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Diese acht Jungs wollen am 24. Oktober bei einer Gala in Mannheim zum Mr. Gay Germany 2015 gekrönt werden (Bild: Chicos Events)

Acht Kandidaten wollen in gut zwei Wochen den legendären Schönheitswettbewerb gewinnen. Online kann jeder seinen Liebling unterstützen.

Am Samstag hat in Köln das Halbfinale mit den letzten zwölf Kandidaten von "Mr. Gay Germany" stattgefunden. Nach einem 14-stündigen Marathon-Tag wurden gegen halb zwei Uhr morgens auf der "Sexy Party" im Kölner Bootshaus die Finalisten in einer großen Show verkündet. Eigentlich war geplant, von den zwölf Halbfinalisten die Hälfte heim zu schicken. Am Ende war es aber doch so knapp, dass sich acht Burschen für das Finale qualifizieren konnten.

Den ganzen Tag über mussten die Kandidaten verschiedenste Aufgaben bewältigen. So gab es beispielsweise einen schriftlichen Wissenstest zu LGBT-Themen, da laut den Organisatoren nicht nur "ein hübsches Gesicht und ein trainierter Body" gesucht wird, sondern ein "Repräsentant und Botschafter der Gay-Community Deutschlands" – oder auf Neudeutsch: ein "Role-Model".



Herzstück des Wettbewerbs war ein 20-minütiges Interview vor der zwölfköpfigen Jury. Darin stellten die Jungs auch ihre Kampagnen vor, mit der sie im Falle eines Sieges durchs Land touren möchten. Themen waren etwa "Das ist mir zu hetero", "TypischUNTYPISCH" oder eine Kampagne gegen Homophobie im Fußball.

Unterstütze deinen Liebling!

Am Sanstag (10. Oktober) wird auf Facebook ein Online-Voting anlaufen, mit dem die acht verbliebenen Kandidaten bereits Punkte fürs Finale sammeln können, das am 24. Oktober in Mannheim im Rahmen des 30-jährigen Bestehens der "Gaywerk Party" steigen wird. In der "Alten Seilerei" werden die acht Kandidaten live auf der Bühne vor Jury und großem Publikum "Body and Brain Challenges" zu erledigen haben. Es wird beispielsweise Fragerunden geben, die Kandidaten müssen außerdem ihre Kampagne bis dahin weiter ausarbeiten und erneut präsentieren. Natürlich werden die Jungs auch in sexy "Beachwear" über die Bühne stolzieren und zeigen, was Gott oder der Fitnesstrainer ihnen gegeben hat.

In der Jury sitzen unter anderem Klaus Burkart, der amtiererende Mr. Gay Germany, der vor wenigen Monaten auch den Titel Mr. Gay World nach Deutschland geholt hat (queer.de berichtete). Zu den weiteren Jury-Mitgliedern gehören die Kölner Drag Queen Conchita 4711 und der Fashiodesigner Marcus Christek.

Der kommende Mr. Gay Germany erhält die Chance auf die Weltkrone im April 2016: Dann werden auf der Insel Malta rund zwei Dutzend Männer darum kämpfen, das Welt-Rolemodel zu werden. (cw)



#1 Patroklos
  • 06.10.2015, 14:08h
  • Silberpüdelchen ist auch noch mit dabei! Meine Favoriten stehen links und rechts außen.
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#2 Markus45Anonym
  • 06.10.2015, 15:05h
  • Die sind mir fast alle vom äußeren Erscheinungsbild zu jung und finde ich unattraktiv.

    Warum sind dort keine Männer zwischen 35 und 55 dabei, die eher meiner Altersklasse entsprechen und die ich optisch attraktiver in der Regel finde.

    Das stört mich immer schon seit den frühen 1990er, dass solche Wettbewerbe auf Jugendlichkeit abzielen und Kandidaten dort im Durchschnitt alle unter 30 Jahre sind.

    Und wenn man ältere Männer zwischen 35 und 55 Jahren attraktiver findet, dann muss man fast immer in die Nische der Lederszene "wandern". Das ist zwar auch eine gute Möglichkeit, aber genervert hat mich diese Trennung immer schon, das man in der Szene der massen eine Alterstrennung in den Läden und Discotheken beobachten kann, wie dies auch bei diesem Wettbewerb sich zeigt.

    Da finde ich den aktuellen schwulen Schützenköing in Düsseldorf-Bilk viel attraktiver.

    *
    www.express.de/duesseldorf/kuss-protest-in-bilk-duesseldorf-
    -schwuler-schuetzenkoenig-udo-hat-jetzt-seinen-prinzen,2858,
    32081000.html
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#3 no_name_01
  • 06.10.2015, 15:34h
  • Antwort auf #2 von Markus45
  • "Warum sind dort keine Männer zwischen 35 und 55 dabei, die eher meiner Altersklasse entsprechen und die ich optisch attraktiver in der Regel finde."

    Haben sich denn viele aus dem Altersspektrum überhaupt zur Wahl gestellt? Bzw. gab es überhaupt eine Höchstaltersgrenze?
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#4 HarryBAnonym
  • 06.10.2015, 15:40h
  • Vielleicht bin ich zu empfindlich, aber ich finde das Wort "Burschen" im Deutschen etwas negativ (rechts) belastet.
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#5 Jeff_StrykerProfil
  • 06.10.2015, 16:24hToyBoyTown
  • Antwort auf #4 von HarryB
  • Mh, das ist auch mein erster Einwand. Allerdings bin ich immer für Konsequenz, das Wort "rechts" sollten wir auch ersetzen, wie wär's mit "doppel-links".

    Ansonsten nehm ich einmal den Milchkaffe links und ... Silbersträhnchen ist bestimmt auch (noch) eng.
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#6 wiking77
  • 06.10.2015, 16:48h
  • ich würde sie alle nehmen, wenn nur eine die Krone kriegt, so sind doch alle Mr. Gay Germany der Herzen.
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#7 LeonhardAnonym
#8 AbwertendAnonym
  • 06.10.2015, 18:58h
  • Müssen wir Schwulen jetzt auch noch solche Wettbewerbe nachäffen, wo Menschen auf ihren Körper reduziert werden?
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#9 hugo1970Profil
#10 PeterBAnonym