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Kongressplakat 2015

Unter dem Motto "(K)ein Teil vom Ganzen" findet am 18. und 19. September in Berlin wieder der Kongress "HIV im Dialog" statt.

Ein zentrales Thema ist in diesem Jahr im Roten Rathaus die Präexpositions-Prophylaxe (PrEP): Neue Studien konnten zeigen, dass die vorbeugende Einnahme von HIV-Medikamenten effektiv vor einer HIV-Infektion schützen kann. Damit haben sich die Möglichkeiten der Schutzmaßnahmen deutlich erweitert. "HIV im Dialog" will der Frage nachgehen, wie die PrEP in die tägliche Praxis umsetzbar ist.

Darüber hinaus soll es um den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle gehen – denn auch in Deutschland steige die Zahl HIV-positiver Menschen, die keinerlei Behandlung erhalten, sich keine Pflege leisten können oder keinerlei Teilhabe am medizinischen Fortschritt haben.

"Unser Ziel ist eine Generation ohne HIV in naher Zukunft", heißt es im Grußwort der Veranstalter. "Menschen mit HIV sollen nicht mehr an Aids erkranken müssen. Dafür brauchen wir eine zeitgemäße Prävention und eine selbstverständliche Grundversorgung für alle HIV-positiven Menschen. Die Diskussion darüber gehört zusammen und ist ein TEIL VOM GANZEN."

In dem Workshop "High dabei" geht es am Samstagnachmittag darüber hinaus auch um den Gebrauch von Partydrogen in der schwulen Szene.

"HIV im Dialog 2015" ist eine gemeinsame Veranstaltung von Arbeitskreis AIDS der niedergelassenen Ärzte Berlin, Berliner Aids-Hilfe, DANEBI (Deutsches Apotheken Netzwerk), Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V., EATG (European AIDS Treatment Group), Update your life / Vergessen ist ansteckend und dem Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Berlin.

Der Kongress ist offen für alle und kostenfrei. Über eine Anmeldung über die Homepage wird gebeten. Zum Abschluss des Kongresses findet am 19. September die Gala- und Partyveranstaltung "Reminders Night" in der Spreegalerie Alexanderplatz statt. (cw)



#1 Patroklos
  • 14.09.2015, 14:19h
  • "Ein zentrales Thema ist in diesem Jahr im Roten Rathaus die Präexpositions-Prophylaxe (PrEP): Neue Studien konnten zeigen, dass die vorbeugende Einnahme von HIV-Medikamenten effektiv vor einer HIV-Infektion schützen kann."

    Das ist einfach nur Schönfärberei! Warum sprechen die Beteiligten nicht einfach vom "Placeboeffekt"?
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#2 ursus
#3 TheDadProfil
  • 14.09.2015, 15:26hHannover
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • ""Das ist einfach nur Schönfärberei! Warum sprechen die Beteiligten nicht einfach vom "Placeboeffekt"?""..

    Weil die Erkenntnis aus einer nachweislich wirksamen PeP logischerweise zu einer nachweislich wirksamen PreP führen muß..
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#4 FoxynessssssAnonym
  • 14.09.2015, 17:15h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Bei der Ipergay-Studie, die die Wirksamkeit der PrEP untersuchen sollte, wurde die Gruppe, die ein Placebo statt Truvada bekam, sogar vorzeitig aufgelöst! Die Wirksamkeit war so deutlich, dass es ethisch nicht weiter vertretbar war, die Männer mit einem Placebo auszustatten.

    Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was Du hier schwadronierst.

    Ich meine, es steht ja jedem zu, sich so gut wie möglich selbst zu blamieren. Aber einen guten Rat hätte ich noch: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten! Niemand erwartet von Dir, dass Du hier jeden Artikel kommentierst - und seien Deine Anmerkungen noch so strunzenblöde.
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#5 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.09.2015, 18:46h
  • "Darüber hinaus soll es um den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle gehen denn auch in Deutschland steige die Zahl HIV-positiver Menschen, die keinerlei Behandlung erhalten, sich keine Pflege leisten können oder keinerlei Teilhabe am medizinischen Fortschritt haben."
    Endlich ist's mal angekommen, was uns schon seit Jahrzehnten "auf den Nägeln brennt"!
    Hoffentlich machen sie auch was draus. Und in diesem Zusammenhang sind auch die Politiker gefragt, genau diese Forderung nach Zugang zu medizinischer Versorgung für ALLE umzusetzen!
    Also, ihr Politiker_innen da oben in Berlin: Handeln - statt labern! ALLE Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre HIV/AIDS-Erkrankung geheilt werden kann!
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#6 Patroklos
  • 14.09.2015, 19:54h
  • Antwort auf #4 von Foxynessssss
  • "Bei der Ipergay-Studie, die die Wirksamkeit der PrEP untersuchen sollte, wurde die Gruppe, die ein Placebo statt Truvada bekam, sogar vorzeitig aufgelöst!"

    Woher willst Du das wissen? Bevor Du sowas hier behauptest, lege erst mal FAKTEN auf den Tisch!

    Außerdem ist Truvada auch nicht ganz ohne:

    www.onmeda.de/Medikament/Truvada+200mg
    |245mg+Filmtabletten--wirkung+dosierung.html

    Ich glaube nicht, daß HIV-Patienten soviel Geld für dieses verschreibungspflichtige Medikament mal so eben aus der Geldbörse zaubern können!
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#7 TheDadProfil
  • 14.09.2015, 20:52hHannover
  • Antwort auf #6 von Patroklos
  • ""Ich glaube nicht, daß HIV-Patienten soviel Geld für dieses verschreibungspflichtige Medikament mal so eben aus der Geldbörse zaubern können!""..

    Welchen Unsinn würfelst du denn hier zusammen ?

    HIV+ Menschen erhalten ihre Medikamente von der Krankenkasse..

    Eine PrEP richtet sich an die negativen Partner dieser Menschen..

    Hier ist allerdings die Frage einer Finanzierung noch völlig offen, weil sich die Kassen überwiegend weigern Prophylaxe-Kosten in dieser Höhe zu übernehmen, auch wenn völlig klar ist, dass durch eine Infektion verursachte Behandlungskosten noch weit höher lägen..

    Was deine "Fakten" angeht..
    Setz bitte keine Links zu Pharma-Unternehmen die dann als 404-Sackgasse enden..

    120 Tabletten "Truvada" kosten im Mittel um die 2450,-- Euro..
  • Antworten » | Direktlink »
#8 FoxynessssssAnonym
#9 Patroklos