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Robert Sarah weiß, wo der Feind steht: Die größte Gefahr für die Familie geht demnach von Homosexuellen, Terroristen und Demonstrantinnen ohne Hemd und BH aus (Bild: Wiki Commons / Francois-Regis Salefran / by 4.0)

Homosexuelle Partnerschaften und islamistische Terroristen sind nach Ansicht eines der einflussreichsten Kardinäle der katholischen Kirche "apokalyptische Tiere", die wie Nazis bekämpft werden müssten.

Robert Kardinal Sarah hat vergangene Woche auf der Familiensynode der katholischen Kirche die "Gender-Ideologie", einschließlich Homosexualität, sowie islamistische Organisationen wie den "Islamischen Staat" als größte Gefahren für die Familie beschrieben. In der Rede, die jetzt im "National Catholic Register" veröffentlicht wurde, beklagte er diese beiden "Radikalisierungen".

Die "Gender-Ideologie" werde durch den "säkularisierten Westen" vorangetrieben und zeichne sich aus durch "einfache Scheidungen, Abtreibung, homosexuelle Beziehungen, Euthanasie etc." aus, erklärte Sarah. Als Hauptgegner sieht er demnach unter anderem die "Femen"-Protestbewegung, eine internationale Organisation zur Familienplanung sowie die "LGBT-Lobby" an. Die andere Gefahr gehe von der "die Pseudofamilie des ideologisierten Islams" aus, der "Polygamie, Unterwürfigkeit von Frauen, Sex-Sklaverei und Kinder-Ehen" legitimiere.

In der Rede erklärte der 70-Jährige auch, dass die Kirche zwar jeden Menschen willkommen heißen müsse. Aber ein "Feind" dürfe nicht assimiliert werden, Niemand könne gleichzeitig Gott und dem Teufel dienen. "Was Nazi-Faschismus und Kommunismus im 20. Jahrhundert waren, sind heute westliche Ideologien von Homosexualität und Abtreibung sowie islamischer Fanatismus", so Sarah.

Homosexuelle Paare sind "ein Problem für die Menschheit"

Sarah, der vergangenen Monat in Regensburg auf Einladung von Gloria von Thurn und Taxis sein Buch "Gott oder nichts" vorstellen durfte, hatte bereits wiederholt mit extrem homophoben Aussagen für Aufregung gesorgt. So beklagte er erst vor zwei Wochen, dass Homo-Paare "ein Problem für die Menschheit" seien (queer.de berichtete). Der in Guinea geborene Würdenträger kündigte damals auch an, dass er mit anderen afrikanischen Teilnehmern bei der Familiensynode "den ideologischen Kolonialismus des Westens bekämpfen" wolle, der darauf ausgerichtet sei, die katholische Kirche zu vernichten.

Offenbar üben konservative Würdenträger gegenwärtig in der Synode erheblichen Druck aus, damit die Kirche weiterhin Homosexuelle und Geschiedene ausgrenzen kann. So hat die italienische Zeitung "L'Espresso" Auszüge aus einem Brandbrief an den Papst veröffentlicht, in dem Reformen abgelehnt werden. Der Brief soll von mehreren hochrangigen Würdenträgern unterzeichnet worden sein – neben Kardinal Sarah auch vom ehemaligen Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, dem mächtigen Chef der Glaubenskongregation. Über die Veröffentlichung war Müller nicht amüsiert: In der italienischen Presse kritisierte er das neue "Vatileaks" als Versuch von Kirchengegnern, Unruhe zu stiften.

Die Familiensynode wird noch bis zum 25. Oktober andauern. (dk)



#1 goddamn liberalAnonym
#2 GeorgGAnonym
  • 15.10.2015, 12:58h
  • "Sarah, der vergangenen Monat in Regensburg auf Einladung von Gloria von Thurn und Taxis sein Buch "Gott oder nichts" vorstellen durfte"

    Das Vorwort wurde von Erzbischof Georg Gänswein geschrieben, der sich darin auf den früheren Papst Benedikt XVI bezieht. Gänswein ist einer der größten Homohasser der katholischen Kirche. Solche Leute wie er warten jetzt auf die Zeit nach Papst Franzikus, wo sie dann dort weiter machen können, wo Benedikt aufgehört hat.
    Das, was die "Fürstin" Gloria von Thurn und Taxis zu diesem Thema sagt, zählt nicht, weil diese Frau zu dumm ist, um kompliziertere Zusammenhänge zu verstehen.
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#3 goddamn liberalAnonym
#4 Roman BolligerAnonym
  • 15.10.2015, 13:15h
  • Apropos "Assimilation des Feindes": Dieser durch und durch schwarze Kardinal, der seinen Titel wie einen Adelstitel trägt, ein Hasser durch und durch, welcher angeblich Gott dient, hat das Böse durch und durch assimiliert und versprüht es auf die Welt. Furchtbar. Dieser Mann hat von Nächstenliebe keine Ahnung.
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#5 miepmiep
#6 der Einladung zuAnonym
  • 15.10.2015, 13:52h
  • Mißverständnissen:

    "Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.
    Die Bourgeoisie hat dem Familienverhältnis seinen rührend-sentimentalen Schleier abgerissen und es auf ein reines Geldverhältnis zurückgeführt.
    Die Bourgeoisie hat enthüllt, wie die brutale Kraftäußerung, die die Reaktion so sehr am Mittelalter bewundert, in der trägsten Bärenhäuterei ihre passende Ergänzung fand. Erst sie hat bewiesen, was die Tätigkeit der Menschen zustande bringen kann. Sie hat ganz andere Wunderwerke vollbracht als ägyptische Pyramiden, römische Wasserleitungen und gotische Kathedralen, sie hat ganz andere Züge ausgeführt als Völkerwanderungen und Kreuzzüge." ***

    gutenberg.spiegel.de/buch/manifest-der-kommunistischen-parte
    i-4975/3


    "Das Volumen des Güteraustausches hat sich seit Beginn des Jahrtausends von knapp zehn Milliarden Dollar auf über 200 Milliarden mehr als verzwanzigfacht. Auf dem afrikanischen Kontinent sind inzwischen rund 2500 chinesische Firmen aktiv, weit über eine Million Chinesen bauen Eisenbahnlinien, betreiben Restaurants und stehen selbst in entlegensten Winkeln des Hinterlandes hinter ihren Ladentresen."
    "Nirgendwo anders investiert China Summen wie in Afrika. Zweifellos haben die 150 Milliarden Dollar, die China in den vergangenen achteinhalb Jahren nach Afrika pumpten, zu einer Verbesserung des Lebens der Bevölkerung beigetragen: Um welchen Preis, ist eine andere Frage."
    China hat den Kontinent mit Stadien, Flughäfen, Krankenhäusern, Autobahnen und Staudämmen gepfeffert, schreibt Buchautor Howard French (Chinas zweiter Kontinent): Doch die Afrikaner wissen sehr wohl, dass diese Projekte viele Staaten hoch verschuldet und mit anderen Problemen zurücklassen von Umweltkonflikten bis zu Arbeitskämpfen.

    www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/rekord-investition-china-
    investiert-milliarden-in-afrika-und-schafft-so-neue-probleme
    ,10808230,29477550.html


    *** Lasen das auch:

    de.wikipedia.org/wiki/Frantz_Fanon

    de.wikipedia.org/wiki/Patrice_Lumumba

    de.wikipedia.org/wiki/Nelson_Mandela
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 15.10.2015, 14:03h
  • Antwort auf #6 von der Einladung zu
  • Bittere Real-Satire:

    Wer bei der Regensburger Schloss-Szene mit der völlig überdrehten bajuwarischen Marie-Antoinette, dem dekadenten hochdekorierten Klerikal-'Poeten' Mosebach, der sich päpstlicher als der jetzige Papst spreizt, dem abgesetzten äthiopischen Benimm-Prinzen und den menschenfeindlichen Kardinälen nicht an Karl Marx denkt, dem ist nicht zu helfen.

    Wenn das die DEFA so gedreht hätte, hätte ich es für übertrieben gehalten.
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#8 snowAnonym
  • 15.10.2015, 14:07h
  • Seit wann hat die katholische Kirche die NAZIS bekämpft ? hat ihnen geholfen nach dem Krieg nach Südamerika zu fliegen
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#10 AlexAnonym