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Schlechter Schutz von Pride-Besuchern

Jerusalem: Sanktionen gegen elf Polizisten nach CSD-Attacke


Die 16-jährige Shira Banki wurde beim CSD vom Attentäter Jischai Schlissel so schwer verletzt, dass sie wenige Tage später an ihren Verletzungen starb

Die Polizei von Jerusalem hat personelle Konsequenzen nach dem tödlichen Angriff eines ultraorthodoxen Juden auf CSD-Teilnehmer gezogen: Wie die Behörden am Sonntag in einem Abschlussbericht mitteilten, gab es Sanktionen gegen insgesamt elf teils hochrangige Beamte.

Demnach sind sechs Beamte der städtischen Polizei und ein Beamter der Grenzpolizei zwangsversetzt worden, vier weitere Polizisten wurden degradiert. Unter den Zwangsversetzten befindet sich auch der ehemalige Vize-Polizeichef.

Es habe insbesondere Fehler "vor Ort" gegeben, heißt es in dem Bericht. Außerdem seien Geheimdienstinformation über den Attentäter Jischai Schlissel nicht richtig verwertet worden.

Schlissel hatte Ende Juli mit einem Messer Besucher des CSD attackiert und sechs Menschen schwer verletzt (queer.de berichtete). Eines der Opfer, die 16-jährige Shira Banki, starb drei Tage nach dem Angriff im Krankenhaus (queer.de berichtete).

Es war bereits der zweite Anschlag Schlissels auf den CSD: Bereits im Jahr 2005 hatte er Besucher des Jerusalem Pride mit einem Messer attackiert und dabei drei Menschen verletzt. Dafür verbrachte er mehrere Jahre im Gefängnis und ist erst drei Wochen vor dem diesjährigen CSD wieder freigekommen. Die Staatsanwaltschaft hat den Attentäter bereits wegen Mordes angeklagt (queer.de berichtete). (dk)



#1 Patroklos
#2 PeerAnonym
  • 07.09.2015, 15:45h
  • Richtig so!

    Wenn die ihren Job nicht richtig machen, müssen die die Konsequenzen tragen. Hier sind schließlich Menschen zu Schaden gekommen - bis zu diesem unnötigen Tod dieses jungen Mädchens.
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#3 goddamn liberalAnonym