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  • 05.10.2015, 17:07h           1      Teilen:   |

Schwulenberatung Berlin wird Mitglied im Landespflegeausschuss

Die Schwulenberatung ist in Charlottenburg beheimatet
Die Schwulenberatung ist in Charlottenburg beheimatet

Die Schwulenberatung Berlin ist ab diesem Monat beratendes Mitglied im Landespflegeausschuss Berlin. Somit ist zum ersten Mal eine Organisation aus der Community in diesem Gremium vertreten.

Der Landespflegeausschuss ist ein von der Verwaltung unabhängiges Gremium, das in den deutschen Bundesländern 1995 anlässlich der Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung eingerichtet wurde. Der Ausschuss kann zur Umsetzung der Pflegeversicherung einvernehmlich Empfehlungen abgeben. Mitglieder sind alle an der Pflege beteiligten Institutionen und Organisationen. Dies bedeutet, dass auch Behörden, Krankenkassen und private Anbieter daran teilnehmen.

"Da nur die Mitglieder des Landespflegeausschusses berechtigt sind, Anträge und Beratungsgegenstände einzubringen, bekommt die Schwulenberatung Berlin die Möglichkeit, die Pflege von LSBTI*-Menschen zu beeinflussen, mitzugestalten und hoffentlich auch zu verbessern", erklärte Marcel de Groot, der Geschäftsführer der Beratungsstelle. Das sei notwendig, da sich viele Schwule und Lesben in herkömmlichen Pflegeeinrichtungen nicht trauen würden, sich zu outen. Bei Trans- und Intersexuellen komme hinzu, dass ihnen oft mit Vorurteilen und Unwissen begegnet werde.

Die Schwulenberatung ruft Betroffene aus der LGBT-Community auf, von ihren Erfahrungen zu berichten, um geeignete Schritte einleiten zu können. (pm/dk)

Links zum Thema:
» Schwulenberatung Berlin
» Landespflegeausschuss Berlin
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Tags: schwulenberatung, landespflegeausschuss
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Reaktionen zu "Schwulenberatung Berlin wird Mitglied im Landespflegeausschuss"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
05.10.2015
17:42:55


(+3, 3 Votes)

Von Just me


"Das sei notwendig, da sich viele Schwule und Lesben in herkömmlichen Pflegeeinrichtungen nicht trauen würden, sich zu outen. Bei Trans- und Intersexuellen komme hinzu, dass ihnen oft mit Vorurteilen und Unwissen begegnet werde."

Mag nicht beabsichtigt worden sein, klingt mir aber wie ein Pseudo-Widerspruch. Es gibt schließlich auch einen Grund, weshalb sich viele Schwule, Bisexuelle und Lesben nicht outen. Nämlich weil ihnen oft mit Voruteilen und Unwissenheit begegnet wird. Ganz ähnlich wie auch bei einigen trans- und intergeschlechtlichen Menschen, die sich mit der Frage beschäftigen müssen, wie offen sie mit ihrer Identität umgehen können.


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