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  • 25. Februar 2005, noch kein Kommentar

Neue Impfstoffe sollen mit Hilfe von Komprimierungs- Algorithmen gegen mehrere Virenstämme wirken.

Von Michaela Monschein (pressetext.austria)

Seattle/Perth - Algorithmen, die üblicherweise für die Komprimierung von digitalen Bildern und das Erkennen von Mustern bei unerwünschten Werbemails eingesetzt werden, sollen Wissenschafter bei der Suche nach einem Impfstoff gegen HIV unterstützen. Die von Microsoft entwickelten Algorithmen werden derzeit in Zusammenarbeit mit Wissenschaftern der University of Washington und des Royal Perth Hospital entsprechend adaptiert. Die Forscher hoffen, dass die Algorithmen helfen jene entscheidenden genetischen Informationen zu identifizieren, die von vielen verschiedenen HIV-Stämmen geteilt werden. Basierend auf diesen Informationen könnte laut NewScientist ein Impfstoff entwickelt werden, der gegen mehrere Virenstämme wirksam ist.

James Mullins von der University of Washington erklärte, dass mit diesem Ansatz erstmals versucht werde der Veränderlichkeit von HIV in einem Impfstoff Rechnung zu tragen. Derzeit werden Impfstoffprototypen im Labor dieser Universität getestet. Überprüft werden diese Prototypen mit Immunzellen von HIV infizierten Patienten. Die neuen Impfstoffe beruhen auf einer zellvermittelten Reaktion. Das bedeutet, dass sie die T-Zellen des Körpers für die Bekämpfung der Viruszellen aktivieren. Laut Andrew McMichael von der University of Oxford sind einige wichtige Probleme vorab zu lösen. Bisher sei die Herstellung eines Impfstoffes grundsätzlich nicht sichergestellt. Zusätzlich sei nicht bekannt, welche Art der Immunreaktion erforderlich sei. Es könne also durchaus wichtig sein, die Immunreaktion des Körpers und eine Reaktion der T Zellen zu aktivieren.

25. Februar 2005