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Song für Akzeptanzkampagne

Udo Lindenberg singt gegen Homophobie


Udo Lindenberg, Jahrgang 1946, ist Deutschlands bekanntester Rocksänger. Er veröffentlichte bislang 34 Studioalben (Bild: Sven Sindt)

Für die NRW-Kampagne "anders und gleich" hat der Rockänger sein Lied "Na und ?!" von 1978 neu getextet.

Rocklegende Udo Lindenberg erhebt seine Stimme im Rahmen der NRW-Akzeptanzkampagne "anders und gleich – Nur Respekt Wirkt". Die Kampagne ist ein Teil des Aktionsplans der rot-grünen Landesregierung gegen Homo- und Transphobie.

In Anlehnung an seinen Song "Na und ?!", mit dem er schon seit 1978 für Respekt gegenüber Schwulen und Lesben wirbt, textete Lindenberg für die NRW-Kampagne: "Lass die Toleranzen tanzen – in der Bunten Republik Deutschland! Wir mochten uns sehr – immer mehr. Und dann sagte ich: Ey, irgendwie lieb ich dich sehr! Plötzlich denk' ich: Moment mal – und da wurd' mir erst wieder klar, dass du ein Junge warst … NA UND?"

Erst vor wenigen Wochen hatte Lindenberg einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel unterschrieben, der die Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Paare gefordert hatte (queer.de berichtete).

Ministerin Steffens stolz auf Lindenberg

Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne) freut sich über den prominenten Unterstützer: "Wenn Udo Lindenberg sich für etwas einsetzt, dann tut er das aus tiefer Überzeugung und vollem Herzen. Deshalb sage ich: Danke Udo Lindenberg für die Unterstützung. Da kann NRW auch ein wenig stolz drauf sein."

Andere Prominente wie Schriftsteller Frank Goosen, Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, Schauspielerin Mariele Millowitsch und Sportjournalist "Manni" Breuckmann sind bereits Unterstützer der Kampagne "anders und gleich – Nur Respekt Wirkt".

Die Landesregierung hatte in der vergangenen Woche die Fortsetzung des "NRW-Aktionsplans für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie" beschlossen und eine positive Zwischenbilanz gezogen (queer.de berichtete). Nach einer aktuellen Untersuchung der Uni Bielefeld sind Vorbehalte gegen gleichgeschlechtlich Liebende und Lebende in Nordrhein-Westfalen insgesamt leicht zurückgegangen – nicht jedoch bei unter 30- und über 60-Jährigen (queer.de berichtete). Rund ein Fünftel bekannte sich bei einer Befragung 2014 zu homophoben Einstellungen.

Nordrhein-Westfalen hat 2012 als bundesweit erstes Flächenland einen umfassenden Aktionsplan beschlossen, um die Gleichstellung und Akzeptanz von LGBT zu fördern. Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz hat den NRW-Aktionsplan im vergangenen Jahr als beispielhaft hervorgehoben.

Im Rahmen des Aktionsplans wurden über 100 Maßnahmen umgesetzt und sind entweder abgeschlossen oder werden weiter verfolgt. (cw/pm)

Youtube | Udo Lindenberg 1978 mit dem Original von "Na Und?!"


#1 KlaroAnonym
  • 05.09.2015, 10:41h
  • Der 70jährige Rockopa muss mal wieder auf sich aufmerksam machen. Was eignet sich da bessser als Homophobie? Als nächstes wird er über die Flüchtlinge singen....
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#2 lololAnonym
#3 Anja_Nadine
  • 05.09.2015, 11:00h
  • Antwort auf #1 von Klaro
  • Er lebt aber diese Toleranz, mehr noch, Akzeptanz, schon dadurch, dass er eine Frau mit transsexueller Vergangenheit (Carola Kretschmer) in seiner Band hatte, auch schon vor ihrer Transition.

    Alleine diese Tatsache macht ihn meiner Ansicht nach zu einem würdigen Unterstützer dieser Kampagne!
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#4 ursus
#5 TheDad
#6 TheDad
#7 dumichauchAnonym
  • 05.09.2015, 12:03h
  • Antwort auf #1 von Klaro
  • Was ist das denn für ein beschissener Kommentar?
    Erstmal gehört Udo Lindenberg nicht zu den typischen Vetretern der Ludergeneration, die durch angestrengte öffentliche Aktionen Schleichwerbung für ihr Produkt machen, der ist Vollblutmusiker - und zweitens, gibt es nun echt gar keinen Grund, ihn für sein Eintreten gegen Schwulenfeindlichkeit zum Dank dafür in den Arsch zu treten! Udo Lindenberg hat sich nämlich schon immer für gesellschaftliche Außenseiter und von der Gesellschaft an den Rand gedrängte Menschen eingesetzt. Was heute so an Jungspießern nachwächst, hätte vor vierzig Jahren Halbglatze und Hornbrille getragen und wäre heimlich ins Pornokino am Bahnhof geschlichen.

    www.youtube.com/watch?v=2MLYjcpTTto
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#8 Patroklos
  • 05.09.2015, 14:20h
  • ich finde das super! Udo Lindenberg ist ein toller Künstler und ich wünsche mir, daß er nicht damit auffhört, gegen gesellschaftliche Mißstände seine Stimme zu erheben!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 DankeAnonym
  • 05.09.2015, 21:19h
  • Ministerin Steffens von den Grünen wird für ihr Engagement und ihren Aktionsplan gegen Homophobie immer wieder von unabhängigen Stellen hoch gelobt. Insofern ist es auch verdient und das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit der nordrhein-westfälischen Grünen, dass sich jetzt auch Promis wie Udo Lindenberg für uns einsetzen...

    Danke Udo, danke Barbara Steffens und Dank an die NRW-Grünen.
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#10 puschelchenProfil