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Mit versteckter Kamera wurden die Reaktionen von Passanten in Madrid gefilmt.



Heimlich gefilmte Reaktionen von Passanten auf schwule Paare hat es in den letzten Monaten einige gegeben, etwa aus Moskau und Kiew – die Ergebnisse waren häufig schockierend. Aus Spanien kommt nun eine Variante dieser Versteckten Kamera, die das Positive sucht – und findet.

In der alternativen Versuchsanordung fragt ein schwules Touristenpaar aus Amerika Passanten um die Übersetzung eines Zettels ihrer Jugendherberge. Mit sichtbarer Scham und einigem Einfühlungsvermögen reagieren die Passanten, als sie die homophoben Inhalte des Schreibens nach und nach bemerken:

Einige Passanten raten in Folge dem Paar, sich eine andere Unterkunft zu suchen, einige auch, mit dem Schreiben zur Polizei zu gehen – diese könnte die Herberge schließen. Das ist auch das Ansinnen der Organisation "FELGBT", die das Video produzieren ließ.

Mit der Kampagne unter den Hashtags #ConLaVozBienAlta und #SpeakUpLoud und einer speziellen Webseite will sie Menschen ermutigen, bei Homophobie nicht wegzuschauen, sondern ihre Stimme zu erheben und den Hass durch ein Kümmern um die Opfer und das Melden der Vorfälle zu bekämpfen.



#1 TorbyAnonym
#2 JoonasAnonym
  • 01.10.2015, 21:11h
  • Solche Videos machen Mut und geben Kraft...

    Und sie zeigen auch, dass politische / rechtliche Maßnahmen durchaus auch gesellschaftliche Auswirkungen haben und in sehr kurzer Zeit die öffentliche Meinung ändern können.
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#3 Patroklos
  • 01.10.2015, 21:53h
  • Kiew und Moskau brauchen im Umgang mit Lesben und Schwulen noch sehr viel Nachhilfeunterricht!
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#4 HeinerAnonym
  • 01.10.2015, 22:33h
  • Antwort auf #2 von Joonas
  • Ja, bei den Diskussionen bei den Kommentaren behaupten ja manche Leute immer gerne, dass politische Entscheidungen die Gesellschaft nicht ändern, weil viele Homohasser, Mobber, Schläger, etc. eh nicht das politische Geschehen verfolgen, keine Zeitung lesen, keine Nachrichten sehen, etc.

    Aber sowas zeigt immer, wie viel politische Entscheidungen in der Gesellschaft verändern - zum positiven wie auch zum negativen.
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#5 JasperAnonym
  • 02.10.2015, 20:15h
  • Dieses tolle Video hat eine sehr wichtige Botschaft:

    Wir alle (egal in welchem Land) sollten uns Diskriminierung nicht länger gefallen lassen, sondern uns jedes einzige mal dagegen wehren. Dann hat das irgendwann auch ein Ende.

    Und vor allem müssen wir auch für Gesetze kämpfen, die solche Diskriminierung verbieten und uns rechtliche Mittel geben uns dagegen zu wehren.
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#6 hugo1970Profil
#7 hugo1970Profil
  • 03.10.2015, 11:48hPyrbaum
  • Antwort auf #5 von Jasper
  • "Dann hat das irgendwann auch ein Ende."

    Das kannst leider vergessen, das wird nie ein Ende haben, aber desto mehr Prominente, hochrangige Politiker Manager an die Öffentlichkeit gehen, desto leichter wirde es für uns und vor allem für die gemobten LGBTI Schüller.
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#8 userer
  • 04.10.2015, 18:47h
  • Antwort auf #3 von Patroklos
  • Und z. B. Stuttgart.

    Selbst wenn in Deutschland Passanten ebenso entsetzt und mitfühlend reagiert hätten, könnten sie dennoch nicht raten, mit der Hassschrift zur Polizei zu gehen, weil Bundesjustizminister Maas (SPD) nicht fähig war, die sexuelle Identität unter rechtlichen Schutz zu stellen. Und wenn die Herberge von der katholischen Kirche betrieben würde, wären die Chancen auf rechtliche Verfolgung im deutschen Gottesstaat ohnehin gleich null.

    Das Video zeigt m. E. damit auch, wie wichtig rechtliche Regelungen sind, die uns in Deutschland von der jetzigen Regierung aus CSU, CDU und SPD vorenthalten werden. Alleine vom Wohlwollen einer statistischen Zweidrittelmehrheit der Bevölkerung abzuhängen, scheint mir eine kippelige Angelegenheit zu sein.
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#9 keyjahn
  • 05.10.2015, 13:31h
  • Ich bin ehrlich, ich hatte gerade Tränen in den Augen. Es ist so schön, zu sehen wie Menschen so reagieren, wie es richtig ist Angesichts Homophobie. Angeekelt, geschockt und mit Tipps, was man machen kann! Mehr davon.
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#10 SchleicheRAnonym