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Erzbischof Ignatius Kaigama bedankte sich im vergangenen Jahr beim Präsidenten, dass in Nigeria gegen homosexuellen "Müll" vorgegangen wird

Grüne und LSVD protestieren gegen einen Auftritt des nigerianischen Erzbischofs Ignatius Kaigama in Berlin.

Ein Auftritt des nigerianischen Erzbischofs Ignatius Kaigama bei der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin löst scharfen Protest aus. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, fordert der innen- und religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, in einem Brief an den Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, eine öffentliche Distanzierung von Kaigamas "Parolen zur Homosexuellenverfolgung".

Die Bischöfe Nigerias hätten "öffentlich massiv und wiederholt" dazu aufgerufen, Schwule und Lesben in ihrem Land verschärft zu verfolgen, kritisierte auch der LSVD. In einer Erklärung vom Juli 2015 prangerte die katholische Kirche des Landes etwa die "kulturelle Fäulnis homosexueller Subkultur" an, für die der Westen die Tür öffne.

Dies verstoße nicht nur gegen die Menschenwürde, sondern auch gegen die Lehre der katholischen Kirche, betonte Beck. "Wer schweigt, macht sich mitschuldig an der schrecklichen Homosexuellenverfolgung durch Muslime wie Christen." Kaigama soll an diesem Mittwoch im Rahmen eines "Parlamentarischen Kamingesprächs" im Katholischen Büro in Berlin über die Lage in Nigeria berichten.

Marx' Sprecher spielt Homohass herunter

Reinhard Marx' Sprecher Matthias Kopp räumte auf Anfrage des "Kölner Stadt-Anzeigers" kulturell bedingte Unterschiede in der Beurteilung der Homosexualität durch die deutsche und nigerianische Kirche ein. Er betonte aber, ein positives Urteil Kaigamas über die Gesetzgebung seines Landes habe sich nicht auf die Strafverfolgung Homosexueller bezogen, sondern auf das Nein zur Anerkennung der Homo-Ehe und anderer gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Dies habe Kaigama "nach Missverständnissen" klargestellt. "Die Kirche in Nigeria spricht sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen aus", so Kopp.

Damit sagt Kopp die Unwahrheit: Im vergangenen Jahr hatte die Führung der römisch-katholischen Kirche eine Gesetzesverschärfung gegen Homosexuelle in einer Pressemitteilung ausdrücklich begrüßt (queer.de berichtete). Das Gesetz verbietet nicht mehr "nur" gleichgeschlechtlichen Sex, sondern selbst Treffen von Homosexuellen, gleichgeschlechtliche Küsse oder die simple Teilnahme an einer Verpartnerungszeremonie oder gleichgeschlechtlichen Eheschließung, egal ob diese in Nigeria oder im Ausland stattfindet. Wer gegen das Gesetz verstößt, kann mit 14 Jahren Haft bestraft werden.

Erzbischof Ignatius Kaigama begrüßte als Chef der Bischofskonferenz damals persönlich die Entscheidung von Präsident Goodluck Jonathan, die "unmoralischen Praktiken" von Homosexuellen und "die damit verbundenen Laster" zu verbieten: "Wir loben Sie für ihre mutige und kluge Entscheidung und beten dafür, dass Gott Sie und Ihre Regierung weiter segnen, leiten und beschützen wird gegen die Verschwörung der entwickelten Welt, die unser Land und unseren Kontinent zur Müllhalde machen will, indem sie für alle unmoralischen Praktiken wirbt." (cw/ots)



#1 Patroklos
#2 goddamn liberalAnonym
  • 30.09.2015, 08:59h
  • Einspruch gegen Menschenfeindlichkeit im Land des rosa Winkels!

    Deutsche Bischofskonferenz
    Pressestelle
    Kaiserstraße 161
    53113 Bonn
    Telefon: +49 (0) 228 103-214
    Fax: +49 (0) 228 103-254
    E-Mail: pressestelle(at)dbk.de
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#3 schwarzerkater
#4 no_name_01
  • 30.09.2015, 10:04h
  • "dass Gott Sie und Ihre Regierung weiter segnen, leiten und beschützen wird gegen die Verschwörung der entwickelten Welt, die unser Land und unseren Kontinent zur Müllhalde machen will, indem sie für alle unmoralischen Praktiken wirbt."
    Unmoralische Aktivitäten, die seit der Kolonialzeit erst gesetzlich geahndet werden..... Wenn sie schon westliche Indoktrination fürchten, dann sollten sie Abstand von diesen Anti-Homosexuellen-Gesetzen nehmen und wieder auf Ihre Naturreligionen rückbesinnen. Wäre der konsequenteste Weg.
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#5 Wie bitteAnonym
#6 Carsten ACAnonym
  • 30.09.2015, 11:17h
  • Klar hofieren die deutschen Bischöfe afrikanische Homo-Hetzer. Denn sie selbst müssen ja aus taktischen Gründen hierzulande Kreide fressen. Aber dann sind natürlich alle Hetzer, die ihre Mordphantasien öffentlich äußern, herzlich willkommen.

    Die Katholische Kirche ist von Grund auf verdorben. Dieser macht- und geldgeile Konzern will die Weltherrschaft.

    www.kirchenaustritt.de/
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#7 TimonAnonym
  • 30.09.2015, 11:21h
  • "Grüne und LSVD protestieren gegen einen Auftritt des nigerianischen Erzbischofs Ignatius Kaigama in Berlin."

    Schön, dass wenigstens die Grünen nicht vor der katholischen Kinderschänder-Sekte kuschen...
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#8 SebiAnonym
  • 30.09.2015, 11:30h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Pass mal auf:
    wir wissen ja, dass Du einen krankhaften Hass auf Volker Beck hast (bist vermutlich mal bei ihm abgeblitzt) und bei jedem Thema irgendwie Deine Besessenheit äußern musst.

    Aber kannst Du uns nicht endlich mit Deinen psychischen Problemen in Ruhe lassen?

    Deine kranken Phantasien interessieren hier niemanden und damit machst Du Dich nur noch lächerlicher als es eh schon der Fall ist. Und falls Du vielleicht hoffst, so Volker Beck schaden zu können: das genaue Gegenteil ist der Fall. Jedesmal wenn Deine Hass-Kommentare kommen, macht das Volker Beck für jeden klar denkenden Menschen nur noch sympathischer.

    Also lass uns, die nicht immer mehr in den Wahnsinn abdriften, in Zukunft bitte endlich über die hier besprochenen Themen diskutieren, statt immer Deinen krankhaften Hass auf Volker Beck lesen zu müssen.
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#9 HeinerAnonym
  • 30.09.2015, 11:34h
  • Wann kommen Hassprediger und alle anderen faschistischen Hetzer endlich ins Gefängnis - auch wenn sie der Katholiban angehören?

    Die Gesellschaft muss endlich vor denen beschützt werden.

    Wie Albert Einstein schon sagte:
    "Die beiden größten Gefahren für Frieden und den Fortbestand der Menschheit sind die Waffenindustrie und die Religion."
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#10 MassenmedienAnonym
  • 30.09.2015, 12:00h
  • Wieso berichten die Massenmedien nicht über sowas?

    Damit die Öffentlicheit endlich mal die Wahrheit über diesen Hass-Konzern erfährt...
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