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Rupert Everett spielt in seinem neuen Film einen König (Bild: Concorde Filmverleih)

Von einen Tag auf den anderen hat der schwule 56-Jährige dem Sex abgeschworen, verrät er in einem Interview.

Der englische Schauspieler Rupert Everett hat in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" (40/2015) erklärt, dass er inzwischen keinen Sex mehr habe. "Es hat mit einem Schlag aufgehört, es interessiert mich nicht mehr. Ich war am Montag noch eine verrückte Sex-Schlampe und am Dienstag schon eine alte Schabracke. Es gab kein Zwischendrin", sagte der zwei Mal für den Golden Globe nominierte Darsteller.

In seiner Heimat gilt Everett als Sex-Experte. Erst im letzten Jahr hatte er für den Fernsehsender Channel Four die Dokumentation "Love For Sale" gedreht, in der er die Prostitutionsindustrie unter die Lupe nimmt.

Deutschland hält der Schauspieler für das Heimatland von sadomasochistischen Praktiken: "Die Deutschen haben es doch erfunden! Wahrscheinlich bekommen die Dominas sogar staatliche Unterstützung bei euch, im Gegensatz zu England", sagte er. "Bei uns behauptet man, es gebe sie nicht". Derweil habe "jedes Dorf eine Domina".

"Ich war einfach out"

Auch zu seinem Coming-out nahm der 56-Jährige Stellung. Er zeigte sich dabei verwundert, dass so viele Menschen ihn für seinen "Mut zum Coming-out" gratuliert hätten: "Aber das hatte nichts mit Mut zu tun – ich war einfach out, für jeden sichtbar. Ich habe mein Leben auf der Jagd einfach genossen." Dazu gehörte auch, dass er mit rasiertem Schädel Skinhead-Treffen im sächischen Leipzig besucht habe. "Denken Sie, ich bin da aus politischen Gründen hin?!", fragte er die "Focus"-Redakteure. "Ich habe schwule Skinheads gesucht."

In der Vergangenheit hat Everett immer wieder mit seinen Aussagen für Kontroversen in der Community gesorgt. So erklärte er, er wolle sich nicht dem heterosexuellen Lebensstil anpassen (queer.de berichtete). Der Ehe-Öffnung in seiner Heimat Großbritannien stand er distanziert gegenüber, weil er schließlich auch heterosexuelle Hochzeiten hasse. Auch die Idee, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder großziehen, findet er abstoßend (queer.de berichtete).

Rupert Everett ist durch Filme wie "Another Country" (1984), "Chronik eines angekündigten Todes" (1987) und "Die Hochzeit meines besten Freundes" (1997) in Hollywood erfolgreich. Allerdings bemängelte er wiederholt, dass offen schwule Schauspieler wie er in der Traumfabrik diskriminiert werden würden (queer.de berichtete). Derzeit macht er eine PR-Tour für seinen neuen Film "A Royal Night – Ein königliches Vergnügen", der am 1. Oktober in die deutschen Kinos kommt. In der britischen Produktion spielt er King George. (cw)



Rupert Everett: Leihmutterschaft ist "widerlich"

Schauspieler Rupert Everett hält nichts von Regenbogenfamilien.
Rupert Everett gegen "heterosexuelle Norm"

Der britische Schauspieler Rupert Everett erklärte, er wolle nicht Teil der "heterosexuellen Norm" sein.
#1 EvilAnonym
  • 25.09.2015, 14:34h
  • Manche Menschen sind einfach nur extrem anstrengend und Rupi ist ganz sicher einer davon, egal ob als Sex-Schlampe oder als eine alte Schabracke. Eine Diva bleibt halt eine Diva. Mit oder ohne Sex!
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#2 no_name_01
  • 25.09.2015, 15:14h
  • Ein berechenbarer Akt der Selbstvermarkung und des neuen Films! Wundert mich, dass er nicht die Bild als Plattform für Werbezwecke gewinnen konnte .
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#3 TommAnonym
  • 25.09.2015, 20:15h

  • Manchmal erstaunt es mich schon, dass Menschen jenseits der 40 noch Sex haben. Geht das nicht aufs Herz?
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#4 Komischer VogelAnonym
  • 25.09.2015, 21:08h

  • Der Mann scheint ja Probleme zu haben.

    @Deutschland und Dominas
    Ja meine Oma war stattlich anerkannte Domina. Sogar nach guten deutschen Standard Verbeamtet.

    (Jetzt bekomm ich dislikes oder ?)
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#5 TheDadProfil
  • 25.09.2015, 21:35hHannover
  • Antwort auf #3 von Tomm
  • ""Geht das nicht aufs Herz?""..

    Manchmal schon..
    Aber eigentlich immer nur wenn so einem Burschen wie Dir schon nach einer Stunde der Arsch weh tut, und er das jammern anfängt..

    Nach der zweiten Stunde sind die dann völlig wund, und das Wochenende endgültig gelaufen..

    Völlig hysterisch reagieren solche Burschen aber nur wenn man in der Nacht dann noch eine zweite Runde anbietet..
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#6 Patroklos
  • 25.09.2015, 23:45h
  • Everett hat dem Sex abgeschworen? Sorry, aber ist nicht sehr glaubwürdig. Ein Mann ist nie zu alt zum Sex und mit 56 Jahren schon mal überhaupt nicht!
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#7 Achilles-2Anonym
  • 26.09.2015, 17:01h
  • Antwort auf #6 von Patroklos
  • Der Rücktritt vom Rücktritt vermutlich nur eine Frage der Zeit,
    aber zum Glück bringt er dann kein neues Album raus...
    wieso muss ich jetzt an Howard Carpendale denken...gruselig...
    Wenn die Leute das doch durchziehen würden...
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#8 Miguel53deProfil
#9 schwarzerkater
  • 27.09.2015, 10:21h
  • diese attitüde von everett kenne ich schon seit ewigen zeiten von bestimmten "älteren" schwulen:
    wenn sie (aus altergründen? oder "gebrechen"?? oder bauch???) nicht mehr die junx ins bett bekommen, auf die sie scharf sind, dann schwören sie dem sex ab.
    nun sind alles andere schlampen und sie leben in einer höheren/besseren welt durch den "bewussten" verzicht auf sex.
    so ne billige art der selbstverleugnung.
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#10 SublimierungAnonym
  • 27.09.2015, 16:10h
  • Antwort auf #9 von schwarzerkater
  • Ich finde das völlig okay. Ist mir sympathischer als die abgegessenen Lustmolche, die selbst bei rumänischen Strichern noch versuchen den Preis zu drücken oder sich verzweifelt im Parkdunkeln rumtreiben, um noch irgendeine Form von körperlicher Nähe abzubekommen. Helmut Berger wäre dann das abschreckende Gegenbeispiel. Glücklicherweise muss man nicht bis in die späten 60er die Potenz und Knackigkeit eines 20jährigen Hüpfers aufbieten, sondern kann sich irgendwann im Leben endlich auch mal auf andere Dinge konzentrieren. Diese komplette Reduzierung und Fixierung auf Sex, Oberfläche, Jugend führt mittlerweile zu nichts Spannenderem mehr als Gayromeo, Internetpornos und Grindr. Beziehungsunfähige Wracks; Orgasmussüchtige, die sich wundern warum sich alles so leer anfühlt und ewig einsame Teenyherzen bis in die 30er, deren Lust im Pornokonsum geschröpft wird. Da ist für mich die Selbstverleugnung eines Thomas Mann schöpferischer und insgesamt wesentlich interessanter. Was interessieren mich die verpassten Abspritzerchancen oder das fragwürdige Kleinfamilienglück im Leben von irgendwem, wenn er stattdessen auch einen großartigen Roman hätte schreiben können.
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