Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?24773

Vertritt seit 2009 den Berliner Wahlkreis Tempelhof-Schönberg im Bundestag: Jan-Marco Luczak (Bild: Yves Sucksdorff)

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak (CDU) ist vom Parlament in das Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gewählt worden.

Luczak folgt im Aufsichtsgremium auf Jens Spahn, der diese Funktion als neuer Staatssekretär im Finanzministerium künftig nicht mehr wahrnehmen kann (queer.de berichtete). Der 40-Jährige, der seit 2009 den Berliner Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg als direkt gewählter Abgeordneter vertritt, war bereits von 2011 bis 2013 Mitglied des Kuratoriums.

"Ich freue mich sehr, dass ich mich mit der Stiftung auch über Tempelhof-Schöneberg hinaus für eine tolerante und offene Gesellschaft einsetzen kann", erklärte Luczak am Mittwoch in einer Pressemitteilung. "Hier in Schöneberg wird die Gleichberechtigung im Alltag bereits gelebt, da ist der Bezirk Vorbild. Aber diese Toleranz haben wir noch nicht überall im Land erreicht."

Der CDU-Politiker gehört zur Minderheit in der Union, die sich seit Jahren für die Gleichberechtigung homosexueller Partnerschaften einsetzt. Zuletzt warb er beim Mitgliederentscheid der Berliner CDU offensiv für die Ehe-Öffnung. "Ich finde, wenn zwei Menschen sich lieben, sollte man da dann keine Unterschiede machen, was das Geschlecht angeht." (cw/pm)



#1 Markus45Anonym
  • 07.10.2015, 16:27h
  • Herzlichen Glückwunsch zur erneuten Wahl in das Kuratorium der Hirschfeld-Stiftung, Herr Luczak.

    Ich finde es gut, dass Sie, Herr Kaufmann oder auch Herr Spahn sich innerhalb der CDU für die Eheöffnung einsetzen. Es wäre gut, wenn sie dort Frau Merkel endlich überzeugen könnten.

    Als weiteres Thema finde ich es gut, dass Ihr Parteikollege Spahn die "importierte" homophobie in den Reihen des arabischen Islams thematisiert und auf die dortigen Einstellungen hinweist und dass sich diese ändern müssen, wenn diese zu uns kommenden Menschen aus dem Islamischen Raum im Nahen Osten bei uns leben wollen.

    Als drittes Thema würde ich es gut finden, wenn insbesondere die Geschichte der Lesben und Schwulen im Zeitraum von 1945 bis 1969 in beiden Staaten Deutschlands stärker historisch von der Hirschfeld-Stiftung aufgearbeitet wird. Ich kenne gute Bücher und Studien zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland, zum Rosa Winkel und zur Ermordung homosexueller Menschen in dieser Zeit; auch kenne ich gute Bücher zur historischen Entwicklung der Lesben- und Schwulenszene ab 1969 im Zeitraum der 1970er als auch Bücher und Filme zur AIDS-Katastrophe in den 1980er. Gerade aber der Zeitraum 1945 bis 1969 ist nach meiner Meinung zu wenig historisch in Deutschlan aufgearbeitet. Gleiches gilt für die Zeit der Weimarer Republik. Hier könnte die Hirschfeld-Stiftung entsprechende Bücher/Studien fördern.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 07.10.2015, 18:25h
  • Es ist nicht alles schlecht an der CDU. Wünsche frohes Schaffen.
    Und gut, dass der Rechtspopulist Spahn raus ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Patroklos
#4 Lukas45Anonym
  • 08.10.2015, 14:24h
  • Antwort auf #3 von Patroklos
  • @Patroklos
    "Spahn ist kein Rechtspopulist!"

    Vollkommen richtig erkannt, Patroklos. Aber der linke reiserobby ist mit seinen ausfallenden linksideologischen Kommentaren hier im Forum sehr negativ bekannt.

    Rechtspopulisten befinden sich in der AfD, bei Republikanern und NPD.

    Jens Spahn wirbt in seiner Partei für die Eheöffnung und das ist richtig. Das die CDU die Gleichstellung "nur" im Wege des Lebenspartnerschaftsinstitutes umsetzen will, ist zwar schade, aber dazu muss auch klar gesagt werden, nächste Woche Donnerstag verabschiedet die CDU das Rechtsbereinigungsgesetz zum Lebenspartnerschaftsinstitut. Die allermeisten Rechte und Pflichten sind dann erreicht und es handelt sich nur noch um "Kleinigkeiten", die vergessen wurden, die aber Volker Beck und Grüne "hochschreien" (paar Ausbildungsverordnungen, wo Lebenspartnerschaftsurkunden vorzulegen sind, das Infektionsschutzgesetz, das Sprengstoffgesetz, wo bei Tod des Lebenspartners der andere Partner zwei Jahre lang den Sprengstoffbetrieb weiterführen darf, usw. alles eher nebensächlich...).

    Gleichwohl ist es emotional wichtig, dass die Eheöffnung kommt.

    ----------------

    Viel wichtiger aber empfinde ich bei fortschreitender Islamisierung unseres Landes (derzeit 7 Prozent und nunmehr mit Merkels Kurs bis 2020 dann auf 12 bis 15 Prozent ansteigend in Deutschland), das er offen in den Medien anspricht, dass sich auch Moslems an der bestehenden Akzeptanz homosexueller Paare zu halten haben und bei uns homosexuelle Paare zum Standesamt gehen können, haben Sie zu respektieren.
    Leider ist es aber so, dass viele einwandernde Moslems zutiefst homophobe Einstellungen mitbringen, die Sie an den Moscheen des Nahen Ostens gerlernt und gepredigt bekommen haben. Es ist gut, wenn Jens Spahn dies öffentlich thematisiert, und es ist skandalös, wenn ein Sven Lehmann von den Grünen dies tabusiert in den Medien.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Jan-Marco LuczakAnonym
#6 Patroklos