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Freiwilliges Bezahlen

Wir bedanken uns für 12.000 Euro!


Auch viele kleine Spenden können eine große Wirkung haben

Über 500 User haben seit Anfang 2013 per Paypal, Flattr, Überweisung oder Abo freiwillig für das journalistische Angebot von queer.de bezahlt.

Guter Online-Journalismus kostet Geld, allein aus Werbeerlösen lässt er sich nicht finanzieren – eine Herausforderung, vor der nicht nur queer.de steht.

Weil wir Bezahlschranken ablehnen, haben wir am 28. Dezember 2012 erstmals auf das Modell des freiwilligen Bezahlens via Paypal, Überweisung oder Flattr hingewiesen, am 1. April 2013 kamen die Abos per Lastschrift hinzu. Höchste Zeit, einmal öffentlich Bilanz zu ziehen. Was hat unser Appell an mehr Fairness im Internet bislang gebracht?

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: Seit dem 1. Januar 2013 haben wir von über 500 verschiedenen Usern mehr als 12.000 Euro erhalten. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken! Wir sind überwältigt von der Resonanz und der Solidarität der Community, die uns trotz unserer Schwächen kontinuierlich unterstützt.

Konkret erreichten uns über Flattr 2.092 Mini-Spenden von 315 verschiedenen Usern, insgesamt 639,60 Euro. Über Paypal kamen 1.181,20 Euro von 115 Unterstützern zusammen. 3.414 Euro erreichten uns in 97 Einzelüberweisungen – in einer Höhe zwischen 3 und 500 Euro.

Den größten Anteil stellen die Abos, bei denen die User selbst wählen, welchen Betrag wir in welchem Intervall vom Konto abbuchen dürfen. Von knapp 100 Abonnenten ziehen wir regelmäßig Beträge zwischen 5 Euro im Jahr und 35 Euro im Monat ein, eine Summe von bislang 7.217,50 Euro.

Was ist mit dem Geld passiert? Sieben Prozent der Einnahmen mussten wir als Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen (auf Wunsch stellen wir übrigens gerne eine Rechnung/Quittung aus), der Rest floss direkt in unsere tägliche Arbeit.

Bei monatlichen Fixkosten von rund 12.000 Euro für Gehälter, Honorare, Provisionen, Serverkosten, Verwaltung, Kommunikation etc. waren die Spenden zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, dennoch haben sie unserer Liquidität geholfen und insbesondere viele Berichte freier Autoren erst ermöglicht. Am wichtigsten: Ohne eure finanzielle Unterstützung hätten wir in den vergangenen Jahren einen leichten Verlust geschrieben.

Die Situation auf dem Online-Werbemarkt hat sich in den letzten drei Jahren leider nicht verbessert, ganz im Gegenteil. Obwohl unsere Seitenaufrufe kontinuierlich wachsen, gehen die Anzeigenerlöse zurück. Das wirkt sich auch auf die Inhalte aus: Spätestens im kommenden Jahr müssen wir den Anteil der Einnahmen über das freiwillige Bezahlen deutlich erhöhen, um das bisherige Niveau von queer.de halten zu können.

Um rechtzeitig für die Zukunft gewappnet zu sein, haben wir heute den Aufruf "LGBT-Journalismus hat seinen Preis" gestartet. Dort könnt ihr mehr über die Hintergründe erfahren und warum es sich lohnt, queer.de zu unterstützen. (mize)

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#1 bernie2017Anonym
  • 21.09.2015, 11:13h
  • Bietet doch die Option mit PaySafe einen Beitrag zu leisten. Ich persönlich werde mich sicherlich nicht irgendwo regitrieren geschweige denn meine Bankverbindung preisgeben.
    Also eine anonyme Möglichkeit beizutragen wäre prima für Leute die etwas skeptischer mit dem Internet umgehen.
    Gruß
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#2 Sveni MausiAnonym
  • 23.09.2015, 06:17h
  • Antwort auf #1 von bernie2017
  • Du kannst auch einen Dauerauftrag an queer.de einrichten.

    Bankverbindung korrekt @queer.de ?
    Queer Communications GmbH
    Commerzbank Köln
    IBAN: DE59 3704 0044 0556 6690 00
    SWIFT-BIC: COBADEFF370
    Verwendungszweck "queer.de ist mir etwas wert"
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