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  • 26.09.2015, 13:49h           21      Teilen:   |

Knast-TV

"Big Brother"-Bewohner reden über ihre homosexuellen Erfahrungen

Artikelbild
Homo-Beichte unter Nasenring-Fans: Tim und Hans-Christian plaudern über das Rummachen mit anderen Männern (Bild: sixx)

Auf sixx ist die zwölfte Staffel der Container-Serie angelaufen. In der dritten Folge "outet" Hans-Christian seinen Mitbewohner Tim als schwul.

Von den 13 Bewohnerinnen und Bewohnern des zwölften deutschen "Big Brother"-Containers, der nach vier Jahren wieder aus der Versenkung gekramt wurde, hat sich nur die 26-jährige Lusy aus Wien als bisexuell geoutet. Alle anderen stehen nach eigenen Angaben ausschließlich aufs andere Geschlecht.

In der dritten Tageszusammenfassung des umstrittenen Fernsehformats, die am Freitagabend ausgestrahlt wurde, hat dies das 36-jährige Model Hans-Christian Haas jedoch in Frage gestellt.

"Ich bin jetzt schon von deiner Homosexualität überzeugt", sagte Hans-Christian zu seinem 21 Jahren jungen Teamkollegen Tim Heilig, dessen Markenzeichen eine Emo-Frisur und zahlreiche Gesichtspiercings sind. Hans-Christian weiter: "Du bist sicherlich eine Jungfrau und hast noch nie mit einer Frau geschlafen. Aber du hast sicherlich schon mit einem Mann geschlafen!"

Fortsetzung nach Anzeige


"Aber bei mir tut sich dann da unten nix"

Big Brother Deutschland verbreitete auf Facebook eine eigene "Zusammenfassung" des Gesprächs
Big Brother Deutschland verbreitete auf Facebook eine eigene "Zusammenfassung" des Gesprächs

Youtube-Sternchen Tim, der noch bei seinen Eltern im Allgäu lebt und als Beruf "ausbildungssuchend" angegeben hat, reagierte zunächst verlegen. Dann aber räumte er ein: "Ich habe ja schon mit vielen Mädchen rumgemacht. Und 2011 habe ich auch mal mit einem Mann rumgemacht. War scheiße, hat mir nicht gefallen!"

Wie zum Trost plauderte dann auch Hans-Christian von seinen eigenen homosexuellen Erfahrungen: "Ich habe mal mit meinem besten Freund rumgeknutscht. Der kann auch echt gut küssen. Aber bei mir tut sich dann da unten nix." Tim nickte und meinte: "Ich weiß einfach, dass ich nicht schwul bin!"

Insgesamt 13 neue Bewohner sind in der vergangenen Woche in das "Big Brother"-Haus in Köln eingezogen, wo sie 92 Tage lang abgeschottet vor 58 Kameras und 45 Mikrofonen ausharren und sich diversen Aufgaben stellen müssen. Zu den bekanntesten zählt die isländische Sängerin und Schwulenmutti Ása Ástardóttir, die in Köln lebt und bereits auf mehreren CSD-Veranstaltungen aufgetreten ist. Der Sieger kann sich am Ende der Staffel über einen Gewinn von 100.000 Euro freuen.

Ausgestrahlt werden die Tageszusammenfassungen täglich um 22:10 Uhr. Ausnahme ist der Dienstag, an dem bereits ab 20:15 Uhr die Entscheidungsshows mit Nominierungen und Auszügen laufen. Moderiert wird die Staffel wie bereits 2005 und 2006 von Jochen Bendel. Zusätzlich zur Ausstrahlung bei sixx bietet der Pay-TV-Sender Sky exklusiv einen "Big Brother 24 Stunden live"-Kanal an.

Celebrity Big Brother UK: Pornodarstellerin will Schwule "umdrehen"

Für "Homo-Schlagzeilen" in Boulevardmedien sorgte am Samstag auch die britische Ausgabe von "Promi Big Brother". In der Diskussionsrunde "Celebrity Big Brother's Bit On The Side" erklärte die US-amerikanische Pornodarstellerin Jenna Jameson, dass sie sich einen gemeinsamen Porno mit dem schwulen Moderator Rylan Clark und dem ebenfalls offen homosexuellen Ex-Kandidaten Austin Armacost wünsche. Sie sei fest überzeugt, mit der Aktion die beiden Männer "umdrehen" zu können. (cw)

Links zum Thema:
» Mehr Infos zu "Big Brother" auf der sixx-Homepage
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Tags: big brother, sixx, tim heilig, hans-christian haas, jenna jameson, ása ástardóttir, rylan clark, austin armacost
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Reaktionen zu ""Big Brother"-Bewohner reden über ihre homosexuellen Erfahrungen"


 21 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
26.09.2015
15:18:18


(-1, 13 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Da hat Jenna Jameson Pech, denn Rylan Clark ist mit dem Bigbrotherkandidat Dan Neal und Austin Armacost mit Jake Lees verbandelt, da paßt kein Blatt mehr dazwischen:

Link zu www.ok.co.uk

Link:
realitybox.co.uk/reality-box-asks-reality-star-aus
tin-armacost-about-joining-celebrity-big-brother/


Man kann Schwule nicht "umdrehen" und auch nicht "heilen", Lady!


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#2
26.09.2015
15:38:06


(-9, 11 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014


Big Brother ist halt auch nicht mehr das, was es einmal war. Als Guido dort war, hatten die Gespräche deutlich mehr Niveau


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#3
26.09.2015
15:52:49


(+9, 13 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #2 von Dont_talk_about


Gibt es das Format noch immer? Oder schon wieder?
Deine Kommentare hingegen sind immer das, was sie waren..Dein letzter spricht Bände über dich...
Big Brother hatte noch NIE Niveau, sondern war immer schon INSZENIERTER Trash um voyeuristische Bedürfnisse der Zuschauer zu befriedigen! Genauso wie dieser Pseudo-Scripted-Reality oder Super-Sternchen-Kasten-Krempel den manche auch noch für 100% echt halten...
Hier ein Skandälchen, da ein "zufälliger" Vorfall in den Medien als News-würdig platziert, damit auch noch jeder damit irgendwie unfreiwillig konfrontiert um Quoten zu generieren...
Für sowas sollte es einen Spam-Filter geben...


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#4
26.09.2015
16:36:16


(-10, 16 Votes)

Von JarJar
Antwort zu Kommentar #3 von David77


Mimimi
Klick halt den Beitrag nicht an wenn dich die Sendung nicht interessiert. Immer dieses gespielte sich über alles aufregen. Gibt Leute die mögen die Sendung, du nicht, toll. Bist du nun ein besserer Mensch, weil du es nicht siehst oder hast du einfach einen anderen Geschmack?


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#5
26.09.2015
17:42:55


(+14, 22 Votes)

Von TV 2015


Widerlichster Heterosexismus und mindestens latente Homophobie in all ihren ekelhaften (aber wirksamen und letztlich verheerenden, man denke nur an Jugendliche, die hier indoktriniert werden) Erscheinungsformen.

Allein die Aussage, ein Mann sei "Jungfrau", da "nie mit einer Frau geschlafen", ist derart dumm-dreist heterosexistisch, dass man nur schreien kann.

Und klar: Auch nur schwule Erfahrungen zu machen ist natürlich "scheiße", das muss am besten alle paar Minuten betont werden - garantiert ohne dass sich irgendein marktkonform-"demokratischer" bürgerlicher Medienwächter daran stört!

Sehr offensichtlich dienen solche Programme auf der psychosozialen Ebene zur ständigen Zementierung und Dauervergewisserung über die etablierte Norm und Normkonformität und zur Abgrenzung von jeder möglichen "Abweichung", von allem "Anderen" und "Fremden", das weiterhin, mehr oder weniger raffiniert verpackt, als defizitär diffamiert wird.
Damit es bereits jede_r Präpubertierende so verinnerlicht.

Diese Art der Dauerkontrolle und -indoktrination, hier in Gestalt eines besonders perfiden massenmedial befeuerten Voyeurismus, passt insgesamt zum immer aggressiver neoliberal-antisolidarisch vergifteten, von immer schärferem Leistungs- und Konkurenzdruck, von Abstiegs-, Existenz- und Ausgrenzungsängsten (der eigene "Marktwert" muss von Kindesbeinen an gesichert werden!) vergifteten gesellschaftlichen Klima dort wie hier.


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#6
26.09.2015
17:55:48


(+16, 18 Votes)

Von jugendschutz


die homophoben äußerungen der porno-darstellerin und deren ausstrahlung durch den konzern, der damit seinerseits profite macht, sind potenziell lebensgefährlich. schließlich betreibt sie (business-orientiert, versteht sich) ganz unverhohlen umpolungspropaganda und vermittelt den eindruck, schwulsein könne und/oder müsse ausgelöscht werden - und klar, heute sind es nicht mehr menschenexperimente in konzentrationslagern, sondern sie als "porno queen" ist natürlich dazu berufen, das umzusetzen. klingt doch gleich viel "netter". die kapitalistischen medien, die so einen dreck ausstrahlen, und die bürgerlich-staatlichen institutionen, die das zulassen, sind mitverantwortlich für ganz alltägliche homophobe gewalt, gerade gegen junge menschen!


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#7
26.09.2015
17:59:11


(-1, 11 Votes)

Von no_name_01
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von TV 2015


" Und klar: Auch nur schwule Erfahrungen zu machen ist natürlich "scheiße", das muss am besten alle paar Minuten betont werden "
Das wurde so nie und nimmer gesagt. Der Allgäuer hat es einmal gemacht, aber nur hat sich da "unten" nix getan. Der Hans-Christian genauso, nur dass er ein Wiederholungstäter ist. Eine völlig legitime Aussage.

Wenn ich sagen würde, dass ich Frauen ab und zu küsse und sich bei mir unten nichts tun würde, und Leute daraufhin mit Vorwürfen kommen würden, ich sei heterophob, fände ich das Ganze absurd.


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#8
26.09.2015
18:02:53


(0, 4 Votes)

Von engineer0815
Aus pusemuckel (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 28.06.2014


Youtube-Video:


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#9
26.09.2015
18:05:18


(+6, 10 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Für mich sieht das eher so aus, als wollte der Ältere da den Jüngeren klarmachen aber dann haben beide sich doch nicht getraut.
Um das zu kaschieren, versichern sie sich gegenseitig, stramme Heteros zu sein...

Am Ende ist das dann wieder "Scripted Reality". Irgendein Hansel der Produktionsfirma macht Vorgaben, welche Situationen frei nachgespielt werden müssen, damit das Publikum mit offenen Mündern vor der Glotze hängt und bloß nicht umschaltet.


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#10
26.09.2015
18:06:09


(-2, 8 Votes)

Von no_name_01
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von jugendschutz


Hast Du die Sendung (CBBOTS) oder die ganze Staffel CBB gesehen? Wenn ja, dann würdest Du NICHT von irgendwelcher Umpolungspropaganda schreiben....
Vllt das Ganze im Zusammenhang sehen und nicht alles in den falschen Hals kriegen. Diese Echauffiertheit sollte man etwas zügeln.


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