uns erst recht drüber lustiggemacht und grade extra noch einen Haufen oben drauf gesetzt, wenn uns jemand dumm kam oder einfach nicht mochte, aber heute spielen alle mit im großen Wettbewerb, um die eingeschnappte Miss Leberwurst. Weil wieder irgendeine Omma irgendwo hüstelt, ein Modefuzzi Quark quasselt oder ein Greis immer noch aus der Bibel vorliest, was er schon vor fünfzig Jahren am Liebsten vorgelesen hat.

    "du willst allen gefallen, du hast nicht mehr alle Tassen im Schrank!"
    is doch wahr.
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#32 hugo1970Profil
#33 KathiGr
#34 MottenpostAnonym
#35 hugo1970Profil
#36 HonestAbeProfil
  • 20.08.2015, 21:42hBonn
  • Antwort auf #31 von Mottenpost
  • Kannst du ja gerne alles so sehen. Ich frage mich dann nur, warum du dich überhaupt genötigt fühlst hier zu kommentieren. An einem Gespräch scheinst du schon gar nicht interessiert zu sein. Wie wäre es, wenn du dich wieder mit deinem "richtigen Leben" beschäftigst und uns "Theoretikern" unsere kleinen Sandförmchen lässt? Deal?
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#37 MediaAnonym
  • 20.08.2015, 21:44h
  • Antwort auf #11 von KathiGr

  • Jein. Ein bisschen was anderes ist es schon. Medien unterscheiden aber bei Heteros zwischen "heterosexuellen" Taten allgemein und dem Rotlichtmillieu, wenn es um Prostituierte und/ oder Freier, Zuhälter geht. Wohl weil es oft ein kriminelles Millieu ist, insbesondere die Zuhälter- Zunft.

    Bei Schwulen machen die Medien diese Unterscheidung zwischen "homosexuellen" Taten allgemein und Taten im Rotlicht-Stricher Bereich nicht, sondern sie nennen es pauschalisierend Homosrxuellenmileu.

    Während bei Heteros "nur" der Rotlichtbereich ( der durch das Zuhältertum oft kriminalisiert ist) als Mileu bezeichnet wird, wird bei Homos auf diese Unterscheidung kein Wert gelegt. Was der Homosexualität zu Unrecht einen kriminellen Touch impliziert.
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#38 MottenpostAnonym
  • 20.08.2015, 21:56h
  • Antwort auf #36 von HonestAbe
  • Na, schönen Dank aber auch, dass ich jetzt sogar schon deine persönliche Erlaubnis habe, das "gerne so zu sehen". Gespräch würde ich das, was hier meistens so abgehtm, üblicherweise sowieso nicht mehr nennen. Ein Gespräch ist nämlich keine Einbahnstraße.

    Kuckstu mal, da steht obendrüber "dein Kommentar" und nicht "deine Doktorarbeit zur Weltrettung" Mehr soll das hier von meiner Seite nämlich auch garnich gewesen sein. Und keine Sorge, ich bin dann mal gleich direkt wieder zurück in meinem richtigen Leben. Plopp. Ich hab´ nämlich heute noch dringend was Echtes zu tun zu tun.
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#39 HonestAbeProfil
#40 giliattAnonym
  • 21.08.2015, 00:44h
  • Ich las diese offizielle Pressemitteilung über die Tiergartenleiche und vermutete sofort, dass ein homosexueller sexueller Hintergrund in Betracht zu ziehen wäre.

    Ist die Bouletten-Zeitung "Berliner Kurier" nun homophob, weil sie diese naheliegende Vermutung auswalzt?

    Der Tiergarten ist doch wohl unbestritten eine risikobehaftete Cruising-Area, die unsere schwule Medien männersexsuchenden Berlinbesuchern auch anempfehlen. Wenn jemand dort pimmellüstern abgemurkst wird, ist das ebensowenig in Ordnung, wie die Hetenvergewaltigung einer Frau.

    Weshalb regt Ihr Euch auf? Tiergarten ist total cruising-schwul. "Siegessäule" der dazugehörige Medienpartner.
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#41 MeineFresseAnonym
  • 21.08.2015, 01:12h
  • www.sinus-institut.de/loesungen/sinus-milieus.html

    Milieu ist auch ein soziologischer Begriff, nicht nur einer der Rotlich suggeriert. In dem Fall passt homosexuelles Milieu aber sogar.
    In einem Cruising Area findet man garantiert jede Menge Prostitution und es ist ein Milieu bei dem es hauptsächlich um homosexuellen Sex und Kontakt geht. Lesben sind da nicht, Heteras sind da nicht, vielleicht ein paar Hetero Männer, um sich einen blasen zu lassen oder jemanden zu verhauen, aber in diesem Kontext passt der Begriff meiner Meinung nach.

    Wenn ein Freund im Streit seinen Freund ersticht, dann wäre der Begriff nicht angemessen, dann wäre das einfach ein Beziehungsstreit der eskaliert ist.
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#42 Miguel53deProfil
  • 21.08.2015, 04:36hOttawa
  • Antwort auf #31 von Mottenpost
  • Verstehe ich jetzt nicht ganz. Es interessiert Sie alles gar nicht, trotzdem sind das jetzt schon mehrere Beitraege. Wozu?

    Die Argumente sind doch im Grunde ausgetauscht. Die einen empfinden den Begriff "Homosexuellen-Milieu" als Angriff, Sie nicht. Ich denke, als anderes Beispiel, soll natuerlich auch der Negerkuss ein Negerkuss bleiben. Ist doch nicht boese gemeint...

    Ach ne? "Das geht ja hier zu wie in einer Judenschule." Ist alles normal, wenn der Zigeuner mal wieder klauen kommt.

    Sprache ist verraeterisch. Und so ist es der Gebrauch des Wortes vom "Homosexuellen Millieu". Gerade bei der Polizei und gerade von Jpurnalisten.

    Das ist meine Meinung. Wenn es Ihre nicht ist, was soll mich oder uns das jucken? Inzwischen staune ich schon lange nicht mehr.

    Nicht einmal bei der Hartnaeckigkeit, mit der Sie darauf hinweisen, wie wenig Sie das alles juckt. Ja, verflixt, dann kratzen Sie sich doch einfach nicht. Aber lassen Sie die sich kratzen, die das anders empfinden.
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#43 schwarzerkater
  • 21.08.2015, 07:32h
  • Antwort auf #1 von Ali Asül
  • @AliAsül: "Kein Mensch bezeichnet (...) die schwule Partyszene als "homosexuelles Milieu" ..."
    passiert leider immer noch viel zu häufig, von der boulevardpresse bis hin zu zeitungen aus dem ländlichen bereich ... selbst im tv kann man noch solche begriffe hören.
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#44 MichaelTh
#45 MottenpostAnonym
  • 21.08.2015, 10:11h
  • Antwort auf #42 von Miguel53de
  • ---Sprache ist verraeterisch.---

    Na, wie gut dass es die hiesige Gesinnungstscheka gibt, die hochnotpeinlich mal nachbohrt. Wenn ich das schon wieder lese: Sprache ist verräterisch... Immer auf der Suche nach einem Gegenüber, das man hoffentlich überführen, demaskieren, entlarven, bloßstellen, bestrafen, anklagen und der niederen Motive überführen kann,was? Wird das nicht ganz schön anstrengend im Laufe des Lebens? Wozu denn auch das potentiell Gute im Menschen sehen, wenn das eigene Übel doch so viel naheliegender ist.

    Sie sind mir schon so einer von den ganz besonders bescheidenen Gerechten.
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#46 SerkanAnonym
  • 21.08.2015, 10:11h
  • Solche Cruisinggebiete sind doch einer der Mit- und Beweggründe, warum überhaupt von einem "homosexuellen Milieu" gesprochen wird.
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#47 David77Anonym
  • 21.08.2015, 10:52h
  • Antwort auf #46 von Serkan
  • Und? Da geht es so ab, wie es die Konservativen doch fordern: still und heimlich, dass die anderen nichts mitbekommen und man seine (homo)sexuelle Orientierung nicht an die große Glocke hängt...bloß nicht darüber reden. Ja bitte nicht öffentlich. Wenn die "pöhsen Schwulis" sich dann aber ihre Rückzugsräume schaffen um sich heimlich zu treffen, wie es Generationen des sich Versteckenmüssens es erforderten, ist es dann auch wieder nicht recht.
    Hinterher ist die Empörung über dieses heimliche Leben groß.

    Diese Doppelmoral fand ich schon beim Moshammer-Fall zum Kotzen.
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#48 Patroklos
#49 SerkanAnonym
#50 David77Anonym
#51 SerkanAnonym
#52 David77Anonym
  • 21.08.2015, 12:15h
  • Antwort auf #51 von Serkan
  • Dann klär uns doch mal auf, wie sich der schwule Mann "rücksichtsvoll" verhält, wenn der Freund, Kollege oder Bekannte in seinem heterosexuellen Umfeld "wie jeder andere auch"
    selbstverständlich die Hochzeit groß ankündig über seine Ehefrau erzählt, auf dem Standesamt heiraten will, händchenhaltend mit seiner Freundin schlendert und öffentlich Zuneigung zeigt, mit seiner Angetrauten auf dem Schützenfest Seite an Seite läuft, etc...
    Wenn er all das machen will "wie jeder andere auch".
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#53 KathiGr
  • 21.08.2015, 12:37h
  • Antwort auf #37 von Media
  • Du hast meinen Kommentar missverstanden.

    Meine Aussagen zum Rotlichtmilieu haben nichts mit Heterosexualität zu tun.

    Durch den Begriff "Rotlichtmilieu"/"homosexuelles Milieu" werden Prostituierte/Homosexuelle generell in die kriminelle Schublade gesteckt. Prostitution mit Zwangsprostitution gleichzusetzen ist genauso falsch wie Homosexuelle mit homosexuellen Kriminellen gleichzusetzen.
    So weit ich weiß, ist Zuhälterei übrigens legal. Nur ausbeuterische Zuhälterei ist verboten, eben weil sie ausbeuterisch ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#54 SerkanAnonym
#55 David77Anonym
  • 21.08.2015, 13:15h
  • Antwort auf #54 von Serkan
  • Nö, ich lenke nicht ab, sondern nagle dich auf die Aussage "wie jeder andere" fest.
    Heterosexuelle zeigen öffentlich ihre Zuneigung, Homosexuelle aber bitte sollen sich doch bitteschön öffentlich zurückhalten, da es sonst als "demonstratives Vorzeigen" gilt, obwohl sie sich doch so verhalten "wie jeder andere auch".
    Und was wurde denn früher gemacht? Eben, solche Orte wurden geschaffen. Wie hätten sie sich denn früher verhalten sollen?
    Und zum Thema "öffentliches Treiben" - es ist doch wohl ein Unterschied ob man sich irgendwohin versteckt oder es "öffentlich" auf der Straße, sichtbar vor allen Passanten "treibt".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#56 SerkanAnonym
  • 21.08.2015, 13:31h
  • Antwort auf #55 von David77
  • Ich hindere dich nicht daran. Auch habe ich nicht gesagt, man solle sich insoweit zurückhalten oder es gelte als demonstratives Vorzeigen.

    Sollte man es nicht tun wollen, ist das noch lange kein Grund, seinen Mitmenschen gegenüber ein rücksichtsloses Verhalten an den Tag zu legen.

    Das Maßgebende ist gesagt, wir kommen eh vom Thema ab.
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#57 HonestAbeProfil
  • 21.08.2015, 14:13hBonn
  • Antwort auf #46 von Serkan
  • "Solche Cruisinggebiete sind doch einer der Mit- und Beweggründe, warum überhaupt von einem "homosexuellen Milieu" gesprochen wird."

    Dann frage ich mich doch, warum beispielweise in diversen Großstädten, wo ein Hetero-Ficktempel nebem dem anderen steht, nicht vom einem "heterosexuellen Millieu" gesprochen wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#58 HonestAbeProfil
  • 21.08.2015, 14:21hBonn
  • Antwort auf #45 von Mottenpost
  • Wolltest du nicht zurück ins "richtige Leben"?

    Ich frage mich manchmal immer noch, was Leute dazu treibt ins Internet zu gehen und unter diverse Themen zu schreiben, wie ultra wenig sie das doch interessiere und dass ihnen das alles eigentlich ja sowie scheißegal sei.

    OK ... warum dann zu Wort melden? Aber ich nehme an, dazu müsste ich erst meinen Professor in Querulantentum an der Uni Siegen machen, um das verstehen zu können.

    abload.de/img/bellers1cvs8q.jpg
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#59 userer
#60 HonestAbeProfil
#61 Robby69Ehemaliges Profil
  • 21.08.2015, 19:52h
  • Antwort auf #41 von MeineFresse
  • "In einem Cruising Area findet man garantiert jede Menge Prostitution und es ist ein Milieu bei dem es hauptsächlich um homosexuellen Sex und Kontakt geht."
    Und schon wieder so ein ekelhafter Moralapostel, der sich anmaßt, über das Leben, Lieben und vor allem den Beruf anderer Menschen zu urteilen - und in diesem Falle zu VER-urteilen! Pfui Teufel! Schäm Dich! - Glaubst Du vielleicht, Du bist was besseres, weil Du Deinen Körper nicht für Geld verkaufen musst, um zu überleben?! Mann, wenn ich so einen intoleranten Schwachsinn wie Deinen lese, kommt mir das Kotzen!
    Ja, in Cruising areas gibts AUCH manchmal Stricher! Und, was geht's DICH an?! NICHTS! Hast DU einen Dunst von uns Schwulen und/oder unseren Cruising-Gewohnheiten etc.?! NEIN!
    Dann halt besser nächstes Mal die Klappe, statt hier einfach wüstete Behauptungen und Unterstellungen zu verbreiten! Das ist nämlich wirklich widerlich! -

    Und NEIN - der Begriff "schwules Milieu" passt absolut NICHT und ist mehr als diskriminierend, da er pauschal alle Schwulen als angeblich "pervers" und "kriminell" abstempeln will! -
    Und nochwas am Rand, intolerantes Lästermaul: Winfried war ein verdammt netter Kerl, der eine Menge am Kasten hatte!
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#62 Robby69Ehemaliges Profil
  • 21.08.2015, 19:58h
  • Antwort auf #47 von David77
  • Auf was genau beziehst Du Dich beim Mord an Moshammer? Mosi war doch ganz offen schwul. Der hat nie ein Geheimnis draus gemacht; genauso wenig daraus, dass er ab und zu mal einen Stricher gebucht hat. Das wussten alle in der Müncher Schwulenszene. - Meinst Du mit Doppelmoral bzgl. Moshammer die "Mainstream-Medien"?
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#63 Robby69Ehemaliges Profil
  • 21.08.2015, 20:02h
  • Antwort auf #51 von Serkan
  • "Für ein entsprechendes Verhalten benötigen die Wenigsten einen Knigge."
    Du schon. ANMASSUNG und das Urteilen und VER-Urteilen des Lebens und Liebens anderer wird mit Sicherheit NICHT im "Knigge" propagiert, Püree. Das ist weder Parierend noch Bereichernd - sondern einfach nur INTOLERANT!
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#64 Miguel53deProfil
#65 Miguel53deProfil
#66 wiking77
  • 21.08.2015, 22:58h
  • Antwort auf #63 von Robby69
  • oh bitte, lieber Robby69, mit solch aufgerichtetem Zeigefinger ausgerechnet Du, der anderen ihre sexuelle Orientierung per Ferndiagonose und Glaskugel abspricht, anderen böse Dinge unterstellt ohne die geringste Substanz, Polzisten pauschal verurteilt dh. unter Generalverdacht stellt. Bei allem Respekt, aber ich finde es unlauter, dass ausgerechnet Du andere der Anmassung bezichtigst, dass ist gelinde gesagt: Unanständig. und leider sagt es auch nichts über den Artikel selber aus.
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#67 wiking77
  • 21.08.2015, 23:53h
  • Antwort auf #62 von Robby69
  • das stimmt nicht. Entweder hast Du Erinnerungslücken oder Du sagst bewusst, ich drück's mal liebevoll aus, Unzutreffendes.

    Freilich Mosi hat nie abgestritten schwul zu sein, aber er hat auch nie sich ausdrücklich und öffentlich zu seiner homosexuellen Orientierung bekannt.

    Er hat in einem Fernsehinterview sogar geheuchelt, dass es armseelig sei für Sex zu bezahlen und dass er das nicht mache, ebenso hat er zum Ausdruck gebracht, das feminin wirkende Schwule was "schlangenhaftes" hätten, das er nicht mag.

    Es wäre zu einfach, Robby69, ihn hier zum Säulenheiligen hochzustillisieren. Lassen wir ihn in Frieden ruhen ...
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#68 Miguel53deProfil
  • 22.08.2015, 00:09hOttawa
  • Antwort auf #45 von Mottenpost
  • Ich sage mal so, Sie ueberreagieren. Wenn ich von verraeterischer Sprache spreche, dann bin ich hier auf den Begriff vom Homosexuellen-Millieu und damit den Artikel eingegangen. Und mit den Beispielen habe ich das bildlich unterstrichen. (M)Ein offenbar fehlgeschlagener Versuch, Ihnen das was zu verdeutlichen.

    Die Sprache von Polizei und Presse zu diesem Thema ist nun mal verraeterisch, wenn sie so, wie im Artikel beschrieben, auch heute noch gang und gaebe ist. Dass Sie das nicht stoert, ist Ihre Sache. Darf man aber doch auch kritisieren duerfen, oder nicht?

    Ihnen direkt als ein Gegenueber habe ich lediglich beschrieben, wie man sich aus einer Nebendiskussion erfolgreich heraushalten kann.

    Mit anderen Worten. Ihnen gegenueber habe ich gar nichts gesucht. Was Sie aus meinen Worten herauslesen, ist Ihre persoenliche Interpretation. Und da waren Sie offenbar schon auf Attacke gebuerstet. Deshalb konnte ich gar nichts anderes beabsichtigen als das, was Sie mir unterstellen. Da es mich nicht trifft, beruehrt es mich auch nicht weiter.

    Meine Ursprungs-Anmerkung war ja lediglich meine Verwunderung, dass Sie das Ganze nicht interessiert, Sie dann aber doch derartig oft schreiben. Noch dazu zum Nebenschauplatz.

    Und weil ich das potentiell Gute im Menschen sehe, ich die beiden Kontrahenten (wie Sie es beschreiben) als zumeist kompetente und kluge Diskutanten kenne, traue ich denen ohne weiteres zu, dass Sie auch ohne meine Einmischung klar kommen.

    Das ist bei anderen Kommentatoren schon mal anders.

    Ihren Schlusssatz kann ich nur mit einem Laecheln quittieren. Meine Tante Betty pflegte zu sagen: "Du bissschon'en ganz Leckeren!" Das war manchmal ein Kompliment. Manchmal beissende Ironie. Sie duerfen sich was aussuchen.

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#69 SerkanAnonym
#70 SerkanAnonym
#71 SerkanAnonym
#72 Robby69Ehemaliges Profil
  • 22.08.2015, 19:21h
  • Antwort auf #67 von wiking77
  • "Erinnerungslücken oder Du sagst bewusst, ich drück's mal liebevoll aus, Unzutreffendes. "
    Weder das eine - Deiner idiotischen Unterstellungen - noch das andere. So etwas überlasse ich grundsätzlich rechten Trollen.

    "Freilich Mosi hat nie abgestritten schwul zu sein, aber er hat auch nie sich ausdrücklich und öffentlich zu seiner homosexuellen Orientierung bekannt."
    Eine mehr als dreiste Lüge wider besseres Wissen. Mosi ist IMMER in der Szene offen zu seinem Schwulsein gestanden - ist auch ganz offen in schwule Kneipen auf'n Bier und zum Cruisen gegangen. Dass Du diese einfache Fakten nicht mal kennst, beweist wieder einmal mehr, dass Du 1. nicht schwul sein kannst, sondern hetero bist (sonst wüsstest Du's) und 2. von "Tuten und Blasen" und speziell der Schwulenszene in München absolut keinen Dunst hast (sonst wüsstest Du's ebenfalls).

    Der Rest Deines Pamphlets ist ebenfalls erstunken und erlogen. Mit jedem geistigen Dünnpfiff, den Du hier postet, wirst Du noch unglaubwürdiger, Robin.

    "Es wäre zu einfach, Robby69, ihn hier zum Säulenheiligen hochzustillisieren"
    "Prust!" Hab' ich auch nie behauptet, rechter Troll.

    " Lassen wir ihn in Frieden ruhen ..."
    Na, dann fang mal an - statt Schwachsinn über Mosi - zu verbreiten.
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#73 saltgay
  • 23.08.2015, 08:25h
  • Ein Kommentator namens Mottenpost. Das riecht nach einem kleinen Buschkowsky aus Neukölln. Denn dieser Begriff wird eigentlich nur von Lesern des Springer-Blättchens "Berliner Morgenpost" gebraucht. Das ist so etwas wie die "BLÖD-Zeitung" für Senatsangestellte in der Abteilung "Beschaffung von Sanitärartikeln".

    Womit wir sofort bei dem Thema angelangt sind. Also, da gibt es die Herren, die am Bahnhof "Männerbekanntschaften suchen". Unerhört, dann werden regelmäßig "Homosexuelle" umgebracht, die ein Doppelleben führen und ein "Laster" haben - nämlich kleine Jungs. Ja, es gibt auch noch Gegenden, da sind die ganz häufig zu finden, in Parks, wo auch Drogenabhängige ihre Spritzen rumliegen lassen und sie stehen vor Schulen und lungern an Spielplätzen herum. Auf öffentliche Toiletten sollte man auch nicht gehen.
    Das ist das heterosexuelle "Spießer-Glaubensbekenntnis" mit dem ich groß geworden bin.

    Erwartet nun jemand ernsthaft, dass sich das in Deutschland geändert hat? Wo man an brennenden Flüchtlingsheimen, an Demonstrationen, die nur der Einschüchterung traumatisierter Flüchtlinge dienen, den Wandel des deutschen Spießers vom Nazi zum Demokraten bewundern kann?

    BZ, Morgenpost, Bild - sie standen doch in vorderster Front in der Hetze gegen Langhaarige, Radikalinskis und rote Ratten. Wir haben das als Schüler jeden Tag von den "guten Berliner Landsleuten" inclusive unserer Lehrer zu hören bekommen. Das soll sich bei einem Konzern ändern, dessen moralisches Feigenblättchen die philosemitischen Redaktionsstatuten eines Axel Cäsar Springer sind? Von einem Verbot der Hetze gegen andere Minderheiten, von Volksverhetzung stand nichts in diesen hehren Vorgaben.

    Der "Berliner Kurier" nannte sich damals "Kurier" und war eine Gazette für CDU-Primaten. Seine Verbreitung war vernachlässigenswert.

    Aber in der beliebten Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" gab es regelmäßig so herrliche Verbrechen an Schwulen, die dem deutschen Spießer ein wohliges Schaudern über den Rücken laufen ließen. Stets betonte Eduard Zimmermann mit Grabesstimme und Leichenbittermiene, wie gefährlich doch das Leben eines Homosexuellen in dem Mileu sei und wie furchtbar so ein Doppelleben enden kann.

    Der deutsche Hetenspießer lehnte sich dann zurück in seinen Sessel, rülpste und machte sich die nächste Flasche Bier auf und dachte heimlich an den nächsten Ausflug mit seiner freiwilligen Feuerwehr aus Ochtendung nach Ostberlin, wo die Nutten rattenscharf und besonders billig waren, weil sie Westgeld nahmen. Das Ministerium für Staatsischerheit war nicht unbedingt erheitert, aber der ehemalige "technical director" eines Unternehmens, bei dem ich arbeitete, bekam dadurch ernste Schwierigkeiten, die er mit Cognac ertränkte, weil es ihm bei dem Aufleuchten von Bremslichtern bereits in der Hose unruhig wurde. Typisches "Geschäftsleutemilieu" eben.
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#74 David77Anonym
  • 23.08.2015, 09:33h
  • Antwort auf #71 von Serkan
  • ACh so. Also sind "nichtöffentliche Ficktempel" kein "heterosexuelles Milieu"?
    Das sich früher eine solche Szene dadurch entwickelt hat, weil dank des 175er man sich nicht "öffentlich" in ein schwules Café setzen konnte, kommt dir nicht in den Sinn?
    Wie hättest DU denn anno 1950 gelebt?
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#75 SerkanAnonym
#76 wiking77
  • 23.08.2015, 10:27h
  • Antwort auf #72 von Robby69
  • lieber Robby69 mit Deinen Auslassungen hast Du nicht recht. Deine Anschuldigungen ich sei trollisch, heterosexuell usw. sind lächerlich, ich muss nicht über jedes Stöckchen springen, das Du mir hinhälst.

    Zu Mosi kann ich nur sagen, es war nicht meine Zeit. Und in der Münchner Szene kenne ich mich sowieso nicht aus.

    Fakt ist nur, dass er in seiner Aussenwirkung als Person des öffentlichen Lebens und als Geschäftsmann eben NICHT als schwul angesehen werden wollte.

    Das mag anders gewesen sein, als er sich als Privatmensch in der gay-community in München bewegt hat.

    Er war sozial engagiert, er war sicherlich auch ein guter Mensch, im besten Sinne des Wortes - aber zum Säulenheiligen oder zur Ikone der schwulen community und der Münchner insbesondere ist er schlicht untauglich. Ich verweise abermals auf ein Fernsehinterview, in dem er sich z. B. öffentlich von "femininen" Schwulen distanziert hat, weil er sie als "schlangenhaft" empfand. Er hat auch nie sein engangment in der schwulen community irgendwie hervorgekehrt.
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#77 SerkanAnonym
#78 David77Anonym
#79 David77Anonym
#80 Mottenpost aDAnonym
  • 23.08.2015, 13:02h
  • Antwort auf #73 von saltgay
  • "Das riecht nach einem kleinen Buschkowsky aus Neukölln"

    Und schon kommt der nächste Gesinnungs"schnüffler" aus seinem Loch gekrochen, obwohl wir hier längst miteinander durch sind, jedenfalls in diesem Thread.
    Du, mir ist das völlig wumpe, was du mir gerne politisch unterstellen willst, um dein persönliches Weltbild zusammengeleimt zu halten. Ich hab´ übrigens kein Problem mit Buschkowsky. Allerdings auch keinerlei lokalpolitische Ambitionen. Viel zuviel Stress und Arbeit, Hut ab vor allen Leuten, die sich das geben, mal parteiübergreifend als meinen Respekt ausgesprochen.

    Zum Rest: die 80er Jahre der BRD sind seit dreißig Jahren vorbei, Manfred Wörner ist tot, Axel Springer hinterließ uns seine umtriebige Witwe, Eduard Zimmermann seine Tochter, Helmut Schmidt und Kohl machen es wohl ebenfalls nicht mehr sehr lange. Zieh´ mal den ideologischen Stock aus deinem Arsch, die Welt hat sich in dreißig Jahren gewaltig verändert und das wird sie weiterhin tun, auch wenn viele halt inzwischen bevorzugen, einfach nur darüber alt geworden sind und lieber ihre vertrauten Feindbilder revitalisieren wollen. So ziemlich alles hat sich geändert. Die zukünftige Entwicklung liegt bei den 20jährigen, nicht in verkrusteter Verbitterung und bedient abgegessenen Frustriertheit, wie lauschig klar und übersichtlich definiert doch die einst selige Klappen- und Jugendzeit mal war. Damals war´s.
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#81 SerkanAnonym
  • 23.08.2015, 13:36h
  • Antwort auf #78 von David77
  • Wenn du das beurteilen kannst, bitte.

    Ich persönlich kann mich in der Rückschau nicht in diese Lage hineinversetzen, um eine einigermaßen zutreffende, seriöse Aussage treffen zu können.
    An meiner Bemerkung unter Nr. 75, bei der es auf die heutige Situation ankommt, halte ich selbstverständlich fest.

    zu 79
    Möglicherweise kannst du meine Bemerkung nicht so richtig einordnen.
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#82 David77Anonym
#83 SerkanAnonym
#84 HonestAbeProfil
  • 23.08.2015, 15:35hBonn
  • Antwort auf #71 von Serkan
  • Aha, also das "Öffentlichtkeitsargument". Wo ist der Unterschied zwischen einem "FKK-Club" und einem Cruising-Gebiet? Warum ist der "FKK-Club" kein "heterosexuelles Millieu"? Dass das eine Eintritt kostet und das andere nicht, kann doch wohl nicht ernsthaft der Unterschied sein, den du hier ausmachen willst. Diese Etablissements sind eindeutig von außen erkennbar, oftmals werden sie schon am Ortseingang mit eindeutigen Schildern beworben. Wie erklären "besorgte Eltern" DAS ihren Kindern? Warum fällt dabei oder bei einer Berichterstattung darüber nicht der Begriff "heterosexuelles Millieu"?
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#85 SerkanAnonym
  • 23.08.2015, 16:39h
  • Antwort auf #84 von HonestAbe
  • Wer diesen Unterschied zwischen frei zugänglichen öffentlichen Parks usw. und einem kontrollierten Zugang zu einem Puff oder FKK-Club nicht erkennen kann, eine entsprechende Werbung hierfür ist auch unerheblich, der WILL das nicht sehen. Dies erklärt u.a. auch dein Hinweis auf die "besorgten Eltern."
    Das Thema ist für mich abgeschlossen.
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#86 David77Anonym
#87 SerkanAnonym
#88 David77Anonym
#89 Maria stinktAnonym
#90 TheDadProfil
  • 25.08.2015, 12:57hHannover
  • Antwort auf #41 von MeineFresse
  • ""Milieu ist auch ein soziologischer Begriff,""..

    Dieser Begriff findet nur noch in der Biologie Anwendung in der Beschreibung von Umweltfaktoren die das Wachstum von Schädlingen wie Bakterien oder Viren begünstigen..

    Soziologisch spricht man seit langem von Peer-Group's, Kiezen, und sozialen Gruppen..
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#91 TheDadProfil
#92 TheDadProfil
#93 TheDadProfil
  • 25.08.2015, 13:14hHannover
  • Antwort auf #67 von wiking77
  • ""Freilich Mosi hat nie abgestritten schwul zu sein, aber er hat auch nie sich ausdrücklich und öffentlich zu seiner homosexuellen Orientierung bekannt.""..

    Das brauchte er auch gar nicht, denn die Regenbogenpresse in der er mit seinem Lebensstil überwiegend vorkam, fragte diese Frage gar nicht, und so brauchte er diese auch nicht ungefragt beantworten..

    ""Er hat in einem Fernsehinterview sogar geheuchelt, dass es armseelig sei für Sex zu bezahlen und dass er das nicht mache""..

    Vielleicht schaust Du dazu das Interview mal an..
    Dort sprach er nämlich nicht von "käuflichem Sex", sondern von "käuflicher Liebe", was einen Unterschied macht, der sich wahrscheinlich darauf bezog, nie mit einem Menschen zusammenleben zu wollen, der bloß wegen des Geldes mit ihm zusammen lebt..
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#94 TheDadProfil
  • 25.08.2015, 13:19hHannover
  • Antwort auf #71 von Serkan
  • ""Das Treiben in öffentlichen Parks, Toiletten, auf Autobahnparkplätzen usw. ist nicht mit nichtöffentlichen Ficktempeln vergleichbar.""..

    WEIL ?
    Cruising-Area's "nichts kosten", und was nichts kostet, ist nichts wert ?

    Natürlich hat die Forderung an Andere gerichtet, sich in einer bestimmten Weise benehmen zu sollen etwas mit Vorurteilen, Anmaßung und Intoleranz zu tun, denn man verurteilt ja mit genau dieser Forderung das Treiben, und maßt sich an, eine Veränderung dieses Treibens zu fordern, weil man das vorliegende Verhalten nicht toleriert !
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#95 TheDadProfil
  • 25.08.2015, 13:24hHannover
  • Antwort auf #75 von Serkan
  • ""keine Veranlassung mehr besteht.""..

    Das aufsuchen von Cruising-Area's braucht keine "Veranlassung" die auf Unterdrückung basiert !

    Menschen ihre "Hobby's" oder auch Fetische einfach mal zugestehen liegt offenbar bei Dir nicht im Bereich des Möglichen !

    Als ausgewiesener Experte für DVD's würdest Du also Kino's "verbieten" wollen, weil dazu keine "Veranlassung mehr besteht" ?
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#96 TheDadProfil

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