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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer ist seit Januar 2014 Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe (Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde)

Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik Christoph Strässer unterstützt die im Mai verabschiedete Resolution für die Rechte von trans- und intersexuellen Menschen.

Zu den mittlerweile rund 500 Einzelunterzeichnern der "Stuttgarter Erklärung", die indirekte Kritik an der Bundesregierung übt, zählen neben dem SPD-Politiker auch renommierte Mediziner und Ethiker, zahlreiche Abgeordnete der Parlamente auf EU-, Bundes- und Länderebene sowie der UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, und die frühere Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD).

Die "Stuttgarter Erklärung" verlangt unter anderem, dass Behandlungen und Therapien für trans-/intersexuelle Menschen nur mit ausdrücklicher Zustimmung erfolgen dürfen. "Kein Mensch sollte gezwungen oder in irgendeiner Weise gedrängt oder genötigt werden auf Grund seiner Selbstbestimmung seines Geschlechts sich medizinischer, psychotherapeutischer oder vergleichbarer Behandlungen oder Therapien zu unterziehen", heißt es im Text.

Im Mittelpunkt jeder Unterstützung und medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung sollte "die Heilung oder die Minderung von Leiden, nicht die Anpassung an Geschlechts-Stereotypen oder gesellschaftlichen Normen" stehen. Ziel sollte es sein, das erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit zu ermöglichen, welches es als grundlegendes Recht eines jeden Menschen von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt wird. Daher fordert die Erklärung, dass alle Maßnahmen, die zur Verwirklichung dieses Menschenrechts notwendig sind, von den zuständigen Kostenträgern ohne Verzögerung übernommen werden sollten.

Entstanden ist die "Stuttgarter Erklärung" auf Initiative der Aktion Transsexualität und Menschenrecht (ATME) in Kooperation mit der Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation. (cw/hpd)



#1 CDU unwählbarAnonym
  • 17.09.2015, 10:23h
  • Erika Steinbach (Sprecherin für Menschenrechte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) hätte dies nicht unterschrieben! Aber die gnädige Frau ist ja auch eine ...
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#2 jhgkAnonym
#3 MariposaAnonym
  • 18.09.2015, 10:13h
  • Diese verlogene Bande - wie hat sie noch aufgeheult, als die Wahl von Ramelow (nichts weiter als ein Sozialdemokrat) anstand. Tja, die Opposition ist nunmal hart und man greift dann auch zu solche schmuddeligen Maßnahmen. Da kommt sogar der braune Mief gelegen.... WÜRG

    Zu Strässer: Wenigstens noch einer aus der SPD mit Rückgrat.
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