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  • 16.10.2015, 11:31h           4      Teilen:   |

Schwere Vorwürfe

Queer Football Fanclubs beenden Dialog mit DFB

Artikelbild
Das Netzwerk Queer Football Fanclubs (QFF) wurde zur WM 2006 von den schwul-lesbischen Faninitiativen aus Berlin, Stuttgart und Dortmund gegründet. Mittlerweile spricht es für ca. 1.200 Mitglieder

Mehrere Fanorganisationen haben aus Protest den bestehenden Fandialog innerhalb der Kommission Sicherheit, Prävention und Fußballkultur beim Deutschen Fußball-Bund verlassen.

Die mitgliederstarken Gruppen ProFans, UnsereKurve, Queer Football Fanclubs und das Frauennetzwerk F_in sehen beim DFB "keinen dauerhaften und ernsthaften Willen", einen transparenten und zielführenden Dialog zu etablieren. "Die Arbeit der AG Fanbelange/Fanarbeit, dem einzigen Gremium für einen institutionalisierten regelmäßigen nationalen Dialog des DFB mit Fußballfans, wurde bisher konsequent aus der Öffentlichkeit herausgehalten", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der vier Fanvereinigungen. "Dadurch wird das Bild der Fußballfans fast ausschließlich durch polarisierende Politiker, Polizeigewerkschafter und Medien geprägt."

Kooperationen mit Fußballfans würden "immer wieder torpediert oder ausgebremst", heißt es weiter. "Konstruktive Ideen, erarbeitet von Menschen an der Basis mit dem nötigen Sachverstand, ersticken in den Strukturen eines bürokratischen Verbandes", begründete Dirk Middeldorf von Queer Football Fanclubs den "über Jahre gewachsenen Frust" der Fans.

Die Fanvertreter betonten, dass der Rückzug keinen vollständigen Bruch des Dialogs auf Bundesebene bedeuten müsse: "Schließlich hat der zweite Verband, die Deutsche Fußball Liga (DFL), in den letzten Monaten gezeigt, dass sie im Gegensatz zum DFB gewillt zu sein scheint, Fanbelange ernst zu nehmen", erklärte Alex Schulz von ProFans. (cw)

Links zum Thema:
» Mehr Infos zur AG Fanbelange/Fanarbeit auf der DFB-Homepage
» Homepage der Queer Football Fanclubs
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Teilen: 451             10     
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Tags: qff, queer fottball fanclubs, dfb, fandialog
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Reaktionen zu "Queer Football Fanclubs beenden Dialog mit DFB"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
16.10.2015
11:46:32


(-3, 7 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Finde ich sehr traurig und auch dem Exfußballer Thomas Hitzlsperger dürfte das sauer aufstoßen!


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#2
16.10.2015
15:44:03


(+6, 8 Votes)

Von Anthrazit
Aus Alfter (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.08.2015


Ein Dialog erfordert zwei Parteien die miteinander reden. Hier gab's nur eine Seite die reden wollte, die andere war grad Geld zählen.

Link zu www.11freunde.de

Des Übels Kern sind die Gelder aus dem Verkauf der Übertragungsrechte. Das TV und seine Werbekunden investieren Unsummen, dafür wollen sie Kontrolle und marketinggerechte Ausgestaltung. Die Vereine sind von den Geldern abhängig, weil sie sonst ihre guten Spieler nicht halten können. Die Verbände, DFB, werden reicher und reicher, ihre Motivation der totalitären Vermarktung etwas entgegenzusetzen ist .. "gering". Ihre Motivation mit denen zu reden denen der Sport was bedeutet .. auch.

Link zu www.11freunde.de

Link zu www.11freunde.de

TV-kompatible Anstoßzeiten zum Beispiel. In der 2. Liga derzeit freitags 18:30, samstags 13:00, sonntags 13:30 und montags 20:15. Ende August hatten wir die Giesinger zu Besuch. Montags. Die Direktverbindung mit dem ICE dauert fünfeinhalb Stunden. Abfahrt in München also spätestens halb Zwei, Rückkunft per Nachtexpress um nach Sieben dienstag Morgen. Bei der exzellenten Zuverlässigkeit der DB AG kann daraus eine Odyssee werden.

Link zu www1.wdr.de

Die TV-gerechte Zerteilung des Spieltags tötet die Vereine der Amateurligen. Früher war samstags Spieltag in BL1 und 2 bzw Regionalligen. Sonntags ging man dann zu seinem "eigenen" örtlichen Grottenkickertrupp. Das gibt's nicht mehr. Wodurch es für kleine Traditionsvereine, sagen wir Westfalia Herne, immer noch ein bißchen mehr unmöglicher wird Werbepartner für sich zu finden um wirtschaftlich zu überleben.

Link zu www.11freunde.de

Die TV-Werber wollen einen marketingkompatiblen Hintergrund für ihre Reklamebotschaften. Echte Fans, laut, prollig, schmuddelig, stören die heile heile Werbewelt. Weshalb die Freiräume die Kurve zu gestalten immer restriktiver beschnitten werden. Alkoholfreies Bier, Verbot von Megaphonen für Vorsänger, Verbot von Fahnen, Zeugs für Choreos, Reduktion von Kartenkontingenten, immer lächerlichere und immer übergriffigere "Sicherheitskontrollen". Warum hatten die in Fürth ganze zwei Männekes Sicherheitsdienst um uns 500 abzutasten? Warum haben die meine Eier neu sortiert, aber meine gut sichtbare Gürteltasche völlig ignoriert? Fürth?

Link:
fanzeit.de/minderjaehrige-maedchen-mussten-t-shirt
s-ausziehen/10057


Um die Fans loszuwerden oder zu kujonieren gibt es eine kleine florierende Industrie die damit beschäftigt ist sie zu kriminalisieren. Völlig überzogene Bullenauftriebe -seit unserer Heimsuchung Bielefelds gelten wir als Chaoten- die profilierungsgeilen Innenpolitiker und ihre Schoßhündchen-Polizeipräsidenten. Das Aussetzen rechtsstaatlicher Normen und Gepflogenheiten durch ESKs, USKs und diese ganzen dreckigen uniformierten Schlägertrupps gegen Fans. Die dürfen alles, Du darfst bluten - aber hüte Dich eine Polizeiuniform dabei zu beschmutzen: das ist Sachbeschädigung.

Link:
fanzeit.de/fotograf-dokumentiert-polizeigewalt/247
31


Link:
fanzeit.de/polizeigewalt-bleibt-straffrei/5608


Link:
fanzeit.de/an-unverhaeltnismaessigkeit-kaum-zu-ueb
ertreffen/13282


Link:
fanzeit.de/fanbeirat-babelsberg-harte-kritik-gegen
-die-polizei/11249


Du bekommst fünf Jahre Stadionverbot, nur weil Du in der Nähe herumstehst wenn jemand ein Bengalo abbrennt. Ohne daß Du daran irgendwie beteiligt bist. Und es gibt keinen Rechtsweg.

Link zu www.11freunde.de

Link zu www.11freunde.de

DPolG-Vorsitzender Rainer Wendt. Auch so ein Symptom auf Beinen. deMisere, das ganze elende Gelichter ..

Link zu www.11freunde.de

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Immerhin, DFL.

Um diesem Bild auch ein wenig Ausgewogenheit beizufügen, gebe ich gerne zu daß die Anwesenheit der Repressionsmacht auch Vorteile hat. Man fühlt sich im Stadion einfach sicherer, wenn der Polizeieinsatz die dunklen Mächte der Gefährdung und Gewalt draußen hält:

Link zu www.11freunde.de


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#3
16.10.2015
15:53:14


(+6, 8 Votes)

Von Anthrazit
Aus Alfter (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.08.2015


Und bevor ich's vergesse:

MORGEN GIBT ES EINE DEMO FÜR DIE VÖLLIGE GLEICHSTELLUNG!!!
Organisiert von Nasser El-Ahmad. Er hat auch eine Facebookseite.

+++ Am 17. Oktober 2015, findet die Demonstration durchs Regierungsviertel für die völlige Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren in Berlin statt.
START: 13 Uhr am Nollendorfplatz.
Endpunkt: Brandenburger Tor
+++

Forza.


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#4
21.10.2015
16:43:34


(+4, 4 Votes)

Von Thorin


Stellt lieber mal was eigenes auf, statt sich mit einer völlig korrupten Organisation zu treffen. Der DFB ist doch genauso schlimm wie die Fifa


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