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  • 20.09.2015, 17:40h           51      Teilen:   |

Aufruf

LGBT-Journalismus hat seinen Preis: Warum wir mehr Abos brauchen!


Ab 5 Euro im Jahr: Knapp 100 Abonnentinnen und Abonnenten sichern bereits die Unabhängigkeit, Vielfalt und Qualität von queer.de


Je breiter und stärker queer.de aufgestellt ist, um so besser und wirkungsvoller können wir uns gemeinsam dem homophoben Rollback entgegenstellen.

Über 20.000 Berichte, Interviews, Rezensionen, Kommentare und Reportagen sind auf queer.de online, täglich kommen neue hinzu. Von morgens bis abends und auch am Wochenende ist die Redaktion für dich da, um aus LGBT-Sicht die aktuelle Nachrichtenlage aufzuarbeiten und einen journalistischen Beitrag im Kampf gegen Homo- und Transphobie und für gleiche Rechte zu leisten. Hinzu kommen TV-Tipps, eine ständig aktualisierte Presseschau, eine Übersicht aller CSDs und wichtiger Events sowie die Moderation der User-Kommentare.

Vielleich bist du nicht mit allem einverstanden, was wir schreiben, bei manchen Themen haben wir auch kein optimales Bild abgegeben. Unser Relaunch ist überfällig, keine Frage. Aber seit 2003 bietet queer.de eine verlässliche Grundversorgung, die sonst kein Medium leistet. Wir haben Skandale aufgedeckt (Huonder), wichtige Debatten geführt (Umgang mit Hass-Posts) und beobachten unsere Gegner (Demo für alle) kontinuierlich. Wir recherchieren und ordnen ein, verzichten weitgehend auf Aufbauschen und Clickbaiting.

Diesen komplett kostenlosen Service ermöglicht ein engagiertes Team aus festen und freien Mitarbeitern, das sich schon immer mit bescheidenen Gehältern und Honoraren begnügen musste. Mehr geben die Erlöse aus der Bannervermarktung nicht her. Wir wollen nicht jammern: Die Identifikation mit dem Portal und die selbstbestimmte Arbeit in einem unabhängigen Team für die Community wiegen die nicht tarifgerechte Bezahlung auf.

Trotz einer insgesamt sehr positiven Entwicklung ist die Finanzierung von queer.de in den letzten Jahren immer schwieriger geworden – weil Onlinewerbung immer günstiger geworden ist. Mit zehn Seitenaufrufen erlösen wir im Durchschnitt nur noch einen einzigen Cent. Die Hintergründe erklärt queer.de-Geschäftsführer Micha Schulze in seinem Text "Wie gut wir sind, bestimmt ihr selbst!".

Während große Seiten wie Welt.de oder Süddeutsche.de deshalb Bezahlschranken eingeführt haben, setzen wir seit knapp drei Jahren auf die freiwillige Unterstützung der Userinnen und User. Per Abo, Überweisung, Paypal oder Flattr haben wir seitdem von rund 500 solidarischen Menschen über 12.000 Euro erhalten. Vielen Dank dafür!

Ohne diese Unterstützung wäre queer.de viel bouleverdesker, kurzatmiger, oberflächlicher. Dank der Abos und Spenden konnten wir u.a. unsere Hintergrundberichterstattung und Recherchen verstärken und waren auf mehr Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet vor Ort. Durch die sinkenden Werbeeinnahmen ist all dies wieder in Gefahr.

Um queer.de 2016 auf dem jetzigen Niveau halten zu können, brauchen wir bis zum Jahresende 200 neue Abonnenten mit einem Durchschnittsbetrag von 5 Euro im Monat. Alternativ müssten wir ernsthaft etwa einen Verzicht auf aufwändige Hintergrundberichte, Recherchen vor Ort und politisch wichtige, aber wenige Klicks versprechende Artikel in Erwägung ziehen. Weil wir sie dann nicht mehr finanzieren können.

Unsere Gegner dürften sich in diesem Fall ins Fäustchen lachen. Schon jetzt ist etwa die Anti-Bildungsplan-Bewegung, deren Hintergründe und Netzwerke wir von Beginn an aufgedeckt haben, finanziell weitaus besser aufgestellt als die vermeintlich so einflussreiche "Homo-Lobby". Die LGBT-Gegner verfügen über zahlreiche eigene Medien, Netzwerke und gute Verbindungen bis in die Mainstream-Medien hinein.

Deine Unterstützung für queer.de ist auch ein Beitrag, sich dem homophoben Rollback gemeinsam entgegenzustellen. Mit einem vielfältigen, seriösen, kritischen und engagierten Portal werden wir uns revanchieren!

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» Übersicht: So kannst du queer.de unterstützen
» Wir bedanken uns für 12.000 Euro! (20.09.2015)
» Wie gut wir sind, bestimmt ihr selbst! (20.09.2015)
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Reaktionen zu "LGBT-Journalismus hat seinen Preis: Warum wir mehr Abos brauchen!"


 51 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
20.09.2015
18:39:03


(+23, 23 Votes)

Von LedErich
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ehrensache. Das Abo habe ich sofort abgeschlossen. Ich lese hier täglich mehrmals die news und die Kommentare. Es gibt kein anderes deutschsprachiges Portal, dass uns alle so schnell und umfassend informiert und ein Diskussionsforum bietet. Danke dafür!


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#2
20.09.2015
21:24:25


(-15, 29 Votes)

Von Jeeens


Und wenn ich einfach nur guten Journalismus zu LGBT-Themen möchte, aber keinen "Kampf" gegen vermeintliche "Gegner" und einen ominösen "Rollback"?


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#3
20.09.2015
21:28:10


(+12, 22 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014
Antwort zu Kommentar #2 von Jeeens


... dann bist Du hier falsch


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
20.09.2015
21:33:24
Via Handy


(+12, 18 Votes)

Von Ehla


Ich möchte euch unterstützen.
Habt ihr auch ein Spendenkonto?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar

Anm. d. Red.: Danke!

Queer Communications GmbH
Commerzbank Köln
IBAN: DE59 3704 0044 0556 6690 00
SWIFT-BIC: COBADEFF370
Verwendungszweck "queer.de ist mir etwas wert"

 
#5
20.09.2015
22:33:18


(+10, 22 Votes)

Von ehemaligem User Defragmentierung
Antwort zu Kommentar #2 von Jeeens


Dann geh' doch zu Herrn Berger!

"Wenn du glaubst
Du verschwendest dein Leben mit mir
Dann geh doch.."

Howard Carpendale


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#6
20.09.2015
23:47:39


(+16, 20 Votes)

Von Race


"Vielleich bist du nicht mit allem einverstanden, was wir schreiben"

Geht mir durchaus auch manchmal so, Ist mir aber ehrlichgesagt lieber also wo anders, wo man nur weichgespülte, einheitliche Artikel zu lesen bekommt.
Dafür kann man kommentieren, diskutieren und

"Unser Relaunch ist überfällig, keine Frage."

Vermisse ich ehrlichgesagt auch nicht.
Für manche mag das Design etc. altbacken wirken, aber ich find es super! Einfach, übersichtlich und keine überladenen Seiten mit viel Klicki-Bunti wo alles rumwabbelt und man nix findet.

Werde mal schauen dass ich euch auch eine Unterstützung zukommen lasse.

Danke für eure tolle Arbeit und weiter so!


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#7
21.09.2015
10:42:41


(+7, 15 Votes)

Von carolo
Antwort zu Kommentar #1 von LedErich


Schmeißt endlich mal diese blöden Schwulenwitze auf den Müll, wo sie hin gehören, dann gibt es von mir auch was.


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#8
21.09.2015
13:17:51


(+6, 12 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #2 von Jeeens


Was wir so alles möchten und in unserer ideologischen blindheit nicht finden..
Was kann denn in deinem kirchlich/religiot-konservativen denken "guter journalismus zu glbt-themen sein...?
Da musst du zur befriedigung deiner "wertvorstellungen" zu kreuznet oder PI/junge freiheit gehen. Oder frag bei Dr. berger nach, der befindet sich gerade auf dem jakobsweg in die rechte homoidylle.

Überhaupt: wenn dir die richtung, die befürchtungen und zukunftsvisionen hier nicht passen, was treibst du dich dann hier herum?
Ein freies land, freie meinungsbildungsmöglichkeiten.. du kannst gehen wohin du willst!
Auch nach "drüben"
Warum also ausharren in der dir unangenehmen gesellschaft von widerworten und gegenargumenten.
Um zu stänkern, um zum sammelgebet aufzurufen.. welche "mission" treibt dich um?
Interessiert hier jemand ein stück vorhaut, es sei denn man lutscht gerade drauf rum, als hinweis auf eine "religionskultur" bizarrer auswüchse.
Das ist doch allenfalls was zum lachen!

Deinen einfach gestrickten - rechtskonservativ - "guten"- journalismus findest du bei gleichgesinnten, hier weht dir wut-entäuschung über das gemachte und versäumte, die reaktionären inhalte entgegen.

Nicht jeder fühlt sich auf der kirchenbank wohl , wenn vom altar her einem gemäßigte verachtung entgegen lallt!
Aber "gemäßgte verachtung" ist ja auch der politisch korrekte weg, den man mittlerweile einschlagen darf ohne gleich vor gericht zu landen.
Nicht jeder fühlt sich wohl wenn die parteien sich seiner bemächtigen ohne grundsätzliche gleichstellungen herbeiführen zu wollen.
Sich selbst verdummen, mag auch mittels sogenannt "gutem journalismus" funktionieren, solange der nur die ideologischen vorgaben dem denkunfähigen seinen laberstoff hier liefert.

Auf die verdummung hinzuweisen, ihre mechnismen offen legen und die handelnden aus ihren löchern holen und vor ein mediales tribunal bringen.. das wär/ist
GUTER JOURNALISMUS ALS VERLÄNGERTER ARM DER INTERESSEN DER BEVÖLKERUNG.

Auch im wettstreit um die deutung/en der realen notwendigkeiten, hängt ihr geschichtlich gesehen immer hinter den zeit-entwicklung zurück. Ihr habt immer euch getäuscht und mittels "reformen " werden dann eure fehler/täuschungen halbherzig entsorgt.

Ob energie, ob ökologie , ob ökonomie, ob soziales, ihr habt die karren gegen die wand gefahren und verharrt nun in schockstarre, jeden ansatz zu änderung aber auch mit aller verbliebener macht als interessenssicherung eigener macht mit aller list, tücke und gewalt verteidigend!
Das familienkonzept, die sexualpolitik der letzten hundert jahre, euer festhalten daran ist eindeutiger beweis eures scheiterns.. aber , und dies macht den rollback aus, ihr beharrt wiedererstarkt durch wirtschaftliche veränderungen und angstzunahme auf diesen altbackenen "werten."
Ihr schafft die armut um eure verdummenden sprüche vom himmelreich der zuletzt gekommenen wirklichkeit werden zu lassen.
Die leute sollen nicht agieren, sie sollen hoffen!

Nur euer machtzentrum aus wirtschaft geeint mit kirchen, macht es möglich, weiter das unvermeidliche scheitern zu kaschieren und mit reförmchen notzureparieren.
Das wiederum nennt sich liberalismus/konservativ, ohne sich selbst zu erklären..
wo erklärung und das denken weggelassen wird gilt die parole: "alternativlos".
DAs geht selbst an der reaktionären FAZ nicht spurlos vorbei..

Link zu www.faz.net

Guter, wirklich guter journalismus nun müsste diese diskrepanzen aufzeigen und dem leser allgemein verständlich vermitteln.
Solange aber journalisten die interessen der macht konsolidieren, als auftragsschreiber gar mitformulieren, ist da journalismus als vierte gewalt im staat ein hohn.
Höhnend also auch jene, die diesen staatstragenen "journalismus " für ihre interessen einfordern.

Nur hinter diesem schleier der gelenkten information ist es euresgleichen möglich, euren kampf gegen gegner zu führen die ihr benennt.
Gleichzeitig jammert ihr übers entlarven jener-eurer (!) strukturen als einen kultur-klassenkampf, der sich gegen euch richte..

Wärs doch nur so: würden wir unsere einsichten endlich auch wortwörtlich nehmen und entsprechend handeln!
Aber wir verlabern uns auch in unserem bedürfniss , die "massen hinter uns haben zu wollen".

Schatzerl, die GEGNER sind uns politisch aufgeklärten sehr wohl bewusst/bekannt.. kirchen, wirtschaftsinteressen, soziale verteilung, heternormatives denken... und ihre medialen mitläufer.. also auch DU!
Da lassen sich ganze kolonnen an schuldzuweisungen auflisten...
Fangen wir deshalb bei den willfährigen mitläufern und reaktionär/religioten forentrollen deiner machart an...
Wir brauchen keine öffnungszeiten deiner sektenzusammenkünfte, keine hinweise auf rituelles verdummen oder sektierhaftes abgleiten in erleuchtungswahnvorstellungen...

Statt uns über "dialogangebote" seitesn der synoden und einzelner sektenvertretern den kopf wuschig zu machen , sollten wir über diesen sinn der "angebote" seitens der mächtigen nachdenken.

Was machen hingegen mit dem grobzeug, dass nun hier beginnt seinen mist religioter verkündung zu verbreiten...
Sicher, solche provokanten werbeaktionen mögen hier den einen oder anderen atheisten verärgern..aber nehmen wirs gelassen und retounieren wirs mit unserer empfehlung an die gläubigen homos hier:
Immer nach besuch der K-bank den hinterlassenen feuchten fleck wegwischen , statt minestranten und kathechismusschüler beim kirchenreinigen mit pollutionsergüssen spätpubertärer sektenmitgliedern zu konfrontieren...
Die restliche gemeinde wird euer vorauseilendes handeln mit wohlwollendem und seelsorgerischem beistand belohnen...

Uns bösen nichtglaubenden bleibt nur dies:
"'Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.'" Nietzsche... ein , auf seine art annehmbarer "journalist/zeitchronist."


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#9
21.09.2015
13:50:23
Via Handy


(+10, 12 Votes)

Von LedErich
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von carolo


Stimmt, die Schwulenwitze sind sehr peinlich! Ich kündige deshalb aber nicht gleich wieder mein ABO :-)


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#10
21.09.2015
14:41:49
Via Handy


(+10, 10 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von carolo


Ja, die sind echt peinlich.

Ausser das brennende Handtäschen des Papstes auf dem Petersplatz...

Wir haben sie wohl alle gelesen... Sind seit Jahren schon immer die alten.

Wenn queer.de die so stehen gelassen hat, wird das wohl auch einen Grund haben. Sehr viele Klicks vielleicht?


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