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Der Regenbogenbus ist noch bis 6. September auf verschiedenen Linien in Calgary im Einsatz (Bild: Calgary Transit)

Im kanadischen Calgary setzen die Verkehrsbetriebe zum CSD einen Bus in Regenbogenfarben ein – ein Angestellter verweigert deshalb den Dienst.

Er würde lieber kündigen als diesen Bus steuern: Im kanadischen Calgary sträubt sich ein angestellter Busfahrer der Verkehrsbetriebe Calgary Transit vehement dagegen, den zum CSD eingesetzten Regenbogenbus zu lenken. Dies könne er mit seinen religiösen Überzeugungen nicht vereinbaren, erklärte Jesse Rau.

"Ich bin ein Christ, und als Christ gibt es Dinge wie Homosexualität, die ich einfach nicht dulden kann", sagte Rau gegenüber "The Canadian Press". Er hasse Lesben und Schwule nicht, sei jedoch mit ihrem "Lebensstil" nicht einverstanden. "Man hat mich in die Ecke gedrängt", beklagte der Busfahrer. der seit einem Jahr bei Calgary Transit beschäftigt ist.

Wenn man ihn zwinge, den Regenbogenbus zu fahren, werde er kündigen, obwohl er eine Familie und ein kleines Kind zu versorgen habe, sagte Jesse Rau. "Es gibt nichts anderes, was ich dann tun kann." Er hoffe nun auf Unterstützung der Gewerkschaften.

Calgary Transit: Kein Recht auf Dienstverweigerung


Busfahrer Jesse Rau beklagte sich auch in Fernsehinterviews über die "Zumutung" seines Arbeitgebers

Der Geschäftsführer von Calgary Transit, Doug Morgan, wies Rau öffentlich zur Ordnung. Busfahrer hätten nur bei Sicherheitsbedenken ein Recht, den Dienst zu verweigern, erklärte er laut der kanadischen "Huffington Post": "Wir würden mit solchen Fahrern in den Dialog treten, uns ihre Probleme anhören und auch ihren Glauben respektieren", sagte Morgen. "Letztendlich muss aber der Betrieb weitergehen, und wir würden sie bitten, den Bus zu fahren."

Ob Jesse Rau für den Pride-Bus eingeteilt wird, ließ der Chef der Verkehrsbetriebe offen.

Der Regenbogenbus ist seit Freitag auf verschiedenen Strecken in der gesamten Stadt im Einsatz. An den Seiten stehen die Botschaft "Ride with Pride" sowie Infos zum Calgary Pride. Nach der CSD-Parade am 6. September soll der Bus wieder übermalt werden.

Auch in Deutschland ist derzeit ein Regenbogenbus im Einsatz. Zum 30. Jubiläum der Aids-Hilfe Nürnberg präsentierte die VAG Ende Juli einen Pride-Wagen, der auch bei der Nürnberger CSD-Parade am 1. August mitrollte (queer.de berichtete). Den vermutlich weltweit ersten Regebogenbus stellte Transport London im Frühjahr vor (queer.de berichtete). (cw)



#1 hugo1970Profil
  • 29.08.2015, 15:51hPyrbaum
  • "Ich bin ein Christ, und als Christ gibt es Dinge wie Homosexualität, die ich einfach nicht dulden kann"

    Also schwulchristen erklährt mir mal, warum der islam schlechter ist als das christentum.
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#2 hugo1970Profil
  • 29.08.2015, 15:53hPyrbaum
  • "Calgary Transit: Kein Recht auf Dienstverweigerung"

    So is es richtig, den Job muß man diskrimienierungsfrei verrichten, wenn nicht tschüß und auf niemerwiedersehen!
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#3 FredinbkkProfil
  • 29.08.2015, 16:00hBangkok
  • niemand kann ihn zwingen den Bus zu fahren,
    es ist ihm somit freigestellt seine Arbeit zu verweigern und moeglicherweise seine Job so zu verlieren oder er kuendigt einfach...

    Seine Sektenzugehoerigkeit ist seine privat Angelegenheit....seine Endscheidung...
    ..aber vielleicht endet es auch wie bei den Sekten-Baeckern .....er verliert oder kuendigt seinen Job und ......seine Sekte solitarisiert sich mit ihm und sammelt einige hundertausend Dollar...

    wiedermal ein klarer Fall von den Auswirkungen ,der Hirnbefalls durch Staphylococcus religiosa ,
    ((deutsch Religions- Hirnfresserbakterium)
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#4 versuchAnonym
#5 feindschaftenAnonym
  • 29.08.2015, 16:07h
  • jeder mensch hat ein recht, gewisse gruppe nicht zu mögen.

    konservative christen mögen schwule nicht, schwule hetzen gegen manche christen--------

    wenn eine gruppe ihren hass ausleben darf, dann macht auch die andere dasselbe, wo liegt das problem???
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#6 HonestAbeProfil
#7 no_name_01
  • 29.08.2015, 16:42h
  • " "Ich bin ein Christ, und als Christ gibt es Dinge wie Homosexualität, die ich einfach nicht dulden kann", sagte Rau gegenüber "The Canadian Press". Er hasse Lesben und Schwule nicht, sei jedoch mit ihrem "Lebensstil" nicht einverstanden."
    Achso, verweigert er im Normalbetrieb etwa Gästen, von denen er annimmt, sie seien schwul, etwa diese Dienstleistung?
    Und das in Dauerschleife wiederholte " ich habe ja nix gegen die aber.." nervt einfach nur!
    Es zwingt Dich niemand, schwul zu werden, sondern Du sollst Deine gottverdammte Arbeit erledigen und Gäste befördern!

    Wie weit dieses bigotte Subjekt gehen würde, sieht man hier:
    "Wenn man ihn zwinge, den Regenbogenbus zu fahren, werde er kündigen, obwohl er eine Familie und ein kleines Kind zu versorgen habe, sagte Jesse Rau."
    Ohne Worte!
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#8 MarcAnonym
  • 29.08.2015, 17:25h

  • Ja, das sollte unbedingt in der UN-Menschenrechtskonvention ergänzt werden. Gleich neben "Folter","Hunger","Giftgas" und "Vergewaltigung" muss zukünftig dringend noch ein weiteres Verbrechen weltweite Ächtung erfahren: die Aufforderung, öffentlich einen bunten Bus zu fahren. Das Leid dieser armen Busfahrer muss ein Ende haben!
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#9 Harry1972Profil
  • 29.08.2015, 17:32hBad Oeynhausen
  • Mir ist dieser christliche Lebensstil zuwider. Ich kann ihn nicht dulden. Mal gucken, wie weit ich damit komme...
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#10 mx5972Profil
  • 29.08.2015, 17:32hKerpen
  • Wo ist jetzt das Problem??? Er könnte ja jetzt seine Sekten Mitglieder mit dem Bus zum gemeinsamen ""GEBET"" abholen...... War nur ein Vorschlag von mir!!!
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