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Hassverbrechen nicht ausgeschlossen

Argentinien: Bekannte Trans-Aktivistin ermordet


Ihren "weiblichen" Personalausweis bekam Diana Sacayan 2012 von Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner persönlich überreicht

Diana Sacayan, Vorstandsmitglied der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA), wurde am Dienstagnachmittag tot in ihrer Wohnung in Buenos Aires gefunden.

Die in Argentinien bekannte Trans-Aktivistin erlag einer Stichwunde, heißt es im Polizeibericht. Ihr Apartment wurde verwüstet. Die Motive der Tat sind noch unklar. Nach Angaben der Polizei wurde die Wohnungstür nicht von außen, sondern von innen zerstört. Zeugenaussagen zufolge soll das Opfer am Samtagsabend einen fremden Besucher empfangen haben. Eine Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Femizids.

Sacayan hatte vor drei Jahren von der argentinischen Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner live im Fernsehen ihren neuen Personalausweis ausgehändigt bekommen, in dem sie rechtlich als Frau anerkannt wurde. Erst vor wenigen Wochen stimmte das Parlament der Provinz Buenos Aires für ein von ihr mitinitiertes Gesetz, nach dem mindestens ein Prozent der Stellen im öffentlichen Dienst mit Transsexuellen und Transgendern besetzt werden sollen. (cw)



#1 NicoAnonym
#2 Patroklos
#3 hugo1970Profil
#4 willieAnonym
  • 19.10.2015, 13:15h
  • Wenn ein lesbisches oder schwules Vorstandsmitglied von ILGA ermordet würde, würde die Hütte brennen. Aber bei trans ist es business as usual.
    *geht brechen*
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