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Man darf gespannt sein, wie sich das Verhältnis von Waylon J. Smithers, Jr. (re.) zu seinem Boss nach dem Coming-out verändern wird (Bild: FOX)

Der Assistent von Mr. Burns macht Schluss mit dem Versteckspiel um seine Homosexualität, verriet der Produzent zum Start der neuen Staffel..

In der neuen Staffel der "Simpsons", die am Sonntag in den USA gestartet ist, wird sich wieder eine Zeichentrickfigur outen: Waylon Smithers, der Assistent von Mr. Burns, wird seine Homosexualität öffentlich machen, versprach Al Jean, Executive Producer der Show, in einem Interview mit "TV Line".

"In Springfield wissen jetzt die meisten, dass er schwul ist, aber Burns ganz offensichtlich nicht", so Jean. "Wir befassen uns damit in zwei Folgen. Genaugenommen machen wir in diesem Jahr viel mit Smithers: Er hat genug davon, von Burns nicht geschätzt zu werden, und überlegt, welche Möglichkeiten ihm offen stehen."

Smithers heimlich gelebte und dennoch sehr offensichtliche Homosexualität sowie der Kampf um die Anerkennung durch Burns hatten sich in den letzten Jahren zu einem von vielen Running Gags der Show entwickelt.

Ein spätes Coming-out

Als die Produzenten 2004 ankündigten, dass sich eine Figur als homosexuell outen würde, rechneten viele Fans und Medien mit einem Coming-out von Smithers. Stattdessen kam Patty Bouvier aus dem Schrank, eine der beiden Zwillingsschwestern von Marge Simpson.

In den letzten Jahren gab es einige LGBT-Rollen bei den "Simpsons": Musiklehrer Dewey Largo outete sich, Homer zog zu dem Schwulenpaar Grady und Julio, Richterin Constance Harm ist transsexuell. In Folgen, die in der Zukunft spielen, wird eine Homosexualität von Rod und Todd Flanders sowie von Lisa angedeutet, wie auch eine Geschlechtsanpassung von Martin Prince – inwieweit das der späteren Realität entspricht, ist aber unklar. Klar ist hingegen, dass Homers Vater nicht schwul ist, auch wenn seine Familie das in einer Folge kurz denkt und sich akzeptierend zeigen will.



Smithers, der seit der ersten Staffel bei den "Simpsons" dabei ist (bei seinem ersten Auftritt versehentlich mit dunkler Haut), wurde im Laufe der Zeit immer deutlicher in schwulen Zusammenhängen gezeigt: Mal tanzte er mit den Village People, mal erkannten ihn Freunde in einem offensichtlich schwulen Viertel, mal hörte man seine Stimme von einem CSD-Wagen mit der Beschriftung "In the closet". In einer Folge der 22. Staffel eröffnete er mit Moe eine Homo-Bar.

Vor allem wird immer wieder angedeutet, dass hinter der Verehrung von Burns unerfüllte Liebe steckt – in allerlei erotischen Träumen. Man darf gespannt sein, wie der Milliardär auf das Coming-out reagiert.

Fast 600 Folgen

Die neue "Simpsons"-Staffel, die 27., machte vorab Schlagzeilen, weil der Komiker Harry Shearer, der im Original u.a. Burns und Smithers spricht, seinen Ausstieg verkündet hatte. Dann unterschrieb er doch einen Vertrag für die nächsten zwei Seasons – pro Folge soll er über 300.000 US-Dollar erhalten.

In der Serie selbst wird es eine Probe-Trennung von Homer und Marge geben (in der ersten neuen Episode, der 575. bisher) sowie einen neuen Besitzer für den "Kwik-E-Mart" – und zum Finale der Staffel, in der Episode "Orange Is the New Yellow", einen Gefängnisaufenthalt von Marge. In Deutschland hat Pro Sieben vor wenigen Wochen mit der Ausstrahlung der 26. Staffel begonnen.



#1 Patroklos
  • 28.09.2015, 08:15h
  • ich liebe die Simpsons und möchte nie eine ihrer Folgen missen (auch wenn Pro Sieben schon x-te Wiederholungen von alten Folgen zeigte)!
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#2 vorbeiAnonym
  • 28.09.2015, 09:24h
  • Ich will mich nicht unbeliebt machen, aber diese Sendung gehörte schon vor Jahren abgesetzt. Irgendwann müssen Produzenten auch mal einsehen, wenn es vorbei ist.
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#3 David77Anonym
  • 28.09.2015, 09:38h
  • Antwort auf #2 von vorbei
  • Warum sollten Sie? Anscheinend ist das nicht der Fall, denn die Beliebtheit und die Quoten sagen etwas anderes...Und Ableger der Serie wurden nach ihrer Absetzung auch wieder zurückgeholt.
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#4 PFriedrichProfil
  • 28.09.2015, 09:43hTrier
  • Das wird Smithers richtig gut tun.
    Hoffentlich entdeckt der alte "Ebenezer Scrooge"-Burns sein Herz für die zärtlichen Seiten des Lebens...
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#5 Komischer VogelAnonym
  • 28.09.2015, 10:08h

  • Nun die Simpsons haben sich so weit entwickelt über die Jahrzehnte das es inzwischen ganz andere Figuren und Themen sind wie noch vor zehn Jahren.

    Nur weil man selbst weiter zieht muss man der Sendung ja nicht das Ende wünschen.

    Mit den Modern Simpsons kann ich auch nicht mehr so viel anfangen wie in den 90gern oder frühen 2000ern.
    Aber hey warum nicht den Heutigen Fans die Simpsons ihrer Genration gönnen?

    Zudem ist es eine PRO-LGBT eingestellte Serie die auch jüngeren Sehern vermittelt das Vielfalt ne gute Sache ist.
    (Auch wenn schon mal ein zwei Schwulenwitze gehörig daneben gingen)
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#6 ThorinAnonym
#7 stromboliProfil
#8 no_name_01
  • 28.09.2015, 10:47h
  • Antwort auf #3 von David77
  • Von welchen Ablegern redest Du?
    Futurama ist KEIN Ableger der Simpsons und ist mitlerweile auch schon abgesetzt. Family Guy ist noch weiter entfernt ein Ableger der Simpsons zu sein (Futurama hatte den gleichen Serienschöpfer wie die Simpsons) und wurde aufgrund seiner DVD-Verkäufe und Syndication-Verwertung wieder zurückgeholt.
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#9 UserAnonym
  • 28.09.2015, 15:06h

  • Das ist natürlich einerseits cool, auf der anderen Seite ist Smithers ein Stinkstiefel und unsympathisch.
    Aber auch Schwule dürfen mal stinkstiefelich dargestellt werden.
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#10 ursus
  • 28.09.2015, 16:19h
  • buchempfehlung:
    erwin in het panhuis: "hinter den schwulen lachern. homosexualität bei den simpsons."
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