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  • 07.09.2015, 15:52h           40      Teilen:   |

35 Kandidaten noch im Rennen

Mr. Gay Germany: Operation Titelverteidigung

Artikelbild
Wer ist der Schönste und Engagierteste im ganzen Land?

Deutschland kann nächstes Jahr den Titel Mr. Gay World auf Malta verteidigen. Nach einer nationalen Castingphase sind noch 35 deutsche Bewerber übrig – einer schnuckliger als der andere.

In diesem Jahr wird zum ersten Mal der offizielle Mr. Gay Germany im Rahmen einer großen Castingaktion ausgewählt. Seit März hatten sich über 100 Männer beworben und via Youtube und Facebook vorgestellt.

Jetzt wird ausgesiebt: Die 35 besten Bewerber werden sich am Samstag (12. September) im Kölner Nachtclub Reineke Fuchs (Aachener Str. 20) auf der Wildwexel-Party vorstellen. Von ihnen werden am Ende des Abends nur zehn übrig bleiben. Im Oktober wird dann der Sieger gekürt.

Bis dahin, so versprechen die Veranstalter, müssen die Bewerber aber noch einige Herausforderungen bestehen, darunter ein Bootcamp und ein Fotoshooting. Via Facebook und Youtube kann jeder bereits jetzt mit seinem Like oder Klick die Bewerber mit Punkten ausstatten, die in die Endwertung eingehen sollen.

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Wer ist das Role-Model mit starker Persönlichkeit?

Vorjahressieger Klaus Burkart hat einen Standard gesetzt
Vorjahressieger Klaus Burkart hat einen Standard gesetzt

Wer wird denn genau gesucht? Die Veranstalter betonen, dass sie sich nach jemandem umschauen, der mehr ist als bloß ein hübsches Gesicht und ein gestählter Körper. "Gesucht wird ein Repräsentant und Botschafter der Gay-Community Deutschlands, ein Role-Model mit einer starken Persönlichkeit und Ausstrahlung sowie der Überzeugungskraft und dem Mut, für die Rechte und Gleichstellung der LGBT-Community einzustehen." Vom Sieger wird erwartet, dass er nach seiner Wahl eine eigene Kampagne mit einem Schwerpunktthema startet.

Ob am Ende der Kindergärtner aus Pforzheim, der Altenpfleger aus Köln, der Immobilienkaufmann aus Hildesheim oder ein ganz anderer die Brustwarze vorne haben wird, soll nicht zuletzt am Feedback der Szene liegen. Die Bewerber kommen dieses Jahr aus ganz Deutschland und sind zwischen 19 und 35 Jahre alt.

In der Jury sitzen Repräsentanten der Community wie der amtierende Mr. Gay Germany, Klaus Burkart. Der 21-jährige Milchtechniker aus dem Allgäu hatte sich im Mai in Südafrika gegen 20 andere Bewerber durchgesetzt und den Titel Mr. Gay World nach Deutschland geholt (queer.de berichtete).

Der kommende Mr. Gay Germany erhält die Chance auf die Weltkrone im April 2016: Dann werden sich auf der Insel Malta rund zwei Dutzend schwule Schönheiten aus aller Welt miteinander messen. (cw)

Links zum Thema:
» Die 35 Kandidaten auf Facebook
» Vorstellungsvideos auf Youtube
» Mr. Gay Germany
» Mr. Gay World
Galerie
Klaus Burkart - Mr. Gay World 2015

10 Bilder
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Tags: mr. gay germany, mr. gay world
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Reaktionen zu "Mr. Gay Germany: Operation Titelverteidigung"


 40 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
07.09.2015
17:06:48


(+5, 5 Votes)

Von no_name_01
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ach, paar Gesichter kennt man schon aus dem blauen Einwohnermeldeamt

Über den Sinn und Unsinn dieses Wettbewerbs kann man natürlich streiten... aber wenn die geplante Kampagne einem guten Zweck dient, soll es mir recht sein.

Und das Wort zum Montag: Möge der beste Teilnehmer gewinnen


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#2
07.09.2015
17:59:17
Via Handy


(-1, 5 Votes)

Von Anwalt


Gut, dass ich was gelernt habe.


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#3
07.09.2015
18:10:56


(0, 6 Votes)

Von cnjksdcn


Es gibt nichts schlimmeres als Schwule, die das Wort "schnuckelig" verwenden.


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#4
07.09.2015
20:54:33


(-2, 2 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Wenn ich mir auf Facebook die Kandidaten mal so ansehe, dann kommen für mich nur fünf davon als mögliche Nachfolger von Klaus Burkart in Frage:

1. Tim aus Mannheim
2. Rusko aus Kassel
3. Marian aus Nürnberg
4. Markos aus Dortmund
5. Dominik aus Köln

Die anderen 30 sind mir figürlich zu zerbrechlich!


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#5
07.09.2015
21:04:29


(0, 6 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Seit wann sind eigentlich diese furchtbaren "Kraft durch Freude - Frisuren" wieder modern?


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#6
07.09.2015
21:44:39


(+1, 3 Votes)

Von no_name_01
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von Harry1972


Was für Frisuren?!


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#7
07.09.2015
22:07:42


(+1, 5 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #6 von no_name_01


Na, diese an den Seiten rasierten Schädel mit so ner chicken Adolf-Tolle obendrauf.

Bild-Link:
hitleryouthface.png


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#8
08.09.2015
00:13:49


(+2, 4 Votes)

Von no_name_01
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von Harry1972


Und was genau hast Du daran auszusetzen? Ich glaube, dass niemand, der für sich eine solche Frisur wünscht, ernsthaft DARAN denkt.. oder dass jemand beim Scheitel und/oder Bärtchen an Adolf denkt oder dass jemand bei Glatze sich direkt mit einem Skin identifizieren möchte (es mag zwar durchaus paar Leute geben, die es bewusst tun..aber die sind dann auch in eben dieses Spektrum einzuordnen). Hat schon fast paranoide Züge an sich


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#9
08.09.2015
00:37:33


(-1, 7 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #8 von no_name_01


Mich erinnern diese Frisuren nunmal unangenehm an das 3.Reich und ich verstehe nicht, warum diese Art der Ästhetik wieder in Mode gekommen ist. Zusammen mit dem Rechtsruck, der in ganz Europa spürbar ist, finde ich solche Frisuren direkt gruselig.
Ich kann ja nichts dafür, daß sich ein paar geschichtsvergessene Modehuschen keinen Kopp darum machen aber mit Paranoia hat das wenig zu tun. Es ist eine Frage der Ästhetik und diese Form der Ästhetik erinnert nunmal an die Haarmode im 3.Reich.


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#10
08.09.2015
01:07:19


(+5, 5 Votes)

Von giliatt


Jaja, damals lästerte ich über die Hitlerjungs-HJ-Haartracht der Bewerber und harry nennt sie nun KdF-Frisuren. Mode ist eben Mode und wiederholt sich. Schöner und interessanter werden die titelerheischenden Jungs dadurch auch nicht.

Herausforderungen sollen die Bewerber also bestehen: Weshalb keine CHALLENGES??? Durch ein FOTOSHOOTING müssen sie durch. Ein "photo shooting" bedeutet also, dass sie sich knipsen lassen müssen. Aber bitte was ist ein Bootcamp? Ein Zeltlager für Paddelboote etwa? Oder ein Zwangslager, in dem die Insassen geknechtet werden? Muss man dorten seine charakterlichen Qualitäten offerieren beim Madenfressen oder beim Lutschen der Pimmel inkontinenter 89jähriger Männer?

Das Wahl-Konzept ist völliger Quatsch. Weil es sich hochgeilend an den von Heten erfundenen Tittenglotzer-Misswahlen und billigen Formaten der privaten Sender orientiert.

Aha, also schön sein muss der Kandidat nicht unbedingt. Auch keinen Traumkörper haben. (Diesbezüglich wird die schwule Gemeinde heftig widersprechen wollen, oder?)
Role-Model soll er sein. Übersetzen wir das mal mit "Vorbild".

Botschafter soll er also sein für schwule Belange und unter Beweis gestellt haben etwa in der "Bootcamp-Challenge", dass er sich dafür überhaupt interessiert und auch künftig einsetzen will für die LGBT-Community. Für die lesbian-gay-bi transsexual-Gemeimnschaft. So vereinsmeiernd sind die Lesben nun wohl nicht. Brauchen keinen "Mister Gay".

Wenn wir einen Menschen suchen und auszeichnen wollen, der sich für unsere Belange eingesetzt hat, fällt mir spontan Hella von Sinnen ein. Sie wäre der Mister Gay des Jahres. Männlicherseits liegen meine Gedanken eher allerdings auch bei den alten Leuten, die sich für uns Schwule mal geradegemacht haben.

Frage: Wen hälst Du für den "Mister Gay", der sich bisher die meisten Verdienste um die Durchsetzung unserer Schwulen-Rechte erworben hat???????
Meldungen und Vorschläge bitte hier unter queer.de.


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