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Mutter Teresa gründete 1950 den Frauenorden "Missionarinnen der Nächstenliebe" (Bild: Wiki Commons / Turelio / by 2.0)

Lieber gar keine Familie als eine Regenbogenfamilie: Die "Missionarinnen der Nächstenliebe" wollen wegen Gesetzesänderungen keine Adoptionen mehr in Indien vermitteln.

Der katholische Frauenorden "Missionarinnen der Nächstenliebe" hat erklärt, in Indien keine Adoptionen von Waisenkindern mehr anzubieten, weil die Gefahr bestehe, dass die Kinder durch gleichgeschlechtliche Paaren adoptiert werden könnten. Der Orden betreibt auf dem Subkontinent 13 Waisenhäuser.

Schwester Amala, die für ein Waisenhaus im Norden Neu-Delhis verantwortlich ist, sagte gegenüber lokalen Medien, dass der Orden bereits seit dem 1. August keine Adoptionen mehr vermitteln würde, weil die Gesetzgebung in Indien jetzt vorsehe, dass Einzelpersonen gleichbehandelt werden müssen. "Die neuen Gesetze verletzen unsere Gewissensfreiheit. Sie sind nicht geeignet für religiöse Menschen, wie wir es sind", erklärte Schwester Amala. "Was ist, wenn sich eine Einzelperson, der wir ein Baby geben, als schwul oder lesbisch herausstellt? Welche Sicherheit und Moral werden diese Kinder erhalten? Unsere Regeln erlauben nur, dass verheiratete Paare adoptieren dürfen."

Auch manche heterosexuelle Paare will der Orden nicht akzeptieren. So seien Ehepaare, in denen ein oder beide Partner bereits eine Scheidung hinter sich hatten, ebenfalls ungeeignet.

Nur wenige offizielle Adoptionen

Frauenministerin Maneka Gandhi reagierte enttäuscht auf die Entscheidung des Frauenordens. Sie hatte die Gesetzesänderung betrieben, um die Zahl der Adoptionen zu vergrößern. Laut aktuellen Schätzungen gibt es in Indien 20 Millionen Waisenkinder, von denen nur 0,04 Prozent durch offizielle Kanäle adoptiert werden würden.

Die "Missionarinnen der Nächstenliebe" waren 1950 von Mutter Teresa gegründet worden. Inzwischen sind mehrere tausend Schwestern in über 100 Ländern aktiv. Sie kümmern sich um die Fürsorge für die Ärmsten in der Gesellschaft, standen aber auch in der Kritik, obwohl Mutter Teresa für ihr Engagement 1979 der Friedensnobelpreis verliehen worden war. So erklärte der Religionsforscher Christopher Hitchens, dass es Teresa und ihrer Organisation weniger um die Hilfe für die Armen und Kranken gegangen sei, sondern um die Verbreitung einer besonders konservativen Auslegung des katholischen Glaubens. (dk)



#1 michael008
  • 12.10.2015, 12:20h

  • Abstossende Einstellung aber nicht überraschend.
    Wer über Mutter Theresa recherchiert wird erkennen müssen, dass ihr Engagement relativ wenig mit echter Nächstenliebe zu tuen hatte.
    Ihre Hilfe war völlig dogmatisch ohne die wirklichen Bedürfnisse ihrer "Schützlinge" zu berücksichtigen.
    Das scheint sich nicht geändert zu haben. Arme Waisenkinder
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#2 Patroklos
  • 12.10.2015, 12:47h
  • Die Ordensgründerin und Nobelpreisträgerin würde im Grab rotieren, wenn Sie das lesen würde!
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#3 PFriedrichProfil
#4 AlexAnonym
  • 12.10.2015, 13:05h
  • "Missionarinnen der Nächstenliebe"

    Soviel "Nächstenliebe" kann das ja nicht sein, wenn man seine hasserfüllte Ideologie über das Kindeswohl stellt und Kinder lieber im Heim oder auf der Straße sieht, statt in liebevollen Familien, wo sie echte Wunschkinder sind und es besser haben.
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 12.10.2015, 13:05h
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • Nein.

    Sie wäre natürlich völlig damit einverstanden.

    Sie hat schließlich auch Sterbenskranke in ihren Einrichtungen ohne angemessene medizinische Betreuung verrecken lassen.

    Es gibt eben echte Heilige, komische Heilige und schreckliche Scheinheilige.

    Zu Letzreren gehörte die albanische Nonne.
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#6 Just meAnonym
  • 12.10.2015, 13:09h
  • Zitat " So erklärte der Religionsforscher Christopher Hitchens, dass es Teresa und ihrer Organisation weniger um die Hilfe für die Armen und Kranken gegangen sei, sondern um die Verbreitung einer besonders konservativen Auslegung des katholischen Glaubens."

    Ehrlich, hätte ich nie gedacht. Hat mich die olle Teresa doch glatt verarscht! Aber im Ernst, man muss kein Religionsforcher sein, um diese Wahrheit zu erkennen. Ist doch allgemein bekannt.
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#7 no_name_01
  • 12.10.2015, 13:14h
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • Eher mit Freude auf - und ab hüpfen, weil ihr (konservatives) Erbe weiterlebt.

    Zum Text: Nach der Logik wären die Kinder im Heim auch ungeeignet, weil sie nicht in der Obhut von Vater- und Mutter sind, sondern in der Gemeinschaft von unverheirateten Nonnen.

    Es ist schon ein Frevel, das Glück und Wohlbefinden der Kinder nach eigenen, beschränkten Maßstäben beurteilen zu können und wollen.
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#8 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 12.10.2015, 13:24h
  • In Indien ist dieser DeSad'sche Charakter, der zusammen mit Frauen wie Imelda Marcos oder Ilse Koch um den Titel der grössten Sadistin der Neuzeit streitet, nur unter dem Namen "Todesengel von Kalkutta" bekannt.

    In Ihren Jahren nach 1979, in dem sie den "Friedensnobelpreis" verliehen bekam, der ja immer wieder gerne Folterknechten und Massenmördern wie zB. auch Kissinger verliehen wurde, kamen jährlich um die 100 Millionen Dollar an Spenden bei Frau Bojaxhiu an. Fast alles Geld ging nach Rom. Aus den Siechzentren der Fanatikerin beschreiben viele Zeugen und Mitarbeiter menschenverachtende Zustände, die in den Stationen der Katholikin herrschen: Tuberkulosekranke werden nicht isoliert, Spritzen nicht desinfiziert, aus Prinzip gibt es keine Schmerzmittel. Für Bojaxhiu war der Schmerz das schönste Geschenk für den Menschen, weil er so, am Leiden Christi teilnehmen kann.



    Betreffend dem obigen Artikel ist pikant, dass die monströse Albanerin bei Kinderhandel und Entführungen, mindestens beteiligt, wenn nicht maßgeblich organisatorisch tätig war. Sie orientierte sich dabei an der in vielen europäischen Ländern von der RKK und anderen Sekten organisierten Kindesentführung aus angeblich dem Kindeswohl dienenden Gründen. Dazu reichte es in Spanien zB. schon aus, kein regelmäßiger Kirchgänger zu sein, um seine Kinder weggenommen zu bekommen. Diese Praxis betraf zehntausende Familien, die Aufarbeitung fängt gerade erst an, doch es ist natürlich nicht damit zu rechnen, dass die Erbitter der Shoah hier zur Rechenschaft gezogen werden. Dazu sitzen die Faschisten nach wie vor zu fest im Sattel.



    Und nicht vergessen: In Europa gibt es die Kindesentziehungen nicht mehr als Massenphänomen, aber in anderen Teilen der Welt gehört dies nach wie vor zum Alltag, wie in Teilen Afrikas oder Südamerikas. Seid Euch bewusst: Jedes Mitglied der RKK unterstützt all dies!

    Hier kann man seine Beteiligung an Terror und Faschismus beenden:

    www.kirchenaustritt.de
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#9 DefragmentierungEhemaliges Profil
#10 JeeensAnonym