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Azealia Banks beschimpft gerne "Schwuchteln"

Die Rapperin hat immer wieder mit gewagten Vergleichen die sozialen Medien zum Kochen gebracht.

Die bisexuelle Rapperin Azealia Banks sorgt erneut für Aufregung. Die 23-jährige Rapperin, die in den USA als Homo-Ikone gefeiert wird, hat LGBT-Aktivisten als schwulen Ku-Klux-Klan bezeichnet. Wörtlich schrieb sie am Sonntag auf Twitter: "Die LGBT-Community (GGGG) ist wie ein schwuler weißer KKK. Gebt ihnen ein paar rosa Kapuzen und Einhörner und lasst sie den Rode Drive heruntermarschieren."

Die Mitteilung wurde inzwischen gelöscht. Allerdings verteidigte Banks am Montag in mehreren Tweets ihre Kritik: "Wenn ich Teil der LGBT-Community sein soll, will ich nicht mit Leuten zusammensein, die so schwach sind und sich leicht beeinflussen lassen."

Anlass für die Ausfälle war ein Vorfall von vergangener Woche, für den sie von LGBT-Aktivisten kritisiert worden ist: Damals tauchten Videos auf, die Banks zeigen, wie sie sich in einem Delta-Flugzeug nach der Landung in Los Angeles mit einem Flugbegleiter streitet und ihn einen "fucking faggot" (verdammte Schwuchtel) nennt. Der Streit hatte sich entladen, weil sich Banks über einen anderen Passagier empört hatte, dem sie vorwarf, den Ausstieg blockiert zu haben.

Die Sängern behauptete auf Twitter auch, sie habe das Recht, schwule Männer "Schwuchteln" zu nennen. Die Angesprochenen dürften sich lediglich nicht beleidigen fühlen. "Ich bin keine schwache Schlampe, wenn ich 'Kampflesbe' oder 'Nigger' genannt werde, macht mir das absolut nichts aus", so Banks.

Nicht der erste "Schwuchtel"-Ausbruch

Bereits 2013 war Banks in die Kritik geraten, nachdem sie den schwulen Blogger Perez Hilton als "Schwuchtel" beschimpft hatte (queer.de berichtete). Damals wurde sie von der Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) scharf kritisiert. Die Aktivisten verwiesen insbesondere auf die hohe Zahl von Selbstmorden unter jungen Schwulen und erklärten: "Dieses Wort wird gerne von Rabauken verwendet, die Schwule mobben. Dieses Wort schadet unseren Kids, unabhängig davon, wie Banks es gemeint hat."

Bereits 2011 hatte der katholische Erzbischof Francis George aus Chicago LGBT-Aktivisten mit dem Ku-Klux-Klan verglichen (queer.de berichtete). (dk)



#1 ollinaieProfil
  • 29.09.2015, 17:17hSeligenstadt
  • Ach, durchgeknallt sein und schlechtes Benehmen ist bei Rappern ja bekanntermaßen Teil der Job-Description. Wozu sowas ernst nehmen?

    Hab mal eben auf Youtube reingehört. Stimme scheint sie ja zu haben ich kann aber leider mit diesem Genre nichts anfangen.
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#2 no_name_01
  • 29.09.2015, 18:28h
  • Da hat wohl jemand Publicity nötig.. wenn man schon nicht durch sein Können und Talent dies erreichen kann, dann...
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#3 ursus
  • 29.09.2015, 18:57h
  • so einiges, was heute unter "meinungsfreiheit" läuft, nannte man früher einfach "schlechte kinderstube". wer höflichkeit und respekt für schwächen hält, der offenbart ein problem mit der eigenen stärke.
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#4 SebiAnonym
  • 29.09.2015, 19:13h
  • Tja, auch Bisexuelle können halt strohdumme Arschlöcher sein.

    Das Problem mit solchen Leuten ist: wenn die es zu ein bisschen Erfolg und Geld bringen, meinen sie, sie seien automatisch intelligenter als andere und nur ihre Meinung sei maßgeblich.
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#5 MarekAnonym
  • 29.09.2015, 19:14h
  • "Der Streit hatte sich entladen, weil sich Banks über einen anderen Passagier empört hatte, den sie vorwarf, den Ausstieg blockiert zu haben."

    Das kann ich mir lebhaft vorstellen:
    solchen Leuten steigt der Erfolg zu Kopf und dann halten die sich für das Zentrum der Welt, dem alle anderen auszuweichen haben.
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#6 hugo1970Profil
  • 29.09.2015, 20:25hPyrbaum
  • Was man man nicht alles fürs Geld und das Image macht.
    Die wissen gar nicht oder wolles nicht wissen, was sie mit ihren menschenverachtenden Texten verursachen, ich meine alle rapper.
    Gerade die raperzehne sollte ein bischen nachdenken, was sie sagt und sagen will, ich bin mir zimlich sicher das nicht alle phobisch eingestellt sind, leider passen sollche extreme texte in Konzept um Kohle zu machen.
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#7 hugo1970Profil
#8 hugo1970Profil
  • 29.09.2015, 20:31hPyrbaum
  • Antwort auf #3 von ursus
  • "wer höflichkeit und respekt für schwächen hält, der offenbart ein problem mit der eigenen stärke."

    Das ist leider der heutige Trend und deshalb haben es vor allem die jungen schwulen, die gerade erwachsen werden noch schwerer sich einzugestehen das sie anders sind.
    Und deshalb ist es immens wichtig das die Lehrplähne von Grund auf reformiert werden.
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#9 erinnere michAnonym
#10 Business TodayAnonym
  • 29.09.2015, 23:42h
  • Diese Unternehmerin lebt von ihrem Spiel mit den allgegenwärtigen, marktproduzierten und -konformen Sexismen. Homophobe Ausfälle sind, bei allem dümmlichen LGBT-friendly-Zielgruppenmarketing, da wahrlich keine Überraschung.
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