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  • 07.10.2015, 09:25h           6      Teilen:   |

Sachsen

SPD zu homofreundlich – Kreisvizechef verlässt Partei

Tobias Andrä war neun Jahre Mitglied der Sozialdemokraten - Quelle: SPD Erzgebirge
Tobias Andrä war neun Jahre Mitglied der Sozialdemokraten (Bild: SPD Erzgebirge)

Der stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD im Erzgebirge und Auer Stadtrat Tobias Andrä hat am Montag sein Parteibuch zurückgegeben.

In einer Email an die etwa 300 Mitglieder des Kreisverbandes begründete er seinen Schritt u.a. damit, dass die SPD den ländlichen Raum vernachlässige: "Hier geht es nicht um Homo-Ehe, sondern um Ärztemangel." Darüber hinaus kritisierte der 33-jährige Juso-Vize, dass die Partei die Ängste der Bevölkerung in der Flüchtlingspolitik nicht ernst nehme.

Tobias Andrä war 2006 von den Freien Wählern zu den Sozialdemokraten gekommen. Einen erneuten Parteiwechsel schloss er gegenüber der "Dresdner Morgenpost" nicht aus: "Mein Herz schlägt sozial, aber auch konservativ."

Die SPD-Kreisvorsitzende Simone Lang wies die Vorwürfe Andräs in der "Freien Presse" zurück: "Wenn sich Herr Andrä nicht mehr mit uns identifizieren kann, dann ist das eben so." (cw)

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Tags: tobias andrä, spd, erzgebirge, sachsen
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Reaktionen zu "SPD zu homofreundlich – Kreisvizechef verlässt Partei"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
07.10.2015
09:37:27


(+3, 7 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Für die SPD kein Verlust!


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#2
07.10.2015
09:42:00


(+8, 10 Votes)

Von David77


Tja, aus dem Tal der Ahnungslosen... die tun aber auch alles um den schlechten Ruf aufrecht zu erhalten.
"Hier geht es nicht um Homo-Ehe, sondern um Ärztemangel."
Zum 98756.Male:
Komisch, warum hängen die Gegner sich dann an dem Thema fest und stecken ihre Energie rein um es zu blockieren, statt an anderen wichtigen Dingen mitzuwirken?


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#3
07.10.2015
10:03:02


(+8, 10 Votes)

Von Peer


Reisende soll man nicht aufhalten.

Lass ihn ruhig noch eine dritte Partei ausprobieren. Das sind die Leute, die in keiner Partei zufrieden sein werden, weil sie so egomanisch sind, dass sie meinen, jede Partei müsse sich komplett nach ihnen richten. Und wenn das nicht geschieht, suchen sie halt die nächste Partei.

Wie der tickt, erkennt man ja auch schon daran, dass der der SPD ausgerechnet zu viel Homofreundlichkeit vorwirft. Gerade der SPD, die die Union bei jeder Diskriminierung und jeder Blockade von Fortschritt in dem Punkt unterstützt. Das zeigt schon, wie sehr dieser Herr der Realität entrückt ist...


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#4
07.10.2015
11:40:46
Via Handy


(+2, 8 Votes)

Von ginfizz


Was Herr Andrä nicht kapiert zu haben scheint: Als Gegner der Gleichstellung homosexueller Paare war er in der SPD bestens aufgehoben.


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#5
07.10.2015
14:29:48


(0, 6 Votes)

Von no_name_01
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Er sieht aus wie ne Schrankschwester, die mit solchen Äußerungen ihr heterosexuelles Profil aufzupolieren versucht!

Mein Gaydar funktioniert noch gut!


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#6
09.10.2015
00:19:32


(+5, 5 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Hm, tja, wenn solche Leute da austreten, bleibt ja vielleicht irgendwann ein Schmelztiegel, der tatsächlich homo-förderliche Tendenzen erhält. Bisher sieht es eher so aus, als enthielte diese Partei auch sonstwo recht viele solcher Andrä's.


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