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Kommentare zu:
Sachsen: Online-Petition kritisiert homophoben Bischof


#21 Patroklos
#22 NietzscheAnonym
#23 stromboliProfil
  • 25.08.2015, 20:01hberlin
  • Antwort auf #21 von Patroklos
  • ich sehe in dem religionstypischen petitionsschreiben nichts bemerkenswertes, was nicht auch bild & blöd wenns in ihr tageskonzept passt , auch formulieren würde.
    Am nächsten tag kann man ja dann das gegenteil verkünden..
    Dem bildleser ist dies ohnehin egal und überfordert nur seine intellektuelle fähigkeit des nachdenkens.
    Der religiot die widersprüche gewohnt.

    Ansonsten sehe ich eben opportunisten am werk, die zwar den gesellschaftlichen gegenwind ( homolobby!) wehen fühlen, aber so richtig mit ihren vorbetern nicht ins gericht gehen wollen.
    Also wird ins gefühlige nirwana hinein interpelliert, weihrauch ausgestoßen und lobgesang verkündet.
    Herr bischof, sehen sie auf unsere erhobenen zeigefinger!

    Gegen religionsanmaßung hilft tatsächlich nur abgrenzung!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#24 HonestAbeProfil
  • 25.08.2015, 20:11hBonn
  • Antwort auf #14 von denwebs
  • "Also einfach mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat. Wir sind keine Katholiken!"

    Same to you, my friend!
    Was du nämlich geflissentlich ignorierst ist, dass es in der katholischen Kirche genauso synodale Strukturen gibt. Selbst der Pontifex Maximus ist schon lange kein absoluter Fürst mehr. Das zeigen die vielen Fällen in denen der Papst irgendetwas äußert, dass dann schnell wieder von Sprechern des Vatikan zurück genommen wird.

    Ich denke mal, dir geht es hier vor allem darum, dass deine Sekte ja besser sei als beispielsweise die Katholiken. Und das deine Landeskirche ja nochmal mindestens besser sei als sagen wir mal die in Sachsen, Baden, Bayern oder Württemberg. Könnte man doch nur zur "besten" aller Landeskirchen gehören, der hessisch/nassauischen ...

    Nein, mein Freund, ich sage dir, dass Institutionen, die sich auf ein Buch des Hasses berufen, jederzeit auch wieder auf diese Grundlage zurückfallen können. Die Verrottung des Christentums liegt in seinen Wurzeln, der heiligen Schrift der Bibel. Solange dieses zu den schlimmsten Machwerken der Menschheitsgeschichte gehörende Buch den Mittelpunkt des christlichen Glaubens ausmacht, wird es immer wieder Bewegungen innerhalb des Christentums geben, die sich auf die schlimmsten Passagen berufen werden. In Afrika erleben wir eine nie da gewesene Hetzjagd auf Schwule, angestachelt durch protestantische Bewegungen mit evangelikaler Bibelauslegung, um nur mal EIN Beispiel zu nennen.

    Relativierungen helfen uns da nicht weiter. Die einzige Lösung ist der Kirchenaustritt. Niemand muss dabei seinen Glauben aufgeben, doch die Bibel gehört endlich in ein Museum. Das wiederum werden die etablierten Kirchen aber niemals akzeptieren. Wir müssen diesen Schritt gehen, diesen Hemmschuh endlich ausziehen oder aber wir werden immer wieder den Rückfall in längst überwunden geglaubte, finstere Zeiten proben auf der Basis von Schriften von denen manche immer noch glauben, sie seien heilig. Dabei sind sie nichts weiter als das Gekritzel von ungebildeten, patriarchalen Wüstenbarbaren und diese Tradition setzt sich fort, solange wir dies durch die Unterstützung von Kirchenstrukturen zulassen. Sei es der evangelikale Hassprediger oder auch ein mittelalterlich gesinnter Landesbischof der EKD, der Schwule und Lesben unbedingt weiterhin als Menschen zweiter Klasse behandeln will ... solange diesen Büchern des Hasses (Bibel, Koran etc.) ein derartiger Stellenwert beigemessen wird, wird es sie immer und immer wieder geben und noch schlimmeres als das. Der aktuelle Zustand der Homofreundlichkeit einiger EKD Landeskirchen kann schnell wieder vorbei sein, wenn dieser fundamentale Fehler in den abrahamitischen Weltreligionen nicht endlich begriffen und bereinigt wird.
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#25 HonestAbeProfil
#26 denwebsEhemaliges Profil
#27 HonestAbeProfil
#28 TheDadProfil
  • 25.08.2015, 21:00hHannover
  • Antwort auf #9 von denwebs
  • ""Auch wieder falsch die evangelischen Kirchen sind basisdemokratisch, sowohl unsere Bischöfe, als auch die Pastoren werden indirekt von den Mitgliedern gewählt.""..

    Was am Ende bedeutet, die Mitglieder sind dermaßen Homophobistisch, wenn sie solche Leute an die Spitze ihrer Landeskirchen "wählen" !

    ""Komme aus einer Gemeinde mit einer lesbischen Pastorin und werde bestimmt nicht austreten""..

    Behalte solche "Infos" einfach für dich..
    Die sind irrelevant, und dienen nur dazu von den Problemen abzulenken !
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#29 TheDadProfil
#30 denwebsEhemaliges Profil

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