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  • 07.10.2015, 19:32h               Teilen:   |

"Get Happy" von Pink Martini

Ein Cocktail aus Jazz, Easy Listening und Chanson

Artikelbild
Thomas Lauderdale spielt Piano bei Pink Martini und lebt offen schwul. Vorgemacht hat es sein Vater. Dieser outete sich Anfang der 1980er Jahre.

Das Ensemble um den schwulen Pianisten Thomas Lauderdale tourt durch Deutschland und präsentiert u. a. Songs aus der CD "Get Happy".

Von Jan Gebauer

Easy Listening, Latin, Chanson und Top-Musiker: Das US-amerikanische Ensemble Pink Martini hat sich seit dem 97er Debüt "Sympathique" vom Insidertipp zum Erfolgsgaranten gemausert. In diesem Herbst kommt die Gruppe wieder nach Deutschland auf Tour. Natürlich ist der offen schwule Pianist Thomas Lauderdale mit von der Partie. Ebenfalls wieder dabei ist die stimmgewaltige Sängerin China Forbes, die aus gesundheitlichen Gründen eine Zeitlang nicht mehr mit Pink Martini auftrat und durch Storm Large ersetzt wurde.

Mittlerweile hat Pink Martini acht Alben veröffentlicht, entsprechend breitgefächert ist das Repertoire der Konzerte. Die Band singt nicht nur einen atemberaubenden Mix von Stilen, sondern bietet die Stücke auch in einer Vielzahl von Sprachen dar. Neben Englisch sind das unter anderem Spanisch, Rumänisch, Türkisch und Deutsch. Ein Hoch auf die Phonetik! Egal, ob man kubanische Tanzorchester, neapolitanische Lieder, Loungemusik oder eher klassische Singer-Songwriter-Stücke mag, Pink Martini liefern alles in Perfektion. Und zwar so, dass man auch bei trübstem Oktoberwetter einfach gute Laune bekommt.

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Das Album "Get Happy" bietet viel für schwule Ohren

"Get Happy" von Pink Martini erschien bereits 2013
"Get Happy" von Pink Martini erschien bereits 2013

Wer übrigens noch nicht das letzte Studio-Album von Pink Martini sein Eigen nennt, sollte das unbedingt noch vor den Konzerten ändern, denn "Get Happy" ist nach wie vor ein Gewinner. Ein paar Highlights? Das Medley "Get Happy / Happy Days Are Here Again" wurde einst von Barbra Streisand und Judy Garland in deren 1963er TV-Show gesungen – ein unvergessliches Gesangsduell. Als Duett-Partner konnten Pink Martini für ihre Version keinen Geringeren als Rufus Wainwright gewinnen, der ja bereits ein Live-Album mit Garland-Songs veröffentlichte.

Bemerkenswert ist auch das Duett und die gleichzeitig letzte Studio-Aufnahme von der 2012 verstorbenen Comedy-Legende Phyllis Diller. Die betonte bis zuletzt, wie viel sie gerade ihrem schwulen Publikum zu verdanken hat. Nach ihrem Tod trauerten unter anderem Ellen DeGeneres, Rosie O'Donnell und Sandra Bernhard öffentlich um die Entertainerin, die Anfang der 1960er Jahre der Streisand Auftritte in ihrem Vorprogramm ermöglichte. Ebenfalls klasse: "Quizás, quizás, quizás" (bekannt von Doris Day) oder "Omide zendegani" (Dinah Shore).

  Pink Martini – Deutschland-Tour
13.10.2015 Frankfurt, Alte Oper 
14.10.2015 Karlsruhe, Tollhaus 
16.10.2015 Leipzig, Stadtbad 
17.10.2015 Hamburg, Laeiszhalle 
23.10.2015 Dortmund, Konzerthaus 
24.10.2015 München, Philharmonie 
25.10.2015 Berlin, Admiralspalast 
26.10.2015 Düsseldorf, Savoy Theater
Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Offizielle Website von Pink Martini
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Tags: pink martini, get happy, easy listening, chanson, jazz
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