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  • 22.09.2015, 06:51h           4      Teilen:   |

#Back2School

Prinz William engagiert sich gegen homophobes Mobbing

Artikelbild
Prinz William stärkte Schülern im Kampf gegen Mobbing den Rücken (Bild: Diana Award)

Der britische Prinz ließ sich an einer Londoner Schule zum Botschafter gegen Hass ausbilden.

Prinz William hat am Montag an einer Schulveranstaltung gegen Online-Mobbing und Homophobie teilgenommen. Im Rahmen der Kampagne "#Back2School" macht die nach seiner Mutter benannte Organisation "Diana Award" Schüler zu Botschaftern gegen "Bullying", wie schikanierendes Verhalten im Englischen bezeichnet wird.

Bei dem Termin an der Hammersmith Academy, einer Schule für 11- bis 18-Jährige in London mit einem Schwerpunkt auf digitale Technologien, musste William wie die Schüler notieren, an wen er sich wenden würde, sollte er gehänselt oder diskriminiert werden. Die Kampagne steht auch unter dem Motto "Don't suffer in silence" ("Leide nicht still vor Dich hin").

Damit das gelingt, werden die Schüler in einem einstündigen Kurs trainiert, homophobe Äußerungen in ihrem Umfeld nicht hinzunehmen – "Diana Award" hat inzwischen über 16.000 Schüler entsprechend zu Botschaftern geschult.

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Einschreiten lernen

In dem Training versprach Prinz William, dazwischenzugehen, sollte er Zeuge werden, wenn jemand wegen seiner Homo- oder Transsexualität gemobbt wird: "Ich würde versuchen, die Person zu konfrontieren, sie zur Rede zu stellen." Ein 17-Jähriger, der William in einem Einzelgespräch von seinen Erfahrungen mit Mobbing berichtet hatte, lobte danach den Prinzen: "Es war toll, seine Unterstützung zu haben, jemand von seinem Format und Rang, der über Homophobie, Biphobie und Transphobie spricht."

Die "Diana Award"-Vorsitzende Tessy Ojo sagte, es sei nicht akzeptabel, dass junge Menschen berichten, man habe sie zum Selbstmord ermutigt, bloß weil sie homosexuell seien. Prinzessin Diana sei wie ihr Sohn ein Mensch gewesen, der bei so etwas nie unbeteiligter Zuschauer gewesen sei, sondern immer eingeschritten wäre.

Bisher wenig Einsatz der Royals

Der medienwirksame Auftritt des Prinzen soll der Organisation am Montag eine Menge Spenden eingebracht haben. Dabei haben sich die britischen Royals in der Vergangenheit selten zu LGBT-Rechten geäußert – obwohl in derzeit 42 von 53 Staaten des Commonwealth homosexuelle Kontakte weiterhin kriminalisiert werden. In zweien ist dafür gar die Todesstrafe vorgesehen.

Nach dem Bombenanschlag 1999 auf den schwulen Pub "Admiral Duncan" in London, bei dem drei Personen getötet wurden, hatte der aktuelle Thronfolger Prinz Charles den Tatort besucht und mit Angehörigen und Überlebenden gesprochen. Von Prinz Harry wurde berichtet, dass er in der Armee einen schwulen Soldaten vor Mobbing in Schutz genommen haben soll (queer.de berichtete). (nb)

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Tags: prinz william, großbritannien, schule, homophobie, mobbing, bullying
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Reaktionen zu "Prinz William engagiert sich gegen homophobes Mobbing"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
22.09.2015
08:47:05


(-5, 9 Votes)

Von Leonhard


vielleicht sollte man die kids eher trainieren, solche äußerungen erst gar nicht zu bringen.
von mir aus gern auch in diesem verfahren wie im film "clockwork orange".


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#2
22.09.2015
09:36:52
Via Handy


(+6, 10 Votes)

Von Komischer Vogel


Find ich gut das der Prinz hier mal Anwesenheit zeigt.

Wenn die Prominenz egal ob Royal , Sport oder Kunst sich mal nen halben Tag Zeit nimmt ist das immer ein gutes Zeichen.
Man soll da erst garnicht nur dran denken boar wieder nur Medien getue abtun sondern als Zeichen sehen.

@Clockwork Orange... als Prävention zumindest hoch unpedagogisch ;-P


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#3
22.09.2015
11:59:02


(-1, 11 Votes)

Von Patroklos
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Prinz William zeigt mit seiner Teilnahme Größe und den anderen MItgliedern der königlichen Familie würde das auch gut zu Gesicht stehen!


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#4
22.09.2015
13:11:02
Via Handy


(+6, 8 Votes)

Von Nico


Es ist besonders wichtig, dass sich gerade auch solche offiziellen Repräsentanten für unsere Rechte und gegen Diskriminierung einsetzen.

Das ist ein guter Anfang, aber da sollte jetzt von den Royals noch viel mehr kommen. Die genießen ein sorgenfreies Leben und sollten sich dann wenigstens zum Wohle der Gesellschaft einsetzen.


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