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Spencer Stone, ein Airman First Class bei der amerikanischen Luftwaffe, ist schwer verletzt worden

Spencer Stone verließ gerade eine populäre schwule Disco, als er einer bedrängten Frau helfen wollte. Dabei wurde er von Unbekannten schwer verletzt.

Vor sechs Wochen wurde der 23-jährige US-Soldat Spencer Stone weltberühmt, als er mit Hilfe von drei weiteren Männern in einem Thalys-Zug von Amsterdam nach Paris einen mutmaßlichen Terroristen entwaffnete, als dieser gerade das Feuer eröffnete. Jetzt ist er erneut in den Schlagzeilen geraten, weil er offenbar einer Frau helfen wollte. Dabei wurde er am Donnerstagmorgen um 0.45 Uhr in seiner kalifornischen Heimatstadt Sacramento niedergestochen, kurz nachdem er mit vier Freunden die schwule Disco "Badlands" verlassen hatte.

Stone wurde nach Polizeiangaben durch vier Messerstiche in den Brustbereich schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er erlitt unter anderem einen kollabierten Lungenflügel. Der Vorfall steht laut Polizei in keinem Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Frankreich.

Amerikanische Nachrichtensender berichten, dass Stone einer Frau zu Hilfe gekommen sei, die von mehreren Männern bedroht worden war. Die Überwachungskamera eines Spirituosengeschäftes hielt fest, wie mehrere Männer Stone attackierten und er schließlich mit dem Messer verletzt wurde. Die Polizei sucht nun nach den unbekannten Tätern.

Streit hatte offenbar im Club begonnen

Der städtische Polizeichef Ken Bernard erklärte in einer Pressekonferenz am Donnerstag, dass der Angriff offenbar auf einen Vorfall in dem Club zurückzuführen ist: "Dort gab es einen Streit, der zur Auseinandersetzung geführt hat."

Spencer Stone war für seinen Mut – ebenso wie zwei weitere Amerikaner und ein Brite – von Präsident François Hollande in die Ehrenlegion aufgenommen worden. Das ist die höchste Auszeichnung in Frankreich. Er wurde auch mit den zwei anderen amerikanischen Helfern von US-Präsident Barack Obama empfangen. Der marokkanische Angreifer Ayoub El Khazzani muss sich in Frankreich vor Gericht wegen mehrfachen versuchten Mordes mit terroristischer Absicht verantworten. (dk)

Youtube | CNN zeigt Videoaufnahmen des Vorfalls


#1 reiserobbyEhemaliges Profil
#2 tobiasProfil
  • 09.10.2015, 16:49hbremerhaven
  • tja, auch als held....
    homophober angriff oder nicht!!!
    niedergestochen weil er helfen wollte!!
    KRANKE WELT!!!
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#3 Petrillo
  • 09.10.2015, 20:39h
  • Klingt fast etwas nach "Final Destination" - mal schauen, wie oft Spence dem Tod noch von der Schippe springen kann...

    Auf alle Fälle alles Gute für ihn!
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#4 Homonklin44Profil
  • 10.10.2015, 00:28hTauroa Point
  • Das Leben als wirklicher Hero, da läuft es nicht nach dem Drehbuch für Unverletzbarkeit. Viele gegen einen, das ist keine große Kunst. Angegriffen, weil er wieder half...

    Hoffentlich erwischen die diese Bagaluten.

    Mr. Stone, eine vorbildliche Persönlichkeit. Wer von uns würde sich schon trauen?

    Gute Besserung, baldige Genesung, aber zum Geburtstag hoffentlich eine Dupont-Kevlar-Weste!
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#5 Harry1972Profil
  • 10.10.2015, 08:43hBad Oeynhausen
  • War ja klar, daß in deutschsprachigen Berichten komplett verschwiegen wird, aus welchem Laden der Mann gekommen ist. Überall wird nur von "Bar" geschrieben.
    Darf ja auch nicht sein, daß der Eindruck erweckt werden könnte, ein solcher Held könnte "gay" oder "gay-friendly" sein.

    Gute Besserung!
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#6 sanscapote
  • 10.10.2015, 10:14h
  • Herrn Spencer wuenschen wir alles Gute und baldige Genesung. Moege kein koerperliches odes seelisches Leid uebrig bleiben.
    Bei diesem Vorfall erinnern wir uns an aehnliche Attacken auf Schwule in Paris und im Sueden, als die Freigabe der Ehe fuer alle hier in Frankreich im Parlament veroeffentlicht worden war.
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#7 olfwobAnonym
  • 11.10.2015, 00:28h
  • Antwort auf #3 von Petrillo
  • Das stimmt, vor allen Dingen, wenn man weiß, dass ein anderer von den 3 Thalys Jungs beinah letzte Woche bei dem Amoklauf on Oregon anwesend gewesen wäre und er nur wegen einem TV-Interview nicht an seinem Kurs teilnehmen konnte...
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#8 olfwobAnonym
  • 11.10.2015, 00:31h
  • Bleibt die Frage, ob er vielleicht gar nicht so begeistert davon ist, dass das mit dem schwulen Club jetzt durch die Presse ging. Er ist immer noch im Dienst soviel ich weiß und nicht jeder möchte da geoutet sein oder werden.
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#9 Patroklos
#10 Alte TunteAnonym
  • 12.10.2015, 02:07h
  • Antwort auf #5 von Harry1972
  • Stimmt! Und es gibt ja auch keine Berufsbetroffenen, die zu Berichten "Held kam gerade aus Schwulenbar" herumschreien würden, daß weder die sexuelle Orientierung des Lokals noch seiner Besucher eine Rolle spielen und folglich auch gar nicht erwähnt werden dürften, ebensowenig wie bspw. irgendjemandes Hautfarbe. Alles andere wäre nämlich total diskriminierend, homophob und irgendwie faschistisch.
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