Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 21.08.2015, 14:48h           8      Teilen:   |

Republikanischer Gouverneur unterzeichnet Gesetz

Illinois verbietet Homo-"Heilung" für Jugendliche

Artikelbild
Gouverneur Bruce Rauner hat das Gesetz kommentarlos unterschrieben

Im Heimatstaat von Präsident Obama ist es künftig nicht mehr erlaubt, lesbische und schwule Jugendliche mit Konversionstherapien zu belästigen.

Bruce Rauner, der republikanische Gouverneur von Illinois, hat am Donnerstag das Gesetz HB0217 unterzeichnet, das "Therapien" zur Veränderung der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität von Jugendlichen untersagt. Nach dem Gesetz, das am 1. Januar 2016 in Kraft tritt, können Opfer derartiger Therapien Schadensersatzforderungen an die verantwortlichen Ärzte richten. Außerdem können "Homoheiler" ihre Zulassung verlieren.

"Diese sogenannten Therapien haben Homosexualität als Krankheit behandelt", erklärte der demokratische Senator Daniel Biss nach der Unterzeichnung durch den Gouverneur. "Diese Praxis ist überholt und kann sich zerstörerisch auf Jugendliche auswirken. Das Verbot ist ein kleiner Schritt in unserem Einsatz für LGBT-Rechte, aber er ist sehr wichtig, um die jungen Menschen in Illinois zu schützen."

Beide Kammern des Parlaments, das von den Demokraten kontrolliert wird, hatten bereits im Mai mit deutlicher Mehrheit das Gesetz beschlossen. Im Repräsentantenhaus stimmten 68 Abgeordnete dafür, 43 waren dagegen. Im Senat war die Zustimmung mit 34 zu 19 noch größer.

Es war allerdings unklar, ob Gouverneur Rauner das Gesetz unterschreiben würde. Der republikanische Geschäftsmann, der mit Investmentfirmen ein Vermögen von mehreren hundert Millionen Dollar aufgehäuft hat, ist erst seit Mitte Januar im Amt und hat bislang kaum zu LGBT-Rechten Stellung genommen.

Fortsetzung nach Anzeige


Mehrere Bundesstaaten verbieten bereits Homo-"Heilung"

Bislang gibt es Gesetze gegen Homo-"Heilung" von Jugendlichen in den Bundesstaaten Kalifornien, New Jersey, Oregon sowie in der Hauptstadt Washington. Homo-Gegner hatten gegen das Verbot in New Jersey geklagt, waren aber vor dem Obersten Gerichtshof gescheitert (queer.de berichtete).

Psychologen-Organisationen warnen seit Jahren vor den "Therapien", da sich die sexuelle Orientierung nicht therapieren lasse. Vielmehr führten "Heilungs"-Versuche, insbesondere bei jungen Menschen, zu Depressionen oder gar zum Selbstmord. In der christlichen Szene der USA hat in den letzten Jahren auch die Akzeptanz der Homo-"Heilung" abgenommen: 2013 hatte sich die größte derartige Organisation 37 Jahre nach ihrer Gründung aufgelöst und bei Schwulen und Lesben entschuldigt (queer.de berichtete).

In Deutschland war ein von den Grünen gefordertes Verbot von Homo-"Heilung" an Jugendlichen in dieser und in der letzten Legislaturperiode am Widerstand der Union und ihres jeweiligen Koalitionspartners im Bundestag gescheitert (queer.de berichtete). (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 8 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 605             7     
Service: | pdf | mailen
Tags: homo-heilung, illinois, usa, konversionstherapie
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Illinois verbietet Homo-"Heilung" für Jugendliche"


 8 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
21.08.2015
16:00:16


(+7, 7 Votes)

Von Sebi


Wieso nur für Jugendliche?

Diese Gehirnwäsche, die schwerste psychische Schäden bis hin zum Tod zur Folge haben kann, sollte generell verboten werden.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
21.08.2015
16:55:15


(+7, 7 Votes)

Von Peter 1


wird ja auch Zeit. wir schreiben das jahr 2015, nicht 1915 !!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
21.08.2015
17:30:21


(+2, 6 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


HOMOHEILUNG WELTWEIT VERBIETEN UND DAZU DIE SCHARLATANE, die das machen, FÜR IMMER HINTER GITTER UND LEBENSLANG BERUFSVERBOT!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
21.08.2015
20:29:08


(+3, 5 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Völlig richtig! Diese perversen "Homo-Heiler" und ihre menschenverachtenden Praktiken müssen WELTWEIT verboten werden! - Merkel und Maas - was ist?! Das MASS ist voll! "Homo-Heiler"-Verbot - JETZT!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
21.08.2015
21:26:17
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von Nico


Da sind die schonmal weiter als Deutschland.

Hierzulande lehnen Union und SPD das ja als Eingriff in die Religionsfreiheit ab. (queer.de berichtete)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
21.08.2015
22:52:58


(-1, 5 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Robby69


ich würde mit der Vokabel "pervers" vorsichtig umgehen, sie wurde allzu oft als Totschlagvokabel gegen Schwule verwendet. Wenn wir das Vokabular der Schwulenhasser übernehmen, könnte es leicht sein, dass wir uns selbst als Schwule keinen guten Dienst leisten zumindest kein gutes Zeugnis ausstellen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
22.08.2015
19:25:37


(0, 4 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von wiking77


Diese selbsternannten "Heiler" sind PERVERS und werden es immer sein! Das, was sie "treiben" ist vorsätzliche Körperverletzung - das wurde auch schon mehrfach nachgewiesen, rechter Troll.
Wenn Du Probleme mit Fakten hast, dann lies meine Kommentare eben nicht. Hier im Forum hat keine was dagegen, wenn Du Deine Pamphlete in Zukunft nur noch auf Deiner Lieblings-Plattform "PI news" postest.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
23.08.2015
10:53:19


(-1, 3 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von Robby69


lieber Robby69, auch diesmal sage ich es Dir in aller Deutlichkeit: ich bin nicht bereit über jedes Stöckchen zu springen, das Du mir hinhälst. Was soll denn an meinen Beiträgen "trollisch" sein?

Mir ging es in meinem letzten Beitrag um was Konstruktives, nämlich: es bringt nix seinen politischen/weltanschaulichen was auch immer Gegner mit den selben Adjektiven zu versehen, die dieser der schwulen community angeheftet hat. Ich finde, das ist nicht hilfreich. Und die Frage, was "pervers" ist, ist halt im übertragenen Sinne in allerlei Hinsicht eine sehr schmale Gratwanderung. Ich persönlich fände ja Attribute wie unanständig, meinetwegen auch kriminell legitim - aber "pervers" das finde ich doch sehr zweifelhaft gegenüber einem tats. oder vermeintlichen Gegner zu verwenden. Das fällt leicht wieder auf einem selber zurück, wenn der Kontrahent eine geschliffene Rhetorik hat.

Vor Tagen hast Du, lieber robby69 unter Beweis gestellt, dass Du dich auch differenziert und ausgewogen artikulieren kannst und auch die Fähigkeit besitzt Meinungsgegner "mitnehmen" zu können, dieser gute Eindruck, scheinst Du wieder zu enttäuschen mit Deinem Platzhirschgehabe. Das finde ich sehr schade, Du warst doch auf guten Wege, kehre doch dahin bitte wieder zurück.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 Ort: Springfield


 POLITIK - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
About a Trans-Boy Wahlniederlage für Homo-Hasser Yahya Jammeh Studie: Genitaloperationen an intergeschlechtlichen Kindern weit verbreitet Chef der "Schwedendemokraten" muss aus Homo-Club fliehen
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt