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LGBT-Journalismus hat seinen Preis

Marcel Dams: Ich zahle für queer.de, weil...

  • 1. Oktober 2015, 05:43h, Noch kein Kommentar



Guter Online-Journalismus kostet Geld, allein aus Werbeerlösen lässt er sich nicht finanzieren. In dieser Serie erklären Leserinnen und Leser, warum sie queer.de mit einem freiwilligen Abo unterstützen.

Nach LSVD-Bundesvorstand Manfred Bruns, dem Leiter der Akademie Waldschlösschen Ulli Klaum, der Geschäftsführerin der LAG Lesben in NRW Gabriele Bischoff, dem Ruhestandspfarrer Holger Evang-Lorenz und seinem Lebenspartner Gunnar Evang sowie dem Journalisten und Autor Elmar Kraushaar begründet heute Teilzeitblogger Marcel Dams sein Engagement:

Ich zahle für queer.de, weil ich die vielseitigen, detailreichen Texte und den Blick auf das Ganze schätze. Hier werden LGBTI*-Geschehnisse nicht alleinstehend betrachtet, sondern oft im Kontext gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Ich kann und werde andere Sprachrohre nicht ernst nehmen, wenn sie glauben uns voranbringen zu können, indem sie andere zu Sündenböcken machen.

Außerdem sind "unsere" Themen mittlerweile auch in großen Mainstreammedien angekommen, allerdings nicht in einer solch ausgearbeiteten Form wie hier. Die Rubrik "Anderswo" verschafft einen Überblick darüber, wo mediale Debatten stattfinden. Boulevardberichte bringen zum Schmunzeln. Gut recherchierte, oft lange Politikartikel zeigen auf, was in der Welt passiert, wer vor unserer Haustüre mit oder gegen uns kämpft und wo Fortschritt oder Rückschritt droht.

Es ist wichtig, ein Medium zu haben, das ausgewogen berichtet und auch Themen in den Fokus nimmt, die manchmal wenige Klicks versprechen, aber dennoch wichtig sind. Über manchen Meinungsbetrag habe ich mich sebstverständlich auch schon geärgert, empfinde aber genau diese anderen Sichtweise gleichzeitig als Bereicherung. Besonders freue ich mich darüber, dass bei queer.de Menschen schreiben, die auch mal Fehler zugeben können, falls sich etwas als falsch herausstellt.

Last but not least: Ich gebe zu, dass ich für meinen Blog und YouTube-Kanal nicht selten auf das Portal zurückgriffen habe oder von ihm inspiriert wurde. Danke für die gute Arbeit!

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