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Der schwule Ex-Kinderstar Danny Pintauro war am Samstag zu Gast in Oprah Winfreys Show "Where Are They Now?" (Bild: Screenshot)

Im Gespräch mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey warnte Schauspieler Danny Pintauro andere Schwule vor den Gefahren der Drogensucht.

In der von 1984 bis 1992 produzierten US-Sitcom "Wer ist hier der Boss" spielte Danny Pintauro den Jungen Jonathan, Sohn von Werbeagentur-Chefin Angela Bower. Jetzt hat sich der heute 39 Jahre alte schwule Schauspieler in der Talkshow-Serie "Where Are They Now?" von Oprah Winfrey als HIV-positiv geoutet.

"Ich bin HIV-positiv, seit zwölf Jahren", erklärte Pintauro in der am Samstag ausgestrahlten Show und sprach zugleich über seinen früheren exzessiven Drogenkonsum. Infiziert habe er sich in einer Zeit, in der er häufig Crystal Meth genommen und dabei ungeschützten Sex praktiziert habe. "Es war ein Experiment", so der ehemalige Kinderstar.

Der "zu hohe Preis" des Drogenkonsums


Danny Pintauro als Jonathan Bower in "Wer ist hier der Boss?"

Etwa drei Jahre lang habe er die Droge konsumiert, um seine "persönlichen und sexuellen Grenzen auszutesten", sagte Pintauro in der Talkshow – und richtete einen Appell an andere schwule Männer: "Der Preis, den man für das Abfeiern auf Drogen bezahlt, ist zu hoch", warnte er. "Ich will, dass ihr aufhört, selbstgefällig zu sein, und dass ihr euch umeinander kümmert."

Den Absprung von der Droge habe er nur geschafft, weil er wirklich am Ende war, berichtete der Schauspieler: "Ich konnte nicht mehr arbeiten, keinen Job finden, mir nicht einmal selbst Essen zubereiten. Das war für mich unglaublich erschütternd und es machte mich so wütend, dass ich erkannte, dass es genug war."

Bei "Where Are They Now?" erklärte Pintauro auch, dass er 1997 nur deshalb in einem Interview erstmals über sein Schwulsein gesprochen habe, um einem Zwangs-Outing durch das US-Magazin "National Enquirer" zuvorzukommen. Er habe dadurch die Gelegenheit verpasst, "ein echtes Vorbild für homosexuelle Jugendliche zu sein, die das durchmachen müssen, was ich durchgemacht habe", so der Schauspieler. Nun hoffe er aber auf die Chance, anderen Menschen mit HIV mit gutem Beispiel vorangehen zu können.

Aus der Schauspielerei hat sich Pintauro seit einigen Jahren zurückgezogen, heute betreibt er eine erfolgreiche asiatische Restaurantkette im Las Vegas Valley. Im vergangenen Jahr heiratete er seinen Lebenspartner, den Entertainer Wil Tabares. Ihm, so erklärte er gegenüber Oprah Winfrey, habe er bereits beim ersten Date von seiner HIV-Infektion erzählt. (cw)

Youtube | Danny Pintauro verrät sein "Geheimnis"


#1 RobinAnonym
#2 Patroklos
  • 28.09.2015, 09:29h
  • Ich wünsche Danny alles Gute und finde es gut, daß er so offen und ehrlich ist. Hab die Sitcom "Wer ist hier der Boss?" mir zwar nur sporadisch angesehen, muß aber sagen, daß aus dem Kinderschauspieler ein gutaussehender attraktiver Mann geworden ist!
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#3 geraldAnonym
#4 JW GrimmAnonym
#5 RobinAnonym
  • 28.09.2015, 15:51h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Sorry, ich hatte nur "outet sich" gelesen und dachte, das sei mir schon bekannt. Aber es ging ja um seine HIV-Erkrankung.

    Ich wünsche ihm, wie allen anderen betroffenen, alles Gute und dass er mit den Medikamenten gut klar kommt und so noch ein langes, glückliches Leben führen kann.

    Ich finde es gut, dass er als Promi (auch wenn er eher Ex-Promi ist) so offen damit umgeht. Das ist wichtig, um diese Krankheit endlich zu stigmatisieren...
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#6 PfoteAnonym
  • 28.09.2015, 18:55h
  • Antwort auf #3 von gerald
  • ... und mit diesen Schmuddelkindern wollen wir auch nix zu tun haben, wir sind ja schließlich seriöse Homosexuelle, gell?

    Wer Ironie und/oder Boshaftigkeit findet, darf sie behalten.
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#7 no_name_01
#8 Harry1972Profil
#9 Homonklin44Profil
  • 29.09.2015, 03:45hTauroa Point
  • Auch die Gefeierten haben kein leichtes Leben und oft ein Päckchen zu tragen.
    Ich glaube, meine Cousine hat sich diese Show immer mal angesehen.

    Wieder mal Crystal meth, dieses Mistzeugs! Dann dürfte er ein paar echt harte Jahre durchlebt haben.

    Wieso man aber HIV noch extra stigmatisieren soll begreif der grüne Eumel. Die Krankheit und die Erkrankten werden schon genug stigmatisiert, auch noch in der heute relativ aufgeklärten Zeit.
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#10 wiking77
  • 29.09.2015, 14:07h
  • oh... ich wusste ja gar nicht, das dieser Schnuckel schwul ist. Schade um ihn uns seine Probleme. Ich hoffe aber, dass er nun auf der Straße des Glückes ist.
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