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Die Gentrifizierung des Münchner Glockenbackviertels ist bekanntlich auch eine "Heterofizierung": Aus dem legendären schwulen "M54 Saunaclub" in der Müllerstraße 54, der Ende 2014 nach zehn Jahren dicht machte, wird nun – wie die "Bild"-Zeitung berichtet – eine Hetero-Bar.

Das mag traurig für die Szene sein, und doch passt der neue Besitzer irgendwie zum früheren, fröhlichen Gerammel in den Kabinen und im Dampfraum: Beim Investor handelt es sich nämlich um den Berliner Rapper Sido, der vor gut zehn Jahren mit dem "Arschficksong" berühmt geworden ist.

Zusammen mit seinen Partnern Mitja Lafere und Bene Mayr von der "Schorsch Bar" lässt der 35-jährige Musiker die ehemalige Gay-Sauna (Motto: "Nur zum Spaß") derzeit umbauen. "Wir hoffen, dass wir bis zur Wiesn fertig sind", sagte Sido dem "Münchner Merkur".

Wie der neue Club heißen soll, hat der "Rosettenfetischist" noch nicht verraten. Wie wär's denn mit "Arschfickbar"? Da dadada daaaaada! (mize)



#1 schwarzerkater
#2 KralleProfil
  • 21.08.2015, 10:53hGegenüber der verblödeten Masse. ^_^
  • "Arschfickbar"....."Rosettenfetischist"..der Hammer, ihr seid an Trotzigkeit schlimmer als Kindergartenkinder. Ekelhafte Artikelschreiberlinge hier.
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#3 Patroklos
  • 21.08.2015, 11:06h
  • Dann doch eher "Aggrobar"! Das paßt nämlich ganz genau zum Wortschatz des Herrn Würdig!
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#4 TorbyAnonym
#5 wiking77
  • 21.08.2015, 11:43h
  • hm, an die Sauna kann ich mich erinnern. War zweimal dort. Beim ersten Mal war's ganz geil, da wurde ich von zwei Typen durchgenommen.

    Beim letzten Mal war leider etwas Mau. Ich hab zwar mein Rohr in einen Kerl verlegt, aber das Ambiente, das Flair war nicht mehr dasselbe wie beim ersten Mal.
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#6 lionAnonym
  • 21.08.2015, 13:36h
  • Auf der facebook Seite der m54 habe ich den folgenden Komentar von Stephanie Prigge gefunden, der bzgl. der fortschreitenden Gentrifizierung der Müllerstrasse den Nagel auf den Kopf trifft.

    Zitat: "Stephanie Prigge "Nach der Entwicklung der Müllerstrasse..."
    Traurig. Sehr traurig! Beschämend für das Viertel. Beschämend für uns! Lassen wir uns nach Jahrzehnten des Kampfes um Akzeptanz und ein selbstverständliches in der Öffentlichkeit Präsent sein jetzt von Prosecco-Muttis, veganen Chai-Latte Cafés, öko Kindermode Läden, Bio-Supermärkten und Hetero-Juppi-Clubs aus "unserem" bunten, toleranten, schönen Viertel in dunkle Hinterhöfe und die Anonymität der Online-Welt vertreiben? Wir stehen daneben und schauen zu, wie "unsere" Kultur, Lebensweise unsere ganze Welt von andern abgeschafft wird und keiner tut etwas dagegen....
    Ist es wirklich soweit, dass wir eine Initiative zum Erhalt UNSERER Müllerstrasse gründen müssen? Was als nächstes? Die Petition einer veganen Öko Mutti, die Bedenken hat dass das Spexter neben dem Kindergarten ist und darin eine Bedrohung in der Aufzucht ihrer Brut sieht?
    Wie würde es den "ach so trendigen, toleranten und chicen" Juppis gefallen, wenn wir das Café Regenbogen in die Müllerstraße verlegen, in allen Kneipen, die sie neuerdings mit ihren Baby SUVs belagern nur noch offen HIV Kranke bedienen würden und direkt neben ihren chi-chi Cafés ein AIDS Sterbehospiz aufmachen? Wären sie dann immer noch so cool, offen und ach so tolerant? Ich finde es traurig und beschämend, wie diese Stadt verkommt!
    17. Oktober 2014 um 12:42"
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#7 wiking77
  • 21.08.2015, 13:42h
  • Antwort auf #6 von lion
  • naja bei aller berechtigter Kritik: aber es geht halt um Immobilien ums Geld. Und in einer Dorfmetropole wie München erst recht.

    Es hat sich leider kein Investor gefunden, der irgendwas hätte machen wollen, was im Sinne der schwulen community in münchen wäre.

    Gabs nicht auch mal einen "Rainbow-Club" in München? Sonnenstraße oder Ecke mit Landwehrstraße? Schade um das gay-saunen-sterben in München. Da wird die "Deutsche Eiche" ja bald zum Monopolisten. Was auch nicht gut ist, da bei Monopolen automatisch auch Qualitätseinbußen zu erwarten sind, oder die Eintrittspreise steigern sich ins Unermessliche.
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#8 non-marktkonformAnonym
#9 TststsAnonym
  • 21.08.2015, 19:14h
  • Antwort auf #8 von non-marktkonform
  • Mag sein, dass Gentrifizierung scheiße ist. Aber ich dachte immer, Schwule seien so unermesslich reich ... komisch, dass die nichts unternehmen, wenn eine solche Sauna in München geschlossen wird.

    Mhhh, Moment, ach ja: die sind reich geworden DURCH die Gentrifizierung. Die sind ja geradezu die Protagonisten der Gentrifizierung!

    Sorry, liebe Mitschwestern, aber wer über pöhse Latte-Macchiato-Mütter mit ihren SUV-Kinderwagen meckert, wer sich darüber aufregt, dass alles teurer und teurer wird - der sollte sich an die eigene Nase fassen.

    Wir als Schwule SIND Gentrifizierung. Wo wir hin ziehen, da steigen Mieten und Lebenshaltungskosten. Nur gibt es eben Gentrifizierer, die noch mehr Kohle haben als wir.

    So einfach ist das!
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#10 Robby69
  • 21.08.2015, 20:12h
  • Antwort auf #5 von wiking77
  • "hm, an die Sauna kann ich mich erinnern. War zweimal dort."
    Prust! Selten so gelacht, Robin Siener. Als ob sie ausgerechnet in eine Schwulensauna 'nen "Rechten" reinlassen würden... NIE IM LEBEN warst DU schon mal in einer Schwulensauna - zumindest nicht als "Gast". Und schwul bist Du auch nicht, sondern ein homophober Hetero. Das kann jeder - der Dich (im Gegensatz zu mir) nicht kennt im Internet recherchieren.
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