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Kommentare zu:
"Demo für alle" beklatscht "enthaltsamen" Schwulen


#1 FelixAnonym
  • 11.10.2015, 20:03h
  • Die Fakten:

    - An Schulen sind "Schwuchtel", "schwule Sau", etc. die häufigsten Schimpfwörter.

    - Durch dieses Mobbing ist die Selbstmordrate bei schwulen, lesbischen, bisexuellen und transidentischen Jugendlichen 4 bis 7 mal höher als bei ihren heterosexuellen Altersgenossen.

    Schule sollte ein sicherer Ort für alle Schüler sein; das ist sie aber in Deutschland nicht.

    Jeder, der gegen Aufklärung und Bildung ist, ist mitverantwortlich für Mobbing, verpfuschte Jugend, teil lebenslängliche psychische Probleme und Selbstmorde.

    Aber diese vom Hass zerfressenen, scheinheiligen Fanatiker gehen für ihre menschenverachtende Ideologie über Leichen.

    Übrigens:
    aus fortschrittlicheren Staaten wissen wir, dass mehr Aufklärung nicht nur den LGBTI-Schülern mehr Selbstvertrauen gibt und das Mobbing deutlich reduziert. Sondern die Hetero-Schüler werden auch allgemein toleranter und weltoffener, was ihnen in ihrem Berufsleben und in ihrem ganzem Leben nützt.
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#2 LucaAnonym
  • 11.10.2015, 20:09h
  • "In Stuttgart kamen am Sonntag laut Veranstalterangaben rund 5.350 Menschen zur bereits achten Demonstration gegen den Bildungsplan zusammen."

    Das sind 0,05 % der Baden-Württemberger. Und übrigens nicht mal 1 % der Einwohner dieser Stadt. Und wenn man dann noch bedenkt, dass da auch viele Homohasser aus anderen Staaten rangekarrt wurden und dass die Homohasser gerne lügen und die Angaben nach oben schönen, wird klar, wie man das einzuordnen hat.

    Das mögen immer noch viel zu viele sein, aber dennoch ist es nur eine schrille Minderheit auf die die Politik nicht hören sollte.
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#3 PFriedrichProfil
#4 HeinerAnonym
  • 11.10.2015, 20:14h
  • Ich könnte kotzen, wenn ich in die scheinheiligen Fratzen dieser Faschisten sehe...

    Lasst uns endlich mit den Beschönigungen aufhören und dieses Pack als das bezeichnen, was es ist: Faschisten. Braunes Gesindel im bürgerlichen Schafspelz. Volksverhetzer und geistige Brandstifter.

    Und ich könnte genauso kotzen, wenn ich daran denke, dass die CDU/CSU dieses Pack und ihre Aufmärsche auch noch unterstützt.

    Und dass sich die Landesregierung von diesen Faschos, die nur ein kleiner Teil Baden-Württembergs sind, vorführen lässt und immer wieder Aufklärung verschiebt. Damit macht man dieses braune Pack nur noch stärker und sorgt dafür, dass die von mal zu mal mit ihren Lügen und ihrer Angstmache mehr Menschen anziehen.
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#5 HeinerAnonym
#6 Julian SAnonym
  • 11.10.2015, 20:18h
  • Da wurden wieder mal jede Menge Lügen verbreitet und Fakten verdreht.

    Solche Demos sind der beste Beweis dafür, dass wir endlich mehr Aufklärung und mehr Bildung brauchen.

    Warum wollen die wohl Bildung verhindern und die Gesellschaft dumm halten?! Die meisten, die dort mitmarschieren, sind zu dumm um zu kapieren, welche Ziele die Führer dieser Bewegung haben und wie sich instrumentalisieren lassen...
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#7 TimonAnonym
  • 11.10.2015, 20:24h
  • Wieder mal die altbekannte Mischung aus religiösen Fanatikern, rechten Ewiggestrigen und offenen Nazis. Und wie immer marschieren auch viele Idioten und gescheiterte Existenzen mit, die das gar nicht kapieren, aber einfach mal mitmarschieren, um sich selbst in der Masse stärker zu fühlen.

    Die Politik muss endlich etwas gegen solche Volksverhetzungen unternehmen, sonst greift dieser Virus des Hasses noch auf weitere Teile der Gesellschaft über...

    Aber auch jeder Demokrat (gleich welcher sexuellen Orientierung) ist jetzt gefragt, sich diesen Feinden von Demokratie und Menschenrechten entgegenzustellen!!
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#8 SorgeAnonym
  • 11.10.2015, 20:30h
  • Ich kann nur noch mal meinen 85-jährigen Nachbarn zitieren:
    "So hat es damals auch angefangen..."
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#9 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 11.10.2015, 20:31h
  • "Der homophobe Rollback in Deutschland wird größer und größer,.."

    Kein Wunder bei all den Sonderrechten und Steuermilliarden für die Theofaschisten. Kein Wunder, wenn die Evangelen, Katholen und wie diese verabscheuungswürdigen Mörder-Sekten alle heißen, sogar hier im Forum ihren Dreck und ihre Lügen ungehindert verbreiten dürfen. Kein Wunder, wenn sich der LSVD in das Gesäß dieses Dreckspacks bohrt und dafür noch gefeiert wird. Kein Wunder, wenn Unterstützer und Förderer des abrahamitischen Terrors, wie die destruktiven Volksverblöder von der XXX (Nicht-Heterosexuelle und Tempel), hier sakrosankt sind.
    Wer dem Theofaschismus Tür und Tor öffnet, sollte sich nicht über Rollbacks beschweren!
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#10 WandelAnonym
  • 11.10.2015, 20:33h
  • "Christian Steck, der Vorsitzende der Jungen Union Rems-Murr"

    "Ein paar Kinder der Schüler-Union wandten sich später noch gegen den "abartigen" Aktionsplan der Landesregierung"

    -----------------------------------------

    Der Nachwuchs der CDU/CSU ist also auch nicht besser und diese Partei wird noch auf Jahrzehnte hinweg homophob bleiben.

    Und Parteien wie SPD und FDP werden denen auch weiterhin die Mehrheiten sichern, um diese homophobe Linie ganz Deutschland aufzuzwingen.

    Wir brauchen einen ganz grundsätzlichen Wandel in Deutschland...

    Und vielleicht brauchen wir auch ein neues Stonewall...
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#11 NicoAnonym
  • 11.10.2015, 20:39h

  • Wenn die nicht soviel Schaden anrichten würden, müssten die einem schon fast Leid tun, weil sie voller Hass sind und keine Liebe kennen.

    Vielfalt statt Einfalt.
    Bunt statt Braun.
    Freiheit statt Bevormundung.
    Liebe statt Hass.
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#12 Cygnus2015Profil
  • 11.10.2015, 20:49hNähe Stuttgart
  • Widerlich, einfach nur widerlich, wie sie hier den enthaltsamen schwulen Marcel vorführen, um uns Schwulen ein schlechtes Gewissen für unser Ausleben zu bereiten. Da ist ja die Gehirnwäsche der Schwulenheiler auf ganzer Linie gelungen, und es sollte Homoheilern endlich Berufsverbot erteilt werden. Ich hoffe, dem Marcel gehen eines Tages die Augen auf, welche Gehirnwäsche mit ihm gemacht wurde.

    Und damit beweisen diese Fundamentalisten ihr wahres Gesicht, das durch das Eins-und-Eins-Zusammenzählen schon längst erkennbar war: Die Beteuerungen, man habe nichts gegen Homosexuelle, waren erstunken und erlogen. Natürlich sind einige bei dieser Demonstration auch dabei, weil sie die Lügen geglaubt haben, es gehe primär gegen "Frühsexualisierung". Diese ließen sich davon verängstigen und demonstrierten mit, ohne zwangsläufig gegen Homosexuelle etwas zu haben. Aber der Kern dieser Demo vertritt letztendlich die Haltung, uns Schwulen das Recht auf gelebte Sexualität abzusprechen. Und dafür verdienen sie eigentlich nur die Bezeichnung: homophob, intolerant, fanatisch, ewiggestrig, fundamentalistisch, weltfremd.

    Jedem dieser homophoben Eltern ist zu wünschen, dass eines ihrer Kinder sich eines Tages als schwul oder lesbisch outet - und gestärkt durch ein liberales Umfeld außerhalb des Elternhauses auch selbstbewusst den Weg der gelebten Homosexualität gehen wird. Und die Eltern dann vor der Wahl stehen, was ihnen wichtiger ist: ihr veraltetes Weltbild oder dass ihr Kind trotzdem noch ihr Kind ist. Anders bringt man diese Eltern nicht zur Vernunft.
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#13 Just meAnonym
  • 11.10.2015, 20:51h
  • Antwort auf #1 von Felix
  • All das wissen diese Fanatiker längst, nur ist es ihnen schlicht scheißegal. Nur ein toter (oder enthaltsamer) Homo ist für sie ein guter Homo. Abgrundtief bösartige und gefährliche Menschen.
    Was mir aber mindestens genauso viel Sorgen bereitet wie diese Fanatiker selbst, ist der öffentliche Umgang mit solchen Äußerungen. Wenn ganz offiziell Parteimitglieder der CDU/CSU dort mitlaufen, wenn der Verfassungsschutz nur die Gegendemontrant_innen als 'Linksradikale' benennt, wenn derartig menschenverachtende Forderungen und Aussagen als legitime Meinungen in großen Zeitungen verbreitet werden, ohne dass es zu nennenswertem Protest kommt...
    Was diese Menschen tatsächlich fordern, ist nicht nur die Unsichtbarmachung bzw. Zwangsheterosexualisierung von schwulen, Lesben und Bisexuellen. Wer Umpolungsangebote beklatscht bzw. nicht gesetzlich verbieten lassen will, wer Hassrede als Meinungen verkauft, wer enthaltsam lebende Schwule abfeiert, wer Gewaltprävention gegen queere Kinder und Jugendliche verhindern will, der fordern letztlich ihre Auslöschung.
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#14 no_name_01
  • 11.10.2015, 21:11h
  • "Denn die Wissenschaft sage klar, dass Homosexualität nicht angeboren sei und nicht durch die Biologie bestimmt sei."
    Na dann her mit den Wissenschaftlern. Aber bitte keine von religiösen Stiftungen in Auftrag gegebene, abhängige Studien :)

    "Hingegen sei seine eigene Sexualität durch einen Missbrauch geprägt, meinte Marcel. " Nein, ich wurde nicht missbraucht. Also warum bin ich dann homosexuell?

    "Ein Bildungsplan der sexuellen Vielfalt sei eine Ideologisierung, die auch homosexuell Empfindenden wie ihm schaden könnten" Inwiefern denn? Drückst Du wieder die Schulbank? Und hast Du Angst, dass Menschen vermittelt wird, dass seine eigene Sexualität zu unterdrücken falsch und ungesund ist? Ja , ungesund...Du bist krank und triffst auf einer Demo auf, die Dir nie die gleichen Rechte geben würde... mensch, wach auf.

    Findet die Grindr- und Gayromeoprofile von Marcel und Co.

    "Rage gegen Gender-Lehrstühle, die Millionen an Steuergeldern kosteten. "
    Es gibt doch kaum Gender-Lehrstühle an Unis. Und wenn "Genderthemen" behandelt werden, findet das Rahmen eines "normalen" Lehrstuhls statt. Woher die Millionen kommen sollen, kann und mag der Marcel nicht sagen.

    "daher müsse man für "gesunde Familien" kämpfen, für "gesunde Kinder","
    Ja, damit nicht Tragödien wie Selbstmord, Morde stattfinden, weil jegiche Akzeptanz und Aufklärung fehlen.

    "dass Eltern Kinder über Sexualität und Toleranz aufklären sollten, weil, in Kurzfassung: Das habe bei im doch auch geklappt." Deine Eltern haben Dich in Sachen Toleranz und Sexualität aufgeklärt? Jetzt lüg doch nicht!
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#15 finkAnonym
  • 11.10.2015, 21:16h
  • Zumindest wird mit dem umjubelten Auftritt des zölibatären Homo-Helden noch einmal klarer, wohin das Ganze zielt.

    Es geht nicht nur darum, an Schulen queeres Leben zu verschweigen. Es geht nicht nur darum, queeres Leben in der Öffentlichkeit unsichtbar zu machen. Nein, es geht darum, dass queeres Leben nicht mal mehr im privaten Rahmen stattfinden soll.

    Es soll gar keine Homosexualität mehr geben, nirgendwo.

    Auslöschung ist hier das treffende Wort.

    Ich hätte nicht erwartet, dass mein Entsetzen über die vernichtende Qualität dieses Hasses noch größer werden könnte.
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#16 hugo1970Profil
  • 11.10.2015, 21:16hPyrbaum
  • Leute postet doch auch überall im Internet, wo diese Leute vertreten sind, wir dürfen nicht mehr zusehen, wir müßen anfangen uns zu währen, auf allen Ebenen: Auf der Strasse, hier im Internet überall, werdet aktiv, wenn ihr nicht wollt, das diese Leute das Rad der Geschichte zurückdrehen.
    Ich hab auf Facebook einen längeren Beitrag verfasst ich hoff er bleibt lange dort bestehen:
    Beitrag verfassen funktioniert nicht, aber Ihr könnt unter den Berichten Kommentare abgeben.

    Liebe klardendende Leute hört nicht auf diese gestrig denkenden Menschen, die wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen um ihre krankhaften Ideen und Vorstellungen in unserer Gesellschaft durchzusetzen. Nicht wir sind lächerlich sondern die Menschen was über uns lachen, wenn wir uns so zeigen, wie die Natur uns gemacht hat. Sie sind voller Hass nicht wir, wir wollen nur unsere Rechte, die auch uns zustehen, wie auch der Mehrheit der Menschen.
    Sie wollen den Menschen zeigen, das Homosexualität nicht angeboren ist, das ist schlicht und ergreifend eine Lüge, denn die seriöse Wissenschaft hat es wiederholt wiederlegt das Homosexualität keine "Krankheit" ist.
    Diese ewiggestrig denkenden Leute meinen, wir, die LGBTI's wollen die Kinder vergewaltigen, das Gegenteil ist der Fall, sie vergewaltigen die gesamte Gesellschaft mit ihrem Gedankengut. Wieviele Jugendliche sollen den Freitod wählen, das auch der letzte anfängt zu denken, warum diese Jugendliche den Freitod gewählt haben.
    Wie ich die Meldung bei queer.de gelesen habe das, wahrscheinlich 5.350 Menschen teilgenommen haben, ist es mir kalt den Rücken heruntergelaufen, liebe Menschen wollt ihr einen zweiten faschistischen deutschen Staat?, denn diese Veranstalter errichten wollen, heute sind wir, die LGBTI's und Flüchtlinge dran, morgen könnt ihr sein, nur weil ihr ein anderes Aussehen, ein anderes Benehmen oder irgend etwas anderes, was diesye Leute stört habt, wollt Ihr das wirklich?
    Weiter heist es das ein junger Mann seine Homosexualität nicht ausläbt, es ist sein gutes Recht, aber warum darf ich nicht so leben wie ich es für mich richtig halte, nur weil Leute meinen das das nicht Gottgewolt ist?, woher nehmen sie sich das Recht? Wenn es nicht gottgewollt ist, warum bin ich Homosexuell?, warum ist ein anderer Mensch Bisexuell?, warum ist die eine Frau heterosexuell?, warum gibt es Transexualität?, warum gibt es Intersexualität? Ich kann es auch nicht sagen, aber ich weis das ich einen anderen Menschen nicht verurteile, weil er nicht meinen Vorstellungen entspricht und ich schreibe niemandem vor zu leben wie ich mir das Leben vorstelle sondern jeder soll so leben, wie er es für sich für richtig hält.
    Ich sags Euch, jeder hat Vorurteile, auch ich, die Frage stellt sich anders, wie gehe ich mit meinen Vorurteilen um?

    www.facebook.com/demofueralle
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#17 EhlaAnonym
  • 11.10.2015, 21:19h

  • Wir müssen uns auch besser Organisieren und Geld sammeln! Wir dürfen nicht so "passiv" sein. Wir müssen unsere Rechte "agressiver" durchsetzen. Wenn wir nicht sichtbarer werden, droht uns ein Roll-back wie in Russland!!!
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#18 Patroklos
  • 11.10.2015, 21:26h
  • Nächstes Jahr sind in Baden-Württemberg Wahlen zum Landtag und bis dahin hoffe ich, daß die Saat der "Demo für Alle" nicht aufgeht!
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#19 antos
  • 11.10.2015, 21:28h
  • Antwort auf #12 von Cygnus2015
  • "[...] wie sie hier den enthaltsamen schwulen Marcel vorführen [...]"

    Wer führt hier denn wen vor? Zuerst einmal führt, das ist offensichtlich, Marcel, offensichtlich scharf auf kurze Berühmtheit und Applaus, sich selbst vor. Der ist kein armes Opfer, der ist geil darauf, anderen seine Sicht der Dinge aufzudrücken - wie eigentlich alle, die mit ihrem Psychokram ['seine Sexualität durch Mißbrauch geprägt', ja, das lässt sich gut gebrauchen!] vor großem Publikum hausieren gehen.
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#20 Homonklin44Profil
  • 11.10.2015, 21:32hTauroa Point
  • Ja, dass man mit 'Marcel' jetzt wieder eine Neu-Auflage der Wüstenstrom-Idiotie auf die Bühne bringt und vielleicht noch die pseudowisssenschaftlichen Thesen der Kuby
    ( Homosexualität = Blockade der heterosexuellen Anziehung) mit da rein wurstet, ist schon bezeichnend.
    Dazu kommt noch die selektive Betrachtung von Wegen Studien, die Natur und sexuelle Vielfalt trennen soll. Es gibt ebenso viele Studien, wenn nicht mehr, die auf das Gegenteil Schlüsse zulassen, aber sexuelle Vielfalt ist über die Artengrenze hinaus ein Fakt, wenn man von der ungeschlechtlichen Vermehrung über die Parthenogenese ( Jungfernzeugung, Nachkommen ohne Männchen) und Zwittergeschlechtern zur Zweigeschlechtigkeit Bescheid weiß. Die Natur kennt meistens einige Varianten mehr als nur zwei, oder wie die Bildungsplan-Gegner glauben, nur einer.

    Leidlich, diese Aufläufe, weil es wieder einmal dazu führt, dass ein Prozentsatz der Kinder an den Schulen und deren Wohlergehen scheißegal sind - nämlich alle Andersempfindenden, lesbischen, schwulen, Intersexuellen, Transidenten. Diese Kinder existieren für diese Einfältigen nicht, weil Ignoranz und Unverstand der gemeinsame Grundnenner ist, nach dem die denken.

    Und wenn 'Marcel' irgendwann doch Sehnsucht nach Liebe bekommt, wird er von seinem 'Heiler' dazu psychisch vergewaltigt, sich eine Nutte zu bestellen, oder wie?

    ...
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#21 Just meAnonym
  • 11.10.2015, 21:49h
  • Antwort auf #19 von antos
  • Die können viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Bei all den bewusst verbreiteten Lügen gehe ich davon aus, dass Marcel vermutlich überhaupt nicht schwul ist bzw. 'war'. Vielleicht irgendeine gekaufte CSU-Hete. So wie 'Wunderheiler' früher auf Jahrmärkten 'kranke Menschen' wieder gehend oder sehend gemacht haben. Billiger Hütchenspieler-Trick...
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#22 EhlaAnonym
#23 kuesschen11Profil
  • 11.10.2015, 21:56hDarmstadt
  • "Demo für alle" verschlägt jedem noch klar denkenden Menschen die Sprache, denn diese öffentlich zur Schau gestellte intrigante Menschenhetze ist Brandstiftung gegen Menschenrechte im zivilen Leben.

    Die Demogruppe führt öffentlich einen "angeblichen Homosexuellen" vor, instrumentalisiert ihn für ihre Zwecke. Das ist unfassbar.

    Was ich erwarte von unserer deutschen Gesellschaft, die zu 70% für die Ehe-Öffnung befürwortet, ist Solidarität gegenüber LGBT und eine stärkere Positionierung für Vielfalt und Schutz.

    All die EU-Länder, in denen die Ehe geöffnet ist, wie z.B.in Irland, Frankreich etc. sind auf einem sehr guten Weg, Homophobie abzubauen und eine gleichberechtigte LGBT-Politik aufzubauen. Die Ehe-Öffnung war dort eine wichtige Voraussetzung.

    Deutschland kann nicht in einer heuchlerischen Selbstzufriedenheit verharren und die ewig alte, braune Brühe durch rechte Parteien aufkochen lassen.

    Die AfD-gesteuerten Demonstranten sind brandgefährlich, setzen Menschen in Geiselhaft und gehen über Leichen.
    Es reicht langsam .
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#24 KatholonAnonym
  • 11.10.2015, 22:00h
  • Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes und bekommt durch die Ebenbildlichkeit Gottes seine Menschenwürde, was ihn z. B. vom Tier unterscheidet. Für mich selber ist Jesus Christus wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich und hat durch seine Apostel die katholische Kirche gegründet, die dem Menschen durch die Sakramente zum ewigen Heil verhelfen. Der Mensch besitzt einen freien Willen und kann daher, machen was er für richtig erachtet. Daher kann der Mensch Handlungen begehen, die laut katholischer Lehre gegen den Willen Gottes verstoßen. Dies hat dann Konsequenzen zur Folge. Ich bitte um mehr Toleranz für Meschen, die das glauben. Es gab auf der Demo auch Teilnehmer, die haben die Anfeindugen sehr mitgenommen, weil sie alle Meschen für Geschöpfe Gottes halten unabhängig von Herkunt und Geschlecht. Es ist deshalb nicht fair solche Menschen als Nazi zu beschimpfen, weil die Nazis die Lehre Christi bekämpft hat.
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#25 TheDadProfil
#26 PeerAnonym
  • 11.10.2015, 22:13h
  • "Bei mehreren Gegenkundgebungen zur "Demo für alle" versammelten sich am Sonntagnachmittag ebenfalls Tausende in Stuttgart"

    Schön, dass sich den (nach eigenen Angaben) 5.000 Faschisten auch mehrere tausend Gegendemonstranten entgegengestellt haben, die für Menschenrechte, Demokratie und gegen rechte Gesinnung demonstriert haben.

    Aber:
    wäre es nicht sinnvoller, die Gegendemos zu bündeln, statt auf mehrere zu verteilen? Denn in dieser Frage zählt auch die Macht der Bilder.
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#27 TheDadProfil
  • 11.10.2015, 22:15hHannover
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • ""Ich bitte um mehr Toleranz für Meschen, die das glauben.""..

    Wo bleibt denn eure "Toleranz" gegenüber den Menschen die außerhalb dieser "Lehre" stehen ?

    Wo bleibt eure Pflicht die Gesetze des Landes zu achten in dem ihr lebt ?

    Und wo bleibt Deine Erkenntnis, dass weder Du noch die anderen Leute in Deiner "Kirche" die Richter über das "Verhalten" anderer Menschen seid ?

    So lange das ignorieren von Fakten dazu führt gleichzeitig die Fakten des eigenen "Glaubens" zu ignorieren, und damit den eigenen "Glauben" zu "verraten", so lange muß man euch in die Schranken weisen, die ihr euch selbst auferlegt habt..
    Denn es ist nicht an euch diese "Schranken" anderen Menschen abzuverlangen !
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#28 reiserobbyEhemaliges Profil
#29 Just meAnonym
#30 ursus
  • 11.10.2015, 22:27h
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • anderen menschen das recht abzusprechen, die ihnen ensprechende art von partnerschaftlicher liebe und sexualität zu suchen und zu leben, ist unmenschlich. liebe und sexualität mit irrationalen lügen zu dämonisieren ist bösartig.

    ich habe keinen respekt vor unmenschlichkeit und bösartigkeit.
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#31 David77Anonym
  • 11.10.2015, 22:44h
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • "Es gab auf der Demo auch Teilnehmer, die haben die Anfeindugen sehr mitgenommen, weil sie alle Meschen für Geschöpfe Gottes halten unabhängig von Herkunt und Geschlecht."

    UInd warum nicht die sexuelle Orientierung?
    Für das Geschlecht des Partners werden Homosexuelle doch STÄNDIG angefeindet!!!
    Oder worum drehte es sich bei der Demo?

    "" Es ist deshalb nicht fair solche Menschen als Nazi zu beschimpfen, weil die Nazis die Lehre Christi bekämpft hat."

    Und warum bekämpfen diese Christen auf der Demo dann Gottes Schöpfung? Oder sind Homosexuelle etwa keine Geschöpfe Gottes?
    Ist DAS fair? "Solche Menschen" sind schuld, dass Homosexuelle verfolgt wurden und werden, wie es eben auch die Nazis gemacht haben. "Solche Menschen" haben den Unrechtsparagraphen verteidigt und weigern sich, Homosexuelle als Opfer des Nazis anzuerkennen. Dann müssen sie sich diesen Vergleich gefallen lassen.

    "Der Mensch besitzt einen freien Willen und kann daher, machen was er für richtig erachtet. "

    Mit deinem freien Willen kannst du auch die Luft anhalten. Kannst du deinen freien Willen auch nutzen danach nie wieder auszuatmen oder statt den nötigen Sauerstoff nur den Stickstoff aus der Luft aufzunehmen?

    "Daher kann der Mensch Handlungen begehen, die laut katholischer Lehre gegen den Willen Gottes verstoßen. Dies hat dann Konsequenzen zur Folge."
    UND? Welche denn? WER bestimmt denn die KOnsequenzen? ? Mit welchem Recht nehmen sich diese Leute raus sich da einzumischen und die Konsequenzen anzudrehen? Warum muss man das tolerieren?

    "Ich bitte um mehr Toleranz für Meschen, die das glauben."
    Und wo ist die Toleranz für den oben gepriesenen freien Willen?
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#32 David77Anonym
  • 11.10.2015, 22:47h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • Interessant wäre es auch zu fragen, weshalb er sich und anderen schwulen Männern das Recht oder die Fähigkeit abspricht, eine Beziehung einzugehen und auf das Glück zu verzichten, wie es die heterosexuelle Mehrheit selbstverständlich tut...und vor allem: Warum?
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#33 Just meAnonym
  • 11.10.2015, 22:51h
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • Am besten setzt du dich erst mal hin. Es folgen unbequeme Wahrheiten.

    Zitat "Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes (blabla)..."
    Es gibt keinen Gott. Und - jetzt atme ganz tief durch - es hat nie einen gegeben. Sorry. Der Weihnachtsmann ist übrigens auch nur eine Erfindung. Bei dem Osterhasen ist man sich aber noch nicht so sicher...

    Zitat "Für mich selber ist Jesus Christus wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich (blubblub)..."
    Holla, die Waldfee. Was hat man dir nur angetan.

    Zitat "...Daher kann der Mensch Handlungen begehen, die laut katholischer Lehre gegen den Willen Gottes verstoßen..." Eine öffentliche Schule richtet sich aber nicht nach der 'Lehre' deines Fabelwesens. Und der Großteil der Menschen befürwortet das.

    Zitat "Dies hat dann Konsequenzen zur Folge." Die einzige Konsequenz, die ich sehe ist, dass diese Menschen starke, glückliche und freidenkende Menschen werden und sich ihr Leben nicht von machtgeilen Betschwestern versauen lassen. Ficken, Rammeln, Bumsen - ganz ohne schlechtes Gewissen. Als Mann mit Männern, Frau mit Frauen und allem, was die 'Gender-Ideologie' sonst noch so an Geschlechtern zu bieten hat. Vielleicht kommst auch du noch dahinter.

    Zitat "Ich bitte um mehr Toleranz für Meschen, die das glauben." Und ich bitte dich, deinen Gehirnskasten einzustellen. Nur dumme Menschen tolerieren Intoleranz.

    Zitat "Es gab auf der Demo auch Teilnehmer, die haben die Anfeindugen sehr mitgenommen..."
    Och, Mensch! Jetzt darf man nicht mal mehr gegen die blöden Homos hetzen. Ein rosa Wattebausch hat mich schwer am Knie verletzt. Den Herrn neben mir hat es auch erwischt, den hat eine Tatsache am Kopf getroffen und ihn hoffnungslos verwirrt zurückgelassen.
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#34 gewickelt_grazProfil
  • 11.10.2015, 22:52hGraz
  • Ich finde das total spannend: Leute, die nicht wollen, dass ihre Kinder über Homosexualität aufgeklärt werden, gehen mit ihren Kindern auf eine Demonstration, in der es um den Umgang mit Homosexualität geht. Ich vertraue da in die das Gespür der Kinder, dass sie merken, wie verklempt und uncool die Leute da sind, und daher gegen ihre Eltern rebellieren, indem sie eine tolerantere Einstellung einnehmen.
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#35 paren1957Ehemaliges Profil
  • 11.10.2015, 23:03h
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • Die Sexualität ist eine Eigenschaft, die allen höheren Lebewesen angeboren ist. Sie gewaltsam zu unterdrücken, führt zu schweren psychischen Deformationen. Aus ideologischen Gründen Menschen zu zwingen, psychische Schäden nicht nur zu ertragen, sondern sich selber zuzufügen, ist daher absolut unmoralisch. Insofern waren die Nazis sogar gnädiger. Mit dem Tod der Opfer waren die Leiden auch zu Ende. Aber Sie möchten ein Leiden perpetuieren, um sich daran zu ergötzen. Wenn das die Ebenbildlichkeit Gottes ist, dann ist er ein Verbrecher. Nur glaube ich nicht daran. Aber die kranken Gehirne, die sich diese Gesetze ausgedacht haben, waren entweder selber pervers (bitte jetzt nicht mit schwul verwechseln) oder einfach nur abgrundtief böse. Die Herrschaften in Rom, die wider besseren Wissens an diesen Dogmen festhalten, weil sie Menschen quälen wollen, um Macht über sie zu haben, bedienen nicht nur niedere Instinkte, sondern bilden im Grunde eine kriminelle Vereinigung. Wer Menschen ohne religiöse Bemäntelung so behandeln wollte, käme wegen Gemeingefährlichkeit sofort in eine geschlossene Anstalt oder ins Gefängnis. Zu Recht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#36 MeineFresseAnonym
  • 11.10.2015, 23:12h
  • Ich hoffe nur, dass dieser Enthaltsame ein bezahlter Schauspieler ist, sonst wäre das wirklich traurig.
    Niemals geliebt werden, niemals jemanden anfassen und angefasst werden, nie zusamme auf dem Sofa liegen und einen Film gucken, immer alleine kochen und abend essen und jeden Abend alleine einschlafen und aufwachen. Ich finde das zum Heulen, wenn ein junger Mensch wodurch auch immer zu so einer Einstellung gebracht wird und diese von vermeintlich wohlgesonnenen "Christen" auch noch gefördert und as einzig akzeptable Alternative dargestellt und beklatscht wird.
    "Wären doch bloß alle so".
    Sowas denke ich, wenn ich sehe, wie jemand einer alten Dame anbietet, die Einkaufstüten hoch zu tragen oder wenn ich einen sonstigen Akt der Hilfsbereitschaft sehe, aber nicht, wenn ich einen Menschen vor mir habe, der sein Liebesbedürfnis und seine Sexualität unterdrückt und für das Lob auch noch stolz ist.

    Es gibt also Leute, die allen Ernstes betrübt sind, dass es noch immer zu viele Menschen gibt, die sich ein existenzielles menschliches Grundbedürfnis versagen und sich wünschten, dass alle so wären.

    Das ist wirklich zum Heulen was für gestörte traurige Existenzen es gibt.
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#37 Dont_talk_aboutProfil
  • 11.10.2015, 23:15hFrankfurt
  • 1) Ich sehe den Bildungsplan skeptisch, weil man so private Dinge aus dem Schulunterricht heraushalten sollte. Dieser sollte sich auf die Vermittlung wesentlicher Kulturtechniken wie dem Schreiben und Rechnen konzentrieren.
    Seine Sexualität sollte jeder auf eigene Faust ergründen.

    2) WENN man sexuelle Vielfalt jedoch zum Querschnittsthema machen will, gehören aber auch Menschen wie Marcel dazu. Man sieht also
    auch an den Reaktionen hier, dass so ein Unterricht mehr Probleme erzeugt als er löst.
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#38 MeineFresseAnonym
  • 11.10.2015, 23:18h
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • Haben die denn Toleranz für Leute, die das nicht glauben oder die das nicht interessiert?

    Oder erwarten die, dass man sich nur noch "privat" auslebt und ansonsten die Klappe hält und sich von Kindern fern hält und das Thema öffentlich komplett unten durch ist? So wie sie es in rußland tun, wo Homosexualität ja auch erlaubt ist und man keine Verfolgung zu Befürchten hat (solange man keine "Propaganda" betreibt bzw. sein Leben leben will).

    Ich will mir gar nicht vorstellen durch was für eine Hölle man geht, wenn man solche Eltern hat.

    Da sind ja selbst die Leute vom IS humaner. Die schmeissen einen einfach vom Dach, das ist schnell vorbei.
    Aber die Hardcore-Christen, die machten und machen teilweise über Jahre widerliche KZ Experimente mit Elektroschocks, Kastrationen, Hormontherapie, Aversionstherapie und heute ganz viel sanftes gesäusel - wenn sie sich in einen Mann verlieben, dann sind Sie nicht wirklich verliebt, das ist nur eine Projektion auf die Vernachlässigung durch Ihren Vater, unterdrücken Sie das - was dadurch noch umso zerstörerischer wirkt wo die ganze Psyche umgedreht wird, sodass am Ende nichts mehr von der Persönlichkeit übrig bleibt und auch keine gesunde Sexualität mehr, auch keine gesunde homosexuelle Orientierung die vorher da war, sondern nur noch eine völlig zersplitterte Menschenhülle.
    Dann bekommt man einen Schulterklopfer weil man so brav und enthaltsam ist.
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#39 MeineFresseAnonym
#40 YannickAnonym
  • 11.10.2015, 23:20h
  • Die Gegenproteste sind viel bunter. Und man sieht, dass die Menschen dort auch viel glücklicher sind.

    Die Homohasser haben alle so verbitterte, verkniffene Gesichter und man sieht ihnen an, wie unzufrieden und unglücklich sie mit sich sind.
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#41 Homonklin44Profil
  • 11.10.2015, 23:28hTauroa Point
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • Das Problem ist, das insbesondere Katholiken sich wie Faschisten verhalten, weil sie bestimmte Menschengruppen -- hier wegen deren Natur-Eigenschaften, und in wen sie sich verlieben -- kategorisch herabwerten, verunglimpfen und ohne Ansehen oder Kenntnis der Person verurteilen. Das sind Verhaltensformen, wie wir sie von Faschisten kennen.
    So kommt man aus der objektiven Sichtweise dazu, mit der kategorischen Ablehnung zu verfahren. Es mag ja sein, dass das historische Alter einer Ideologie hier Unterschiede macht, also die katholische Ideologie im Vergleich zu der Ideologie der Nationalsozialisten andere Aspekte setzt.
    Religion ist eine Sache des Geistes, und so sind auch die Einschränkungen, die das Denken Religiöser auszeichnen, eine sache des Geistes oder seiner Erkrankung -- aus meiner Sicht sind viele Gläubige zunächst auch Kranke, auch wenn sie nicht erkennbar darunter zu leiden scheinen.

    Ja, man kann da ein wenig differenzieren. Wobei aber nicht akzeptabel sein kann, ein Denken, das auf Einschränkungen des Wirklichkeitsbegriffs basiert, und ganze Prozentsätze des Natürlichen ignoriert, unter dem 'Respekt' vor Religionen einfach hinzunehmen. Wir hätten es auch den NS-Faschisten nicht gestattet, wegen eines 'Respekts' gegenüber deren Glauben alle ihnen ungefälligen Menschen zu verdammen.

    So kommen diese Faschismus-Vergleiche nicht von ungefähr, aber auch jeder Katholik hat ein Recht darauf, 'Heilung' zu erfahren, und sich von seinem Gott-introjekt zu lösen. Das erweitert seine Welt um ein paar Lichtjahre Wirklichkeit und schafft vielleicht Verständnis für eine andere Betrachtungsweise. Ein guter Anfang ist vielleicht:
    www.kirchenaustritt.de
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#42 Patroklos
#43 PFriedrichProfil
  • 11.10.2015, 23:56hTrier
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • "...Für mich selber ist Jesus Christus wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich und hat durch seine Apostel die katholische Kirche gegründet, die dem Menschen durch die Sakramente zum ewigen Heil verhelfen. ..." -

    Herr Katholon, das können Sie doch gerne glauben, so, wie Sie auch gerne alles mögliche glauben können, was Sie so wollen. Kommunikationspsychologisch völlig richtig beginnen Sie diesen Ihren Satz als Aussage erster Ordnung ("Für mich selber"), dies aber in einem Gesamtkontext, der sich eben nicht auf Ihre eigenen Interessen bezieht, sondern innerhalb dessen die Interessen anderer Menschen durchkreuzt werden sollen.
    Sie und Ihr Gott wollen die heterosexuelle Heirat - so weit, so gut. Wenn es so wäre. Könnten Sie ja mit Ihrer Partnerin, Ihrem Gott und dem Ihrer Partnerin ausmachen.
    Sie und Ihr Gott wollen ausschließlich die heterosexuelle Heirat für ALLE Menschen. So ist die Realität. Merken Sie was? An dieser Stelle hinterläßt Ihr vorgeblicher Eigenbezug ("Für mich selber") einen sehr unangenehmen Geschmack von Unehrlichkeit. Denn Sie reden hier eben nicht von "sich selber", sondern für ALLE. Sie wollen ALLE in ihrem persönlichsten Leben beherrschen. Und das soll mit "Nazi" nichts zu tun haben?
    Übrigens läßt Ihre zart angedeutete Drohung für die Nichtbefolgung Ihres und Ihres Gottes Willen ("Dies hat dann Konsequenzen zur Folge.") aufgeklärte Menschen bestenfalls ein wenig schmunzeln.
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#44 JogoleinProfil
  • 12.10.2015, 00:16h Aalen
  • Antwort auf #24 von Katholon

  • Lol... Also ich gehör ja nun wirklich nicht zu denen die Religionen per se verteufeln und schon gar nicht einzelne Mitglieder, ich bin ja eher der Meinung, dass eine beträchtliche Anzahl Wahnsinniger aus was prinzipell Gutem was schlechtes gemacht haben, aber du bist ja echt die Härte. Jesus hat also die katholische Kirche gegründet. Dafür hätte ich mal gerne einen Beleg. Schätzelein: 1. hat Jesus überhaupt keine Kirche gegründet, der war nämlich ein Jude, von einer Gründung kann man frühestens bei Paulus reden, der Jesus gar nicht gekannt hat und 2. gibt es die katholische Kirche erst seit dem abendländischen Schisma. Aber egal.

    Hier gehts um was anderes. Nämlich um einen Rückschritt in Sachen Toleranz, den ich so - obwohl noch viel zu viel im Argen gelegen ist - nicht erwartet hätte. Ich schäme mich dafür was da in meiner Heimatstadt gerade unter dem Deckmäntelchen des Kindeswohles an Hass verbreitet wird. Ich würde das Ganze ja auch, wie schon jemand anderes hier, als Geschwafel einer absoluten Minderheit abtun. Aber so einfach ist es leider nicht. Die paar Hansel genießen eine extrem große Öffentlichkeit in den Medien, was einerseits gut ist, andererseits aber auch Gefahren bringen kann.
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#45 paren1957Ehemaliges Profil
  • 12.10.2015, 00:18h
  • Antwort auf #33 von Just me
  • "Der Weihnachtsmann ist übrigens auch nur eine Erfindung. Bei dem Osterhasen ist man sich aber noch nicht so sicher..."

    Den nennt man ja auch Rammler. Und das hat doch etwas sehr Lebendiges. Und, pardon, Schwules. Und die Schwulen sind ja zum Leidwesen mancher sehr real! Und rammeln immer und überall. Zumindest in der Fantasie.
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#46 Dont_talk_aboutProfil
#47 PFriedrichProfil
#48 FredinbkkProfil
  • 12.10.2015, 03:41hBangkok
  • Findet die Grindr- und Gayromeoprofile von Marcel und Co....

    Vermute mal unser guter Marcel hat bei Gay Romeo schon vor seinem Auftritte ,seine eignen
    Profilfotos durch die Aufnahmen seines Pudels ersetzt ...

    Lieber Marcel, weiterhin viel Erfolg bei der Partnersuche....aber lass dich nicht erwischen,auch nicht auf der Raststaetten-Toilette,

    WIR HABEN EIN AUGE AUF DICH !!
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#49 miepmiep
  • 12.10.2015, 05:57h

  • Es ist m.E. sehr GUT, dass die Homophobie dieser "Bewegung" immer deutlicher offen zutage tritt. Damit es auch die Letzten kapieren, was von AfCDU & Co. bzw. dem ganzen Storchennest zu halten ist. So muss man gar nicht mehr argumentieren, um jenes faschistoide, reaktionäre und menschenfeindliche Wesen zu beweisen.
    Wer denen hinterherläuft und für sie irgendwie geartetes "Verständnis" zeigt oder auch nur im Entferntesten ähnliche Töne spuckt, ist für mich gestorben.

    @"Marcel": Es ist selbstverständlich nicht auszuschließen, dass er ein gekaufter Faker (=Hetero) ist, aber in Zeiten von "Hetero-like" "Straightacting" "Bitte keine Tunten" "Ich bin auch gegen Gender", überangepassten CDU- und AfD-Schwulen, solchen Querschlägern, Hetzern und Intriganten wie dem Herrn Dr. David Berger usw. halte ich es durchaus sogar für wahrscheinlicher(!), dass er wirklich homo ist. Selbsthass, Opportunismus und eine ganz gehörige Portion himmelschreiender Blödheit. Echt traurig.
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#50 TheDadProfil
#51 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 07:01hHannover
  • Antwort auf #37 von Dont_talk_about
  • 1) Ich sehe den Religionsunterricht skeptisch, weil man so private Dinge aus dem Schulunterricht heraushalten sollte..

    Seine Sexualität sollte jeder auf eigene Faust ergründen..
    Vor allem mit der Faust..
    Dazu muß es in der Schule mehr abschließbare Kabinen geben, in die sich vor allem Schüler zurückziehen können..

    2) WENN man sexuelle Vielfalt jedoch zum Querschnittsthema machen will, gehören aber auch Menschen wie Marcel dazu..
    Vor diesen muß gewarnt werden, denn Enthaltsamkeit führt zu Hoden-Atrophie und starken Schmerzen..
    Man sieht also auch an den Reaktionen hier, dass so ein Religions-Unterricht mehr Probleme erzeugt als er löst..
    Daher muß er abgeschafft werden..
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#52 kirchenfeindlichAnonym
  • 12.10.2015, 07:25h
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • Was dieses oder jenes für dich ist, interessiert mich nicht.
    Uninteressant.
    Thema verfehlt. Setzen: Sex!
    Solange du hier deine Märchen verbreitest, kannst du keine "Toleranz" erwarten, da du mit deinen Aussagen einen Absolutheitsanspruch verbindest.

    Aber das interessiert dich nicht, sondern nur der große Bahnhof, den du bekommen hast.

    Und am Schluss deiner Rede: Doitske Sprack is swer, odrrrr? Dafür bekommst du von mir ein Quäntchen Toleranz.
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#53 stephan
  • 12.10.2015, 08:30h
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • Toleranz für die Diskriminierung anderer Menschen? Von mir nicht! Du kannst glauben oder halluzinieren, was Du willst, aber dafür gibt es von mir keinen Respekt, sondern maximal Mitleid!

    Schon die Art und Weise, wie der Abschaum - zur Abgrenzung von anderen - den Begriff 'Familie' für sich reklamiert, ist eine Unverschämtheit und Anmaßung. Familie ist nicht, wie heutzutage propagiert ausschließlich Vater-Mutter-Kinder, sondern leitet sich von der Hausgemeinschaft her: familia - von famulus (für Gehilfe).
    Dass z.B. auch R. Marx den Begriff Familie in dem engen Sinne benutzt - sicherlich trotz besseren Wissens - zeigt wiederum, wie sehr die Menschen - zu durchschaubaren Zwecken - von den Religioten belogen werden!

    Aber natürlich: Du kannst an jeden Schmarn glauben, wenn Du willst oder eine Krankheit Dich dazu zwingt, aber verlange keinen Respekt für die aus Deiner Haltung und Anschauung resultierende Menschenverachtung!
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#54 MarcAnonym
  • 12.10.2015, 08:45h
  • Wir müssen diesen hasserfüllten Fanatikern immer wieder große, bunte Gegenproteste entgegensetzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 Kim SchicklangAnonym
  • 12.10.2015, 09:24h
  • "einen umfassenden Aktionsplan für LGBT-Rechte"

    Es ist ein Aktionsplan für LSBTTIQ-Rechte. Und es wäre auch gut, wenn ihr merken würdet, dass Ausschlüsse aus der Community kein Mittel sind, um einen konservativen Rollback zu bekämpfen. Im Gegenteil. Er ist ein Mitgrund für diesen Rollback.

    Fang da endlich mal an, was zu ändern bei Euch.

    Vielfalt heisst, wenn lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen gemeinsam für eine bessere Welt streiten.

    Eure dummen Ausschlüsse sind so töricht!
  • Antworten » | Direktlink »
#56 userer
  • 12.10.2015, 10:12h
  • Antwort auf #24 von Katholon
  • Katholon: "Ich bitte um mehr Toleranz für Meschen, die das [Religiotengeschwafel] glauben."

    Um eines Ihrer obigen Demo-Plakate zu paraphrasieren: "Glaube" ist Privatsache.

    Machen Sie in ihrer Klosterzelle oder auch mit anderen in Ihrer "Kirche", was Sie wollen. Das sind private Räume. Aber wenn Sie es wagen, in der Öffentlichkeit Ihr Maul homophob und grundgesetzwidrig aufzureißen, kriegen Sie halt eins oder zwei auf die Fresse. Natürlich nur im übertragenen Sinne.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#57 AKüFiAnonym
  • 12.10.2015, 10:12h
  • Antwort auf #55 von Kim Schicklang
  • Du hast die Transidentischen vergessen, die sich nicht als transsexuell oder transgender verstehen.

    Und die Polyarmoren. Und die Pansexuellen. Und und und...

    Letztendlich sind diese Akronyme entweder ausschließend oder lächerlich. Wir bräuchten ein eingängiges Wort, das alle einschließt, aber les- und sprechbarer ist als diese Akronyme.
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#58 no_name_01
#59 David77Anonym
  • 12.10.2015, 10:49h
  • Antwort auf #37 von Dont_talk_about
  • "2) WENN man sexuelle Vielfalt jedoch zum Querschnittsthema machen will, gehören aber auch Menschen wie Marcel dazu. Man sieht also
    auch an den Reaktionen hier, dass so ein Unterricht mehr Probleme erzeugt als er löst."

    Stellst du dich absichtlich so dumm um zu trollen oder bist du es einfach?!?!?

    Der Typ ist nicht asexuell, sondern er angeblicher Schwuler, der angeblich enthaltsam lebt, weil er Opfer christlicher Gehirnwäsche ist. Müssen wir zum x-ten Mal diskutieren wohin diese Selbstgeißelung führt?? Mit dem Thema, den du als "Teil der sexuellen Vielfalt" siehst, ziehen religiöse Fundis als Bauernfänger rum.

    "1) Ich sehe den Bildungsplan skeptisch, weil man so private Dinge aus dem Schulunterricht heraushalten sollte."

    Welche so privaten Dinge? Dass Mann auch Mann lieben kann und das ok ist?!
    Zu meiner Schulzeit wurden mir "private Dinge" dauernd um die Ohren geschlagen, indem heterosexuelle Paare an der Schule rummachten...
    Wann und wo sollen homosexuelle Schüler denn aufgeklärt werden?

    Wenn du ein Freund der schwulen Community sein solltest, braucht sie keine Feinde mehr.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#60 David77Anonym
  • 12.10.2015, 11:14h
  • Antwort auf #46 von Dont_talk_about
  • "> Das ist wirklich zum Heulen was für gestörte
    > traurige Existenzen es gibt.

    Ist das jetzt asexphobie ???"

    Würde man die Enthaltsamkeitsschiene denjenigen anpreisen, die Sex nur noch gegen Geld erhalten, weil sie sonst keinen abkriegen, du wärest der erste, der protestieren würde!
    Warum eigentlich? Denen kann man doch empfehlen, sich damit abzufinden und auf Sex zu verzichten. Oder nicht? Was hältst du davon? Du bist doch nicht asexphob, oder?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#61 KatholonAnonym
  • 12.10.2015, 11:37h
  • Habe mir jetzt die Mühe gemacht, mal den Katechesmus zu dem Thema Homosexualtität zu lesen. Also von Faschismus kann ich da Nichts erkennen.
    "Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen."
    Ich verstehe gar nicht, warum da so eine grosse Abneigung gegen die katholische Kirche herrscht. Ich denke mehr kann sie nicht machen, als Menschen die es von sich aus wollen, pastoral zu begleiten. Für die meisten Homosexuellen scheint es ja eh egal zu sein, was die Kirche lehrt. Für diejenigen Homosexuellen, die katholisch bleiben wollen, gibt es halt nur den Weg über die Enthalsamkeit. Aber dies geschieht doch alles freiwillig. Die Kirche zwingt doch niemand dazu.
    Nur was halt nicht geht, dass die Lehre geändert wird. Die katholische Kirche beruft sich auf die Apostel und sowohl das AT als auch Paulus haben dazu eindeutig Stellung genommen.
    Wer das nicht glauben will, kann doch austreten. Oder wenn er möchte zur EKD wechseln.
    Die Kirche betont doch immer wieder wie wichtig der freie Wille und Entscheidung des einzelnen Menschen ist und dass er seinem eigenem Gewissen unterworfen ist.
    Unter Faschismus verstehe ich was anderes. Da wird die eigene Meinung dem anderen aufgezwungen.
    Und kommt mir jetzt nicht mit dem was früher war. Es wird ja die heutige katholische Kirche kritisiert und nicht die vom Mittelalter.
    Und nach ein Fakt, welches ich erst letzte Woche vom Redakteur der katholischen Tageszeitung die Tagespost gehört habe. Die katholische Kirche ist die am stärksten wachsende Religion weltweit. Sie wächst sehr stark in Asien und Afrika. Die römisch-katholische Kirche stand in ihrer Geschichte noch nie so gut da.
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#62 userer
  • 12.10.2015, 11:54h
  • Antwort auf #61 von Katholon
  • 1. Selbstverständlich übt die katholische Kirche Zwang aus: durch Gehirnwäsche im Kindesalter wird der eigentlich freie Wille bereits zerstört, der Rest ist für Sie und Ihresgleichen ein Heimspiel.

    2. Die katholische Kirche ist keine eigenständige Religion, sondern lediglich eine Abart des Christentums. Falls sie so rapide wächst, wie Sie behaupten, läge das an der Grundideologie des Christentums: "Die Letzten werden die Ersten sein". Wer sich benachteiligt fühlt, wird alles daran setzen, dies auch weiterhin zu bleiben, damit er am Nimmerleinstag in der ersten Reihe steht und den anderen eine lange Nase zeigen kann.

    Ihr ganzes Christenkonstrukt finde ich so verachtenswert wie kindisch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#63 PfoteAnonym
  • 12.10.2015, 12:06h

  • Der wahre Kindesmissbrauch geht von den Teilnehmern dieser unsäglichen Demo aus.

    Man möchte sich nicht ausmalen, was unter dem Deckmantel Kinderschutz noch so alles gefordert werden könnte. Erwiesenermaßen Homosexuelle könnten so zum Beispiel von Schwimmbädern ausgeschlossen werden, weil sie ja da auf leichtbekleidete Kinder treffen könnten (Mir wird grad schlecht, während ich das schreibe, aber ich denke, es ist ein anschauliches Beispiel dessen, was uns aus dieser Richtung noch blühen könnte)

    Und das alles perfekt organisiert von Hintermännern, die genau wissen, wie sich Spermaflecken aus Soutanen am besten entfernen lassen.
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#64 KriegtkeinenmehrabAnonym
#65 DANKEAnonym
  • 12.10.2015, 12:46h
  • wie immer an den Repressionsapparat des bürgerlichen Staates, der diese Nazi-Aufmärsche immer wieder mit aller Gewalt schützt und ermöglicht!
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#66 PFriedrichProfil
  • 12.10.2015, 12:49hTrier
  • Antwort auf #61 von Katholon
  • "... als Menschen die es von sich aus wollen,..." -

    Die ganzen gruseligen Mechanismen, mit denen Ihr Menschen mit Eurer katholischen Ideologie bereits von Kindesbeinen an psychisch in Geiselhaft nehmt, sind längst ausführlich und anschaulich beschrieben, etwa bei Tilman Moser, "Gottesvergiftung", bei Eugen Drewermann, "Kleriker - Psychogramm eines Ideals".
    Mir tun die jungen Menschen von Herzen leid, die mit ihrem emotionalen und seelischen Leben in die Blutmühle Eurer Angstmaschine hineingeraten.
    Es zerreißt mir das Herz, wenn ich miterleben muß, wie Menschen durch die von Euch aufgeführte Sexuallehre mit sich selbst entfremdet werden, mit allen möglichen Folgen des Leidens, seien es schwere psychosomatische oder psychotische Ausdrucksformen beim Einzelnen, sei es als Eintrag struktureller Gewalt in die psychosoziale Struktur. Man weiß längst, daß wir Menschen von Kindheit an auch sexuelle Wesen sind, auch Kleinkinder stimulieren sich gelegentlich sexuell selbst. Das muß insofern pädagogisch aufgegriffen werden, daß gegebenenfalls entängstigt (!) wird, insbesondere mit Einsetzen der Pubertät oder etwa bei einer nichtheterosexuellen Entwicklung. Junge Menschen haben ihre jeweilige Art und Weise der Sexualität, katholische Sexuallehre, "Gottes Wille", "Demo-für-alle", "Besorgte Eltern" oder dergleichen hin oder her, diese Sexualität mit dem entsprechenden Gefühlsspektrum findet faktisch statt, hat immer stattgefunden, beim einen mehr und früher, beim anderen weniger und später, und es ist von größter Wichtigkeit, daß der jeweilige Mensch sich in dieser seiner Sexualität geborgen, wertgeschätzt und geliebt gefühlt weiß, das richtige Maß stellt sich dann ohnehin von selbst ein. Entzieht man diesen Rahmen seelischer Geborgenheit, findet diese faktisch vorhandene Sexualität in einem anderem Raum statt: Und zwar im Raum von Selbstverachtung, von Zynismus, von möglicher Maßlosigkeit, eventuell von Gewalt, von "Sünde". Indem nun die Kirchenlehre den alleinigen Ausdruck menschlicher Sexualität in die Ehe von Mann und Frau verlegt, tut sie genau dieses: Sie entzieht dem potentiell immer sexuellen (jungen) Menschen diesen Rahmen innerer Geborgenheit. Es muß nachgerade als ein Verbrechen an der Menschlichkeit erkennbar werden, was hier in der Psyche der Betroffenen an unberechenbaren Wirkungen ausgelöst werden kann. Man darf also schlichtweg diese katholische Sexuallehre in der bisherigen Form nicht weiter verbreiten!
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#67 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 12:57hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #34 von gewickelt_graz
  • Es bleibt zu hoffen, dass deren Kinder auf irgendeinem Weg, sei es über die Schule (wenn der Bildungsplan eingeführt wird) oder über liberale Freunde und Mitschüler, vielleicht über die Bravo (wenn ihnen deren Kauf nicht von den Eltern verboten wird) ein Verständnis für sexuelle Selbstbestimmung entwickeln und ordentlich gegen die Homophobie ihrer Eltern rebellieren.
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#68 ursus
  • 12.10.2015, 12:59h
  • Antwort auf #61 von Katholon
  • ein paar schmankerl für die leser_innen mit lust am katholischen grusel.

    >"Es handelt sich [bei der Homosexualität] nämlich um ein beunruhigendes moralisches und soziales Phänomen."

    >"Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen. [...] Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen."

    >"Homosexuelle Beziehungen werden in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt. Dieses Urteil der Heiligen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluss, dass alle, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich sind, bezeugt aber, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind."

    >"Aber die homosexuelle Neigung ist 'objektiv ungeordnet' und homosexuelle Praktiken gehören 'zu den Sünden, die schwer gegen die Keuschheit verstoßen'."

    >"Das Einfügen von Kindern in homosexuelle Lebensgemeinschaften durch die Adoption bedeutet faktisch, diesen Kindern Gewalt anzutun."

    >"Nach der Lehre der Kirche kann die Achtung gegenüber homosexuellen Personen in keiner Weise zur Billigung des homosexuellen Verhaltens oder zur rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften führen."

    (Ratzinger, unter Johannes Paul II: Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen)

    www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc
    _con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html


    --
    die anti-humane grundlage dieser haltung wurde 1975 ausgerechnet unter dem zynisch wirkenden titel "persona humana" gelegt und hat sich bis heute eigentlich nicht wirklich verändert:

    >"Sie unterscheiden - was begründetermaßen zu geschehen scheint - zwischen Homosexuellen, deren Neigung sich von einer falschen Erziehung, von mangelnder sexueller Reife, von angenommener Gewohnheit, von schlechten Beispielen oder anderen ähnlichen Ursachen herleitet und eine Übergangserscheinung darstellt oder wenigstens nicht unheilbar ist, und Homosexuellen, die durch eine Art angeborenen Trieb oder durch eine pathologische Veranlagung, die als unheilbar betrachtet wird, für immer solche sind.
    Was nun die Personen dieser zweiten Kategorie betrifft, kommen einige zu dem Schluß, daß ihre Neigung derart natürlich ist, daß sie für sie als Rechtfertigungsgrund für ihre homosexuellen Beziehungen in einer eheähnlichen aufrichtigen Lebens- und Liebesgemeinschaft angesehen werden muß, sofern sie sich nicht imstande fühlen, ein Leben in Einsamkeit zu ertragen.
    Sicher muß man sich bei der seelsorglichen Betreuung dieser homosexuellen Menschen mit Verständnis annehmen und sie in der Hoffnung bestärken, ihre persönlichen Schwierigkeiten und ihre soziale Absonderung zu überwinden. Ihre Schuldhaftigkeit wird mit Klugheit beurteilt werden. Es kann aber keine pastorale Methode angewandt werden, die diese Personen moralisch rechtfertigen würde, weil ihre Handlungen als mit ihrer persönlichen Verfassung übereinstimmend erachtet würden. Nach der objektiven sittlichen Ordnung sind die homosexuellen Beziehungen Handlungen, die ihrer wesentlichen und unerläßlichen Regelung beraubt sind. Sie werden in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt und als die traurige Folge einer Zurückweisung Gottes dargestellt. Dieses Urteil der Heiligen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluß, daß alle jene, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich sind, bezeugt aber, daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind und keinesfalls in irgendeiner Weise gutgeheißen werden können."

    (Kongregation für die Glaubenlehre: Persona Humana, Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik, 1975)

    www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc
    _con_cfaith_doc_19751229_persona-humana_ge.html


    --
    ganz unabhängig von dieser konkreten frage finde ich: wer die vorstellung allen ernstes für "human" hält, dass eine gottheit sich menschen zur unterhaltung bastelt, denen sie dann die freiheit schenkt, sich zu verhalten, wie sie wollen, aber nur, um sie mit ewigen qualen zu bestrafen, sobald sie diese freiheit auch wirklich nutzen, der_die hat weiterhin nicht meinen respekt, sondern (wenn's hochkommt) mein mitleid. diese christliche vorstellung ist eine perversion des freiheitsbegriffes und eine attacke gegen jegliche menschliche würde.
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#69 headlineAnonym
#70 DANKE IIAnonym
  • 12.10.2015, 13:05h
  • Antwort auf #65 von DANKE
  • Die Unterstützerinnen des Bündnis 11. Oktober (12 Uhr Schloßplatz):

    Adelante!
    Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS)
    Antifaschistische Aktion Esslingen
    Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart
    Antifaschistisches Bündnis Kreis Esslingen (ABKE)
    Autonome Antifa [S]
    CSD Freiburg
    Die Humanisten Baden-Württemberg
    Die Linke Kreisverband Stuttgart
    Die PARTEI Stuttgart
    DKP Baden-Württemberg
    GAFFA (Band)
    Giordano-Bruno-Stiftung Stuttgart/Mittlerer Neckar
    Grüne Jugend Stuttgart
    IGM Jugend Stuttgart
    Initiative Rems-Murr nazifrei!
    Jusos Stuttgart
    Kulturschock Zelle
    Offenes Antifaschistisches Bündnis (OAB) Kirchheim
    Offenes Treffen gegen Faschismus & Rassismus Tübingen
    Piratenpartei Stuttgart
    Regenbogenreferat des AStA der Uni Freiburg
    Revolutionäre Aktion Stuttgart
    REVOLUTION Stuttgart
    Rosa Oppossum
    SJD Die Falken Pforzheim
    UNI von Unten (UvU)
    Piratenpartei Stuttgart
    Ver.di Bezirk Stuttgart
    Ver.di Jugend Stuttgart
    vielbunt e.V. Queere Community Darmstadt
    VVN-BdA Landesverband Baden-Württemberg
    VVN-BdA Kreisverband Esslingen
    VVN-BdA Kreisverband Stuttgart
    Zusammen Kämpfen [Stuttgart]
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#71 no_name_01
  • 12.10.2015, 13:07h
  • Antwort auf #66 von PFriedrich
  • "Die ganzen gruseligen Mechanismen, mit denen Ihr Menschen mit Eurer katholischen Ideologie bereits von Kindesbeinen an psychisch in Geiselhaft nehmt"

    "Mir tun die jungen Menschen von Herzen leid, die mit ihrem emotionalen und seelischen Leben in die Blutmühle Eurer Angstmaschine hineingeraten. Es zerreißt mir das Herz, wenn ich miterleben muß, wie Menschen durch die von Euch aufgeführte Sexuallehre mit sich selbst entfremdet werden, mit allen möglichen Folgen des Leidens, seien es schwere psychosomatische oder psychotische Ausdrucksformen beim Einzelnen, sei es als Eintrag struktureller Gewalt in die psychosoziale Struktur. "
    Es zwingt sie aber NIEMAND zu dieser Malträtierung! Es geschieht auf freiwilliger Basis! Die Mitglieder dieser Institutionen wissen, worauf sie sich einlassen; es steht ihnen jederzeit frei die Kirche zu verlassen (ok, wenn der Träger einer Einrichtung die Kirche ist, dann droht die Kündigung beim Austreten..daher darf dies auch zurecht kritisiert und beanstandet und gehört zügig abgeschafft). Daher brauchst Du kein Mitleid mit ihnen zu haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#72 Agenda 2010 plusAnonym
  • 12.10.2015, 13:15h
  • Und wo war eigentlich Herr Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bündnis 90/ Die Grünen) an diesem schönen Sonntag, an dem in Stuttart lebende LGBT-Menschen zum wiederholten Male Zielscheiben einer von der Stadtverwaltung, ohne jeden Versuch der Sanktionierung, genehmigten Hass- und Gewaltmobilisierung wurden, die stadt- und landesbekannte Nazis in ihren Reihen hofierte?
  • Antworten » | Direktlink »
#73 PFriedrichProfil
#74 KatholonAnonym
#75 no_name_01
#76 PFriedrichProfil
#78 JeeensAnonym
#79 ursus
  • 12.10.2015, 13:46h
  • Antwort auf #74 von Katholon
  • >"aber was ist, wenn es stimmt was die Kirche lehrt ? Dann wäre es doch ein Verbrechen an der Menschheit, das nicht zu verkünden."

    was, wenn die griechische mythologie stimmt? sollten wir nicht stiere opfern, um zeus milde zu stimmen? was, wenn uns irgendein aztekengott zürnt, weil wir nicht genügend menschliche herzen von pyramiden rollen lassen? ist es nicht unverantwortlich, das alles zu unterlassen?

    bullshit.

    das einzige argument, das Sie hier vorbringen, ist eine kindliche angst. die ist aber kein guter ethischer ratgeber.

    ein ganz reales verbrechen an der menschheit ist es, die jenseitige hölle, die es nicht gibt, schon im diesseits zu erzeugen. ein verbrechen ist es, menschen angst vor der eigenen freiheit, der eigenen verantwortung, der eigenen sexualität und sogar vor der eigenen liebe zu machen. und ihnen ihre würde zu nehmen.

    religionen schaffen die hölle, vor der sie angeblich warnen.
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#80 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 12.10.2015, 13:48h
  • Antwort auf #74 von Katholon
  • "Schwester Faustina hat ja die Höllenvision gehabt und berichtet wie es da aussieht."



    Es beweist sich doch immer wieder: Es ist müssig, zu versuchen mit einem RKK-Sektenmitglied eine Unterhaltung zu führen. Sie können keinen Bezug zur Realität herstellen.

    "aber was ist, wenn es stimmt was die Kirche lehrt ?"

    Nein. "Men In Black" ist KEIN Dokumentarfilm. Falsch gedacht.

    The Great Juju at the Bottom of the Sea:

    www.youtube.com/watch?v=6mmskXXetcg
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#81 ursus
#82 DefragmentierungEhemaliges Profil
#83 ursus
#84 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 13:53hNähe Stuttgart
  • Und unter den Rednern ist ja auch Gabriele Kuby, was deutliche Bände spricht. Und sie hat ja auch schon bei anderen Gelegenheiten klar gesagt, dass Schwule und Lesben ihre Sexualität nicht ausleben sollen.

    Ab 13:52 Uhr ist interessant:

    www.youtube.com/watch?v=nC6hkMz8LNI

    Sie sieht ja sogar die Eltern in der Opferrolle, wenn gegen ihren Willen Ihre Kinder "zum Coming out VERLEITET werden". Zeigt ja umso deutlicher, wie sie tickt. Erstens kann niemand zum Coming Out "verleitet" werden, man ist schwul oder ist es nicht. Und am schlimmsten in dieser Rede ist, dass sie das Recht der Eltern vor das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Kinder (und späterer Erwachsener) stellt. Damit scheint sie vom Boden unseres Rechtsstaates weit entfernt zu sein, wonach zwar das Erziehungsrecht bei den Eltern liegt, aber im Zweifel auch die Rechtssprechung das Kindeswohl vor dem Elternrecht steht. Und spätestens mit dem Eintritt der Volljährigkeit jeder ohne Einverständnis der Eltern seinen Weg gehen kann.

    Beim homophoben Gequatsche dieser Frau bleibt eigentlich nur eines: Ignorieren. Und zu wünschen wäre, dass jeder Privatunternehmer, der mit der Verlegung und dem Verkauf von Publikationen (Buchverlage, Buchhändler, Internethändler...) sich entschließen würden, ihre Bücher nicht mehr zu vermarkten. Eigentlich gehört ihr homophbes Gequatsche unter die Beobachtung des Verfassungsschutzes.
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#85 DefragmentierungEhemaliges Profil
#86 PFriedrichProfil
#87 PFriedrichProfil
#89 SchleicheRAnonym
  • 12.10.2015, 14:09h
  • Antwort auf #78 von Jeeens
  • In dem man den am Katholwahn leidenden Menschen auf diese Weise klar macht, wie man sich fühlt, wenn man diskriminiert wird und das diese Diskriminierung von einen Tag auf den anderen beendet werden kann, wenn man queere Leute einfach gleichstellt. So lange die Kirche Menschenrechte achtet, muss man deren Anhänger auch nicht mehr als Faschisten bezeichnen und das soziale Gefüge wäre wieder gestärkt. So lange aber die Kirche, und das tut sich schon viele Tausend Jahre, gegen queere Menschen vorgeht, ist es unvermeidbar, deren menschenverachtendes Agieren durch geeignete Mittel aufzuzeigen. Und eines dieser Mittel ist eben das Vorhalten eines Spiegels.

    Aber klar, die Kirche ist ja uneingeschränkt Gottes Wahrheit [rofl]. Der Glaube ist gegen das Wissen eben schwach und lässt sich nur mit Machtstrukturen halten. Und wer der Menscheit einen Dienst erweisen will, der kämpft gegen diesen Glauben. Das muss man im Übrigen nur so lange tun, bis man selbst keinen Grund mehr zum Kämpfen sieht. Die Religion muss sich nur weiter entwicklen.

    Ich denke, selbst Jesus hat sich diese Religion nicht so vorgestellt, wie sie heute von "seiner" Kirche praktiziert wird. Was das angeht, wäre die gesamte Kirche Blasphemie. Jesus hat den Gott in sich und seiner Seele gesucht, nicht aber nach einem Instrument, das ihn und andere bestrafen kann. Ich wüste nicht, dass Jesus die Hölle ansprach. Die wurde wohl erst viel später erfunden. Wie auch immer, die Bibel ist nicht viel mehr als ein Märchenbuch. Auch Hänsel und Gretel hat es sicher mal gegeben, nur sind die nicht bei ner Hexe gelandet, aber so ist die Geschichte eben viel besser:P
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#90 no_name_01
  • 12.10.2015, 14:12h
  • Antwort auf #81 von ursus
  • Seit wann ist die Akzeptanz homosexueller Kinder ein rein religiöses Problem? MEINE Familie hat mich aus dem Gebot der Nächstenliebe mich als homosexuellen Sohn, Bruder oder Verwandter AKZEPTIERT. Letztlich liegt es an den Eltern, wie liebevoll sie mit ihren Kindern umgehen, unabhängig von Glaube oder Nichtglaube.
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#91 DefragmentierungEhemaliges Profil
#92 PFriedrichProfil
  • 12.10.2015, 14:24hTrier
  • Antwort auf #90 von no_name_01
  • Tatsächlich benötigt jeder Mensch eine Art inneren Asylraumes existentieller Akzeptanz, eine Art seelischer "Tempelraum".
    Dazu müßten Kirchen eigentlich da sein.
    Doch was haben sie daraus gemacht? Kollektive "höllische" Ängste vor unsichtbaren Männekens, eine Massenpsychose!
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#93 JeeensAnonym
  • 12.10.2015, 14:27h
  • Antwort auf #89 von SchleicheR
  • "Jesus hat den Gott in sich und seiner Seele gesucht"

    Jesus war neuzeitlicher Esoteriker?

    " Ich wüste nicht, dass Jesus die Hölle ansprach."

    Matthäus 25,41: 'Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!'
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#94 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 14:32hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #90 von no_name_01
  • Da gebe ich dir recht. Auch als Christ muss man nicht zwangsläufig den homophoben Lehren von Kirchenvertretern folgen. Und ich erfahre ebenso als Christ in einem christlichen Umfeld Akzeptanz für meine Homosexualität. Weder mein christliches Umfeld noch ich identifizieren uns mit den Rednern und Teilnehmern der "Demo für Alle". Glücklicherweise sehen ja die meisten ernstzunehmenden Theologen die Bibel als ein von Menschen geschriebenes Glaubenszeugnis und damit als interpretierbar - und somit eben auch bestimmte Aussagen von damals als überholt.

    Ein Positivbeispiel war ja hier zum Beispiel Margot Käßmann als ehemalige EKD-Vorsitzende. Man mag von ihr halten, was man will, und ihre Geschichte mit Alkohol am Steuer ist sicher alles andere als rühmlich. Aber es wäre zu wünschen, es gäbe zumindest mehr Kirchenvertreter, die zur Ehe-Öffnung eine ähnliche Position vertreten wie sie: Wenn zwei sich lieben und aus dieser Liebe heraus heiraten wollen, sich binden, füreinander einstehen, wer will das einschränken oder gar verurteilen?
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#95 JeeensAnonym
#96 ursus
  • 12.10.2015, 14:49h
  • Antwort auf #90 von no_name_01
  • >"unabhängig von Glaube oder Nichtglaube."

    nein, das ist eben NICHT unabhängig, jedenfalls nicht immer.

    glaube ist eine der wichtigsten und häufigsten ursachen von homophobie. er bietet oft die ideologische grundlage, auf der sie gesamtgesellschaftlich entsteht und aufrechterhalten wird, und er dient im individuellen fall zumindest der nachgeschobenen ideologischen begründung derselben.

    aber wo und wie oft ist bitte UNGLAUBE die ideologische unterfütterung von homophobie?

    ich habe noch nie gehört, dass eltern gesagt hätten: "wir glauben nicht an gott, und deswegen halten wir deine homosexualität für unmoralisch." von religiösen eltern hören wir das entsprechende leider sehr oft.

    wer die rolle der religionen bei der erzeugung von homophobie verschleiert, ist im besten fall sehr naiv.
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#97 no_name_01
#98 Cygnus2015Profil
#99 ursus
  • 12.10.2015, 14:57h
  • Antwort auf #95 von Jeeens
  • oh ja, bitte, wir müssen hier unbedingt darüber reden, was irgendwelche überschätzten mützenträger im mittelalter angeblich alles gesagt haben. denn das muss ja alles stimmen. noch mehr kaffeesatzlesen mithilfe bronzezeitlicher textfragmente fände ich auch total hilfreich für die diskussion. vielleicht hat auch eine_r ein pendel dabei, das immer die wahrheit auspendelt? vielleicht kann jemand mit den toten reden?

    oder aber wir verhalten uns hier wie erwachsene menschen, die selber nachdenken können.
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#100 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 15:14hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #96 von ursus
  • Natürlich ist nicht zu leugnen, dass dir abrahamitischen Weltreligionen nach wie vor maßgeblich zur Ablehnung von Homosexualität beigetragen haben und vielfach noch heute gegen deren Liberalisierung ankämpfen.

    Gleichzeitig dürfte aber auch immer die Angst vor dem "Ungewohnten" mit eine Rolle spielen, und religiöse Legitimierung bestärkt dann noch homophobe Haltungen. Nicht zu vergessen ist zum Beispiel, dass viele Jugendliche in der Pubertät gerne alles Homosexuelle ins Lächerliche ziehen ("Boah, das sieht schwul aus."). Und diese dürften nicht primär von religiösem Hintergrund geprägt sein, weil ihnen vielfach andere Dinge mehr durch den Kopf gehen als eine strenge Einhaltung religiöser Vorschriften.

    Und bekanntlich erlebten ja Pogrome gegen Schwule im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt. Und die Ideologie des NS war insgesamt vom christlichen Menschenbild im biblischen Sinne sehr weit entfernt. Mit der Bewegung der "Deutschen Christen" wurde versucht, ein deutsch-völkisches Christentum zu schaffen, das alles Jüdische entbehren wollte und damit das Christentum von den eigentlichen Wurzeln entfernen wollte. Dagegen waren Christen, die am konservativen Christentum (wie die "Bekennde Kirche) in der NS-Zeit festhielten, vielfach Verfolgte des NS.
    Schwule im NS waren in erster Linie Verfolgte auf Grundlage einer völkisch-sozialdarwinistisch-militaristischen Ideologie, und gerade zum Beispiel auch das Militaristische war in seiner Anschauung so heteronormativ, dass man kein christliches Weltbild brauchte, um Schwule auszugrenzen.

    Letztendlich trägt also ein religiöses Weltbild maßgeblich zu Homophobie bei, aber eben auch eher säkular geprägte Rollenbilder sind oftmals sehr heteronormativ geprägt. Und Menschen müssen nicht einmal sonderlich religiös sein, um mit Vorteilen gegen alles ausgestattet zu sein, was nicht geschlechtstypisch im heteronormativen Sinn erscheint.
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#101 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 12.10.2015, 15:23h
  • Antwort auf #100 von Cygnus2015
  • "Und bekanntlich erlebten ja Pogrome gegen Schwule im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt. Und die Ideologie des NS war insgesamt vom christlichen Menschenbild im biblischen Sinne sehr weit entfernt."

    Aufgrund solcher geschichtlicher Unkenntnis (oder ist es gar eine absichtliche Verdrehung?), können die Theofaschisten immer weiter und weiter machen. Bitte informiere Dich über das Dritte Reich und über das Entstehen des europäischen Faschismus sowie des deutschen Nationalsozialmus, als direktes Spin-off des Abrahamismus.
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#102 MeineFresseAnonym
#103 JeeensAnonym
  • 12.10.2015, 15:34h
  • Antwort auf #101 von Defragmentierung
  • Wenn du dich informiert hättest, wüsstest du, dass katholische Priester die am meisten verfolgte und am systematischsten hingerichtete Berufsgruppe im Nationalsozialismus war.
    Zufall?

    Damit will ich die endlose Liste der anderen Opfer nicht kleinreden oder verharmlosen, aber es so darzustellen, als hätte die Kirche nicht unter diesem gottlosen Regime gelitten, ist auch eine geschichtliche Lüge aufgrund ideologischer Interessen.
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#104 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 16:21hNähe Stuttgart
  • Was für mich auch Bände spricht:

    Interessanterweise sieht die "Demo für Alle" dort eine Sexualisierung von Kindern, wo sie nicht statt findet, komischerweise verliert sie aber kein Wort über Probleme, bei denen Jugendliche und spätere Erwachsene tatsächlich Gefahr laufen, ihren Selbstwert zu sehr über den Körper zu definieren anstatt über innere Werte.

    Im Sexualkundeunterricht (auch schon im heterobezogenen) sehen sie gerne die Gefahr, dass vor Kindern für Sex "Werbung" gemacht wird - obwohl es hier um sachliche! Aufklärung geht. Interpretieren daraus, dass die Kinder zu "Sexmonstern pervertieren".

    Aber was ist mit anderen Problemen im Bezug auf Körperlichkeit, über die einige dieser besorgten Eltern kein Wort verlieren: Zum Beispiel, dass es schon bei Kinderkleidung und Kinderkosmetik Sachen zu kaufen gibt, die kleine Kinder, vor allem kleine Mädels zu sehr auf ihr Äußeres reduzieren. Ich meine hier ja hier nicht schöne Kleider, Haargummis oder Halskettchen, über die sich kleine Mädels zurecht freuen und darauf stolz sein dürfen. Vielmehr gibt es ja schon für Kinder einiges an Kosmetik und Kleidung, mit denen der später ab der Pubertät noch bedeutsamere Schönheitsdruck sich schon in frühere Kindheitsjahre verlagert. Und dann später ab der Pubertät dann für viele der Schönheitsdruck, durch den schon zu meiner Teenagerzeit viele heranwachsende jugendliche Mädchen anfällig für Essstörungen wie Bulimie waren. Überhaupt der mediale Druck der Schönheitsideale. Und mittlerweile gibt es ja schon unter Männern als neu definierte Erkrankung den Adonis-Komplex, bei dem Sport mit dem Ziel eines guten Körperbaus (was ja eigentlich eine sinnvolle Beschäftigung ist) ein solches Ausmaß annimmt, dass er zur Sucht werden kann.

    Hinsichtlich Körperlichkeit gibt es also durchaus Trends, die dazu beitragen können, dass Menschen ihren Selbstwert zu sehr auf den Körper reduzieren statt auf innere Werte. Und was auch nicht zu dem Menschenbild passt, wofür die "Demo für Alle" vorgibt, zu stehen. Nur darüber verliert die "Demo für Alle" kein Wort und basht stattdessen LGBT-Menschen und den Sexualkundeunterricht.
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#105 David77Anonym
  • 12.10.2015, 16:40h
  • Antwort auf #74 von Katholon
  • "aber was ist, wenn es stimmt was die Kirche lehrt ? "

    Jede Religion behauptet das von sich. Was nun?
    Richtet du dich auch danach, was andere Religionen predigen und dir verbieten wollen? Warum nicht?

    "Dann wäre es doch ein Verbrechen an der Menschheit, das nicht zu verkünden."

    WER gibt dir das Recht sich zum Richter aufzuschwingen?!
    Mit dem Argument hat die Kirche ganze Kulturen unterworfen und zerstört!

    "Schwester Faustina hat ja die Höllenvision gehabt und berichtet wie es da aussieht. Das wünsche ich niemand."
    Und? warum bereitet ihr dann den Menschen die Hölle auf Erden?
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#106 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 16:41hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #101 von Defragmentierung
  • Es ging überhaupt nicht darum, die Rolle der Kirchen und Religionen zu verharmlosen oder die Entstehungsgeschichte des Faschismus auch unter deren Einfluss zu leugnen. Genauso wenig ist zu leugnen, dass der NS auch von den Kirchen oder zumindest Teilen ihrer Vertreter mit getragen wurde.

    Der Punkt ist aber auch, dass der Nationalsozialismus, wie er ausgeprägt war, mit einem christlichen Menschenbild nicht mehr viel zu tun hatte. Wie gesagt, mit der Bewegung der "Deutschen Christen" wurde sogar versucht, das Christentum seiner jüdischen Wurzeln zu entledigen. Christen, die dem Nationalsozialismus eine Kirche nach christlichem Menschenbild entgegensetzen wollten, wurden verfolgt. Menschen im Dritten Reich wurden allein schon wegen ihrer - vor allem jüdischen - Abstammung verfolgt, Religionszugehörigkeit reichte als Kriterium nicht aus (was die in den Jahrhunderten zuvor erfolgte Verfolgung der Juden aus religiösen Gründen nicht besser macht). Die slawischen Völker wurden nach rassistischen Kriterien als "minderwertig" eingestuft, ungeachtet dessen, dass sie der gleichen Religion angehörten.

    Dass die monotheistischen Religionen förderlich für den Aufstieg des Faschismus waren, ist das eine. Aber die Ausgrenzungskriterien im Nationalsozialismus hatten mit den Kriterien, wie sie die Jahrhunderte zuvor die Kirchen praktizierten, wenig gemeinsam. Zumal das Führertum vielfach die Rolle eines Religionsersatzes einnahm.

    Nicht zu vergessen ist, dass gerade die christliche Werteordnung, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg in einige Landesverfassungen aufgenommen wurde, gerade auch eine Abgrenzung zum Nationalsozialismus sein sollte. Was natürlich nichts daran änderte (eher noch dazu beitrug), dass mit dem § 175 in den ersten Jahrzehnten der BRD eine Verfolgung von Homosexuellen fortgesetzt wurde.
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#107 David77Anonym
  • 12.10.2015, 16:46h
  • Antwort auf #61 von Katholon
  • "Ich verstehe gar nicht, warum da so eine grosse Abneigung gegen die katholische Kirche herrscht."

    Du hättest dich lieber mal damit beschäftigen sollen, wie Homosexuelle aufgrund der kirchlichen Ansichten gelitten haben und leiden!
    Zu welchen zerbrochenen Lebensbiographien dies geführt hat. Wegen deiner Ansichten werden sie heute z.B. im christlichen Uganda gelyncht.
    Man erntet, was man sät!!

    "Ich denke mehr kann sie nicht machen, als Menschen die es von sich aus wollen, pastoral zu begleiten"

    Und? Warum hält sie sich nicht dran? Sie macht weit mehr! Sie mischt sich in Gesetzgebungen außerhalb ihres Hoheitsgebietes ein! WAS SOLL DAS??
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#108 David77Anonym
  • 12.10.2015, 16:48h
  • Antwort auf #71 von no_name_01
  • "Es zwingt sie aber NIEMAND zu dieser Malträtierung! Es geschieht auf freiwilliger Basis! Die Mitglieder dieser Institutionen wissen, worauf sie sich einlassen; es steht ihnen jederzeit frei die Kirche zu verlassen"

    Erzähl das den Kindern die ungefragt getauft werden und den Wertekanon eingetrichtert bekommen und sich dann aufgrund dessen eben NICHT so leicht lösen können!
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#109 David77Anonym
  • 12.10.2015, 16:55h
  • Antwort auf #78 von Jeeens
  • "Ich möchte Katholon zustimmen. Wie können wir Respekt und Akzeptanz einfordern, während wir gleichzeitig andere Menschen als "Religioten", "Katholiban" etc. bezeichnen?!"

    "Ihr" habt doch den ersten Stein geworfen und schwingt euch zu Richtern auf, obwohl KEINER von euch "ohne Sünde" ist.
    Dann dürft IHR euch auch nicht über die Gegenreaktion wunden. ihr erntet, was IHR gesät habt. Nicht umgekehrt!
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#110 David77Anonym
  • 12.10.2015, 17:02h
  • Antwort auf #103 von Jeeens
  • "Wenn du dich informiert hättest, wüsstest du, dass katholische Priester die am meisten verfolgte und am systematischsten hingerichtete Berufsgruppe im Nationalsozialismus war. Zufall?"

    Das hindert sie nicht daran, die Verfolgung von HOmosexuellen in und nach der NS-Zeit zu begrüßen!! Zufall?

    "aber es so darzustellen, als hätte die Kirche nicht unter diesem gottlosen Regime gelitten, ist auch eine geschichtliche Lüge aufgrund ideologischer Interessen."

    Und? Warum hat sie dann nach der NS-Zeit Menschen verfolgt, die ebenfalls darunter gelitten hatten? Warum hat sie sich vehement gegen die Abschaffung des §175 eingesetzt und verhöhnt damit die Opfer aus der NS-Zeit, die danach weiter verfolgt wurden? Hat sie mit dem §175 etwa nicht ideologische Interessen verfolgt?
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#111 dumdumdiddle
  • 12.10.2015, 17:03h
  • Ich fand die Redner am Marktplatz wirklich sehr gut und informativ. Umso enttäuschter war, wie wenige doch letztes Endes gekommen waren. Eher weniger als 500 Personen, während 5000 am Schillerplatz die Hassredner beklatschten.
    Bei der nächsten Gelegenheit wäre es ein gutes Zeichen, wenn deutlich mehr auf die Straße gingen.
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#112 KatholonAnonym
  • 12.10.2015, 17:13h
  • Antwort auf #109 von David77
  • zugegeben ist das Thema Homosexualität menschlich betrachtet ein schwieriges Thema für die Kirche.
    Wenn jemand klaut und damit jemand anderen einen Schaden zufügt, dann ist für die Kirche eine Sünde und die Mehrheit hat Nichts dagegen, dies so zu nennen, weil ja jemand geschädigt wurde.

    Wenn zwei erwachsene Menschen freiwillig homosexuellen Handlungen begehen, dann wird ja niemand geschädigt und warum darf man das denn Sünde nennen ?

    Weil es laut Kirche eine Sünde gegen Gott ist. Aber dies ist wiederum eine Glaubenssache und für einen der das nicht glaubt schwer vermittelbar.

    Aber was soll die Kirche jetzt tun ? Sich abschaffen ? Wenn es laut Kirche nunmal Gottes Wille ist, dies nicht zu tun.

    Letztendlich kann die Kirche nicht anderst handeln. Es könnte sein, dass solche Aussagen mal staatlich verfolgt werden. Aber sollen wir Katholiken, deshalb unseren Glauben verleugnen ?

    Es gibt nur eine Möglichkeit entweder, man findet eine religöse Toleranz gegenüber der katholischen Religion oder man versucht sie mit allen Mitteln zu bekämpfen.
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#113 JW GrimmAnonym
  • 12.10.2015, 17:28h
  • Antwort auf #112 von Katholon

  • Grundsätzlicher Denkfehler.

    Die Kirche darf in ihren Reihen gerne alles verbieten, was sie gerne hätte, aber bei Nicht-Mitgliedern hat sie sich gefälligst rauszuhalten.

    Übrigens kann sich die Kirche auch ändern: Du wirst nicht exkommuniziert, wenn Du Schalentiere ist, und es soll mittlerweile auch weibliche Messdiener geben. Nur bei Homosexualität stellt sie sich stur und das ist verlogen.
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#114 JeeensAnonym
#115 Patrick1988
  • 12.10.2015, 17:33h
  • Hallo, diese Diskussion ist sehr kontrovers.
    Viele User haben ein klares Bild, bei einigen habe
    ich nur noch ein mitleidiges Kopfschütteln.
    Viele dieser User sind einfach nur Dumpfbacken.
    Aber diese Dumpfbacken sind das gefährliche auf
    dieser Welt. Und was mich besonders stört, ist auch die intoleranz und ausgrenzung innerhalb der
    Menschen gleichgeschlechtlicher Natur! So kommen
    wir nie zu unseren Zielen. Jeder Mensch soll seine
    Meinung, seine Erfahrung, seine Gläubigkeit haben.
    Sein gutes Menschenrecht. Und da sind wir schon
    bei Menschenrechten:
    Wir müssen für unsere Rechte kämpfen. Und das
    widerum kann jeder einzelne von uns, mich eingeschlossen!!! Wieso sich nicht einbringen
    in Parteien und Politik mitgestalten? Warum keine Gegendemos, auch in anderen Städten?
    Möglicherweise können auch Vereine,Parteien,ja
    auch in Verbindung mit Rockkonzerten o.ä.uns
    den nötigen Rückenwind geben.Vielleicht auch
    Unterschriftensammlungen. In Hamburg z.B.gab
    es mehrere gegen Nolympia. (Keine Olympiade in
    Hamburg).
    Und nun zu den überzeugten "Gläubigen" Menschen auf dieser Site.
    Es wäre angebracht, sich auch mit der Religion
    auseinanderzusetzen. Ich hatte in der Schule etwa 2-3 Stunden Religion in der Schule. Dafür
    habe ich mich mit Wissenschaftlichen, z.B.der
    Urknall, die Entstehung des Lebens auf der Erde
    etc. Das ist wenigstens nachvollziebar. Und nicht
    dieses Märchenbuch(Bibel). Und der "Liebe Gott"?
    Wo kommt der her? Wurde er geboren? Wie und
    wo? Ich denke, sie "Gläubigen" können diese Frage nicht beantworten.
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#116 TheDadProfil
#117 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 17:49hHannover
  • Antwort auf #74 von Katholon
  • ""aber was ist, wenn es stimmt was die Kirche lehrt ? Dann wäre es doch ein Verbrechen an der Menschheit, das nicht zu verkünden.""..

    Auf die Gefahr hin das es nicht stimmt, begeht man dann lieber das Verbrechen an den Menschen, und belügt, betrügt, mordet, foltert ?

    Diese "Argumentation" ist so logisch wie die Hinrichtung eines Unschuldigen !

    ""Die Schwester Faustina hat ja die Höllenvision gehabt und berichtet wie es da aussieht.""..

    WER ?

    ""Das wünsche ich niemand.""..

    Warum bereitet diese Kirche dann den Menschen diese erfundene "Hölle" ?

    Es gibt sie nicht !
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#118 TheDadProfil
#119 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 17:59hHannover
  • Antwort auf #90 von no_name_01
  • ""MEINE Familie hat mich aus dem Gebot der Nächstenliebe mich als homosexuellen Sohn, Bruder oder Verwandter AKZEPTIERT.""..

    Das hat was fatalistisches an sich..
    Man "nimmt" den Sohn an, obwohl er gegen "Gottes Gebote" lebt, denn man wird ja gefordert "es aus Nächstenliebe" zu tun..

    Für mich ist da wenig "Eltern-Liebe" drinn, denn dann würde man sich nicht auf die "Akzeptanz durch die Nächstenliebe" berufen müssen..

    ""Letztlich liegt es an den Eltern, wie liebevoll sie mit ihren Kindern umgehen, unabhängig von Glaube oder Nichtglaube.""..

    Nicht-Gläubige Eltern lieben ihre LGBTTIQ-Kinder zumindest nicht aus "Nächstenliebe"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#120 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 18:11hHannover
  • Antwort auf #103 von Jeeens
  • ""Wenn du dich informiert hättest, wüsstest du, dass katholische Priester die am meisten verfolgte und am systematischsten hingerichtete Berufsgruppe im Nationalsozialismus war.
    Zufall? ""..

    Schon wieder dieser UNSINN !

    Allein in Auschwitz kamen mehr jüdische Ärzte ums Leben als Priester in allen anderen KZ's zusammen !

    Dieser Schwachsinn von "verfolgter berufsgruppe" ist nichts weiter als eine "personifizierte ausrede" !

    Ohne das "Christentum" wäre dieses "pseudo-religiöse" Faschismus nicht möglich gewesen..
    Weder in Deutshland, noch in Italien oder Spanien, denn in allen 3 Ländern war der Einfluß der RKK auf die Politik überdominant !

    Und das hält bis Heute an..

    ""Damit will ich die endlose Liste der anderen Opfer nicht kleinreden oder verharmlosen""..

    Warum tust Du es dann immer wieder ?
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#121 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 18:16hHannover
  • Antwort auf #112 von Katholon
  • ""Weil es laut Kirche eine Sünde gegen Gott ist. Aber dies ist wiederum eine Glaubenssache und für einen der das nicht glaubt schwer vermittelbar. ""..

    Mit WELCHER Begründung soll das eine "Sünde" sein ?

    Und vor allem :
    Was bedeutet in diesem Zusammenhang "schwer zu vermitteln" anderes, als den Absolutheitsanspruch einer Sekte gegenüber einem Staat ?

    Der STAAT macht hier die Gesetze !
    An diese habt ihr euch zu halten, oder man muß euch verbieten, weil ihr gegen die Verfassung seid !
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#122 SchleicheR74
  • 12.10.2015, 18:21h
  • Antwort auf #93 von Jeeens
  • Ja, das hat Matthäus geschrieben, aber nicht Jesus. Somit sind alle gesammelten Texte über Jesus reine Legenden, Interpretation, Ausschmückung und damit keine Wahrheit mehr. Und wir alle wissen doch aus unserer eigenen Erfahrung, wie schnell ein Ereignis im Volksmund verklärt wird.
    Es ist für mich sogar ausgesprochen dumm solche Geschichten als Lebensgrundlage zu wählen, erst Recht nach über 2000 Jahren. Aber wenn man eben so erzogen wird und aufwächst, dann hat man seine Hirnwäsche - oh Entschuldigung - seine Indoktrination schon hinter sich; das Einzige woraus die Kirche überhaupt besteht und worauf sich ihre Macht gründet. Darum schützt die Kirche auch diese Doktrien und sieht in der Aufgabe derer bzw. dem Zugeständnis an die Wissenschaften (z.B: zentristisches Weltbild) einen Machtverlust. Und das stimmt, denn so sieht jeder, dass die Kirche eben nicht das ist, was sie verspricht. Gottes Wahrheit gibt es also nicht, sie ist menschliche Erfindung.

    Bevor man etwas weiß, kann man ja glauben aber sein Leben kann man danach nicht ausrichten. Schon gar nicht nach der Angstformel: Und wenn es doch nen Gott gibt und damit auch ne Hölle, willste nich lieber Gott folgen damit du nicht in die Hölle kommst?!
    Sowas Ähnliches erzählt man Kindern zu Weihnachten, damit sie artig sind, sonst gibt´s was mit der Rute.
    Du bist Gottes Kind Jeeens und die Betonung liegt hier nicht auf "Gottes" sondern auf Kind, unmündig und zum Folgen bestimmt. Mit andern Worten: Nicht frei denkend.

    Mach Dich von Deinen Ängsten frei und lebe so, wie Du bist. Und wenn Du nach weltlichen Regeln lebst, worin die Menschenrechte verankert sind, dann kannst Du auch vor Gott ,sollte da noch ein Funken Glaube übrig bleiben, ohne Angst treten und Deinen Platz im Paradies einfordern.
    Wenn Du aber weiterhin Menschen diskriminierst und mitverantwortlich bist für seelisches Unbehagen oder gar für den Freitod Gepeinigter, dann kannst Du nicht Gottes Wort in Dir tragen, denn eher den Willen des Teufels.

    So, ich habe fertig :)
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#123 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 18:23hHannover
  • Antwort auf #112 von Katholon
  • ""Aber was soll die Kirche jetzt tun ? Sich abschaffen ?""..

    Das wäre ein Anfang..
    Die Menschen für erlittenes Leid zu entschädigen der nächste Schritt..

    ""Letztendlich kann die Kirche nicht anderst handeln.""..

    Sie WILL nicht, weil IHR "Gläubige" nicht wollt !

    ""Es könnte sein, dass solche Aussagen mal staatlich verfolgt werden.""..

    Das wird so sein..

    ""Aber sollen wir Katholiken, deshalb unseren Glauben verleugnen ?""..

    Seit wann ist es Teil des "Glaubens" andere Menschen zu diskriminieren und zu unterdrücken ?

    ""Es gibt nur eine Möglichkeit entweder, man findet eine religöse Toleranz gegenüber der katholischen Religion""..

    Das geht nicht, denn die MEHRHEIT im Land ist NICHT "Katholisch" !
    Außerdem herrscht diese "Toleranz" ja schon, denn es gibt die "Religionsfreiheit" und ihr seid noch nicht verboten !

    ""oder man versucht sie mit allen Mitteln zu bekämpfen.""..

    Mit jedem demokratischem Mittel das zur Verfügung steht..
    Da kannst Du dir sicher sein !
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#124 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 18:27hHannover
  • Antwort auf #114 von Jeeens
  • ""war leider geprägt durch die Zwei-Reiche-Lehre und den Antisemitismus Luthers.""..

    Katholiken waren und sind ja auch nicht Antisemitisch !?..

    Luther war Zeit seines Lebens ein Katholischer Mensch, und "entwickelte" seinen Antisemitismus ALS Katholik !

    Den an der Zugehörigkeit zur RKK ändert die Exkommunikation überhaupt nichts !
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#125 LorenProfil
  • 12.10.2015, 18:37hGreifswald
  • Antwort auf #122 von SchleicheR74
  • "Ja, das hat Matthäus geschrieben, aber nicht Jesus. Somit sind alle gesammelten Texte über Jesus reine Legenden, Interpretation, Ausschmückung und damit keine Wahrheit mehr."

    So ist es und es gehört schon eine große Glaubenswilligkeit dazu zu meinen, der Verfasser des Textes habe die ellenlange wörtliche Rede des Religionsgründers tatsächlich memorieren können.

    Nun ja, Diskussionen bzw. Dispute über Glaubensfragen sind m.E. meist unergiebig und die Religionsfreiheit daher ein gutes Recht, da es die Freiheit von wie für Religion ermöglicht und keiner Religionsgemeinschaft rechtlich den Vorzug gibt. In der Gemeinschaft der vielen Verschiedenen wünsche ich mir zudem auch hierzulande den säkularen Staat, der unabhängig von Glaubensinhalten Gesetze im demokratischen Procedere erlässt -immer dem Gebot der unantastbaren Würde des Menschen folgend- und die Religion dahin verweist, wo sie m.E. hingehört: in den Bereich des Persönlichen und Privaten.
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#126 Dont_talk_aboutProfil
  • 12.10.2015, 18:45hFrankfurt
  • Antwort auf #51 von TheDad
  • Religionsunterricht kann durch Ethik ersetzt werden. Ich möchte den Aufschrei nicht hören, wenn die neuen Lehrinhalte nur als optional angesehen würden und jeder Schüler sagen könnte, er wollte lieber wie bisher unterrichtet werden.

    Die Beiträge des Kollegen TheDad und seinen Anhängern zeigen doch nur, dass Akzeptanz von schwul-lesbischen Lebensweisen im Speziellen und Akzeptanz von abweichendem Verhalten im Allgemeinen nicht das gleiche sein muss
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#127 geht auchAnonym
#128 userer
  • 12.10.2015, 19:17h
  • Antwort auf #112 von Katholon
  • Katholon: "Aber was soll die Kirche jetzt tun ? Sich abschaffen ?"

    Sie sinnieren ins Leere, denn es ist klar, was Sie und Ihre Kirche zu tun haben: Den Mund halten im öffentlichen, weltlichen Leben.

    Was Sie in Ihren privaten Betkammern machen, ist Ihre Sache, solange Sie sich nicht weiterhin an wehrlosen Kindern versündigen.
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#129 milieuAnonym
#130 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 19:41hNähe Stuttgart
  • Die Rede von Gabriele Kuby, boaaahh, abstoßender geht es ja kaum. Und verlogen ist da auch: Einerseits ihre Stimmungsmache gegen die Flüchtlinge, was es mit ihnen für Probleme geben wird, andererseits sie als Opfer des Bildungsplans darstellen...

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#131 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 20:03hNähe Stuttgart
  • Warum es der Homo-Heiler-Sekte gelingen konnte, diesen Marcel für die Gehirnwäsche zu fangen, dürfte einleuchtend sein, wenn man seine Rede liest und auf seine Biografie achtet:

    Er erwähnt ja auch, dass er in seiner Vergangenheit Opfer von sexuellem Missbrauch war.
    Und es versteht sich von selbst, dass solche Erlebnisse traumatisieren und Menschen dann irgendwo einen Halt suchen. Und genau damit fangen Sekten (und die Homo-Heiler ticken ähnlich wie Sekten) auch ihre Anhänger, dass sie ihnen den Eindruck vermitteln, ihnen in schweren Situationen Halt zu geben - und sie haben leichtes Spiel, ihre neuen Anhänger auch hörig zu machen.

    Hinzu dürfte kommen, dass er ja durch den sexuellen Missbrauch, den er erleben musste, in einem entscheidenden Recht zutiefst verletzt wurde, nämlich in seinem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Und es nicht verwunderlich, nach einer solchen Traumatisierung jegliches Selbstwertgefühl zu verlieren, um sein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in Anspruch zu nehmen. Weder darin, "Nein" zu sagen, wenn andere ihre Begierde auf ihn richten, noch so selbstbestimmt zu sein, seiner sexuelle Neigung zu folgen, ohne sich von irgendwem das verbieten zu lassen.

    Kein Wunder, konnte die Homo-Heiler-Sekte da leicht jemanden in ihre Fänge bekommen, der Halt und Geborgenheit gesucht hat, und dem das wichtige Selbstwertgefühl fehlte, sein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu behaupten. Sie hatten leichtes Spiel, ihn dazu zu manipulieren, durch sexuelle Enthaltsamkeit sein Glück zu finden.

    Gut, mit diesem Versuch einer Ferndiagnose kann ich auch falsch liegen, aber zeigt zumindest auf, wie Sekten die Schwächen von Menschen nutzen, um sie in ihre Fänge zu bekommen.
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#132 LarsAnonym
  • 12.10.2015, 20:09h
  • Antwort auf #115 von Patrick1988
  • "Ich denke, sie "Gläubigen" können diese Frage nicht beantworten."

    Können sie auch nicht, es wäre auch streng genommen gegen den Glauben an einen Gott, von dem man sich ja kein Bild machen soll. Nur kann der Mensch nicht vollkommen abstrakt denken.

    Für den atheistischen Hausgebrauch wäre es ausrechend, Gott mit "Unendlichckeit", "Kosmos", "Güte", "Das Gute" und "Die Natur" "Liebe zu allen Menschen" gleichzusetzen. Das ist es etwa, was die Leute so im Alltag meinen. Sie streben eine gefühlsmßige Übereinstimmung mit diesen Dingen an und sagen, sie haben - zumindest zeitweise - die Erfahrung gemacht, dass das geht. (Manchen glaube ich das, anderen nicht) Alles andere sind mehr oder weniger alte Symbole und Bilder, die die Sache, je nach Kultur und Herkunft und Erfahrung ausdifferenzieren.

    Es geht auch eher um Gefühle, als um astronomische Sachverhalte.

    Rückenwind von anderen Menschen ist zumindest schon was gutes ...
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#133 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 20:38hHannover
  • Antwort auf #126 von Dont_talk_about
  • ""Religionsunterricht kann durch Ethik ersetzt werden.""..

    Du hast keine Ahnung..
    Ethik wird seit Jahren für die Schüler angeboten, die nicht am "Religions-Unterricht" teilnehmen..

    Bei uns sind beispielsweise die Hälfte der teilnehmenden SchülerInnen aus so genannten "Familien mit Migrationshintergrund", und das obwohl bei uns auch "Islamischer Religions-Unterricht" angeboten wird..

    Das versetzt die SchülerInnen in den Ethik-Kursen aber in eine Art "Vorteil", denn sie erfahren, was den kleinen "Religions-Angehörigen" verborgen bleibt :
    Wie man sich gegenüber anderen Menschen wirklich benimmt..

    ""Ich möchte den Aufschrei nicht hören, wenn die neuen Lehrinhalte nur als optional angesehen würden und jeder Schüler sagen könnte, er wollte lieber wie bisher unterrichtet werden.""..

    Es gibt keine "Optionale Aufklärung", denn den Eltern steht es nicht zu, ihre Kinder vom Biologie-Unterricht zu befreien, und dafür wahlweise in Ornithologie zu schicken..

    Diese Wahlfreiheit gibt es nur im Fach "Religion"..

    Der Bildungsplan sieht übrigens "Fächer-Übergreifendes" Lernen vor..
    Das würde die "Options-Lösung" für die Eltern doch arg verkomplizieren, meinst du nicht ?

    ""dass Akzeptanz von schwul-lesbischen Lebensweisen im Speziellen und Akzeptanz von abweichendem Verhalten im Allgemeinen nicht das gleiche sein muss""..

    Stimmt..
    Ich habe weder eine "schwul-lesbische Lebensweise" noch ein "abweichendes Verhalten"..

    Wobei ich mich dann doch manchmal frage, wieso das Verhalten von Verdummbibelten so von dem abweicht, was unsere Verfassung fordert !?..

    Bemüh Dich nicht, Du wirst keine Antwort darauf geben können, verharrst Du doch immer noch in der Vorstellung, wir seien irgendwie "Kollegen"..
    Das implizierte mindestens ähnliche Ziele, oder gar Denkweisen..
    Das kann ich nirgends erkennen..
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#134 TheDadProfil
  • 12.10.2015, 20:48hHannover
  • Antwort auf #132 von Lars
  • ""Für den atheistischen Hausgebrauch wäre es ausrechend, Gott mit "Unendlichckeit", "Kosmos", "Güte", "Das Gute" und "Die Natur" "Liebe zu allen Menschen" gleichzusetzen.""..

    Das Atheistische Haus braucht keine Gleichsetzung in einem Aphorismus, der eine "Schöpfende Kraft" ins "Göttliche" verklärt !

    ""Das ist es etwa, was die Leute so im Alltag meinen. Sie streben eine gefühlsmßige Übereinstimmung mit diesen Dingen an und sagen, sie haben - zumindest zeitweise - die Erfahrung gemacht, dass das geht.""..

    Pfaffensprech.. Geschwurbel..
    Gefasel..

    Du hängst immer noch dem Gedanken nach, wenn ein Atheist sich der "Religion" "versagt", müsse er einer anderen "Ideologie", einer Ersatz-Handlung nachhängen !

    Das ist nach wie vor UNSINN !
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#135 Cygnus2015Profil
#136 zumarcelAnonym
#137 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 21:40hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #136 von zumarcel
  • Da werden wohl, teils von den Betroffenen wie dem Marcel selbst, als auch von Homo-Heilern, Kausalzusammenhänge hergstellt, wo keine sind: Nämlich die Gewalterfahrung und die unabhängig davon bestehende Homosexualität miteinander als Ursache und Wirkung in Verbindung gebracht.

    Auch wenn es kein sexueller Missbrauch war, sondern in diesem Fall eine häufige Prügelstrafe: Naheliegend dürfte sein, dass eben die Traumatisierung durch die körperliche Gewalterfahrung den Marcel im Ganzen verunsichert hat: im Umgang mit sich selbst, im Umgang mit seinem Körper, und eben auch mit seiner Sexualität.

    Sein Empfinden, der gelebte Sex sei nicht sein Leben, wäre ihm vielleicht auch bei Heterosexualität so ergangen. Denn körperliche Gewalterfahrung kann auch zu körperlichen Berührungsängsten überhaupt führen - und damit auch die Angst vor sexuellen Berührungen.
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#138 PAOLOAnonym
  • 12.10.2015, 21:42h
  • Demo-Organisatorin von Beverfoerde mit Marcel

    "Denn die Wissenschaft sage klar, dass Homosexualität nicht angeboren und nicht durch die Biologie bestimmt sei."

    FALSCH!!!

    Homosexualität ist angeboren wie auch bisexualität oder heterosexualität und sie werden durch die biologie bestimmt.
    Nichthingegen ist die praxis von anal sex angeboren und man kann auch wunderbar schwul leben ohne arschfickerei.

    Natürlich gibt es kein homo-gen ,genauso wenig wie es ein MANNsein oder FRAUsein gen gibt,erst durch die xx oder xy kombination bei der befruchtung, wird das geschlecht entschieden, ein ähnlicher prozess wird wohl für die festlegung der sexuellen orientierung verantwortlich sein aber einmal etabliert, wird das kind dann als junge oder mädchen, als schwul oder lesbe GEBOREN.

    Desweiteren ist ein christlich homophobes bewusstsein bestimmt NICHT angeboren, sondern anmanipuliert und von daher ehh schrott und zur hölle damit.

    Diese ganze christliche horror picture show ist nichts anderes als eine freak veranstaltung von leuten mit psychischer deformation.

    Denen geht es NICHT um die beibehaltung der klassischen mann-frau ehe ,die gab es auch im vorchristlichen europa ohne homophobie, die motivation die diese leute auf die strasse bringt, ist einzig und allein schwulen und lesben hass, das spürt man sofort ,das sind theokratische faschisten die branntgefährlich sind.
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#139 JogoleinProfil
#141 NielsAnonym
#143 LarsAnonym
  • 12.10.2015, 22:30h
  • Antwort auf #134 von TheDad
  • "Das Atheistische Haus braucht keine Gleichsetzung in einem Aphorismus, der eine "Schöpfende Kraft" ins "Göttliche" verklärt ! "

    Mag ja sein, aber andere Menschen mögen halt den Aphorismus, die Verklärung, so ein kleines glänzendes Wortamulett mit einer Geschichte dazu. Manchen Leuten steh das. So lang sie anderen damit nicht schaden und sie auffordern, das gleiche zu ragen, ist das kein Problem.

    Ob man an Gott glaubt oder nicht, hat halt nur mit Queersein rein gar nichts zu tun und deshalb spreche ich mich dafür aus, die Definiton von Gott nicht in das Zentrum der Diskussion zu rücken (das muss jeder letzlich selbst definieren), sondern, das, was Menschen für (andere) queere Menschen tun, wie sie sich praktisch Begegnen, hier und im täglichen Leben. Praktisch! Welches Dogma wer als verbale Monstranz vor sich herträgt, interessiert mich nur zweitrangig.

    Unter queeren Menschen braucht es meiner Meinung genau so viel Toleranz wie in der Gesamtgesellschaft. (Sonst werden religiöse Menschen immer glauben, dass sie gegenüber queeren Menschen einen Standortvorteil haben.) Vielleicht brauchst Du ja Deine Schimpfkanonaden zum Glücklichsein. Nur dran denken: Immer schön abwechseln. Na dann: Feuer frei, ich geh in Deckung ...
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#144 Cygnus2015Profil
  • 12.10.2015, 22:47hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #139 von Jogolein
  • Das frage ich mich auch, wie viele Schlafzimmer von schwulen Paaren diese Frau betreten hat, dass sie schwulem Sex zuschauen musste. ;-)

    Sicher mag es jedem Menschen so ergehen, dass er die Spielarten von Sexualität, auf die er selber nicht steht, eher als ekelig empfindet. Aber nicht ohne Grund finden die Zärtlichkeiten, die über Küssen, Knutschen und Umarmen hinausgehen, in den Schlafzimmern statt. Sodass sie niemand mitbekommen muss, der sich keinen Porno hineinzieht. ;-) Also warum beklagt sich diese Dame, wie ekelig der Geschlechtsakt ist. ;-)
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#145 johannbAnonym
#146 ursus
  • 13.10.2015, 01:13h
  • Antwort auf #112 von Katholon
  • >"und warum darf man das denn Sünde nennen? Weil es laut Kirche eine Sünde gegen Gott ist. Aber dies ist wiederum eine Glaubenssache und für einen der das nicht glaubt schwer vermittelbar."

    ah. es ist also falsch, weil es falsch ist.

    die katholische ethik begründet sich nach dieser argumentation aus dem nichts heraus. regeln sind ohne rationale begründung einfach zu befolgen, weil eine institution sie vorgibt.

    das ist dann aber keine ethik, das ist kadavergehorsam. und das ist auch nicht nur "schwer vermittelbar", das ist unreif, verantwortungslos und dumm.
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#147 ursus
  • 13.10.2015, 01:20h
  • Antwort auf #122 von SchleicheR74
  • >"Somit sind alle gesammelten Texte über Jesus reine Legenden, Interpretation, Ausschmückung und damit keine Wahrheit mehr."

    nur zur klarstellung: selbst wenn es diesen wanderprediger wirklich gegeben hätte, und es wäre permanent jemand mit dem tonbandgerät neben ihm hergelaufen, so wären diese überlieferungen deswegen noch lange nicht "die wahrheit".

    diese ganzen diskussionen darüber, was "jesus" angeblich gesagt oder nicht gesagt hat, sind von vornherein vollkommen müßig.
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#148 ursus
  • 13.10.2015, 01:37h
  • Antwort auf #132 von Lars
  • >"Für den atheistischen Hausgebrauch wäre es ausrechend, Gott mit "Unendlichckeit", "Kosmos", "Güte", "Das Gute" und "Die Natur" "Liebe zu allen Menschen" gleichzusetzen."

    im atheistischen hausgebrauch, in meinem jedenfalls, heißt unendlichkeit unendlichkeit, kosmos kosmos, natur natur und liebe liebe. es gibt keinerlei anlass, dies alles mit einer esoterischen soße zu übergießen, nur weil andere es tun.
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#149 TheDadProfil
  • 13.10.2015, 07:08hHannover
  • Antwort auf #143 von Lars
  • ""und deshalb spreche ich mich dafür aus, die Definiton von Gott nicht in das Zentrum der Diskussion zu rücken""..

    Das macht hier niemand, außer euch Leuten, die ihr immer wieder darauf verweist, auch der Atheist hinge einer "schöpfenden kraft" hinterher..

    Und Du lieferst hier die "Definition" gleich noch mit..

    ""(das muss jeder letzlich selbst definieren""..

    Nein..
    Du wünscht Dir, das Atheisten eine "Definition" vornehmen, damit Du in einen "Wettstreit der Ideen" treten kannst..
    Es gibt keine nähere "Definition" von "NICHTS"..

    ""Unter queeren Menschen braucht es meiner Meinung genau so viel Toleranz wie in der Gesamtgesellschaft. (Sonst werden religiöse Menschen immer glauben, dass sie gegenüber queeren Menschen einen Standortvorteil haben.)""..

    Keine Sorge..
    Unter Queeren Menschen herrscht gemeinhin eine viel größere "Toleranz" als angenommen, vor allem aber herrscht dort gegenseitige Akzeptanz in einem Maß, das "Christen" gar nicht erreichen können, weil sie einer "Definition" nachhängen, deren Rahmen Dank des religiösen Dogmatismus nicht erweiterbar scheint..
    Religiöse Menschen "glauben" sich halt im "Vorteil", und im Besitz einer "Wahrheit", die für gesellschaftlich relevante Prozesse überhaupt nicht von belang sind, weil sie Forderungen aufstellt, die in Anpassung und Assimilation bestehen, mithin den Tod jeglicher Vielfalt..
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#150 JW GrimmAnonym
  • 13.10.2015, 08:13h

  • Warum soll ich eigentlich glauben, dass dort auf dieser Demo tatsächlich ein Schwuler gesprochen hat und nicht nur ein heterosexueller Schauspieler?

    Beweise bitte!
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#151 raganello
  • 13.10.2015, 09:20h
  • Ich glaube, er war ein Schauspieler.
    Oder ein Homosexueller, der einfach nicht aufgeklärt genug ist (gibts ja auch, leider).
    Ein Homosexueller, der wirklich der Überzeugung ist, seine Neigung einfach zu ignorieren (was bekanntlich nicht klappt).

    Ich verstehe auch nicht diese ganze Diskussion um diese "Demo für Alle".
    Ich möchte glaube ich auch mit keinem solchen Menschen mich wirklich unterhalten.
    Diese gedankliche Sackgasse, die diese Leute anwenden, kann man nicht verstehen.

    Die Frage ist doch - und ich versuche mich kurz zu halten - wie können heterosexuelle, homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle, intersexxuelle glücklich leben und sich ein Leben aufbauen mit überwindbaren Hindernisse.

    Auch Homosexuelle Menschen haben Ziele, Pläne und Träume. Und homosexuelle Menschen sollten sich nicht wegen ihrer Neigung aufhalten oder sich sogar fragen, was nicht mit ihnen stimmt.

    Und das fängt dabei an, das manche Paare zuhause schmusen, aber im Park nicht Händchen halten. Das ist belastend für eine Beziehung (auch für eine heterosexuelle).

    Aber warum haltet man nicht Händchen. Weil man nicht dazu stehen kann. Weil man Angst hat, einen Kollegen, einen Freund, den Chef, oder jemand proletenhaftes unbekanntes zu treffen, der Dir Schläge androht.

    Was kann dagegen helfen?
    Aufklärung, Bildung und letztlich Toleranz.
    Nur weil der da schwul ist, wirst Du nicht ebenso schwul - so einfach.

    Bildungspläne bei den Kindern ist ein guter Anfang. Aber das sollte nur der Anfang sein.
    Aber dann kommen solche, die gegen solche Bildungspläne sind - ich will da gar nicht argumentieren, was deren Befürchtungen sind.

    Übrigens:
    Es gab auch eine starke Gegendemonstration, warum gibt es dazu keinen Artikel.
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#152 BeifallAnonym
#153 BraunauAnonym
#154 BeifallAnonym
#155 AnthrazitProfil
  • 13.10.2015, 10:34hAlfter
  • Antwort auf #112 von Katholon
  • Wenn es so wäre daß dieser Verein nur den eigenen Mitgliedern Regeln vorgibt und auch nur von ihnen erwartet diese einzuhalten, könnte man das hinnehmen. Zwar ist dann immer noch die Frage wie man die geistige Abhängigkeit dieser Leute von ihrer Psychosekte mit allgemeineren Grundsätzen wie zB "Würde" zusammenbringt, zwar wäre dann immer noch genug Schaden an Mensch und Gesellschaft angerichtet, aber das würde dann iW diese Leute betreffen. Ich habe kein Problem mit dem Prinzip daß sich jeder seine Gummizelle so tapeziert wie es ihm selbst am Besten gefällt.

    Aber dieser Verein beansprucht ja viel, viel mehr. Die unbegrenzte Deutungshoheit über alles was ist. Absolute unantastbare Gültigkeit für seine Regeln über alle Menschen. Egal ob sie Mitglied sind oder nicht. Unbeschränkte Autorität über alle Menschen. Und, wenn schon jenseits jedes Maßes dann aber richtig, dieser Verein beansprucht der einzige Verein dieser Art zu sein, bezeichnet alle anderen vergleichbaren Gruppierungen als unwahr und falsch.

    Mal abgesehen davon daß die Kernaussagen dieser Religion nicht verifizierbar sind und diese ganzen Beurteilungen was Sünde ist und was nicht sehr willkürlich aus diesen Schriften geklaubt ist. Rasieren, Haareschneiden, Schweinefleisch essen, sind genauso Abscheulichkeiten vor "Gott" wie Arschficken. Warum wird Arschficken so hysterisch hyperaktiv bekämpft? Während sie nicht nur kein Problem haben mit coiffeurlimitierter Haarlänge und wilkinsongeglättetem Kinn, sondern diesbezüglich gottesfürchtige Menschen tendenziell schräg angucken. Und die Schweinshaxe lacht dazu. Mit Pommes. Etwas das es gar nicht gäbe, hätte die Bibel Recht.

    Laut Chef Üb ist aller weltliche Besitz Übel. Eher geht ein Reicher durch ein Nadelöhr als daß ein Kamel des Himmelreichs teilhaftig wird. Bistum Köln Bilanzsumme dreieindrittel Milliarden Euro, Bistum Paderborn 07 Bilanzsumme vier Milliarden Euro. Vermutlich in Bußfertigkeit und Demut.
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#156 AnthrazitProfil
  • 13.10.2015, 11:18hAlfter
  • Antwort auf #132 von Lars
  • Diese Liebe. Dieser Gott, diese Güte, meine Güte.

    Hat, nachdem eine Schar kleiner Kinder seinen Propheten Elisa wegen dessen Kahlköpfigkeit veralberten zwei Bären erscheinen lassen, die 42 dieser kleinen Kinder zerrissen.

    Hat interessanterweise einen Mann von einem Löwen erschlagen lassen weil der sich vorher geweigert hatte einen Propheten zu schlagen.

    Hat ein Neugeborenes sieben Tage lang zu Tode gequält.

    usw.

    Beeindruckend. Ein echtes Vorbild von dem man hinsichtlich moralischer Entscheidungsfindung viel lernen kann.
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#158 Cygnus2015Profil
  • 13.10.2015, 12:21hNähe Stuttgart
  • Ich hoffe nach wie vor, dass sich der Bildungsplan durchsetzen wird, zumindest in irgendeiner Form verbindlich für den Schulunterricht gemacht wird, auch im Sinne eines friedlichen Miteinanders über Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität aufgeklärt wird. Mit dem Ziel eines respektvollen Miteinanders, mehr Mut zum Coming-Out und weniger (am besten gar keinem) homophoben Mobbing. Dazu ist gerade auch Aufklärung in der Schule wichtig, weil die Schule nunmal der Ort ist, wo die Kinder und Jugendlichen am meisten sind.

    Umso mehr bleibt zu hoffen, dass sich die "Demo für Alle" mit ihren Forderungen nicht durchsetzt. Aber selbst wenn sie erreichen, dass der Bildungsplan gestoppt wird, stirbt die Hoffnung zuletzt, dass sie den vollen Triumph nicht geschafft haben. Ein Aus des Bildungsplans bedeutet noch nicht, dass homosexuelle Themen in der Schule zensiert sind. Wegfallen würde dann die Verbindlichkeit! für LGBT-Themen. Und hier ist noch ein Triumph für uns: Schon zu meiner Schulzeit, als unser Schulsystem in Baden-Württemberg noch von konservativer Bildungsolitik bestimmt war, war es Lehrern optional möglich, bei passenden Unterrichtsthemen auch Homosexualität zu erwähnen, in positivem wie im wertneutralen Sinne. Und obwohl meine frühereSchule im ländlichen Raum in Baden-Württemberg liegt, also eher in einer konservativen Gegend, waren unsere Biologe-Lehrer weder prüde noch kreationistisch eingestellt. Viele Gemeinschaftskundelehrer (so heißt der Poitikunterricht in Baden-Württemberg) waren politisch eher linksliberal. Da Politik nicht allein von oben bestimmt wird, steht zwar der Bildungsplan mit verbindlicher Aufklärung zu LGBT-Themen auf der Kippe, es wird aber niemand verhindern können, dass in irgendeiner Weise offen über LGBT-Themen gesprochen wird. Denn unsere Gesellschaft und auch ein nicht unerheblicher Teil der Lehrpersonen ist glücklicherweise zu fortschrittlich eingestellt, als dass diese Themen in der Schule tabuisiert werden können.

    Zum anderen war es schon zu meiner Schulzeit der Renner, auch hier im ländlichen Raum donnerstagmorgens auf dem Schulweg die BRAVO zu kaufen, die dann in der Pause gerne herumgereicht wurde, und die ja schon damals eine sehr liberale Sexualaufklärung pflegte. Und selbst wenn die "besorgten Eltern" ihren Kindern die BRAVO verbieten, können sie nicht verhindern, dass sie durch Mitschüler von einem liberaleren Umgang mit Sexualität hören und vielleicht auch gegen die Prüderie ihrer Eltern rebellieren.
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#159 LarsAnonym
  • 13.10.2015, 13:34h
  • Antwort auf #156 von Anthrazit
  • Nach zweihundert Jahren Aufklärung und historisch-kritischer Exegese, sowie 100 Jahren Psychoanalyse und endloser Erfahrung mit Auslegung von Texten ist Dir aber klar, dass es einen Unterschied zwischen Gottesbildern (vermittelt durch heilige Schriften, Bilder, Riten) und dem, was Menschen (bzw. einzelne Menschen) unter Gott verstehen?

    Du schaffst das Problem religiös begründeter Homophobie nicht aus der Welt, indem Du irgend eine arachaische Schrift zitierst, auch wenn das Dein Kontrahent tausendmal tut, eil er es nicht anders kann. Das beeindruckt einen fundamental bibelgläubigen Menschen nicht, aber auch nicht einen aufgeklärt liberalen. Der berühmte Lot aus Sodom wird ein Kapitel später von seinen eignen Töchtern beschlafen und Gott hat nichts dagegen. Ich kenne Leute, die finden Splatterfilme toll oder Mafiafilme und sind trotzdem weder Massenmörder noch Mafiosi, sondern sehr gütige Leute.

    Warum veruche ich hier eine Übersetzungshilfe, die mir auch jeder Rechtgläubige u die Ohren schlagen würde? Mich persönlich beschäftigt, warum manche Menschen zum Teil sehr gläubig sind und Homosexualität befürworten und warum andere nicht.

    Ich gebe mal ein Besipiel, warum ich Kommunikation trotz allem für wichtiger halte, als die Diskussion darüber, ob es übernatürliche Wesen gibt.

    Als Bonifatius die Friesen missionierte, ließ er heilige Eichen abhauen, um zu "beweisen" dass in den Götzenbildern keine Gottheit war. Hat die Leute tief beeindruckt, allerdings auch böses Blut gemacht. der Mann ist dann erchlagen worden, vielleicht aber sogar mit dem Zweck, so seiner Kirche als Märtyrerfigur einen Dienst zu tun. Nun, er war alt und hat da selbst wie ein alter Germane gedacht, der nicht im Bett strben wollte.

    Huete, in der Zeit des Naturschutzes, lernen wir, Bäume zwar nicht als Gottheiten zu verehren, aber mehr Respekt vor der Natur zu haben. Deshalb müssen keiner an den altgermanischen Glauben zurückkehren, das wäre eine Thor-heit, aber es ist unerheblich, ob jemand die Natur (und die Homosexualiät) aus Respekt vor der Schöpfung oder aus Respekt vor Natur respektiert.Hauptsache er tut es. Das geht am besten, wenn der religiös Befangene spürt, dass von dem anderen keine Gefahr ausgeht, dass er seine heilige Eiche behalten kann,, dass er aber lernen kann, sie mit anderen Augen zu sehen - und dass sie keine Menschenopfer braucht, schon gar keine homosexuellen.

    Mit andern Worten: Die Argumentationen sind mir hier oftmals schlicht zu naiv, grob, sozusagen die Holzhacker-Methode. Aufklärung hat bessere und humanere Mittel, zu denen sie sich auch selber verpflichtet.

    Was beduetet das im konkreten Fall? Ich finde es zutiefst unredlich, einen jungen Menschen als Kronzeuge vorzuführen, der homosexuelle Neigungen, wie er sagt, aufgrund einer Missbrauchserfahrung hatte. Ein moderner Sexualunterricht würde ihn darüber aufklären, dass es solche Fälle gibt, es sich in diesem Fall aber um ein nicht aufgearbeitetes Trauma infolge von Missbrauch handelt. Jedes gute Aufklärungsbuch über Homosexualität spricht solche Fälle an. (z.B. Joe Kort). Wenn ein solcher Fall vorliegt, was wir von hier nicht entscheiden können, würde ein homo-affirmativer Therapeut mit dem jungen Mann wahrscheinlich im Stillen und nicht auf dem Marktplatz daran arbeiten, diese Missbrauchstraumata abzubauen, in der Hoffnung, dass er seine tatsächlich in ihm angelegte Heterosexualität leben kann.

    Indirekt ist also diese WUndervorführung einer Homoheilung ein Argument FÜR eine vernünftige Sexualaufklärug in den Schulen, nicht dagegen.

    Wichtig ist aber, dass man dabei selber äußerst fair und gerecht vorgeht. Insofern ist es allerdings auch nicht korrekt, dass der Autor des Artikels Aussagen darüber macht, ob der Mann "seine Homosexualität unterdrückt" oder nicht! Das kann man nicht per Ferndiagnose entscheiden, das ist, ich muss es so hart sagen, genauso unredlich wie das Vorführen des Mannes duch die Homogegner. Wir wissen einfach nicht, ob es sich bei der hier postulierten Homosexualität um eine Anlage oder eine Gewalterfahrung oder ganz etwas anderes handelt. Diagnosen gehören in den therapeutischen Bereich und nicht auf den Marktplatz. Wenn man also diesen Demonstrationen etwas entgegen setzen möchte, halte ich es für sinnvoll, nicht auf irgendwelchem Bibelglauben rumzuhacken, sondern sich sehr genau und präzise zu diesen Fragen zu äußern, am besten auf der Sachebene und auch im Dialog mit den Beteiligten selbst, wo immer das möglich ist.
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#160 userer
  • 13.10.2015, 13:57h
  • Antwort auf #159 von Lars
  • L: "Nach zweihundert Jahren Aufklärung [...] einen Unterschied zwischen Gottesbildern [...] und dem, was Menschen [...] unter Gott verstehen ?"

    Diese Ihre Schizophrenie ist allen Denkenden mehr als klar, daher sollten Ihre religiösen Wahnvorstellungen im öffentlich-weltlichen Leben auch keine Rolle mehr spielen dürfen.
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#161 LorenProfil
  • 13.10.2015, 14:15hGreifswald
  • Antwort auf #159 von Lars
  • "Wenn ein solcher Fall vorliegt, was wir von hier nicht entscheiden können, würde ein homo-affirmativer Therapeut mit dem jungen Mann wahrscheinlich im Stillen und nicht auf dem Marktplatz daran arbeiten, diese Missbrauchstraumata abzubauen, in der Hoffnung, dass er seine tatsächlich in ihm angelegte Heterosexualität leben kann."

    Nur eine Anmerkung:

    Nach meinem Verständnis von Traumatherapie(n) wäre wohl eher das Therapieziel, dem Klienten Hilfestellungen zu geben, damit er sich über seine sexuelle Orientierung klar(er) wird, unabhängig vom Ergebnis. Welche sexuelle Orientierung der Klient hat, findet der Klient ggfs. heraus. Der Therapeut hat keine Kenntnis davon und, sofern er nicht selbst homosexuellenfeindlich eingestellt ist, auch nicht die "Hoffnung, dass er seine tatsächlich in ihm angelegte Heterosexualität leben kann".
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#162 Cygnus2015Profil
  • 13.10.2015, 14:48hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #161 von Loren
  • Ganz genau, eine wirklich hilfreiche Therapie für so jemanden wie den Marcel wäre, dass er selbst herausfinden kann, was seine sexuelle Neigung ist. Natürlich bei einem Therapeuten, der Homosexualität gegenüber aufgeschlossen ist.

    Dort müsste ihm vor allem vermittelt werden, dass er ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung hat. Nicht Staat oder Gesellschaft oder seine Familie und Religionsgemeinschaft dürfen das bestimmen, sondern ganz allein er selbst. Er muss glücklich werden mit der Sexualität, die er auslebt, nicht andere. Es ist sein Leben.
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#163 LasseJProfil
  • 13.10.2015, 14:50hBerlin
  • Antwort auf #112 von Katholon
  • "Aber was soll die Kirche jetzt tun ? Sich abschaffen ? Wenn es laut Kirche nunmal Gottes Wille ist, dies nicht zu tun.

    Letztendlich kann die Kirche nicht anderst handeln."

    Das ist ein Zirkelschluss: Die Kirche definiert etwas als "Gottes Wille" und behauptet dann, nicht anders handeln zu können, weil sie sich an ihre eigene Lehre gebunden fühlt.

    "Es könnte sein, dass solche Aussagen mal staatlich verfolgt werden. Aber sollen wir Katholiken, deshalb unseren Glauben verleugnen ?"

    Das kommt darauf an, was Sie als "unseren Glauben" verstehen. Es ist ja nun nicht so, dass jeder Katholik davon überzeugt ist, dass Homosexualität eine Sünde sei. Im Gegenteil: Es gibt unter den Katholiken wahrscheinlich sogar schon heute eine Mehrheit, die es unverantwortlich und persönlich unmoralisch findet, einem homosexuellen Jugendlichen beizubringen, dass seine Orientierung Sünde sei und die der Meinung sind, dass man homosexuelle Paare segnen sollte.

    Insofern brauchen "die Katholiken" nicht ihren Glauben zu verleugnen: Es würde schlicht und einfach genügen, ehrlich mit sich selbst zu sein und nicht Dinge als Wahrheit oder Gottes Wille zu verkünden, an die man selber nicht glaubt oder die man zutiefst bezweifelt.

    "Es gibt nur eine Möglichkeit entweder, man findet eine religöse Toleranz gegenüber der katholischen Religion oder man versucht sie mit allen Mitteln zu bekämpfen."

    Diese Alterative stellt sich für mich so nicht, da sich die offizielle Lehrmeinung der katholischen Kirche und das, was von Katholiken in Deutschland und z. T. auch auch nachweislich im Vatikan geglaubt und gelebt wird, zu stark widerspricht. Wenn ich etwas bekämpfe, dann ist es Unehrlichkeit und hier sehe ich mich nicht im Widerspruch zu "den" Katholiken. Die Toleranz, die Sie von mir fordern, ist praktisch eine einseitige Parteinnahme für eine auch innerkirchlich nicht mehrheitsfähige Lehrmeinung, die sich nur deswegen hält, weil die Kirche eine nicht demokratisch verfasste Institution ist. Das lehne ich ab. Was ich nach geltendem Recht tolerieren muss, das ist, wenn Eltern ihren homosexuellen Kindern erzählen, dass sie ihr Leben lang enthaltsam leben müssen, wenn sie keine "Sünde gegen Gott" begehen wollen. Das ist schon heftig genug, weil Ihnen die meisten Psychologen und mittlerweile auch viele katholische Eltern erzählen können, dass so etwas mindestens so schädlich sein kann wie die Prügelstrafe. Dass diese Kinder aber nun auch noch in einer öffentlichen, staatlich finanzierten Schule daran gehindert werden, andere, wissenschaftlich gestützte und von einem breiten Konsens in der Gesellschaft getragene Sichtweisen auf sexuelle Orientierungen kennenzulernen, können Sie ebensowenig verlangen wie sie erwarten könnem, dass im Unterricht eine Sündenlehre gelehrt wird, von der Sie selbst sagen, dass sie eine Glaubenssache und für den, der nicht glaubt, schwer vermittelbar sei. Toleranz ist nicht dazu da, eine Glaubensgemeinschaft vor der ehrlichen, offenen und demokratischen Auseinandersetzung mit einem schweren Gewissens- und vielleicht auch Glaubenskonflikt zu bewahren.
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#164 Cygnus2015Profil
  • 13.10.2015, 15:08hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #163 von LasseJ
  • Ich gebe dir völlig recht, in der Tat vertritt das die INSTITUTION Katholische Kirche eine Lehre, die zumindest in vielen europäischen Ländern so nicht mehr von den Mitgliedern getragen wird. Ein sehr katholisch geprägtes Land wie Spanien gilt heute neben (dem seit langem als sehr liberal bekannten) Schweden als eines der liberalsten Länder im Hinblick auf LGBT-Rechte. Und im wohl als konservativsten bekannten katholisch geprägten Land Westeuropas, in Irland, sprach sich bei einem Volksentscheid die Mehrheit klar für die Ehe-Öffnung aus. Wer hätte gedacht, dass in dieser Entwicklung uns gerade sehr katholisch geprägte Länder wie Spanien und Irland einmal voraus sein werden?
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#165 TheDadProfil
  • 13.10.2015, 16:21hHannover
  • Antwort auf #159 von Lars
  • ""Mich persönlich beschäftigt, warum manche Menschen zum Teil sehr gläubig sind und Homosexualität befürworten und warum andere nicht.""..

    Kauf Dir LEGO oder ein 10.000-Teile-Puzzle um Dich zu "beschäftigen", denn Dein Sprachgebrauch ist nicht dazu geeignet dort irgendetwas zu "klären"..

    ""und Homosexualität befürworten""..

    Es gibt dort nichts zu "befürworten", so, wie es auch nichts abzulehnen gilt !

    Dieser Pfaffen-Sprech nervt ungemein..

    ""Ich gebe mal ein Besipiel, warum ich Kommunikation trotz allem für wichtiger halte, als die Diskussion darüber, ob es übernatürliche Wesen gibt.""..

    Du merkst es nicht, oder ?

    Hier WILL NIEMAND außer Dir diese "Diskussion" führen !
    Die Thematik dreht sich um die AUSWIRKUNGEN die dieser Theo-Faschismus auf die Menschen in unserer Gesellschaft hat !

    Dazu ist die "Existenz-Diskussion" VÖLLIG UNERHEBLICH !

    Die am Ende WAS beweisen soll ?

    Das die Unterdrückten im "Unrecht" sind, weil sie erkennen müssten, dass zur Existenz-Frage "nur der rechte glaube von nöten" sei ?

    Schreib Predigten für Deine Gemeinde, oder bilde Bibel-Kreise mit Gleichgesinnten, aber geh mir nicht mit diesem existenzialitischem Unsinn auf die Nerven !
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#166 LarsAnonym
#167 LarsAnonym
  • 13.10.2015, 17:13h
  • Antwort auf #165 von TheDad
  • "geh mir nicht mit diesem existenzialitischem Unsinn auf die Nerven !"

    Bei allem Respekt, Du bist hier nicht die Glaubenskongretation, die entscheidet, welche Kommentare hier erscheinen dürfen und welche nicht und welche philosophische oder religiöse oder weltanschauliche oder auch politische Sichtweise auf den Index gehört. Ich nehme Dir ab, dass ich Dich nerve. Du nervst mich auch. Gleichberechtigt. Ein gutes Zeichen, denn das ist Demokratie.
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#168 Harry1972Profil
#169 Cygnus2015Profil
  • 13.10.2015, 17:44hNähe Stuttgart
  • Und wenn man sich so die Kuby auf der Bühne anschaut und anhört. Nicht nur verbal ist sie schrecklich mit ihrer homophoben geistigen Brandstiftung, auch nonverbal ist sie schrecklich, wie herablassend und böse sie sich gibt. Wenn Blicke töten könnten, dann hätte sie ja am vergangenen Sonntag gleich mehr als 5000 Menschen auf einmal auf dem Gewissen gehabt. ;-)
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#170 TheDadProfil
  • 13.10.2015, 18:24hHannover
  • Antwort auf #167 von Lars
  • Es geht hier weder um Zensur, noch um einen Index..
    Es geht darum das du seit Wochen jedes Thema nutzt um diese "Diskussion" zu führen, und ständig thematisch fremde Kommentare absonderst um die Auswirkungen dieses real existierenden Theo-Faschismus klein zu schreiben !

    Es BEDARF KEINER "Diskussion" darüber, ob es "Geistwesen" gibt oder nicht, denn hier geht es darum die schädlichen Auswirkungen dieser "Religionen" auf die Gesellschaften zu beleuchten, und Strategien zu diskutieren, wie man diese Einflüsse begrenzt oder abschafft..

    Wer das als "Angriff" auf die "Religion", die "Religionsfreiheit" oder gar auf irgendeinen "Gott" empfindet, gehört definitiv zu den Gegnern der Gleichstellung von Menschen in einem demokratischem Staat !

    ""Bei allem Respekt, Du bist hier nicht die Glaubenskongretation,""..

    DU führst Dich aber wie jemand auf, der dieser Inquisition angehört, denn Du lenkst unbeirrt immer auf diese Dir geliebte "theoposophische Diskussion" ab, deren Ziel es ist, den Menschen zu erklären, das sie sich der "Religion" nur unterwerfen müssten um im "System" zu "überleben"..
    Du bist der RKK viel näher als Du wahrhaben willst..
    Obwohl es letztlich egal ist, ob hier ein "Katholik", ein Protestant, oder ein Evangelikaler sein Unwesen treibt..
    Du missionierst auf eine Art, die noch perfider daherkommt, als diejenige unseres Konvertiten-Missionars, der der Hang zum Dramatischen nicht ablegen kann, weil er im Grunde genommen eine Drama-Queen ist..

    Nur eben noch hinterlistiger, hinterhältiger.. Denn Du gibst Dich "diskussions-bereit", um am Ende immer auf Deine Sicht der Dinge zu bestehen, die darin liegt, das ohne "Religion" Alles Nichts sei..

    Es gilt genau dieses "System" zu überwinden, und den "Religionen" und ihrem Klerus den Platz zuzuweisen, der ihnen gebührt..

    ""Ich nehme Dir ab, dass ich Dich nerve. Du nervst mich auch. Gleichberechtigt.""..

    Hüte dich davor mit mir "gleichberechtigt" sein zu wollen..
    Es könnte Dir die geistige Freiheit bescheren, die Du so gerne vermieden wissen willst..
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#171 AnthrazitProfil
  • 13.10.2015, 18:39hAlfter
  • Antwort auf #159 von Lars
  • Diese "irgendwelchen archaischen Schriften" sind der einzige Quell für das von Theoretikern und Würdenträgern der Kirche angenommene und verbreitete Gottesbild. Sie sind damit Grundlage religiösen Glaubens, also der spirituellen Anhängerschaft an diese Kirche. Sie sind gleichzeitig der einzige konkrete Anhaltspunkt dafür wie man sich das Verhältnis Gottheit/Mensch vorstellen soll, inklusive der Regeln. Der homophoben Regeln.

    Du bemühst einen guten gütigen menschenliebenden Gott, der Deinem Bedürfnis nach einer wohlmeindenden schützenden Hand über Deinem Leben entgegenkommen mag. Ich gönne Dir Deinen guten Gott. Aber das ist dann nicht der Gott der Juden und Christen. Denn der ist so wie in meinen drei Anmerkungen. Zornig, wütend, mordlüstern und mit dem moralischen Horizont eines beleidigten Kleinkindes.

    Ich habe natürlich nichts dagegen daß religiöse Menschen sich von dieser Gottheit und ihren Regeln und Vorgaben bezüglich der Lebensgestaltung entfernen. Je weiter je besser. Und warum dann nicht den Weg vollenden und den bedrückenden aus Stacheldraht gefertigten Käfig Kirche ganz verlassen, um der freien aufrichtigen undogmatischen spirituellen Suche willen.
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#172 Patroklos
  • 13.10.2015, 18:42h
  • Antwort auf #165 von TheDad
  • Natürlich gibt es Menschen und Gruppen, welche Homosexualität befürworten und ablehnen! Nun bist Du es, der solchen UNSINN verzapft!

    "Dieser Pfaffen-Sprech nervt ungemein..."

    Was soll ein renitenter und notorischer Atheist wie Du sonst auch Usern wie Lars vor den Latz knallen?
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#173 LarsAnonym
  • 13.10.2015, 19:35h
  • Antwort auf #168 von Harry1972
  • Ich bin Mitglied einer evangelischen Landeskirche. Meine soziales Umfeld besteht aus Atheisten, Protestanten, Muslimen, Katholiken und alles möglichem mehr. Ich lebe ja nicht auf dem Mond. Es sind Leute, die ein Verhältnis zur Sexualität haben, das ich für gesund halte. Es sind auch Meschen, denen ich keine Moralpredigten halten muss, sondern mit denen ich über diese Themen diskutieren kann und bei denen ich sehe, dass sie ein offenes Auge haben, wenn es zu dubiosen Vorfällen käme und einschreiten würden und könnten. Solche Menschen hat und braucht es überall.

    Es gibt Organisationen und Strukturen, die besonders anfällig für Missbrauch aller Art sind. (Kindesmissbrauch ist ja nur das extremste Beispiel.) Dazu gehören auch die Kirchen, insbesondere da, wo sie eine rigide Sexualmoral, autoritäre Strukturen entwickeln und da, wo sie eine in sich abgeschlossene, von außen nicht genügend kontrollierte Gruppe bilden. Wenn man an solchen Orten zu tun hat und unbefangen auftritt, bekommt man schnell zu spüren, ob man mit einem kritischen Blick willkommen oder unwillkommen ist.

    Wenn ich im Rahmen meines sozialen Lebens an einer katholischen Messe teilnehme, macht mir das keine Kopfschmerzen, und ich gebe auch was in die Kollekte. Wenn da für einen Zweck geworben würde, den ich nicht unterstützen kann, oder wenn mir die Leute und die ganze Atmosphäre merkwürdig vorkämen, täte ich das nicht. Ich sende auch nicht für jeden Verein etwas. Ich differenziere, und mache mir darüber also Gedanken - und treffe eine Entscheidung, was ich verantworten kann und was nicht. Das gilt auch für andere Organisationen und Begegnungen. Wer niemals auch mal ins Grübeln kommt, was andere Leute mit dem eigenen Geld oder den eigenen Äußerungn anstellen, wer sich dabei nie korrigieren muss, der macht, glaube ich, definitiv was verkehrt. Gutgläubigkeit, Unbefangenheit und Naivität lassen sich am leichtesten missbrauchen.
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#174 Cygnus2015Profil
  • 13.10.2015, 19:41hNähe Stuttgart
  • Eine Möglichkeit, ein Zeichen gegen homophobe Hetze von Kuby & Co zu setzen...

    Bei Amazon sind diese Hasspropaganda-Schriften auch im Angebot, und man kann ja dort bekanntlich Kundenrezesionen schreiben...

    www.amazon.de/gp/product/3863570324?keywords=gabriele%20kuby
    &qid=1444757642&ref_=sr_1_2&sr=8-2


    Natürlich bin ich kein Kunde dieser Bücher, wäre ja ein Eigentor... ;-) Aber man kann ja zu diesen Büchern auch eine Rezesion schreiben, ohne sie gelesen zu haben. Der homophobe Inhalt sagt ja schon alles aus.

    Ob es viel wirkt, ist eine andere Sache. Aber vielleicht verhelfen möglichst viele negative Rezesionen von uns, manch einen Käufer vor diesen Schmäschriften zu warnen.
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#175 LarsAnonym
  • 13.10.2015, 20:04h
  • Antwort auf #171 von Anthrazit
  • "Und warum dann nicht den Weg vollenden und den bedrückenden aus Stacheldraht gefertigten Käfig Kirche ganz verlassen, um der freien aufrichtigen undogmatischen spirituellen Suche willen."

    Wer das für sich allein kann, der soll es tun.

    Aber der Mensch nicht nur spirituell, sondern auch historisch, sozial etc. geprägt. Identität entsteht da, wo ich mich mit anderen identisch fühle, also über Ähnlichkeiten und über Gemeisamkeiten. Spiritualität oder Freiheit kann man allein erleben, sobald ich mich mit anderen darüber austausche, beginnen die Probleme, der Anpassungsdruck, die Vereinsmeierei, das Berufen auf Traditionen.

    Das ist wie mit der Emanzipation und dem Kopftuch. Manche Frauen legen es ab und andere behalten es, weil es einen Teil ihrer Identität ausmacht - und sind trotzdem vielleicht in anderen Fragen sehr liberal. Ob ein Mensch aufrichtig, frei und undogmatisch denkt, muss nicht immer ganz mit seinem äußeren oder seinem konventionellen Verhalten zusammenpassen.

    Manche Menschen, eben auch schwule Menschen, können ihre Spiritualität oder was immer man darunter versteht eben am besten mit traditionellen "Vokabeln" ausdrücken - und sei es, damit sie von anderen, die im Käfig sitzen und diesen Käfig bereits für "Gott" halten, besser verstanden werden.
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#176 Cygnus2015Profil
#177 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.10.2015, 21:21hFrankfurt
  • Antwort auf #133 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    1) Die Bezeichung Kollege impliziert keine ähnliche Geisteshaltung (es ist aber aufschlußreich, dass Du das meinst). Unsere Geisteshaltungen sind in der Tat sehr unterschiedlich. Ich bin ein Freigeist und Du ein Getriebener, der mit Schaum vor dem Mund für seine Mission kämpft.

    2) Da Du in einer Bildungseinrichtung zu werkeln scheinst, halte ich den Kollegen für angebracht und werde die Anrede selbstverständlich weiter benutzen.
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#178 Dont_talk_aboutProfil
#179 Harry1972Profil
#180 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.10.2015, 22:14hFrankfurt
  • Antwort auf #179 von Harry1972
  • Wieder die alte Leier: Kindesmißbrauch kommt nur in der RKK vor. Den gibt es ÜBERALL und überportional bei linken Gruppen. Neulich habe ich im Fernsehen gesehen, wie ein Flüchtlingshelfer einen im Krieg traumatisierten kleinen Jungen angefasst hat. Da wurde mir schlecht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #179 springen »
#181 TheDadProfil
  • 13.10.2015, 22:24hHannover
  • Antwort auf #172 von Patroklos
  • ""Natürlich gibt es Menschen und Gruppen, welche Homosexualität befürworten und ablehnen! Nun bist Du es, der solchen UNSINN verzapft!""..

    Lern DENKEN !

    Textaussage..
    WAS sagt so ein Satz aus, der behauptet, ein Mensch würde "homosexualität befürworten" ?

    Gutheißen ?
    Oder gar anraten so zu leben ?
    Oder einfach nur in der Lesart der Katholiban hinnehmen ?

    ALLES Drei bedeutet IMMER, das man sich anmaßt die Menschen nach ihrer Sexuellen Identität zu BEURTEILEN und damit auch verurteilt..

    Niemandem steht ein "moralisches Recht" zu, die Sexuelle Identität eines anderen Menschen zu "beurteilen", und dann, wenn man "nichts schlechtes" daran findet, sie "gut zu heißen"..

    Lern Deine Sprache !
    Du lebst hier in einem Land das Dich diskriminiert, und Du verstehst nicht einmal, mit welchen Worten das geschieht..
    Unfaßbar !

    ""Was soll ein renitenter und notorischer Atheist wie Du sonst auch Usern wie Lars vor den Latz knallen?""..

    Dir fehlt sowohl Renitenz als auch Notorik im Handeln um zu beurteilen wie man mit solchen Usern wie "Lars" einer ist, zu reden..
    Dir fehlt auch die notwendige Kompetenz einem Thread der sich über umgerechnet Dutzende DinA4-Seiten hinzieht zu folgen, geschweigedenn den Verlauf inhaltlich zu überblicken..

    Wie wäre es also wenn Du dich weiterhin auf die Neue-Post-Gruß-Adressen für frisch vermählte konzentrierst, die hier sonst niemand so schön in einen Satz pressen kann wie Du..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #172 springen »
#182 TheDadProfil
#183 Cygnus2015Profil
#184 TheDadProfil
  • 13.10.2015, 22:36hHannover
  • Antwort auf #175 von Lars
  • ""Aber der Mensch nicht nur spirituell, sondern auch historisch, sozial etc. geprägt. Identität entsteht da, wo ich mich mit anderen identisch fühle, also über Ähnlichkeiten und über Gemeisamkeiten. Spiritualität oder Freiheit kann man allein erleben, sobald ich mich mit anderen darüber austausche, beginnen die Probleme, der Anpassungsdruck, die Vereinsmeierei, das Berufen auf Traditionen. ""..

    Extrem hinterlistige Rabulistik, die mit dem Stilmittel der Double-Bind-Strategie aufwartend, dem geneigtem Leser verschleiern soll, wie sehr man selber in den Fängen der "Religion" verstrickt ist..
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#185 paoloAnonym
  • 13.10.2015, 22:47h
  • Antwort auf #159 von Lars
  • Als Bonifatius die Friesen missionierte, ließ er heilige Eichen abhauen, um zu "beweisen" dass in den Götzenbildern keine Gottheit war.

    Das ist mal wieder typisch für christen immer bereit alle möglichen heiligen eichen zu fällen aber wenns um die eigene geht dann kriegt ihr kalte füsse....DIE!! darf nicht angerührt werden, höchstens vielleicht von unendlich verschiedenen winkeln betrachten und dann sich immer im kreis drehen und dabei endlose bedeutungslose texte als kommentare stetig produzieren.
    Wenn ihr CHRISTEN euch jemals aus eurem spirituellen AUTISMUS befreien wolltet dann müsst ihr lernen auch die letzte eiche zu fällen nähmlich zu erkennen das euer gott nicht das mächtigste wesen ist ,ihn als opfer darzubringen indem ihr ihm den rücken kehrt ,zum wohle aller, erst dann werdet ihr frei sein und lernen wirklich zu lieben und zu respektieren.
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#186 AnthrazitProfil
  • 13.10.2015, 22:50hAlfter
  • Antwort auf #175 von Lars
  • Das sagt mir alles noch nichts über Lars' Gott.

    Nehmen wir also die Bibel, diese Sammlung archaischer Zaubergeschichten, aus der Pflicht uns Aufschluß über das Gottesbild zu geben. Möge sie uns keine Hinweise zu Art und Form der Beziehung der Gottheit zu ihren Geschöpfen mehr geben. Legen wir ihre Regeln beiseite. Was bleibt dann? Wie erhält man überhaupt ein Gottesbild, und was macht das dann "christlich"?

    Insbesondere da ja der charismatische Prediger der für seine Ansichten den Kreuzestod erlitt nur dann Bedeutung jenseits eines Märtyrers in eigener Sache erhält wenn man ihn irgendwie mit diesem alttestamentarischen Fürchtegott verknüpfen kann. Der Gott muß also auch ziemlich persönlich sein, wenn er in der den Begriff "christlich" bestimmenden Heilsgeschichte hinwegzunehmen die Schuld sich selbst in Gestalt seines Sohnes das höchste Opfer bringt.

    ..

    Gott heißt heute irgendwie Karel.
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#187 LasseJProfil
  • 13.10.2015, 23:12hBerlin
  • Antwort auf #179 von Harry1972
  • Wenn Du einem Menschen, der noch nicht einmal Mitglied der RKK ist, vorwirfst, aktiv Kindesmissbrauch zu unterstützen, weil er eine Messe besucht und dort Geld in die Kollekte einwirft für klar definierte Projekte, die er persönlich unterstützen kann, dann vertrittst Du einen moralischen Rigorismus, dem ich nicht mehr zu folgen vermag. Und ich kenne auch niemanden, der diesem moralischen Rigorismus gerecht werden könnte - das müsste schon ein Heiliger sein. Und Heilige, da hast Du als Atheist vollkommen Recht, gibt es nicht. Mir ist schon jeder Recht, der sich nach seinen Kräften in die Richtung bewegt.
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#188 LasseJProfil
  • 13.10.2015, 23:33hBerlin
  • Antwort auf #185 von paolo
  • Die Christen wissen doch selber nicht, wer oder was Gott denn nun konkret sein soll. Insofern kann man "ihm" auch gar nicht den Rücken kehren. Wovon man sich befreien kann, das sind Leute, die einem vorschreiben wollen, was man bitteschön darunter zu verstehen oder nicht zu verstehen habe.
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#189 JeeensAnonym
#190 JeeensAnonym
#191 LorenProfil
  • 14.10.2015, 00:16hGreifswald
  • Antwort auf #175 von Lars
  • " Spiritualität oder Freiheit kann man allein erleben, sobald ich mich mit anderen darüber austausche, beginnen die Probleme, der Anpassungsdruck, die Vereinsmeierei, das Berufen auf Traditionen."

    Das kann ich für mein Erleben nicht in dieser Verallgemeinerung nachvollziehen. Ich kann mich durchaus mit Menschen aus meinem Familien- und Freundeskreis über spirituelle Themen (sozusagen Glaubensfragen im existentiellen Sinne) austauschen ohne Anpassungsdruck, Vereinsmeierei oder das Berufen auf Traditionen zu erleben. Voraussetzung ist (für mich) meinen Gesprächspartnern die Freiheit zu eigenen, persönlichen Antworten zuzugestehen und sie als solche stehenzulassen, vielleicht auch als Anregung für eigene Gedankengänge aufzunehmen. Als ich kürzlich eine Tumor-OP hatte und es einige Tage nicht klar war, wie es mit mir weitergehen könnte (was eigentlich nie klar ist, aber das ist ein anderes Thema), habe ich nicht nur sehr lange Nächte des Nachdenkens hinter mich gebracht, sondern auch anregende Gespräche über die Fragen des Woher, Warum, Wozu und Wohin geführt, in denen unterschiedliche Sichtweisen ohne den Druck einer Konsensfindung (sozusagen in Ich-Botschaften) ausgetauscht wurden (was sehr hilfreich für mich war). Jede und jeder kann sich die Antworten auf die "letzten Fragen" wohl nur selbst geben.
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#192 LorenProfil
#193 finkAnonym
  • 14.10.2015, 00:58h
  • Antwort auf #180 von Dont_talk_about
  • Für den überproportionalen Anteil "linker Gruppen" (was immer das genau heißen soll) an sexualisierter Gewalt gegen Kinder fehlt mir ein Beleg.

    Aber das alles blendet weiterhin den statistisch gesehen wichtigsten Tatort aus: die Familie.

    Genau der Ort, den die aufmarschierten Reaktionäre für unsexuell, moralisch rein und geradezu heilig erklären, ist der Ort, an dem Kinder am häufigsten Gewalt erleiden (übrigens natürlich nicht nur sexualisierte, sondern auch einfach "nur" physische und psychische). Oft unbemerkt von der Außenwelt, teils bemerkt, aber "übersehen", und vor allem: viel zu selten öffentlich thematisiert.

    Für jede (berechtigte!) Diskussion über den Missbrauch in irgendwelchen Heimen müssten zwanzig Diskussionen über Missbrauch in den Familien stattfinden.

    Das passiert aber nicht. Warum wohl nicht?

    Und die einzige erwiesenermaßen wirksame Strategie, das zu ändern, nämlich frühzeitige jeweils altersgemäße Aufklärung in Verbindung mit einer generellen Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstbehauptung (eben auch den eigenen Verwandten gegenüber), ausgerechnet diese Strategie wird von diesen widerwärtig verlogenen Bildungsgegner*innen unter dem Stichwort "Elternrecht" mit Zähnen und Klauen bekämpft statt gefordert.

    Die Rede von Kuby, in der alles Gute in etwas Schlechtes verdreht wird und umgekehrt, ist das Perverseste und Kränkste, was ich seit langem gehört habe.

    Und ich tue mir nun wirklich schon jeden Scheiß rein, das will also etwas heißen.
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#194 Miguel53deProfil
#195 Miguel53deProfil
  • 14.10.2015, 06:52hOttawa
  • Antwort auf #61 von Katholon
  • Da sprechen Sie etwas "Schoenes" an. Die Kirche(n) in Afrika

    www.queer.de/detail.php?article_id=22082

    Oder hier, ein Beitrag aus kath.net, also ideologisch gaenzlich "unvoreingenommen". Die Argumentation des nigerianischen Kardinals entspricht praktisch 1:1 der, seiner muslimischen Kollegen.

    www.kath.net/news/52278

    Katholiken und die offizielle Katholische Kirche, wie auch Teile der EKD, marschieren mit Hetzern und Luegnern dieser so genannten "besorgten Eltern".

    Mehr extrem rechtes Gedankengut, Ausloeschungsfantasien und Marsch in die Vergangenheit geht gar nicht.

    Und das ist genau die Ideologie, die nichts mit Glauben zu tun hat, schon gar nicht mit einem guten, liebenden Gott. Das ist so rechts, dass es Faschismus pur ist.

    Was um Himmels Willen soll man da tolerieren und nicht als das bezeichnen, was es ist?

    Selbst das, was im Katechismus steht, ist schon verwerflich, weil sich die RKK zur "Toleranz", also Duldung oder besser, Erduldung herablaesst. Auch hier wieder mit den selben Argumenten, wie im Islam: wider die Natur.

    Wie lange hat die RKK noch mal gebraucht, bis sie anerkannt hat, dass die Natur so ist, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt?

    Interessanterweise las ich gerade in einem Buch ueber Homosexualitaet im Islam von einem Richter im Libanon. Vor ihm stand ein Homosexueller, der wegen des Verstosses wider die Natur angeklagt worden war. Der Richter sprach den Mann frei und begruendete das wie folgt: "Was bedeutet das, wider die Natur? Wir haben die vier Jahreszeiten. Im Fruehling schlagen die Baeume aus. Nun geschieht es aufgrund der Wetterlage, dass ein Baum schon im Winter ausschlaegt. Oder eine Blume im Herbst ploetzlich noch mal blueht. Ein Schaf wirft unerwartet und unueblich im Winter ein Lamm. Schlagen wir deshalb den Baum um, weil er wider die Natur ist? Zertrampeln wir die Blume, weil sie wider die Natur blueht? Schlachten wir Schaf und Lamm?

    Natuerlich tun wir das nicht. Warum dann wollen wir einen Menschen bestrafen, wenn seine Natur anders ist als die, die wir gemeinhin erwarten?

    Wann will die RKK nelich erkennen, dass sie nicht fuer die Menschen handelt, sondern gegen sie? Dass es nicht an ihr ist, Schwule zu tolerieren, sondern sie als vollwertige "Geschoepfe Gottes" anzuerkennen? Das nicht zu tun bedeutet nicht weniger, als Gott auf einen Fehler in seiner Schoepfung aufmerksam zu machen. Das ist so laechlich, wie hochmuetig.

    Wenn die Kirche ihr Konzept nicht grundsaetzlich aendert, gibt es keinen Grund, eine solche Organisation mit Machtanspruechen und verbalem Hass zu tolerieren (Bischof Huonder, als anderes Beispiel). Ganz im Gegenteil muss man sie bekaempfen. Nicht zuletzt, weil sie sich - wieder einmal - mit Demokratiefeinden und Aufklaerungsgegnern gemein macht.
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#196 Miguel53deProfil
  • 14.10.2015, 07:02hOttawa
  • Antwort auf #66 von PFriedrich
  • Du beschreibst sehr anschaulich meine eigene Erfahrung innerhalb einer erz-katholischen Familie und als Schueler einer ebenso erz-katholischen Volksschule.

    Eines der Opfer: einer meiner aelteren Brueder, der auf erschreckende Weise geradezu schizophren lebt. Ich will gar nicht wieder darauf eingehen.

    Du hast mir mit Deinem Beitrag einmal mehr anschaulich den Schrecken meiner Kindheit vor Augen gefuehrt. Und glaube mir, diese Aengste, die damals auch in meine Seele gepflanzt wurden, sind immer als dunkle Schatten da.

    Dieser Haufen verachtenswuerdiger Luegner und Hetzer loest da wieder sehr viel aus in mir. Nicht wirklich schoen.

    Danke Dir auf jeden Fall.
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#197 TheDadProfil
  • 14.10.2015, 07:07hHannover
  • Antwort auf #180 von Dont_talk_about
  • ""Den gibt es ÜBERALL und überportional bei linken Gruppen.""..

    Dazu gibt es keinerlei Beweise, keine Statistiken, keine Studien, und in keinem Selbsthilfe-Projekt, und keinem anderem Präventions-Projekt wird derlei absurdes auch nur ansatzweise "diskutiert", denn ähnlich wie die "Religion" von TäterInnen, wird auch die "politische Einstellung" der TäterInnen erfasst..

    Wie kommt man auf solchen Schwachsinn ?

    Nirgendwo wurde behauptet dass Kindesmissbrauch ausschließlich in der RKK vorkäme..
    Aus den Erfahrungen der letzten 20 Jahre heraus kann man aber behaupten, das im Bereich der "institutionalisierten Missbrauchs-Skandale" die RKK und ihr Konzern mit all den Einrichtungen von Kindergärten, Schulen, Pflegeeinrichtungen und Kinderheimen, den Behinderten-Einrichtungen, den Internaten und den Chören unangefochten an der Spitze liegen, und nach denen gleich auf Platz 2 die Einrichtungen der EKD..

    In praktisch keiner staatlichen Einrichtung wurde Missbrauch "organisiert", waren und sind die TäterInnen durch interne Vernetzung vor Strafverfolgung geschützt, und werden dann noch "im Job gehalten" !
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#198 Miguel53deProfil
#199 Miguel53deProfil
  • 14.10.2015, 07:36hOttawa
  • Entschuldige bitte, aber ich hoffe, Du hast da was gruendlich missverstanden. Hier ist die Rede von Kindern, die ueber ihre Eltern in die Haende religioeser, hier katholischer, Klerikaler und Erzieher geraten. Von Freiwilligkeit kann da wohl keine Rede sein.

    Ich weiss nur allzu gut, wovon dabei die Rede ist. Nur sehr, sehr mutige Kinder sagen mit 14, wenn sue ueber Religionsangehoerigkeit entscheiden duerfen, enough is enough. Und viele, auch da kenne ich mich aus, tragen diese unheilvolle, religioese Indoktrinierung ihr Leben lang mit sich herum. Selbst dann, wenn sie sich ganz von ihrer Religion abgewendet haben.
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#200 TheDadProfil
  • 14.10.2015, 07:50hHannover
  • Antwort auf #187 von LasseJ
  • ""Wenn Du einem Menschen, der noch nicht einmal Mitglied der RKK ist, vorwirfst, aktiv Kindesmissbrauch zu unterstützen, weil er eine Messe besucht und dort Geld in die Kollekte einwirft für klar definierte Projekte, die er persönlich unterstützen kann, dann vertrittst Du einen moralischen Rigorismus, dem ich nicht mehr zu folgen vermag.""..

    Nehmen wir einmal an, man gerät zufällig oder sogar beabsichtigt, in die "Demonstration" der "PEGIDA" in Dresden am letztem Montag..
    Dort stehen dann Leute rum, die Galgen mitführen, auf denen Schilder stehen, für wen sie gedacht sind..
    Und nicht etwa wie bei anderen Demos wo symbolisch die Demokratie oder die Solidarität zu Grabe getragen wurde, sondern für die Kanzlerin und den Vize-Kanzler..

    Dann hat man genau zwei Möglichkeiten :
    Man entfernt sich spätestens dann unverzüglich aus der Situation, und begibt sich in die Reihen der Gegen-Demonstration..
    Oder man ist Mit-Schuld, und gehört im Zweifel sogar dafür strafrechtlich mit zur Verantwortung gezogen..

    Und genau so verhält es sich auch hier..
    Wobei die Verantwortung hier dann auf der "moralischen" Ebene liegt..
    Auf der ethischen Grundlage..

    Ich kann mir im Gegensatz zu "Lars" KEINE Situation eines ""sozialen Lebens"" vorstellen, die mich dazu brächten, eine "katholische messe" zu "besuchen", und dann noch den Klingelbeutel zu füllen !

    Natürlich könnte man hier "argumentieren", und gerade in der "Woche der Welthungerhilfe", das es um Projekte ginge, die dem Gemeinwohl dienten, oder sich an arme Menschen richteten, oder Flüchtlinge, Bürgerkriegs-Opfer, und ähnliches..

    Aber NOCH gibt es dort entsprechende Projekte die nicht in den Händen der beiden großen Kirchen-Konzerne liegen, und die der Unterstützung bedürfen, UND würdig sind..

    Das als "Rigorismus" zu bezeichnen, dem man nicht folgen könne, ist mindestens ein unbedachter Vorwurf..

    Wenn man ein bisschen recherchiert, und dabei feststellt das es KEIN Projekt in der Behinderten-Hilfe gibt, KEIN EINZIGES im ganzem Land, das NICHT in den Händen der Caritas oder der Diakonie liegt, dann muß man dahinter auch die Methodik erkennen..
    Selbst die angeblich "freien" Projekte der AWO sind derart eng mit den Kirchen-Konzernen vernetzt, das eine "Religions-Freiheit" für die betroffenen Menschen mit Handicap nicht zu gewährleisten ist..

    Hier werden über das "soziale Engagement" die Bürger in die "kirchliche Arbeit" eingebunden, und es handelt sich im Grunde genommen dabei um das größte Missions-Projekt der "Kirchen", um die Angestellten "bei der Stange" zu halten und die Menschen, die auf diese Hilfen angewiesen sind, zusammen mit ihren Angehörigen in den "Kirchen" zu halten..

    Die Caritas beschäftigt 500.000 hauptamtliche Mitarbeiter, die sämtlich über die Einschränkungen der AGG's drangsaliert werden, und noch einmal 500.000 Ehrenamtlich engagierte Menschen, die sich dem ebenfalls unterwerfen müssen..
    Das mit der Beschäftigung der Ehrenamtler gleichzeitig mehr als 150.000 Job's in der "Sozial-Branche" verloren gehen, sei hier nur der Vollständigkeit halber am Rande erwähnt..

    Wenn man also mit der Haltung der RKK "nicht einverstanden" ist, oder das behauptet wie "Lars", und sich dann trotzdem von denen vereinnahmen läßt, und sei es nur durch eine mehr als unbedachte "Spende" in die Kollekte, dann hat man es hier mit dem Gegenteil des "Rigorismus" zu tun, und der nennt sich hier schlicht Beteiligung, Unterstützung, und damit eben auch tatsächlich vorwerfbare Mit-Schuld..
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#201 Miguel53deProfil
  • 14.10.2015, 07:59hOttawa
  • Antwort auf #74 von Katholon
  • Bsher wars albern, aber immerhin ein Versuch wert, zu diskutieren. Doch jetzt wird es echt peinlich. Faustina ist also allen Ernstes in die Hoelle abgestiegen, um auf Geheiss Gottes ueber deren wahre Existenz zu berichten.

    Und diese polnische Mystikerin wurde sogar heilig gesprochen. Gehts noch ein bisschen heftiger?

    kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=446.0

    Darf ich mal fragen, wie alt Sie sind?

    Mir faellt da wieder diese Geschichte von Katherina von Konnersreuth ein. Ein Pater, der ueber sie schreiben wollte, begleitete sie staendig und einmal auch auf einer kurzen Bahnreise.

    Er sprach mit ihr darueber, dass sie doch kranke Menschen derartig heile, dass sie deren Krankheit uebernaehme. Nun litt ihr Vater unter starken und schmerzhaften Blaehungen. Der Pater fragte sie, warum sie so viele Menschen heile und deren Svhmerzen ertrug, aber ihrem Vater nicht helfe. Katharina dachte einen Augenblick nach und sagte dann: "Pater, sie haben Recht." Und begann unmittelbar zu pfurzen ohne Ende und kruemmte sich dabei unter Schmerzen...

    Die bayerische Mystikerin... Die polnische. Himmel........
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#202 Miguel53deProfil
#203 Harry1972Profil
  • 14.10.2015, 08:35hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #187 von LasseJ
  • Ich reagiere so, weil ich diese Verharmlosung satt habe. Jeder, der diesen Organisationen auch nur einen Cent spendet, macht sich schuldig.
    All diese Leute halten den Betrieb dieser Kirchen am Laufen und das, obwohl sie wissen könnten, was da passiert ist und noch immer passiert. Sie schauen aber weg.
    Denen könnte viel schneller der Geldhahn abgedreht werden, wenn die kaum oder keine Mitglieder mehr hätten.
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#204 JW GrimmAnonym
  • 14.10.2015, 08:58h
  • Antwort auf #78 von Jeeens

  • Ich erwarte noch nicht einmal Akzeptanz von der Kirche.

    Sie soll sich einfach aus meinem Leben inklusive der staatlichen Gesetzgebung raushalten.

    Weil sie das nicht tut, sondern aggressiv expansives Verhalten zeigt, bekommt sie auch die Bezeichnung, die sie verdient.
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#205 Patroklos
#206 userer
  • 14.10.2015, 09:55h
  • Antwort auf #173 von Lars
  • Larsch: "und ich gebe auch was in die [katholische] Kollekte"

    Du unterstützt also nicht nur religionsideologisch, sondern du finanzierst auch noch die katholischen Schwulenhasser/innen, die viel zu oft das Leben von Schwulen und Lesben in Deutschland und weltweit bewusst und planvoll zerstören.
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#207 PFriedrichProfil
#208 Matthaeus47Anonym
#209 TheDadProfil
  • 14.10.2015, 13:16hHannover
  • Antwort auf #189 von Jeeens
  • ""Einen Unterschied zwischen der "Institution Kirche" und der Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen gibt es nicht. Eine solche Differenzierung ist Teil einer anti-kirchlichen Stimmung in der Gesellschaft, aber nicht katholisch.""..

    Nett..
    Mithin die Bestätigung der These das ALLE Katholiken die Mitglied dieser RKK sind, Mit-Schuld an den Untaten des Klerus tragen, sowohl was den Bereich der Diskriminierung von Minderheiten und Mitarbeitern angeht, als auch was den organisierten Kindesmissbrauch in katholischen Einrichtungen angeht !
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#210 TheDadProfil
  • 14.10.2015, 13:32hHannover
  • Antwort auf #180 von Dont_talk_about
  • Nachtrag/Berichtigung..

    ""denn ähnlich wie die "Religion" von TäterInnen, wird auch die "politische Einstellung" der TäterInnen erfasst..""..

    "NICHT erfasst" muß es hier heißen..

    Schade eigentlich, denn es wäre hochgradig interessant aufzudecken, das sexualisierte Gewalt gegenüber Kindern in katholischen Familien deutlich häufiger vorkommt, als in evangelischen oder gar atheistisch geprägten Familien-Strukturen..
    Das würde dann auch Dein dummes Vorurteil gegen "die Linken" entkräften, denn gleichzeitig würde man herausfinden, dass Gewalt gegen Kinder in konservativen Familien weit häufiger vorkommt, und die Anzahl der TäterInnen die UNION wählen signifikant höher liegt, als die Anzahl der TäterInnen die Grün oder Links wählen..
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#211 LarsAnonym
  • 14.10.2015, 13:38h
  • Antwort auf #206 von userer
  • Wenn mich die Großfamilie meines Freundes zu Familienfeiern einlädt, etwa zu einer goldenen Hochzeit, wenn ich auf dieser goldenen Hochzeit danach noch mit dem Pfarrer über das Thema Homosexualität und Beziehungen, Haushälterinnen und päpstliche Haushälter spreche und der dann vom Hochzeitstisch zwei der ausgelegten Herzchen mitnimmt, dann ist das sicherlich kein planvolles Zerstören des Lebesn von Schwulen und Lesben in Deutschland. In solchen Fällen sehe ich zwar den Pfarrer als Opfer seiner Kirche, halte aber das Gespräch und meine Teilnahme an der ganzen Aktion für eine gute gegenseitige seelsorgerische Arbeit. Wandel durch Annäherung.

    "ein dreckiges Arschloch."

    Na, dann l... mich doch .
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#212 David77Anonym
  • 14.10.2015, 13:48h
  • Antwort auf #190 von Jeeens
  • ""Aber man kann ja zu diesen Büchern auch eine Rezesion schreiben, ohne sie gelesen zu haben."

    Sehr christlich, auf jeden Fall. Ich würde dir noch einmal einen Blick in die 10 Gebote empfehlen. "

    So wie sich die Obersten der RKK sehr christlich verhalten, wenn sie sich als Experten von Ehe und Familie ausgeben, und diese Werte, die sie anderen auferlegen und anderen absprechen wollen, selber nicht leben? Wenn Katholiken sich in das Leben von Homosexuellen einmischen, ohne zu wissen, wie es ihnen wirklich geht? Sie "renzsieren" das Leben von anderen, ohne sie "gelesen" zu haben!
    Wer lügt denn da??

    "Einen Unterschied zwischen der "Institution Kirche" und der Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen gibt es nicht."

    Damit offenbarst du dich als Teil des Systems, welches am Kadavergehorsam der Gläubigen festhält und die Bedürfnisse und das Engagement der "unteren" Mitgliedern, die näher am realen Leben und an den ECHTEN Sorgen der Menschen ignoriert, gar ihnen in den Rücken fällt.

    "Eine solche Differenzierung ist Teil einer anti-kirchlichen Stimmung in der Gesellschaft, aber nicht katholisch"
    Lass mal raten: Das war dein Paukenschlag gegen "Kirche von unten".
    Du hast gar kein Interesse die Probleme zu lösen und Veränderungen herbeizusehnen. Du hältst am alten System fest und bist Teil dessen.
    Bitte sehr. Eine solche Kirche wird schrumpfen und viele Menschen vertreiben.
    Dann wunder dich nicht, wenn man alle Katholiken für die Ansichten der Oberen in Sippenhaft nimmt und es dementsprechend Kommentare hagelt. EIne Differenzierung willst du ja nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #190 springen »
#213 TheDadProfil
#214 Harry1972Profil
  • 14.10.2015, 13:59hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #210 von TheDad
  • Ich denke, es liegt klar auf der Hand, daß Kindesmissbrauch in Familien, welche christliche Parteien wählen, bedeutend öfter vorkommt, als in Familien, welche links oder grün wählen.
    Meiner Meinung nach, hängt das mit dem Menschenbild zusammen, welches in diesen Familien gelebt wird.

    Feiert zum Beispiel eine solche christlich-konservative Großfamilie eine Goldene Hochzeit, wo im Anschluss mit dem Pfarrer, der zufällig Mitglied dieser Familie ist, unverbindlich geplaudert wird, sind die erwachsenen Familienmitglieder in der Regel nur allzu gerne bereit, wegzugucken, wenn dieser Pfarrer zwei Schokoladenherzen vom Hochzeitstisch mitnimmt und mit dieser Schokolade dann einen kleinen Jungen in ein Hinterzimmer lockt.
    In solchen Fällen wird der Pfarrer auch gerne als Opfer betrachtet, welches von dem sittlich unreifen Kind verführt wurde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #210 springen »
#215 JeeensAnonym
  • 14.10.2015, 14:12h
  • Antwort auf #214 von Harry1972
  • "Ich denke, es liegt klar auf der Hand, daß Kindesmissbrauch in Familien, welche christliche Parteien wählen, bedeutend öfter vorkommt, als in Familien, welche links oder grün wählen."

    So? Das liegt auf der Hand?
    Da muss ich wohl noch einmal nachdenken, welche Partei es war, die das vor wenigen Jahrzehnten sogar legalisieren wollte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #214 springen »
#216 David77Anonym
  • 14.10.2015, 14:31h
  • Antwort auf #215 von Jeeens
  • Denk mal drüber nach, welche Organisation die Täter deckt und die Untersuchungen vertuscht...
    und dass du eine Milliarde Menschen in Sippenhaft nimmst, weil du sie mit der Spitze der Organisation gleichsetzt.

    Im Übrigen:
    Die Forderung das Schutzalter anzugleichen ist was anderes. Wie hoch ist es denn im Vatikan?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #215 springen »
#217 Harry1972Profil
#218 LarsAnonym
#219 Harry1972Profil
#220 ursus
#221 Dont_talk_aboutProfil
  • 14.10.2015, 15:10hFrankfurt
  • Antwort auf #210 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    Ich gebe Dir Recht, dass die Diskussion über die politische Einstellung der Täter zu nichts führt.

    Entscheidend scheint aber zu sein, was den Mißbrauch BEGÜNSTIGT. Und da ist an vorderster Stelle die EINTEILUNG DER WELT IN GUT UND BÖSE zu nennen. Der Täter generiert sich als der Kämpfer für die gute Sache gegen das "Böse" dort
    draußen in der Welt. Damit kann er dem Kind leicht suggerieren, dass es ihm moralisch zusteht, sich ein bisschen was von dem Kind zu nehmen.

    Solche Strukturen gibt/gab es sowohl bei der RKK, der Odenwaldschule und der Alternativen Liste in Berlin. Aber auch unsere Community ist dagegen nicht gefeilt. Gerade wenn man als Gruppe diskriminiert wird, besteht die Gefahr in dieses Gut-Böse-Schema zu verfallen, das den Mißbrauch dann begünstigt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #210 springen »
#222 ursus
  • 14.10.2015, 15:11h
  • Antwort auf #210 von TheDad
  • >"Die christlichen Erziehungsratgeber berufen sich dabei auf verschiedene Bibelstellen, wie: "Wer seine Rute schont, hasst seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, züchtigt ihn beizeiten". [...]

    Die Bibel als Rechtfertigung für das Schlagen von Kindern: Schon Ende der 90er-Jahre hatte eine Enquete-Kommission des Bundestags zu sogenannten Sekten und Psychogruppen festgestellt, dass in christlich-fundamentalistischen Gemeinden eine "mitunter deutliche Befürwortung disziplinierender, körperlicher Züchtigungen" verbreitet sei. [...]

    Auch andere Prediger aus dem christlichen Spektrum raten zu Prügelstrafen - sogar auf Bibel.TV. An diesem Fernsehsender ist auch die evangelische Kirche über ein Tochterunternehmen beteiligt."

    www.ndr.de/nachrichten/Kinder-schlagen-im-Namen-Gottes,zucht
    101.html
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#223 LarsAnonym
  • 14.10.2015, 16:12h
  • " Nun klatscht die Menge schon, wenn Menschen, die offensichtlich dringend einen selbstbewussten Umgang mit ihrer sexuellen Orientierung finden müssen, stolz darauf sind, diese zu unterdrücken."

    Mich stört - gerade im Zusammenhang mit Marcels Rede, das Wort "müssen". Genau das ist Wasser auf die Mühlen der Demonstranten.

    Marcel muss eben nichts. Er kann und darf und das fordert er im Kern auch ein. Man kann es ihm dringend wünschen und ihm dringendst eine andere Selbsthilfegruppe anempfehlen, als die "Bruderschaft des Weges" und man kann seinen Vorstellungen und Ängsten vor dem, was mit ihm in einer anderen Gruppe oder Umgebung passieren könnte, andere Erfahrungen und Fakten entgegensetzen, die seine Thesen von sexueller Aufklärung klar widerlegen. Man kann ihm sagen, dass sein Wunsch nach sexueller Sebstbestimmung genau so legitim ist, wie der Wunsch anderer Menschen und dass traumatische Kindheitserfarhungen im sexuellen Gebiet wie auf allen anderen Gebieten nichts ist, was verdrängt werden darf. Sexuelle Vielfalt und Selbstbestimmung meint nicht, alles auszuprobieren und nachmachen zu müssen, was andere auch machen oder machen können und was für sie richtig ist. Es bedeutet im engeren Sinne Selbst-Findung und Selbst-Erkenntnis und die bedingt immer die Einsicht in die eigenen Möglichkeiten und Einschränkungen.

    Im Rahmen seiner - von außen betrachtet sehr begrenzten Möglichkeiten - demonstriert Marcel übrigens einen enormen Mut und ein großes Sebstbewusstsein: Er verheimlicht weder seine homosexuelle "Orientierung" (bzw., wie er es beschreibt, seine Empfindungen) noch seine Missbrauchserfahrungen, noch seinen Umgang damit. Das ist - in dem Kontext in dem er sich bewegt - durchaus selbstbewusst. Kein homosexelles Coming out, aber ein Coming out à la Marcel. Ein Aufschrei.

    Wer genau hinhört, merkt, dass die Rede nicht nur Applaus hervorgerufen hat, sondern auch Stille und Betroffenheit - und das vielleicht nicht nur im Sinne der Vranstalter. Da hat sie besonders gewirkt. Es lohnt sich, auch darauf zu hören.
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#224 userer
#225 Harry1972Profil
  • 14.10.2015, 16:49hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #223 von Lars
  • Mal wieder wird gar nicht wirklich klar, auf was Du aus bist aber das Wort "müssen" interpretierst Du hier vollkommen falsch.
    Da wird nicht gefordert, daß er jetzt "alles auszuprobieren und nachmachen" muss.

    Es geht um Selbstbewusstsein.

    Du weisst schon, dieses komische Ding, welches gläubigen Menschen systematisch abtrainiert und im Fall dieses Homo-Darstellers Marcel durch diese ominöse Bruderschaft komplett zerstört wird.
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#226 LorenProfil
  • 14.10.2015, 17:20hGreifswald
  • Antwort auf #223 von Lars
  • "Ein Aufschrei."

    Wenn ich mal etwas weniger dramatisch an die Sache herangehen darf, offenbart sich in dieser Demo die Handschrift der extrem rechten Anti-Gay-Bewegung aus den USA mit den Strategien, die dort in den 1990er Jahren angewendet wurden.

    www.pfaw.org/media-center/publications/anti-gay-politics-and
    -religious-right


    Damals war der "Ex Gay" en vogue als Propagandainstrument homosexuellenfeindlicher Agitation, z.B.

    de.wikipedia.org/wiki/John_Paulk

    Die Veranstalter dieser Demonstrationen wie in Stuttgart wissen, dass die Ex-Gay-Bewegung durch vielerlei Skandale längst in der Bevölkerung unglaubwürdig ist und bieten deshalb einen Mann mit homosexuellen "Empfindungen" als Anschauungsobjekt an, der angibt, sich aus religiösen Gründen in Enthaltsamket zu üben in trauter Kooperation mit seinen katholischen und protestantischen Wüstenstrom-"Brüdern des Weges". Wie passend, dass er auch gleich noch angibt, durch Missbrauch seien seine homosexuellen "Empfindungen" ausgelöst worden. So kommen Glaubenseifer, propagierte Enthaltsamkeit, Verurteilung von Homosexualität und Missbrauch auf einen ungenießbaren Nenner, personifiziert an diesem Redner, der emanzipatorische Bildungspläne als schädlich für labile Seelchen wie ihn geiselt.

    Wenn solche altbackenen Strategien nicht so offensichtlich wie in den USA letztlich gescheitert wären, man könnte sich sorgenvoll die Stirn reiben. So aber vertraue ich in die Kraft der Aufklärung, die letztlich auch diese Anti-Bildungsplan-Demos zur Fußnote in Kampf um die Gleichstellung von Lesben und Schwulen machen wird.
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#227 AnthrazitProfil
  • 14.10.2015, 17:50hAlfter
  • Antwort auf #223 von Lars
  • Nö. Keinesfalls.

    Da ist rein gar nichts von Selbstfindung und -erkenntnis.

    "Marcel" instrumentalisiert sich durch seinen Auftritt für die Interessen der Organisatoren dieser Demonstration, und diese Interessen sind auschließlich homophob.

    Er spielt "typisch schwules" Belegexemplar für sie: Er ist bindungsunfähig. Er leidet an seiner Sexualität. Er ist krank, OK, Kindheitstrauma, aber ist ja auch irgendwie "krank". Er hat Mißbrauchserfahrung -wodurch er dann ja wohl vermutlich schwul wurde- wer schützt eigentlich unsere Kinder vor solchen Leuten? Er versucht anständig zu sein indem er sich kasteit und virtuell kastriert. Enthaltsamkeit. Und indem er seine Sexualität bedingungslos "unseren" Ansprüchen daran anständig enthaltsam unterwirft gelingt es ihm zu sich selbst und einem besseren gelungeneren Leben zu finden. Wir lieben den Sünder (solange wir die schwule Sau nicht anfassen müssen) und hassen die Sünde. Hosianna.

    Alle billigen Klischees, alle elenden Vorurteile, alle Lügen durchgekaut. Sehr mutig. Sehr selbstbewußt.

    Wie Loren sagt, der umgepolte, "geheilte" Arschficker ist mittlerweile nicht mehr verkäuflich. Ist es diesmal halt "Marcel".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #223 springen »
#228 LarsAnonym
  • 14.10.2015, 20:08h
  • Antwort auf #226 von Loren
  • "So aber vertraue ich in die Kraft der Aufklärung, die letztlich auch diese Anti-Bildungsplan-De mos zur Fußnote in Kampf um die Gleichstellung von Lesben und Schwulen machen wird."

    Darauf vertraue ich im Prinzip auch. Ich sehe in solchen Aktionen daher auch kein Rollback, sondern ein Zeichen, dass sich auch im extrem konservativ-religiösen Lager etwas bewegt. Es werden Themen angesporchen, die bislang unsagbar waren, auch wenn die Interpretationen von dogmatischen Standpunkten beherrscht sind. Wie gesagt, man muss genau zuhören und nicht von Erwartungen ausgehen.

    Dass, was der junge Mann für sich fordert, ist nichts spektakuläres: Eine Bildungspolitik und eine politische Kultur, die auch "labile Seelchen" nicht überfordert. Als zartes Seelchen weiß ich, wovon ich spreche und deshalb erlaube ich mir auch, emotional zu reagieren. Was ich aus den Angeboten der Schwulenberatungen, aus Ratgebern und unabhängigen Institutionen weiß und kenne, steht im überwiegenden Teil nicht im Gegensatz zu seinen Forderungen und daher kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es in der Schulaufklärung nun ganz anders aussehen wird.

    Dass die Verantwortlichen der Veranstalung hier einen Menschen, der erkennbar "auf dem Weg" ist, instrumenatlisieren und ihn damit schon auf ein, ihr, politisches Ziel zu verpflichten suchen, steht auf einem anderen Blatt.
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#229 paoloAnonym
  • 14.10.2015, 20:40h
  • Antwort auf #188 von LasseJ
  • "Die Christen wissen doch selber nicht, wer oder was Gott denn nun konkret sein soll. Insofern kann man "ihm" auch gar nicht den Rücken kehren. Wovon man sich befreien kann, das sind Leute, die einem vorschreiben wollen, was man bitteschön darunter zu verstehen oder nicht zu verstehen habe."
    FALSCH!!
    Im rahmen des christentums ist gott das christentum,das christentum ist monotheismus und monotheismus ist theokratie und theokratie ist wenn eine priesterschaft die macht über die weltliche macht und jedes einzelnen menschen anstrebt und erlangt ,durch psychologische manipulation, gepaart mit gewalt.
    UND MANN KANN DEFINITIV DER THEOKRATIE DENN RÜCKEN KEHREN UND DAMIT AUCH gott allah oder jehova ,die alle nur namen ein und der selben idee ,eines gesellschaftsmodells sind ,nähmlich THEOKRATIE.
    Buddhismus,hinduismus und shintoismus sind auszuklammern,das sind andere welten.
    Zu sagen, es gibt nur einen gott und das als normal anzusehen, ist eine typische folge eines durch theokratie manipulierten bewusstseins ,macht man sich bewusst wie weit dieses noch heute verbreitet ist, versteht man wie tief wir noch im theokratischen sumpf stecken.
    Und nur deshalb haben auch kirchen und die priesterschaft dahinter ,diese macht, die sie haben über die bevölkerung und leben ein tolles leben, ohne wirklich arbeiten zu müssen ,alles was sie tun müssen ist durch endlose sinnlose laberei die ILLUSION aufrechtzuerhalten um die dummen schafe auch weiterhin melken zu
    können und so melken sie sich durchs leben ohne sich je durch wirkliche arbeit die hände zu beschmutzen.
    Und nun kommt die gay bewegung und will ihnen ihr erdliches himmelreich kaputtmachen??
    GLAUBT JA NICHT DAS SIE DA MITSPIELEN WERDEN.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #188 springen »
#230 TheDadProfil
  • 14.10.2015, 22:02hHannover
  • Antwort auf #215 von Jeeens
  • ""Da muss ich wohl noch einmal nachdenken, welche Partei es war, die das vor wenigen Jahrzehnten sogar legalisieren wollte.""..

    Wie war das mit der Erinnerung an die 10 Gebote ?
    Wie hältst Du es so mit dem 8.Gebot ?

    Die Gleichstellung von Schwulen- und Hetero-Partnerschaften auf das gleiche "Mindestalter" ist und war niemals so etwas ähnliches wie die "legalisierung von kindesmissbrauch" !

    Wer gegenteiliges behauptet lügt nach wie vor !

    Übrigens lauteten die Forderungen damals 16 Jahre..
    Heute liegt die gesetzliche Grenze bei 14 !
    Für alle Partnerschaften gleich..

    Bis auf den Unterschied zwischen einer Hetero-Ehe und eine ELP..
    Die kann man als Schwuler Mann oder Lesbische Frau erst mit 18 Jahren eingehen, während Hetero's mit 16 Heiraten können..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #215 springen »
#231 TheDadProfil
  • 14.10.2015, 22:06hHannover
  • Antwort auf #217 von Harry1972
  • ""Dabei darfst Du auch gerne darüber nachdenken, welche Partei(en) sich vehement dagegen gewehrt haben, daß Eltern ihre Kinder nicht mehr schlagen dürfen.""..

    ..und Ehemänner ihre Ehe-Frauen nicht mehr straffrei vergewaltigen dürfen..

    Und welcher Chef der Deutschen Bischofskonferenz in Dutzenden Interviews diese Haltung dieser Partei unterstützte..
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#232 TheDadProfil
  • 14.10.2015, 22:11hHannover
  • Antwort auf #220 von ursus
  • Jepp..

    Wer seine Zucht leibt, der züchtigt sie..

    Oder so ähnlich..
    Das Ergebnis wundert mich überhaupt nicht, und ich bin der festen Überzeugung das die Mehrzahl der TäterInnen die ihre eigenen Kinder mit sexualisierter Gewalt überziehen, Mitglied in einer Evangelikalen Sekte, einer erzkonservativen Landeskirche der EKD, oder der RKK ist..
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#233 TheDadProfil
  • 14.10.2015, 22:27hHannover
  • Antwort auf #221 von Dont_talk_about
  • ""Ich gebe Dir Recht, dass die Diskussion über die politische Einstellung der Täter zu nichts führt.""..

    Das steht dort nicht !

    Dort steht nur, dass wir darüber keinerlei Daten zur Verfügung haben, ebenso wie zur "Religions-Zugehörigkeit" der TäterInnen, was ich als absolutes Manko empfinde, und seit langem mit Menschen wie Prof. Pfeiffer darüber "streite", wie man das verändern kann, denn der originäre Zusammenhang zwischen der religiösen Sozialisation der TäterInnen und der Anzahl der Opfer liegt auf der Hand..

    So kann man aus den Datenlagen ersehen dass die Opferzahlen in den katholisch geprägten Bundesländern über Bundesdurchschnitt liegen..

    ""Entscheidend scheint aber zu sein, was den Mißbrauch BEGÜNSTIGT. Und da ist an vorderster Stelle die EINTEILUNG DER WELT IN GUT UND BÖSE zu nennen. ""..

    Was für eine UNSINN !
    An erster Stelle sind hier mangelhafte sexuelle Aufklärung der Kinder, und die soziale Struktur der Familien zu nennen..

    "" Der Täter generiert sich als der Kämpfer für die gute Sache gegen das "Böse" dort
    draußen in der Welt. Damit kann er dem Kind leicht suggerieren, dass es ihm moralisch zusteht, sich ein bisschen was von dem Kind zu nehmen.""..

    Schwachsinn..
    Verschiedene Gründe, Wege und Funktionen sind hier im Kommentar-Bereich erklärt :

    www.queer.de/detail.php?article_id=23812

    Viel Spaß beim durchlesen..

    ""Solche Strukturen gibt/gab es sowohl bei der RKK, der Odenwaldschule und der Alternativen Liste in Berlin.""..

    Unsinn..
    Es gab in der AL-Berlin keine solchen "Strukturen"..
    Es gab dort nachweislich Personen die sich an Kinder herangemacht haben, die GLEICHZEITIG Mitglied in der AL und ihren damaligen Arbeitsgemeinschaften waren..
    Diese Parallelität mit den Strukturen beispielsweise der Odenwaldschule oder den Regenburger Domspatzen zu vergleichen, ist absolut absurd !

    ""Aber auch unsere Community ist dagegen nicht gefeilt. Gerade wenn man als Gruppe diskriminiert wird, besteht die Gefahr in dieses Gut-Böse-Schema zu verfallen, das den Mißbrauch dann begünstigt.""..

    Auf welcher Seite des Beichtstuhles sitzt Du ?
    Als Mars-Geber, oder Empfänger ?

    Es gab niemals "Strukturen" innerhalb der LGBTTIQ-Community die dazu geeignet wären, sexualisierte Gewalt an Kindern zu erlauben, oder zu fördern !

    Diesen Unsinn zu verbreiten kann auch nur jemandem einfallen der diese "Besorgten Eltern" und ihre "Demo für alle" bewundert und unterstützt !
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#234 TheDadProfil
#235 Cygnus2015Profil
  • 15.10.2015, 00:26hNähe Stuttgart
  • Die selbst ernannten Kinderschützer auf der Demo, die so laut schreien "Schützt unsere Kinder!", sollten sich mal fragen, vor wem ihre Kinder geschützt werden müssen.

    Wenn man sich diese Bilder hier anschaut von den Homophoben und vermeintlichen Kinderschützern:

    www.flickr.com/photos/demofueralle/sets/72157659837599441

    Da werden Kinder im Kinderwagen in der Menschenmenge herumgeschoben. Fühlen sich Kleinkinder ernsthaft wohl dabei, wenn sie in einer solchen Menschenmasse herumgeschoben werden? Und dann die etwas größeren Kinder.... also in deren Alter wäre ich überfordert gewesen, wenn ich auf dieser Demo mitlaufen und die Vorträge anhören müssen hätte. Ich glaube nicht, dass ich im Grundschulalter diesen Reden hätte folgen können. Folglich wäre es mir langweilig geworden.

    Einfach geheuchelt von denen: Schreien "Schützt unsere Kinder" und muten ihren Kindern so etwas absolut nicht Kinderfreundliches zu.
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#236 LasseJProfil
  • 15.10.2015, 01:05hBerlin
  • Antwort auf #229 von paolo
  • "Im rahmen des christentums ist gott das christentum"

    Wer sagt denn das? Doch nur die Theokraten, von denen Du Dich zu Recht befreien willst! Frag doch mal die einzelnen "Christen" direkt und persönlich was sie wirklich unter dem Wort "Gott" verstehen. Die meisten eiern dann ebenso so herum wie viele Nicht-Kirchenmitglieder: "Alles hängt irgendwie mit allem zusammen" , "ich habe Flugangst und wenn die Maschine startet, bete ich", "Wer Kunst und Wissenschaft besitzt, der hat auch Religion", "das Universum meint es gut mit mir", "eigentlich bin ich ja Buddhist aber ich feiere gerne Weihnachten" etc. Wenn alle Leute ehrlich sagen würden, was sie glauben, dann hätten Theokraten keine Chance!

    Und genau das hat auch zum Erfolg der gay-Bewegung im angeblich erzkatholischen Irland beigetragen. Da hat man nämlich nicht einfach zur Abschaffung der Religion aufgerufen oder die Katholiken als "Katholiban" und "Religioten" angegriffen, sondern die Menschen ermutigt, sich gegenseitig zu erzählen, was sie zum Thema Homosexualität wirklich denken und erfahren haben. Dort hieß der Slogan auch nicht einfach jovial "mein Ja habt ihr" sondern: "I vote Yes - ask me why". Und dann haben sich eben auch jede Menge katholischer Heteros gegenseitig erzählt, wie ihre homosexuellen Kinder, Freunde, Verwandten unter der herrschenden Sexualmoral gelitten haben. Das Ergebnis ist bekannt. Den legendären Kommentar von Vatikansprecher Lombardi "eine Niederlage für die Menschheit" darf man getrost in "eine Niederlage für die Theokratie" übersetzen.
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#237 LarsAnonym
  • 15.10.2015, 01:20h
  • Antwort auf #229 von paolo
  • Auch wenn wir im Internet sind, wo man alles nicht so genau nehmen muss - komm mal runter, paolo.

    Homophobie ist ein in allen Religionen und allen Gesellschaften zu findendes Phänomen. Mal explizit, mal als Tabu. Sowie es die Frauenfeindlichkeit lange Jahrhunderte war und auch z.T. noch ist. Und Phobie ist - nicht zu vergessen - ein Phänomen, dass alle irgendwie merkwürdigen "Minderheiten" ereilen kann, immer, wahrscheinlich zu allen Zeiten. Wer erwachsen ist, muss diesen Gedanken aushalten können - und trotzdem sein möglichstes tun.

    Ich genieße unterdessen als Mann der westlichen Welt, der sich in seinem Körper wohl fühlt und erlebt hat, was homosexuelle Liebe, Partnerschaft etc. ist, Privilegien, gegenüber denen mir meine Diskriminierung durch Homosexualität vergleichsweise als zweitrangig,wenn auch nicht unbedeutend erscheint. Wenn ich um etwas kämpfe, dann für Leute, die wirklich verfolgt werden oder sich mit wirklich schweren Glaubenskonflikten plagen. Die brauchen jetzt Unterstützung innerhalb ihrer Systeme und nicht erst in 500 Jahren, wenn sich entschieden hat, ob nun christlicher Glaube und Schwulsein vereinbar sind oder nicht und ob die Kirche in moderner Zeit noch existieren kann. So viel Zeit habe ich nicht.

    Für manche Schwule heißt "Glauben" wahrscheinlich schlicht - dankbar sein für ihr "relatives" Wohlergehen, wem auch immer, dem Schicksal, dem Glück ... Nicht alles für slebstverständlich hinzunehmen, es sich bewusst zu machen. Lass sie doch.

    Meditative Gelassenheit geht im Rahmen des Zen-Buddhismus genau so, aber manche Menschen kriegen das eben auch hin, wenn sie bestimmte Psychotechniken der Meditation aus der christlichen Welt benutzen. Gelaber oder Weihrauch beruhigt den Verstand ebenfalls sehr schön, auch liturgische Gesänge. Drogen täten das auch. Glaubst Du, der normale Gläubige wüssten das nicht? Religion ist Opium für das Volk, sagte Marx. "Na und?" sagt der einfache Mann und die einfache Frau "Wo gibt es die?"

    Religion mag also eine Form von legalisierter Droge sein, wenn Du so willst. Zumindest ist auch das ein Teil der Wahrheit. Was Du Theokratie nennst, wäre eine Drogenmafia, die ein ganzes Land beherrscht. Es gibt sicher Geistliche, die fänden so einen Gedanken geil und arbeiten daran, aber die Zeiten sind in Europa vorbei. Ein gerüttelt Maß ist aber volllkommen in Ordnung. Was Du forderst, ist Prohibition.
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#238 LorenProfil
  • 15.10.2015, 01:22hGreifswald
  • Antwort auf #228 von Lars
  • Ich kann deine Darstellung leider in keinem Punkt teilen.

    1. Ich sehe da keine Bewegung "im extrem konservativ-religiösen Lager" anhand dieses Auftritts, sondern ein Anknüpfen an alte Strategien homosexuellenfeindlicher Propaganda (siehe meinen letzten Kommentar).

    2. Der Redner fordert gar nichts, sondern übt sich in Ablehnung. Was er ablehnt, ist hier nachzulesen:

    www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/Startseite/Informationen/de_BT
    V


    Seine als "wissenschaftliche Erkenntnisse" angeführten Einlassungen zu den Ursachen für Homosexualität sind weder inhaltlich noch von den Zahlen her, die er einführt, belegt. Da er nichts fordert, erübrigt sich deine Einlassung zu den von dir genannten Quellen (da du explizit von "unabhängigen Institutionen" schreibst, bitte ich, diese zu benennen und zu charakterisieren im Gegensatz zu von dir offenbar identifizierten und zu benennenden "abhängigen" Institutionen).

    Der Redner führt auf nicht näher erläuterter Wissenschaftsgrundlage aus, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen nicht angeboren, ergo durch "weltliche Einflüsse" bedingt sei (z.B. Erziehung? zur Homosexualität?) und damit natürlich auch veränderbar ist (alte Ex Gay-Argumentation, die auch zu seiner Wüstenstrom-Gruppe passt). Dass sich der Redner dann noch als Opfer homopädophiler Übergriffe beschreibt und davor warnt, dass die neuen Bildungspläne solche vermeintlichen Opfer wie ihn ein zweites Mal zum Opfer machen, da sie ihn angeblich durch vermeintlich wissenschaftlich falsche Inhalte und Methoden an seiner wahren Selbstfindung hindern, ist ein durchschaubarer rhetorischer Taschenspielertrick, durch den sowohl Homopädophile als auch die von Frau Kuby beschworene "Homolobby", die angeblich verantwortlich ist für diese vermeintlichen "sexuellen Umerziehungsmaßnahmen" (um mal das Vokabular dieser "Besorgten" zu bemühen), als Täter vorgeführt werden (meine ablehnende Haltung zu pädosexuellen Übergriffen dürfte dir noch aus einer anderen Diskussion erinnerlich sein).

    3. Ich sehe bewusst davon ab, diesen Reder als durch die Organisatoren dieser Demonstration "instrumentalisiert" zu bezeichnen. Das ist reine Spekulation, da ich den Mann und seine Motive nicht kenne. Wenn du da Näheres weißt, kannst du mich gern an deinem Wissen teilhaben lassen. Bis auf weiteres ist er für mich ein Redner, der mit unhaltbaren Thesen gegen Bildungspläne agitiert, die ich für sinnvoll erachte, um eine Kultur der Vielfalt, des gegenseitigen Verständnisses und der angstfreien Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen im Bereich Schule zu fördern. Er ist daher bis auf weiteres für mich vieles (über das ich mich hier aus Unkenntnis dieser Person nicht öffentlich äußern werde), aber kein Opfer.
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#239 Miguel53deProfil
  • 15.10.2015, 07:13hOttawa
  • Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst. Das hatte ich doch schon mit konkreten Zahlen eindeutg als Ammenmaerchen widerlegt. Und jetzt kommen Sie mit dieser, von der RKK selbst aufgebrachten Legende. Das ist ja unglaublich.

    Aber so geht das eben auch bei anderen Themen. Steter Tropfe hoehlt den Stein, denken Sie? Nein.

    Ihr "Beitrag" belegt fuer mich einmal mehr, dass Sie ab-, respektive angestellt sind, Fehlinformationen zugunsten der frommen Kirche zu schreiben und zu platzieren.

    Sie sind eindeutig hier eingeschleust.

    Unfassbar.

    1.034 Priester ueberlebten den Priesterblock in Dachau nicht. Davon sind 868 aus Polen. Die muss man anders einordnen. Da bleiben dann 166 aus Deutschland, Oesterreich und 19 weiteren Laendern. Wollen wir jetzt mal 6.000.000 Millionen Juden nach ihren Berufen fragen? Ich moechte nicht wissen, wieviel Millionen davon Hausfrauen von Beruf waren. Von den vefolgten Millionen Kindern gar nicht erst zu reden.

    Die Kirchen haben fast alle im 3. Reich vollkommen versagt. Nur die Zeugen Jehovas nicht nach dem Krieg an ihrer Verfolgung gestrickt. Und da kommen Sie erneut mit Ihrer Geschichte? Scham kennen Sie offensichtlich nicht. Wozu auch. Sie werden ja dafuer bezahlt.

    Dreckiges Geld. Uebrigens mit Sicherheit auch aus Steuergeldern, wie alles, was mit den Kirchen zusammenhaengt.

    Und deshalb sei auch daran erinnert, dass die selben Kirchen jahrzehntelang darauf beharrt haben, den grausigen Paragraph 175 zu erhalten und das ueber die selbe Lobbyarbeit, wie Ihre Pamphlete. Und das, obwohl die tausenden ermordeten Schwulen doch bekannt waren. Auch da keinerlei Scham.

    Die RKK haette es am liebsten dabei belassen. Zum Glueck gab es in den 60ern dann mal kurzfristig Politiker, die sich vom Einfluss etwas befreiten. Zur Zeit wittern diese "Christen" wieder Morgenluft.

    Und Sie sind, da widerhole ich mich gern, einer derjenigen, der diesen Trend gezielt bestaerken will, bzw. soll!

    Inzwischen glaube ich nicht einmal mehr, dass Sie Priester sind. "Nur" ein Schreiberling.
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#240 Miguel53deProfil
#241 Miguel53deProfil
  • 15.10.2015, 07:22hOttawa
  • Antwort auf #84 von Cygnus2015
  • Das ist doch der neue Gott, vor denen ihr Jesus die Christen warnt. Der Mamon. Das goldene
    Kalb. Oder, ganz profan, das Geld. DAS interessiert die Kuby und ihre Verleger.

    Offensichtlich und komplett bigott. Aber will jemand, der von Schwester Faustina in der Hoelle psalmiert, diese Wahrheit wissen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #84 springen »
#242 Miguel53deProfil
#243 Miguel53deProfil
#244 Miguel53deProfil
  • 15.10.2015, 07:46hOttawa
  • Antwort auf #112 von Katholon
  • Es ist eben keine Glaubenssache, sondern eine Sache der Auslegung und der Gewichtung.

    worthaus.org/mediathek/die-schwule-frage-die-bibel-die-chris
    ten-und-das-homosexuelle-5-1-1/


    Laut Bibel darf ich ja auch in ein Nachbarland einfallen und mir Sklaven nehmen. Undehorsame Sklaven darf ich letztendlich steinigen lassen. Ebenso meine Frau, wenn sie in der Hochzeitsnacht keine Jungfrau mehr ist. Meinen Sohn darf ich pruegeln, wie gar nichts. Schwein darf ich nicht essen. Schellfisch auch nicht. Nur einheitlichen Stoff auf meinem Leib tragen.

    Wo beschaffen Sie sich Ihre Sklaven? Belgien? Holland? Noerdlicher? Suedlicher? Oder Frankreich? Gehen Sie allein oder mit einer kleinen Armee?

    Das ist Gottes Wort. Uebrigens sehr umfangreich aufgezeichnet. Zur - angeblichen Homosexualitaet - gibt es lediglich zwei Saetze bei Levitikus. Und die, nur die zaehlen heute noch?

    Ich hoffe, Sie tragen gerade nicht ein Hemd aus Mischgewebe! Was, doch Baumwolle mit Polyester? Dann aber schnell runter damit. Nicht, dass Ihnen Gott Vater noch ne Vision von der Hoelle zeigt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #112 springen »
#245 Miguel53deProfil
#246 Patroklos
#247 David77Anonym
#248 Patroklos
#249 LorenProfil
  • 15.10.2015, 11:23hGreifswald
  • Antwort auf #237 von Lars
  • "Gelaber oder Weihrauch beruhigt den Verstand ebenfalls sehr schön, auch liturgische Gesänge. Drogen täten das auch."

    Manchen ist zu empfehlen, ihren Verstand bei "Gelaber oder Weihrauch" etc. nicht vollends einschlafen zu lassen. In dieser Diskussion und anderswo.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #237 springen »
#250 LarsAnonym
  • 15.10.2015, 12:03h
  • Antwort auf #238 von Loren
  • Du betrachtest die gleiche Sache aus einem anderen Blickwinkel. Auf die Argumentation des Redners in Bezug auf andere bin ich bewusst gar nicht intensiv eingegangen, die Zeit habe ich nicht, das im einzelnen zu widerlegen.

    Mich interessierte, welche Erfarhungen und Gefühle und Ich-Botschaften der Redner ausgesendet hat. Wie gesagt, es gibt ja Menschen mt Missbrauchserfahrngen. Warum macht er aber so einen gewaltigen Umweg über die politische Bühne, um sich mit seinen Empfindungen auseinanderzusetzen, vereinahmt da die Mehrzahl der Homosexuellen für sich, anstatt eine moderne - ebenfalls ergebnisoffene Gruppen-Therapie zu machen? (Um z.B. heruszufinden, ob, wieiveiel und welcher Sex oder welche Form von sublimierter Sexualität fürihn das richtige sein kann). Was gibt ihm seine obskure Bruderschaft für einen Schutzraum, den ihm die Gesellschaft offenbar nicht bieten oder nicht deutlich genug aufzeigen kann?

    Und wie schreibe ich darüber verständnisvoll, ohne meinen eigenen Standpunkt zu verraten?
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#251 Harry1972Profil
#252 Cygnus2015Profil
  • 15.10.2015, 12:29hNähe Stuttgart
  • Antwort auf #243 von Miguel53de
  • Genau das ist ja der Punkt. Aber darüber schweigen ja die Bildungsplangegner. Der Sexualkundeunterricht wird immer und immer wieder Zielscheibe für Kritik, die Kinder zu sexualisieren. Aber welche Einflüsse sonst sexualisierend auf Kinder einwirken können, darüber schweigen solche "besorgten Eltern" gerne.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #243 springen »
#253 LarsAnonym
  • 15.10.2015, 12:38h
  • Antwort auf #245 von Miguel53de
  • "Gott und Guete? Die Geschichte Noahs vergessen?"

    Gute Güte, Du bist echt selbst schuld, wenn Du die Bibel ständig ins Spiel bringst.

    Was hat denn das mit meiner Ausführung zu tun?

    Alos gut. Erstmal Noah. Da hat es wohl in der Geschichte mal nen großen Tsunami gegeben und sie Leute, die überlebt haben, mussten damit fertig werden. Das haben sie das halt in diese Geschichte gepackt und nebenbei den Regenbogen als Friedenssymbol etabliert, zum Zeichen, dass so was nie nie wieder vorkommen soll. Die Geshichte gibt es auch bei Ovid. Besser da nachblättern. Das entspannt.

    Wenn es in der Geschichte nicht um einen Gott gehen kann,da es den nicht gibt, dann geht es eben um die Menschen und ihr Verhältnis zur nicht immer gütigen Natur.

    ...

    Mir ging es - im Rahmen dieser Diskussionen um homosexuelles Selbstbewusstsein und den Kampf darum - um was ganz abstraktes und zugleich konkretes: Ist Güte als Prinzip gut? Ist heiliger Zorn besser? Und wann? Was kann sich wann besser durchsetzen? Und - wie weit darf man gehen?

    Kapiert? Donnerkeil!
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#254 LorenProfil
  • 15.10.2015, 12:51hGreifswald
  • Antwort auf #250 von Lars
  • Auf der politischen Bühne -und auf die hat er sich begeben- empfiehlt es sich, die politischen Aussagen, Argumentationen und Ziele analytisch auseinanderzunehmen. Deine Gefühligkeit in Ehren, sie wäre als Freundschaftsdienst respektabel, aber hier geht es um eine bildungs-und gesellschaftspolitische Frage, zu der er öffentlich Stellung nimmt.

    Da ich den Redner nicht persönlich kenne, kann ich keine seiner biographischen Einlassungen überprüfen. Nicht nur die Erfahrungen mit den Strategien der Ex Gay-Bewegung andernorts, sondern auch meine beruflichen Erfahrungen mit Menschen in sehr problematischen Lebenssituationen haben mich gelehrt, dass biographische Erzählungen zu verifizieren sind, bevor man Schlüsse zieht. Alles andere ist spekulativ und in einer politischen Diskussion für mich fehl am Platze, die z.B. Frau Kuby als "Kulturkampf" bezeichnet, mit der dieser Redner einvernehmlich die Bühne teilt.

    Sollten die biographischen Angaben des Redners zu erlittenem Kindesmissbrauch zutreffend sein, so stellt sich die Frage nach dem fehlenden Schutzraum, dem ihm angeblich "die Gesellschaft" nicht anbietet, für mich anders, da die Wüstenstrom-Bruderschaftler ja ihren Glauben explizit betonen und dann die Frage zu stellen wäre, warum sie keine anderen, für sie "passenden" Angebote in ihrer Glaubensgemeinschaft (als Teil der Gesellschaft) finden:

    www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neue-bruderschaft-homosexu
    elle-christen-irritieren.de88c712-d21a-429d-bf1f-c50723712f7
    b.html


    Aber das soll das Problem seiner Glaubensgemeinschaft sein, zu der ich mich nicht zähle und die ihre Hausaufgaben bitteschön im eigenen Kreise machen sollte, ohne gesellschaftliche Kollateralschäden wie diesen Anti-Bildungsplan-Redner zu produzieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #250 springen »
#255 TheDadProfil
  • 15.10.2015, 13:06hHannover
  • Antwort auf #250 von Lars
  • ""Mich interessierte, welche Erfarhungen und Gefühle und Ich-Botschaften der Redner ausgesendet hat.""..

    Keine..
    Der Mann ist verdummbibelt, und befindet sich in den Fängen einer Evangelikalen Organisation, die ihm vorgaukelt, er befände sich inmitten der ""Bruderschaft des Weges"" in einer Art Selbsthilfegruppe..

    Das Gegenteil ist der Fall, denn die Gruppe und ihr "Vorsitzender" der sich wahrscheinlich als "Therapeut" oder so etwas bezeichnet, pflanzen ihm "Ideen" in den Kopf, und so reproduziert er nichts weiter als das Indoktrinierte Gefasel eines anderen Verdummbibelten, der die Auffassung vertritt, man könne "Homosexualität" irgendwie "heilen", oder gar "wegbeten", wie Warzen besprechen, oder irgend so einen Unsinn..

    ""Wie gesagt, es gibt ja Menschen mt Missbrauchserfahrngen.""..

    Was ist denn das jetzt für ein Blödsinn ?
    Es gibt auch Menschen mit Köpfen..
    Und manche haben sogar zwei Füße..

    ""ebenfalls ergebnisoffene Gruppen-Therapie zu machen?""..

    Noch so ein Fehler..
    Wüstenstrom macht KEINE Therapien..
    Und das was sie anstellen, ist ganz sicher nicht ergebnisoffen, sondern verfolgt das klare Ziel, Homosexualität ABZUSCHAFFEN, zu vernichten, auszulöschen !

    ""(Um z.B. heruszufinden, ob, wieiveiel und welcher Sex oder welche Form von sublimierter Sexualität fürihn das richtige sein kann)""..

    Er findet dabei nichts heraus..
    Ihm wird indoktriniert das er den Rest seines Lebens enthaltsam leben müsse, gleichsam einer neuen Kaste von Klerikern, die zölibatär durchs Leben gehen sollen, ohne wirklich Klerus zu sein..
    Denn seine Elaborate die er hier erstamls öffentlich vortrug, bleiben im "Laien-Stand" verhaftet..
    Da ist keine "eigene Erkenntnis" durch Reflektion mit Erlebtem..
    Da wird aus der Gruppe heraus, oder durch den "Leiter" gefordert..
    Du bist Schwul, nein, Homosexuell, und mußt deshalb fortan enthaltsam sein..
    Ähnlichen Unsinn fordert ja auch der klerikale Pöbel der RKK auf der Familien-Synode, wenn sie von "vertauensvoll gelebten Partnerschaften ohne Sex" daherplappern, damit diese Menschen in der Sekte Anerkennung fänden..

    ""Und wie schreibe ich darüber verständnisvoll, ohne meinen eigenen Standpunkt zu verraten?""..

    Nur zu..
    Was gäbe es denn noch zu verraten, was nicht lesbar durch die Subtexte an die Oberfläche gerät !?..
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#256 LorenProfil
  • 15.10.2015, 13:21hGreifswald
  • Antwort auf #253 von Lars
  • "Ist Güte als Prinzip gut?"
    Ich bevorzuge Empathie, die dann auch weniger paternalistisch rüberkommt und Nachfragen erlaubt, die bei einem Redner, der sich nur als "Marcel" zu erkennen gibt, schwerlich möglich sind.
    Heiße ich "Loren"? Bist du "Lars"?

    "Ist heiliger Zorn besser?"
    Ich bevorzuge Engagement für etwas (z.B. die Menschenrechte) und würde gern mal erfahren, wofür (als "positiv" formulierte Forderungen" die Anti-Bildungsplan-Agitatoren im Bereich Sexualpädagogik eigentlich eintreten. Um diese Frage machen sie einen ziemlich großen Bogen in ihre Anti-Haltung.

    "Was kann sich wann besser durchsetzen?"
    Empathie und das Engagement für etwas (z.B. die Menschenrechte) schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich zuweilen bestens.

    "Und - wie weit darf man gehen?"
    Bis zum Ende des Weges, an dem hoffentlich jeder Mensch seine grundlegenden Rechte "leben" kann in einer Gemeinschaft, die ihm dies garantiert und ihn vor Übergriffen z.B. freiheitsfeindlicher, religiös fanatisierter Menschenfeinde schützt, die auch unter den Stuttgarter Anti-Bildungsplan-Demonstranten zu finden sein dürften. Denen sollte man mit rechtsstaatlich-demokratischen Mitteln begegnen, ohne die andere Wange auch noch hinzuhalten.
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#257 LarsAnonym
  • 15.10.2015, 13:49h
  • Antwort auf #254 von Loren
  • "Deine Gefühligkeit in Ehren, sie wäre als Freundschaftsdienst respektabel, aber hier geht es um eine bildungs-und gesellschaftspolitis che Frage, zu der er öffentlich Stellung nimmt."

    Ich denke, diese Haltungen schließen sich nicht aus, bzw. können gut nebeneinander existieren. In einem Artikel wäre ich - ganz in Deinem Sinne - differenzierter, in einem Kommentar erlaube ich mir auch eine persönliche Perspektive, die eher den Menschen als seine politische oder religiöse Aussage im Blickfeld hat.

    Wie wahr die biographichen Aussagen sind, kann auch ich nicht beurteilen, es reicht mir, dass sie zwar ungewöhnlich, aber wahrscheinlich und im Prinzip möglich. (Wie gesagt, der homosexuelle Aufklärungsautor Joe Kort schildert z.B. solche Fälle, in denen Menschen ihre Orientierung und Missbrauchserfarhungen gleichsetzen) Insofern könnte es sich bei Marcel auch um einen Schauspieler handeln, das würde an meiner Reaktion nichts ändern.
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#258 LorenProfil
  • 15.10.2015, 14:01hGreifswald
  • Antwort auf #257 von Lars
  • Die bislang erreichten Ziele emanzipatorischer Politk sind wohl nur zu einem sehr überschaubaren Anteil durch Therapiearbeit am Gegner erreicht worden. Ich empfehle, sich mit der Strategie "Killing bei Kindness" näher zu beschäftigen, sofern dir emanzipatorische Bemühungen für nicht heterosexuelle Menschen am Herzen liegen sollten. Die Strategien des politischen, in diesem Fall homosexuellenfeindlichen Gegners in seine eigenen Überlegungen und Handlungen einzubeziehen kann nicht schaden, sofern man überhaupt für die Belange der Lesben und Schwulen eintritt oder wirbt.
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#259 ursus
  • 15.10.2015, 14:27h
  • Antwort auf #256 von Loren
  • >"wofür (als "positiv" formulierte Forderungen" die Anti-Bildungsplan-Agitatoren im Bereich Sexualpädagogik eigentlich eintreten. Um diese Frage machen sie einen ziemlich großen Bogen in ihre Anti-Haltung."

    das ist eine sehr gute frage, zu der ich eine antwort versuchen möchte.

    die "positiven" ziele sind die zementierung von ungleichheit, heterosexismus, die bewahrung traditioneller sexistischer und biologistisch begründeter geschlechtsrollenmuster und das recht der eltern, ihre reaktionäre ideologie eins zu eins auf ihre kinder zu übertragen, ohne dass ihnen da jemand mit modernen ansichten oder störenden fakten hineinfunkt.

    insgeheim wissen die alle, dass das, was sie wirklich im sinne führen, richtig scheiße klänge, würde man es offen aussprechen, und deshalb muss das alles verbal umgedeutet werden.
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#260 ursus
#261 LorenProfil
  • 15.10.2015, 14:38hGreifswald
  • Antwort auf #259 von ursus
  • Das sehe ich genauso und halte es für wichtig, genau dieses reaktionäre Denken zu entlarven. Was allerdings bei den medial trainierten Drahtziehern und Drahtzieherinnen alles andere als einfach ist ("Killing by Kindness"), da sie aus für sie negativen Erfahrungen andernorts auch lernen konnten. Wenn sie also schon medial eine Bühne kriegen, muss immer mit Nachdruck gefragt werden, wofür sie inhaltlich stehen und welche Methoden sie gedenken anzuwenden um ihre Ziele zu erreichen. Wobei man ihnen die in politischen Kreisen beliebten Strategien des Ausweichens und der "weichen Rede" nicht durchgehen lassen sollte. Just a dream?
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#262 LorenProfil
  • 15.10.2015, 14:41hGreifswald
  • Antwort auf #260 von ursus
  • Danke. Ich war durch den plötzlichen Tod meiner Adoptivmutter und eine Tumor-OP mehr mit mir selbst beschäftigt als es mir guttat (auch wenns wohl nötig war). Da bliebs beim Lesen, da mir für eigene Kommentierung die nötige Klarheit im Denken und Fühlen abhanden gekommen war.
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#263 Harry1972Profil
#264 ursus
#265 ursus
#266 LorenProfil
  • 15.10.2015, 15:45hGreifswald
  • Antwort auf #265 von ursus
  • "Schönes" Video. Die in Watte verpackten menschenfeindlichen Botschaften bzw. Subtexte sind eine der perfidesten Strategien im demokratischen Diskurs, schwer zu durchschauen und zu entlarven und auch bisweilen in hiesigen Kommentarspalten zu begutachten. Kardinal Sarah gibt an anderer Stelle einen Hinweis, was dahinterstecken könnte, wenn man sich nicht (mehr) in der Minderheit weiß.

    P.S. Danke für anteilnehmenden Worte, auch an Harry1972, der bestimmt auch einen Blick auf unsere Kommentare riskiert.
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#267 Harry1972Profil
  • 15.10.2015, 16:11hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #266 von Loren
  • Ich finde das Video auch "schön", im Sinne der düsteren Ästhetik-

    Was meisnt Du mit "... der bestimmt auch einen Blick auf unsere Kommentare riskiert."?
    Ich stehe da etwas auf dem Schlauch.
    Ich lese hier mehr als ich selbst kommentiere. War das gemeint?
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#268 LorenProfil
#269 TheDadProfil
  • 15.10.2015, 16:42hHannover
  • Antwort auf #257 von Lars
  • ""Ich denke, diese Haltungen schließen sich nicht aus, bzw. können gut nebeneinander existieren.""..

    Auslöschungsphantasien von Evangelikalen "Homo-Heilern" und eine freiheitliche, gleichberechtigte Gesellschaft KÖNNEN NICHT "nebeneinander" existieren, da sie sich gegenseitig ausschließen..

    Welcher Gesellschaftsform hier dann dem Vorzug zu geben ist, liegt wohl mehr als klar auf der Hand..

    ""Insofern könnte es sich bei Marcel auch um einen Schauspieler handeln, das würde an meiner Reaktion nichts ändern.""..

    Ach ? Nicht ?
    Weil ein Scharlatan eine "eigene Wahrheit" verbreitet, der so etwas wie "Respekt" entgegengebracht werden müßte ?

    Mit der von diesem "Joe Kort" beschriebenem Phänomen der angeblichen "Übertragung" einer Erfahrung in eine vermeintliche Sexuelle Identität, die durch sexualisierte, gewalttätige Übergriffe entstünde, gleichsam einem "sexuellem stockholm-syndrom", hat die beschriebene Gewalt-Erfahrung dieses "Marcel" überhaupt nichts zu tun !

    Deine Einwände allerdings habe mit Deiner Grundeinstellung zu tun, die Vorgänge dieser organisierten Homophobisten zu marginalisieren, was nach wie vor ziemlich "unerfreulich" daherkommt..
    Unfaßbar !
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#270 Harry1972Profil
#271 Miguel53deProfil
  • 15.10.2015, 17:18hOttawa
  • Antwort auf #190 von Jeeens
  • Was die so viel gepriesenen, weil doch so einfachen und "klaren" 10 Gebote angeht. Da haben Sie in der Tat Recht. Man sollte sie sich immer wieder vor Augen halten, wenn man ueber das Christentum spricht.

    Hier eine Auslegung von sehr katholischer Seite, die aufzeigt, was da hinter steckt und dass von Klarheit keine Rede sein kann.

    kath-zdw.ch/maria/gebote.html

    Auffaellig ist, dass die ersten drei Gebote sich ausschliesslch um Jehovah selbst drehen. Das ist schon ein bisschen eitel und es bleibt nicht viel fuer den Rest.

    #1 "Du sollst keine fremden Goetter neben mir haben. Das belegt, dass es andere Goetter in dieser Zeit gab. Doch dieser eine legte Wert auf den Allein-Vertretungs-Anspruch.

    Interessant auch #5, "Du sollst nicht toeten." Dabei hatte Gott schon zuvor Millionenfach getoetet, siehe Noah. Und Moses selbst toetete ja nun auch auf Teufel komm raus.

    Zudem schrieb Jehovah genau vor, wann gesteinigt werden sollte und musste. Und das war ein grausames Ritual.

    Nehmen wir #7, "Du sollst nicht begehren Deines naechsten Hab und Gut." Da muss man sich nur den Reichtum anschauen, den die RKK zusammengerafft hat. Allein das Zoelibat war ja deshalb eingerichtet worden, um den Besitz eines verstorbenen Geistlichen nicht einer moeglichen Ehefrau zu ueberlassen. Haben, haben, stand dahinter. Nicht weniger.

    Dann schaue man sich #6 und #9 an. Und dazu, was die Kirche dazu sagt. Eine derartige Lustfeindlichkeit ist heute kaum noch nachvollziehbar. Und doch haelt sich die RKK immer noch daran, wenn sie die Pille oder Kondome verbietet. Und dafuer, u.a., in Afrika die Ausbreitung des Aids-Virus billigend in Kauf nimmt.

    Warum sollte ein Gott, der, wenn man es glauben will, dieses wunderbare Vergnuegen des Sexes "schenken", zugleich aber unter drastische Einschraenkungen stellen? Zumal in den beiden Geboten nichts, aber auch gar nichts von diesen Einschraenkungen steht. Lediglich, dass man nicht seine Ehe brechen und seines Nachbarn Mann oder Frau begehren soll. Warum er das nicht in einen Gebot zusammengefasst hat, sondern zwei andere dazwischen setzt, ist eine andere grosse Frage.

    Wenige Worte von Gott. So viele von denen, die hinein intepretieren, was sie wollen. Immer alte Maenner, die kontrollieren wollen. Das ist krank.

    Wenn Sie also schon Auftragsarbeiten abliefern, dann sollten Sie sich ein bisschen mehr Muehe machen. Sonst kann es schnell peinlich werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #190 springen »
#272 Miguel53deProfil
#273 Miguel53deProfil
  • 15.10.2015, 17:51hOttawa
  • Antwort auf #207 von PFriedrich
  • Mein Bruder, inzwischen 75, ist nicht mehr zu retten. Ich kaempfe ganz gut. Auch mit meinen Unzulaenglichkeiten und Schwaechen. Habs trotzdem ganz gut geschafft und bin zufrieden.

    Nur manchmal spuere ich, wie die Vergangenheit sich immer wieder melden will. Man muss wachsam sein. Auch mit sich selber.

    Danke auf jeden Fall.
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#274 Miguel53deProfil
  • 15.10.2015, 18:54hOttawa
  • Da hat sich doch ein Textteil verabschiedet. In einem Absatz muss es heissen:

    Praktisch alle Kirchen haben im 3. Reich vollkommen versagt. Nur die Zeugen Jehovas nicht. Und nach dem Krieg hat die RKK an ihrer angeblichen Verfolgung gestrickt.

    Zur Ergaenzung: Die christlichen Kirchen haetten genug Macht gehabt, den Spuk des Faschismus zu beenden und den Holocaust zu verhindern. Sie haben es nicht getan, weil sie selbst antisemitisch eingestellt und froh waren, dass die Deutschen sich ihrer Juden "elegant erledigten". Und der europaeische Rest unteressierte eh nicht.

    Der "Rat der Evangelisch-Lutherischen Kirche", eigentlich gegen Das Hitler-Regime eingestellt, hat den Judengesetzen, die 1938 im Laufe des Geschehens um das Attentat auf vom Rath in Paris erlassen wurden, zugestimmt. Daraufhin legte ihr anwaltlicher Berater Martin Gauger seine Aemter nieder.

    Nachzulesen in der Biografie dieses einzigen Staatsanwaltes in Deutschland, der den Eid auf Hitler verweigert hatte. Als er spaeter im KZ Buchenwald einsass, weigerten sich die evangelischen Bischoefe Hans Meiser und Theophil (zu Deutsch "Gottesfreund"!) Wurm, ihm Beistand su leisten. 1941 wurde Gauger dann ermordet.

    Die evangelische Kirche, die ihn in Wahrheit allein gelassen hatte, vereinnahmt ihn heute als evangelischen Maertyrer... Auch das eine Legende, um von Schuld abzulenken.

    Und heute ist die RKK und sind Teile der EKD immer noch auf der Seite des Hasses und derjenigen, die die Gesellschaft bevormunden und unterdruecken wollen.

    Jeder gute und wahrhaftige Christ haette die Stuttgarter Veranstaltung spaetestens bei der unwuerdigen Vorfuerung dieses Marcel sofort verlassen muessen. Stattdessen Beifall.

    Unwuerdig und boese!
  • Antworten » | Direktlink »
#275 Miguel53deProfil
  • 15.10.2015, 19:09hOttawa
  • Antwort auf #177 von Dont_talk_about
  • Sie ein Freigeist? Warum zeigen Sie hier das Bild eines extrem eng begrenzten Geistes, der bestaendig verteidigt, was Denken eingrenzen will? Und Ideologen aus Politik und Religion, die die Oberhoheit ueber die Koepfe der Masse haben wollen?

    Nun gut, wenn man ueber sich selbst lachen kann...
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#276 Miguel53deProfil
#277 stromboliProfil
#278 Miguel53deProfil
  • 15.10.2015, 19:45hOttawa
  • Antwort auf #253 von Lars
  • Sorry, aber das Thema hatten wir schon mal. Deine verwirbelte und schwuelstige Sprache verstehst wohl nur Du selbst. Doch wenn Du Gott mit Guete verbindest, gibt es nichts besseren, als die Bibel, die die Guete des Jehovah aufzeigt. Und die Noah-Geschichte ist dabei eine der besonders schlimmen, wie unlogischen.

    Im uebrigen sind es Christen wie Du, die immer wieder die Bibel in die Diskussion bringen. Ich erinnere lediglich daran, was da sonst noch so alles drin steht.

    Kapiert?
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#279 Miguel53deProfil
#280 LorenProfil
#281 LorenProfil
#282 paoloAnonym
  • 15.10.2015, 21:51h
  • Antwort auf #236 von LasseJ
  • Gott ist tot es lebe gott!
    Nach dem motto der könig ist tot es lebe der könig,
    das ihr christen so vernarrt seit in die gottes idee das ihr euch letzten endes, sogar selber einen neuen stricken wollt, der vielleicht mehr up to date ist,ist mir schon klar, denn theokratisch manipulierte können auch nicht anders, aber eigentlich ist es ganz einfach ,erst dann wenn gott wieder zu den göttern wird ,erst dann wird die wirkliche spirituelle demokratisierung stattgefunden haben, erst dann wird der tyrannisch theokratische anspruch gebrochen und nicht wenn aus den ruinen einer alten theokratie(KIRCHE) eine neue erwächst.
    Also liebe christen DIE LETZTE EICHE WARTET.
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#283 Patroklos
#284 TheDadProfil
  • 15.10.2015, 22:56hHannover
  • Antwort auf #274 von Miguel53de
  • ""Sie haben es nicht getan, weil sie selbst antisemitisch eingestellt und froh waren""..

    Sie haben es nicht getan, weil sie selbst antisemitisch eingestellt SIND..

    Und nicht nur die Geschichte des Martin Gauger, und seine Vereinnahmung als Märtyrer..

    Die Geschichten des Martin Buber, der als Jude von den Katholiken vereinnahmt wird, von Dietrich Bonhoeffer, dem eine ähnliche "Ehre" von den Evangelen zuteil wird, obwohl seine ganze Familie im Widerstand verstrickt war, dienen dem "White-Washing" der Westen, die hier als Talare daherkommen, unter dem der Muff genauso hing, wie unter denen der deutschen Justiz..

    Tief verstrickt im System waren beide Kirchen im Staat und seinen Strukturen vernetzt, und es wäre für die NSDAP niemals möglich gewesen ohne das Zutun der Kirchen an die Macht zu gelangen, die ihnen der greise Hindenburg kaum 19 Monate vor seinem Tod durch die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler angetragen hatte..

    Hindenburg, eigentlich evangelisch und Ehrenkommandeur des evangelischen Johanniterordens, war gleichzeitig Dechant, also Dekan des Hochstifts Brandenburg, und hatte damit beste Kontakte zu beiden Kirchen..
    Dem Dekan des Hochstifts "unterstehen" die katholischen Priester des Bistums Brandenburg..

    Hindenburgs älteste Tochter, Irmengard Pauline Louise Gertrud, heiratete 1902 Hans Joachim von Brockhusen..
    Brockhusen war gläubiger Protestant und Mitglied des Johanniterordens und ein "bekannter Antisemit"..
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#285 LarsAnonym
  • 15.10.2015, 22:58h
  • Antwort auf #278 von Miguel53de
  • "Doch wenn Du Gott mit Guete verbindest, gibt es nichts besseren, als die Bibel, die die Guete des Jehovah aufzeigt."

    Im Prinzip brauche ich Gutes, Güte (oder ähnliche gute Erfahrungen, die mich lebendig sein lassen) mit gar nichts zu verbinden.

    "Christ-Sein", "Humanist" sein etc. bezeichnet für mich den Traditionsraum, in den ich hinein geboren bin. Für mich gibt es keinen Anlass, mit diesem Traditionsraum zu brechen, genauso, wie ich auch Mitglied meiner Familie bin. Ich hatte offenbar schlicht Glück, dass nicht ich mich zugunsten der Erwartungen meiner Umgebung verändern musste, sondern dass sich die Umgebung in der Zeit des Coming outs - mit gewissen Verzögerungen - mit verändert hat, mit der Zeit gegangen ist.

    Mir ist vollkommen klar, dass andere queere Menschen, besonders hier in diesem Forum, komplett andere Erfahrungen gemacht haben, für sie ist "Gott" etwas ganz Schreckliches, weil ihnen vermutich damit gedroht wurde, weil man sie mit dem Begriff demütigte, weil ihre Emanzipation mit der Emanzipation von der Religion untrenbar verknüpft ist. Ich verlange von keinem Menschen , der solche Erfahrungen gemacht hat, dass er mit dem Begriff Gott oder ähnlichem irgend etwas "Gutes" verbindet oder auch noch daran "glaubt". Und es tut mir leid und weh, dass ich diese Menschen provoziere, wenn ich die Bibeltexte durch eine historische Analyse zu entmystifizieren suche. Für mich sind das historische Dokumente, die etwas von der Frühgeschichte menschlichen Denkens und psychologischen Erlebens erzählen und die nunmal von vielen Leuten gekannt und diskutiert und "interpretiert" werden. Man kann sich genauso über die griechische Götterwelt oder den Glauben der Mayas unterhalten.

    Im normalen Leben habe ich die Haltung anderer queerer Menschen untereinander nie als problematisch erlebt. Es gibt da immer eine Mischung der unterschiedlichsten Menschen, auch in der Szene. Mich erstaunt, dass das hier im Forum immer wie eine Frage auf Leben und Tod ist, als ob wir noch immer im Mittelalter lebten.

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#286 LorenProfil
#287 Patroklos
  • 16.10.2015, 09:01h
  • Antwort auf #286 von Loren
  • Bei mir kommt es aber von Herzen, denn ich habe vor 25 Jahren meinen Vater verloren. Am Tag des Fußball-WM-Finals 1990 fiel er vor meinen Augen tot um (plötzlicher Herztod) und seine Eltern, die damals noch lebten, waren am Boden zerstört und meine Mutter, die nächste Woche 78 Jahre jung wird, mußte das alles auch mit ansehen!
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#288 Nepomuck26Profil
  • 16.10.2015, 09:32hNordheim
  • Hinter der Demo für Alle steht nach meinem Empfinden ein "Auffangbecken" der Entmachteten und bei vielen Mitläufern spielt weniger die Angst vor der "Sexualisierung der Kinder" eine Rolle als vielmehr das Thema als Aufhänger genutzt wird, um die eigene Wut und Resignation gegenüber der Politik deutlich zu machen. "Die da Oben" machen was sie wollen und nun soll noch auf die letzte Nische des Privatlebens, in dem man sich so herrlich eingerichtet hat und nicht gestört wird, aufgerissen werden. Und was liegt da näher, als einer Minderheit gegenüber Rechte abzusprechen? Hintergedanke dieser Mitläufer: Wenn mir das Recht auf eine Privatsphäre abgesprochen werden soll, dann doch aber erst recht denen, die so ganz anders sind als meine Wertvorstellungen.

    Und das geschieht dann mit vermeintlich "göttlicher Legitimation"...Gott und aus dem Kontext gerissene, unreflektierte Bibelversen müssen herhalten, damit man die eigene Wut und Resignation mit Todschlagargumenten von höchster Stelle aus legitimieren kann. Das ist eine Perversion gegenüber der christlichen Ethik einerseits, Grundrechten und Menschenrechten, denen sich unser Land nun einmal -glücklicherweise- verschrieben hat, andererseits.

    Der Ton, der dabei angeschlagen wird, ist nicht mehr der einer aufgeklärten, aufgeschlossenen und dialogbereiten, weil zivilisierten Gesellschaft, sondern der des engstirnigen und hässlichen Deutschen.
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#289 Harry1972Profil
  • 16.10.2015, 09:37hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #285 von Lars
  • Du hattest also schlicht Glück, daß Dir niemals jemand dumm gekommen ist, Du Dich halbwegs frei entfalten konntest und deshalb siehst Du keine Veranlassung, kritisch zu sein.
    Eine überaus bequeme Position, die Du da beziehst.

    Ich bin ganz ohne religiöse Gehirnwäsche groß geworden, habe im Grunde niemals an einen Gott geglaubt, obwohl ich konfirmiert wurde.
    Trotzdem kann ich angesichts der Verbrechen der Kirchen, der Bigotterie ihrer Anhänger nicht einfach Schweigen.

    Was läuft bei Leuten wie Dir eigentlich falsch, die frei nach dem Motto "Och, mir geht's doch gut!" über alles hinwegsehen können?
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#290 Nummer4Anonym
  • 16.10.2015, 09:52h

  • Das ganze dient aus Sicht der Beverfoerdes dieser Welt nur schon mal dazu, eine neue Gattung von Sündenböcken im angestrebten vierten Reich zu haben.

    Geschichte wiederholt sich.

    Melodie: Carmen, Habanera
    Text: Die Schwulen sind an allem Schuld..,
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#291 TheDadProfil
  • 16.10.2015, 12:06hHannover
  • Antwort auf #285 von Lars
  • ""(oder ähnliche gute Erfahrungen, die mich lebendig sein lassen)""..

    Pfaffen-Sprech tropft wie Schweine-Schmalz in einer Fettpfanne..
    Demnächst muß ich mir hier noch eine Ablaufrinne legen..

    ""Für mich gibt es keinen Anlass, mit diesem Traditionsraum zu brechen""..

    Wenn das nicht das Zugeben einer "willigen Allianz mit dem Unterdrücker" ist..
    Selten war ein Stockholm-Syndrom so vortrefflich beschrieben, wie in den diversen Kommentaren von Dir, die Du in der Zwischenzeit mit diesem Unsinn angefüllt hast..

    "" komplett andere Erfahrungen gemacht haben, für sie ist "Gott" etwas ganz Schreckliches, weil ihnen vermutich damit gedroht wurde, weil man sie mit dem Begriff demütigte, weil ihre Emanzipation mit der Emanzipation von der Religion untrenbar verknüpft ist.""..

    Schon wieder Pfaffen-Sprech..
    Wie kann INEXISTENTES etwas "Schreckliches" sein ?
    Die MENSCHEN in der Umgebung sind das Schreckliche, denn SIE drohen, SIE erzählen, SIE unterdrücken, demütigen, und verhindern damit ein "gesundes Aufwachsen"..

    Trotzdem "gelingt" es euch "Christen" immer wieder mit diesen "salbungsvollem" Geschwafel eine Schuldzuweisung auf das Geistwesen hin zu projizieren !
    Und sich damit aus der Verantwortung herauszureden..
    Ekelhaft..

    ""eine historische Analyse zu entmystifizieren""..

    Es bedarf dieser "Entmystifikation" gar nicht, nicht einmal einer eingehenden "Analyse", die bei euch eh nur UMDEUTUNG, und damit Marginalisierung hervorbringt..

    ""von der Frühgeschichte menschlichen Denkens und psychologischen Erlebens""..

    In der Geschichte der Menschlichen Besiedelung der Kontinente Afrika und Europa, ist die Ära der "Christlichen Religion" ein Pfurz..
    Wie will sie dort, wie willst Du dann etwas von "Denken und Erleben" einer Frühgeschichte erfahren wollen, indem Du dich auf Texte beziehst, anstatt Dich ehrfürchtig über die verblichenen Knochen von "Annie" zu beugen ?

    ""die nunmal von vielen Leuten gekannt""..

    Aus all den Threads und Kommentaren sollte Dir inzwischen eines Gewahr geworden sein :
    Der "Christ" kennt seine Bibel NICHT !
    Ebensowenig wie der Muslim seinen Koran kennt, den er nur auf Arabisch liest, einer Sprache, die die meisten Muslime durch das Lesen des Koran "kennen" aber nicht beherrschen..
    Damit stehen die Muslime auf einem "religiösem Entwicklungsstand wie die Christen zu Zeiten Martin Luthers, bevor er sich "anmaßte" die Bibel in derbes Deutsch zu übersetzen..

    Die Menschen mußten und müssen, so wie die Muslime auch, "glauben" was ihnen der Pfaffe aus den "heiligen Schriften" erzählt..
    Auf Gedeih und Verderb..
    Und das lateinische war schon eine ziemlich schlechte Übersetzung der griechischen und aramäischen Urtexte..
    Da hatten es die Muslime leichter, als ihnen Mohammed die hebräische Torah ins arabische übersetzte..

    ""Man kann sich genauso über die griechische Götterwelt oder den Glauben der Mayas unterhalten. ""..

    Kann man..
    Auch dazu und dafür gibt es sicher irgendwelche Zirkel und Diskussionsrunden..
    Aber in denen geht es nicht darum, die AUSWIRKUNGEN dieser "Religion/en" auf die Gesellschaft zu diskutieren, denn diese "Religionen" entwickeln keine Auswirkungen mehr auf die Gesellschaften, und schon gar nicht mehr auf europäische, oder die deutsche Gesellschaft..

    ""als ob wir noch immer im Mittelalter lebten.""..

    Schau ich mir die Bilder der "Demo für alle" an, und die Transparente die diese Leute vor sich hertrugen, dann ist der Weg ins Mittelalter kürzer, als in den nächsten Supermarkt..
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#292 LarsAnonym
  • 16.10.2015, 12:34h
  • Antwort auf #289 von Harry1972
  • "Eine überaus bequeme Position, die Du da beziehst."

    Wenn ich es mir bequem machen wollte, dann würde ich hier doch nicht diskutieren und mich angreifbar machen. Ich weiss nicht, wie Du aus meinen Posts herauslesen kannst, dass ich der Kirche unkritisch gegenüber stehe und das nicht äußere. Ich erfülle dabei nicht Deine Maßstäbe und setze andere Akzente, das ist richtig und da müssen wir halt weiter drüber streiten. Dazu ist das Forum ja da.

    In meiner Familie und in meinem Verwandten- und Freundeskreis sind einige Mitglieder der Kirche und andere nicht, aus jeweils respektablen und gegenseitig respektierten Entscheidungen und Erwägungen heraus.

    Meine Erwägungen, die hier im queeren Kontext relevant sind: Ich gehe davon aus, dass auf absehbare Zeit sehr viele queere Menschen Mitglied einer religiösen Institution bleiben werden, allein schon dadurch, dass sie in eine solche Konstellation hineingeboren werden. Das ist m.E. eine historische Wahrscheinlichkeit, keine Wahrsagerei oder Propaganda für die Kirche - schlicht eine, vielleicht unbequeme Einsicht. Es werden auch auf absehbare Zeit Menschen nach Deutschland komen, die ebenfalls stark in religiös-soziale Zusammenhänge eingebunden sind, von denen benfalls viele nach unsren Begriffen "queer" sind. Wenn für diese Menschen in Bezug auf ihr Queersein eine für sie hinreichende religiöse Toleranz und Offenheit geschaffen werden könnte, dann wäre das erreicht, was ich in meiner Lebenszeit für machbar halte.

    Zu zeigen, dass sich Religion und die Anerkennung queerer Lebensweisen nicht ausschließen, würde Homosexuelle in anderen Ländern davor schützen, als "Sündenböcke" benutzt zu werden um so die westliche Menschenrechtspolitik als "unmoralisch" zu diffamieren.

    Ich kann dazu von meinem Platz aus, mit meinen Erfahrungen im Umgang mit Religion, Atheismus und Religionskritik und der historisch-kritischen sowie kulturgeschichtlichen Sicht auf religiöse Texte und Traditionen am besten mitwirken. Andere mögen sich anderes vornehmen oder mehr erhoffen, aber das traue ich meinen eigenen - nunmal menschlichen - Kräften und Fähigkeiten nicht zu.
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#293 LarsAnonym
  • 16.10.2015, 12:55h
  • Antwort auf #291 von TheDad
  • "Wie kann INEXISTENTES etwas "Schreckliches" sein ?"

    Sorry, ich korrigiere mich. Mir ging es, wie immer um das Wort, den Begriff und das, was er auslöst. Über die Existenz dessen, was das Wort bezeichnet, brauchen wir nicht zu diskutieren, das bleibt eine persönliche, nicht beweisbare Definitions- Gefühls- und Anssichtsache.

    "Die Menschen mußten und müssen, so wie die Muslime auch, "glauben" was ihnen der Pfaffe aus den "heiligen Schriften" erzählt.. Auf Gedeih und Verderb.."

    Du unterschätzt die nonverbale Weitergabe des Volksglaubens und des gesunden Menschenverstandes, der durchaus tradierte, wie man diese Systeme in der Realität handhabt, so dass nicht noch mehr Unglück ensteht. Dieses, wenn Du so wilst subversive praktische Wissen wurde meines Erachtens durch die Ausleger, die Künstler sowie die vom theologischen Disput ausgeschlossenen, also die Frauen weiter gegeben, deshalb soll das Weib ja vermutlich in der Kirche schweigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #291 springen »
#294 LorenProfil
#295 Harry1972Profil
  • 16.10.2015, 13:04hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #292 von Lars
  • "Wenn ich es mir bequem machen wollte, dann würde ich hier doch nicht diskutieren... "

    Ich sagte, daß Du eine bequeme Position beziehst, nicht, daß Du es Dir bequem machst und Du bist einzig und alleine hier, um "das Feld" nicht denen zu überlassen, die die Kirchen dafür angreifen, ungebührlich viel Einfluss auf die Gesellschaft zu üben.

    Du bist nur hier, damit Diskussionen über diesen ungebührlichen Einfluss der Kirchen verwässert werden, sich in endlosen Nebensächlichkeiten verlieren und so diejenigen User abschreckt werden, die sich grundsätzlich für das Thema interessieren.

    So sieht es aus und nun darfst Du Dich gerne wieder darüber beklagen, wie Deine zarte Seele hier doch getreten wird. Ich fürchte jedoch, Dein Schwert nutzt sich langsam ab und immer mehr User kaufen Dir diese Maskerade vom "bedächtigen Diskutanten" nicht mehr ab und sehen Dich als das, was Du wirklich bist.
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#296 TheDadProfil
  • 16.10.2015, 13:43hHannover
  • Antwort auf #292 von Lars
  • ""Ich gehe davon aus, dass auf absehbare Zeit sehr viele queere Menschen Mitglied einer religiösen Institution bleiben werden, allein schon dadurch, dass sie in eine solche Konstellation hineingeboren werden.""..

    Das es bei den Zwangsmitgliedschaften bleibt..
    Die dazu führen das LGBTTIQ-Kinder weiterhin diesen Indoktrinationen und den dadurch ausgelösten Deformationen unterworfen werden..

    HIER setzen Bildungspläne an..
    Schon im Kindergarten muß man diesen Kindern erklären, das sie NICHT "falsch" sind, NICHT von irgendeiner "Norm" abweichen, die es gar nicht gibt..

    ""Das ist m.E. eine historische Wahrscheinlichkeit, keine Wahrsagerei oder Propaganda für die Kirche - schlicht eine, vielleicht unbequeme Einsicht.""..

    Durch den demographischen Wandel werden weniger Kinder hier geboren..
    Vielleicht kompensiert sich der Verlust von Bevölkerung irgendwie durch Zuwanderung, wenn man die Menschen denn läßt, was derzeit, wenn man die UNION betrachtet, an der institutionalisierten Ausländerfeindlichkeit zu scheitern droht..
    Wenigstens bis wir auf unter 70 Millionen Bürger geschrumpft sind, die dann bis zum 70.Lebensjahr werden arbeiten müssen, damit der Soziale Apparat des Staates nicht endgültig kollabiert..
    Dann treten immer mehr Menschen aus den Kirchen aus, was dazu führt, dass deren Kinder der Indoktrination zumindest zum Teil entrissen sind..
    Und dann, spätestens wenn die Mitglieds-Zahlen der beiden großen Sekten unter je 20 Millionen gesunken sein werden, werden sich auch diese immer mehr anpassen..
    Aber das ist ein völlig anderes Kapitel, denn es gilt hier und Heute die Generationen zu "retten" die nach der Jahrtausendwende geboren, diesen schlechten Einflüssen unterliegen..

    Dazu ist es nach wie vor notwendig die Einfluß-Möglichkeiten der EKD und vor allem der RKK zu begrenzen, und diesen Leuten klar zu machen, dass deren "Religion" sich auf ein kleines, privates Spektrum bezieht, in das sich ERWACHSENE zurückziehen können, so sie es denn wollen..

    ""Wenn für diese Menschen in Bezug auf ihr Queersein eine für sie hinreichende religiöse Toleranz und Offenheit geschaffen werden könnte, dann wäre das erreicht, was ich in meiner Lebenszeit für machbar halte.""..

    Du willst vor 2020 den Löffel abgeben ?

    Es geht NICHT darum irgendwelche "religiöse Toleranzen" zu erschaffen..
    Im Gegenteil..
    Es geht darum den "Religionen" klar zu machen, dass sie sich aus gesellschaftlichen Prozessen, und hier vor allem dem was Freiheitsrechte des Individuums betrifft, herauszuhalten haben !

    ""Zu zeigen, dass sich Religion und die Anerkennung queerer Lebensweisen nicht ausschließen, würde Homosexuelle in anderen Ländern davor schützen, als "Sündenböcke" benutzt zu werden um so die westliche Menschenrechtspolitik als "unmoralisch" zu diffamieren."".

    Träumer..

    ""Ich kann dazu von meinem Platz aus, mit meinen Erfahrungen im Umgang mit Religion, Atheismus und Religionskritik und der historisch-kritischen sowie kulturgeschichtlichen Sicht auf religiöse Texte und Traditionen am besten mitwirken.""..

    Mal abgesehen davon, dass ich Deinen Erfahrungsschatz im Umgang mit Atheismus und Religionskritik für sehr unterentwickelt erachte, verpufft Deine Mitwirkung im familiärem Bereich, und erreicht vielleicht noch den Freundes-und Bekannten-Kreis..
    Das wars dann aber auch..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #292 springen »
#297 TheDadProfil
  • 16.10.2015, 13:50hHannover
  • Antwort auf #293 von Lars
  • ""Sorry, ich korrigiere mich.""..

    Wie soll das gehen, ohne den ursprünglichen Sinn des Satzes zu verändern ?

    Die Menschen in der Umgebung sind SCHULD an der Deformation von LGBTTIQ-Kindern und Jugendlichen, und damit auch SCHULD an den Suiziden..
    Diese Schuld projizieren sie auf die "Religion" und ihre "Regeln", und/oder auch auf dieses Geistwesen, um sich selber von Schuld freizusprechen..

    Das ist der Punkt um den es hier ging..
    Und das ist der Punkt den man Leuten wie diesen Bildungs-Gegnern nicht erklären kann, weil sie nicht zuhören wollen..

    ""Du unterschätzt die nonverbale Weitergabe des Volksglaubens und des gesunden Menschenverstandes,""..

    DU unterschätzt mein Wissen über nonverbale Kommunikation, und Funktionen in "menschlichen verbänden"..

    Du kommst hier ständig mit Erklärungen um die Ecke, die nur neue Angriffspunkte bieten, aber keinerlei Lösungsansätze..
    Und redest Dich damit um Kopf und Kragen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #293 springen »
#298 ursus
  • 16.10.2015, 14:05h
  • Antwort auf #285 von Lars
  • lars:
    >"Für den atheistischen Hausgebrauch wäre es ausrechend, Gott mit "Unendlichckeit", "Kosmos", "Güte", "Das Gute" und "Die Natur" "Liebe zu allen Menschen" gleichzusetzen."

    lars:
    >"Ich verlange von keinem Menschen , der solche Erfahrungen gemacht hat, dass er mit dem Begriff Gott oder ähnlichem irgend etwas "Gutes" verbindet oder auch noch daran "glaubt"."

    wunderst du dich, wenn du missverstanden wirst?

    --
    >"wenn ich die Bibeltexte durch eine historische Analyse zu entmystifizieren suche."

    das kann man ja gerne machen. das problem dabei bleibt, dass man damit leicht die tatsache aus dem blickfeld verliert, dass religion nun einmal weitgehend auf mythen beruht, die auch ALS mythen gelesen und verstanden werden.

    wer die mythen entmythifiziert, der redet nicht mehr über religion im eigentlichen sinne. da stehen die "universellen menschlichen grunderfahrungen" der bibel auf gleicher ebene neben denen von donald duck. die eigentliche religiöse und gleichzeitig gesellschaftspolitische bedeutung der bibel beruht aber PRINZIPIELL darauf, dass das angeblich eben NICHT so sei, sondern dass die texte der bibel eine qualitativ andere form der wahrheit enthielten als andere texte. wer das nicht glaubt, der betreibt vielleicht philosophie, aber eben keine religion.

    und er versteht m.e. auch nicht, was religion im kern eigentlich IST. religion ist nun einmal keine bloße geschichtsforschung, philologie oder psychologie.

    das zweite problem ist, dass du gleichzeitig umgekehrt immer wieder versuchst, alltägliches zu re-mythifizieren, wenn du z.b. allen menschen irgendeinen "glauben" unterstellst, oder wenn du weltliche begriffe mit "gott" gleichsetzt.

    du versuchst, dinge, die wesentlich verschieden sind, nämlich mythos und alltag, in zwei richtungen gleichzeitig in das jweils andere zu verwandeln, sie gleichzeitig zu trennen und zu vereinen.

    ich habe ja mehrfach darauf hingewiesen, dass mich diese argumentationsstrategie wirklich nervt. und das tut sie nicht nur, weil ich mich emotional dagegen wehre, immer wieder einen "glauben" unterstellt zu bekommen, sondern auch, weil diese strategie, wie vielleicht nun deutlicher geworden ist, IN SICH widersprüchlich ist und daher eher zu verwirrung als zur klärung von irgendetwas beiträgt.
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#299 LorenProfil
  • 16.10.2015, 15:22hGreifswald
  • Antwort auf #292 von Lars
  • "Ich kann dazu von meinem Platz aus, mit meinen Erfahrungen im Umgang mit Religion, Atheismus und Religionskritik und der historisch-kritischen sowie kulturgeschichtlichen Sicht auf religiöse Texte und Traditionen am besten mitwirken."

    Das klingt beinahe wie eine Berufung. Darf ich fragen, ob sich das auch in deiner beruflichen Tätigkeit ("von meinem Platz aus") widerspiegelt?
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#300 LarsAnonym
  • 16.10.2015, 21:30h
  • Antwort auf #298 von ursus
  • Danke für Deinen ausführlichen, fairen und klärenden Kommentar.

    "wer das nicht glaubt, der betreibt vielleicht philosophie, aber eben keine religion. und er versteht m.e. auch nicht, was religion im kern eigentlich IST. "

    In dem Sinne betreibe ich dann vermutlich Philosophie. Da bin ich aber nicht der erste und einzige, der das mit Religion zusammenbringen kann. Ich habe aber nichts dagegen, in diesem strengen Sinne von Dir quasi exkommuniziert zu werden - nur dass mir das als "Protestant" nichts nützt. Das hätte den Vorteil, dass wir dann von der gleichen Ebene ausgehen können und ich Dir nicht - unabsichtlich - unterstelle, Du würdest etwas im religiösen Sinne "glauben".

    "... weil diese strategie, wie vielleicht nun deutlicher geworden ist, IN SICH widersprüchlich ist und daher eher zu verwirrung als zur klärung von irgendetwas beiträgt."

    So funktionieren allerdings Kontemplation, künstlerische Betrachtungen, Meditation, die nun einmal ein legitimes und auch sehr gewöhnliches Mittel der gesellschaftlichen Kommunikation sind. Vor allem, wenn es um Dinge geht, die eben das zusammen Wahrnehmbare und Vorstellbare verlassen. Ich wollte diese Muster aber eher erklären als selbst bedienen. Das ist wohl schief gegangen.
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#301 LarsAnonym
  • 16.10.2015, 22:56h
  • Antwort auf #299 von Loren
  • "Das klingt beinahe wie eine Berufung."

    Es ist eher der Versuch einer grundsätzlichen Antwort auf sehr grundsätzlich gestellte Fragen. Es ergab sich mehr aus der Diskussion. Ich kann ansonsten nicht behaupten, das Religion "mein Thema" wäre. Einen für sich selbst stimmigen Standpunkt dazu zu finden, ist wohl einer von vielen Aspekten der Lebenskunst.

    .. ob sich das auch in deiner beruflichen Tätigkeit ("von meinem Platz aus") widerspiegelt?

    Nein, würde ich nicht so sagen, jedenfalls nicht bewusst.
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#302 LorenProfil
  • 16.10.2015, 23:53hGreifswald
  • Antwort auf #301 von Lars
  • Danke für die Antwort.

    "Einen für sich selbst stimmigen Standpunkt dazu zu finden, ist wohl einer von vielen Aspekten der Lebenskunst."

    Zu religiösen oder spirituellen Fragen?
    Da kann ich zustimmen. Es ist -für mich wohlgemerkt- tatsächlich beruhigend, einen für mich verträglichen Standpunkt in diesen Fragen gefunden zu haben, der mich momentan "trägt", aber zu persönlich ist um ihn hier zu erläutern.
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#303 reiserobbyEhemaliges Profil
#304 Patroklos

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