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Am 11. März ist es soweit: Das Musical "Ludwig²" über das Leben des berühmten Märchenkönigs feiert seine Premiere in Füssen.

Von Jan Gebauer

In Frieden ruhen kann Ludwig Friedrich Wilhelm von Wittelsbach, der als Ludwig II. zwischen 1864 und 1886 König von Bayern war, auch weit über 100 Jahre nach seinem Tode nicht. Die einen kämpfen verbissen um die Rechte an seinem Namen, während andere bereits 2000 mit einem teuren Musical an den Start gingen, um damit dem legendären "Märchenkönig" ein musikalisches Denkmal zu setzen. Im Oktober 2003 meldeten die Veranstalter allerdings Insolvenz an und alle Vorstellungen für 2004 mussten abgesagt werden. Neue Investoren, eine andere Inszenierung und vor allen Dingen ein sinnvolles Finanzkonzept musste her, schließlich hatte man eigens für das Musical, das Festspielhaus Neuschwanstein gebaut.

"Ludwig²", ein neues Musical, in Szene gesetzt von einem internationalen Regie- und Komponistenteam, allen voran der irische Theater- und Musicalregisseur Conall Morrison, Rolf Rettberg als Autor sowie Komponist Konstantin Wecker, lässt nun die Hoffnungen wieder aufflammen, mit dem "Märchenkönig" endlich schwarze Zahlen zu schreiben. Die Welturaufführung soll am 11. März 2005 im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen vor der malerischen Originalkulisse der Allgäuer Alpen und dem Schloss Neuschwanstein sein. Die Veranstalter von "Ludwig²" versprechen ein "magisches Musicalereignis von höchstem Rang, einen spannenden, ereignisreichen Polit-Krimi voller Poesie und Leidenschaft, verbunden mit atemberaubenden Bildern und visuellen Effekten."

Ludwig liebte die Musik, die Schönheit, die Kunst und die moderne Technik. Er hatte unter anderem den ersten elektrifizierten Partykeller Bayerns: die Venusgrotte im Schloss Linderhof. Um sein Liebesleben ranken dagegen verschiedene Geschichten. Spätestens nachdem Ludwig II. die lange aufgeschobene Hochzeit mit seiner Cousine Sophie 1867 endgültig absagte, begannen die Gerüchte um seine Homosexualität immer stärker zu werden. Genauere Hinweise, inwieweit verschiedene Männer seine Liebe beantwortet haben, fehlen jedoch in der Regel. Auch im Musical wird den diversen Theorien diesbezüglich keinen Platz eingeräumt, und die Pressestelle gibt sich derzeit gegenüber Medien-Anfragen bedeckt. Das hat auch einen guten Grund.

Um die Rechte am Namen des bayerischen Märchenkönigs tobt nämlich ein heftiger Streit. Prinz Luitpold von Bayern habe in Hamburg und München einstweilige Verfügungen gegen die Macher des neuen Musicals erwirkt, teilte das Festspielhaus Neuschwanstein Ende 2004 in einer Presseerklärung mit. Des Prinzen Schlossbrauerei Kaltenberg hat sich vor Jahren unter anderem die Marken "König Ludwig" und "Ludwig II." gesichert. Prinz Luitpold sagte der "Süddeutschen Zeitung", wenn der Name seines Urgroßonkels schon verwertet werde, "dann machen wir das selber". Er habe zehn bis 20 Millionen Euro in die Marke investiert. "Wenn da jetzt jemand auf den laufenden Karren springt, kann das wahnsinnigen Schaden anrichten." Ihm gehe es nicht um einen hohen materiellen Nutzen, sondern darum, "die Würde und das Ansehen des Königs Ludwig II. von Bayern angemessen zu berücksichtigen."

Nichtsdestotrotz haben am 4. Januar die Proben für das Musical "Ludwig²" im Festspielhaus begonnen. Die Hauptrollen sind mit Jan Ammann (Ludwig), Janet Chvatal (Sisi), Norbert Lamla (Dr. Gudden), Christa Wettstein (Ludovika) und Marc Gremm (Graf Dürckheim) besetzt. Bis zur Premiere am 11. März soll dann auch der Streit um den Namen geklärt sein.

"Ludwig²" - Das Musical im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen, Premiere am 11. März, Laufzeit bis zum 30. Dezember 2005, Karten erhältlich unter: 0180 5 131 132 (0,12 €/Min) oder online: www.ludwig2musical.de.

22. Februar 2005



Das ist der neue König Ludwig II.

Der junge Schauspieler Sabin Tambrea ist ein würdiger Nachfolger von Ludwig-Darsteller Helmut Berger.
#1 Balu68atAnonym
  • 22.02.2005, 23:50h
  • Aus den 27 von Holzschuh ersteigerten Briefen Ludwigs II:
    -------
    "Rasch noch diese Zeilen, lieber Karl!
    Schon im April 82 kam mir der Kunis bei Joseph schöner und größer vor als er bei Krumper früher war. Du schriebst aber, er sei so wie er bei diesem gewesen ist. Du schreibst außerdem, er wäre bei Josph etwas gewachsen. Ist das wahr, muß er ja viel sehenswerter sein als wie er bei Krumper war, nocmals also genauere Meldung.
    Sieh Dir auch auch Niebler ohne Aufsehen an. Wie ist der Heizer Nagler?

    Vorsicht stets! Ludwig"
    -------
    Kunis =: das männliche Geschlechtsteil

    www.sgipt.org/medppp/zwang/ludwig2/frauen.htm
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#2 YukaAnonym
  • 25.02.2005, 15:30h
  • Überaus interessant ^_^ *höhö*

    Ich bin ja sowieso der Meinung er war schwul... Falls jemand ihn noch nicht kennen sollte: es gibt auch einen Manga "Ludwig II" wo er als eindeutig schwul dargestellt wird.
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#3 StreifenhörnchenAnonym
#4 marmenAnonym
  • 28.02.2005, 22:45h
  • Ja, wunderbar. Da macht ein Autor einen Lesefehler und schon geistert es für immer in den Köpfen der Unwissenden: Robert Holzschuh hat leider keine Ahnung von der alten Schrift und las Kunis statt KREIS. Und damit war die Behaarung gemeint - nicht das Geschlechtsteil.
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