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Klaus Lederer steht seit zehn Jahren an der Spitze der Berliner Linkspartei (Bild: Die Linke)

Der schwule Landesvorsitzende der Linken soll die Partei 2016 erstmals in die Abgeordnetenhauswahl führen.

Der Landesvorstand der Linkspartei hat sich laut einem Bericht der Tageszeitung "Neues Deutschland" am Dienstagabend auf Klaus Lederer als Spitzenkandidaten verständigt. Formal muss der 41-Jährige noch von einem Parteitag nominiert und im Frühjahr 2016 von der sogenannten VertreterInnen-Versammlung auf den ersten Platz gewählt werden.

Lederer ist seit 2003 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, seit 2005 steht er an der Spitze der Hauptstadt-Linken. Die Queer-Politik gehörte immer zu seinen Schwerpunkten. So war er etwa zu Zeiten des rot-roten Senats maßgeblich an der Einführung der "Initiative sexuelle Vielfalt (ISV)/Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie" beteiligt.

Geboren wurde Klaus Lederer in Schwerin, aufgewachsen ist er in Frankfurt an der Oder. Mit seinen Eltern zog er 1988 nach Berlin-Hohenschönhausen. Heute lebt er zusammen mit seinem eingetragenen Lebenspartner in Prenzlauer Berg.

Bei der Abgeordnetenhauswahl 2011 erzielte die Berliner Linke mit 11,7 Prozent ein vergleichsweise mageres Ergebnis. In Umfragen liegt die Partei derzeit bei etwa 15 Prozent. (cw)