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Der dreitägige Deutschlandtag der Jungen Union stand unter dem Motto "Es geht um Deine Zukunft" (Bild: Junge Union)

Auf ihrem Deutschlandtag in Hamburg hat sich die CDU-Nachwuchsorganisation am Samstag denkbar knapp gegen eine Gleichstellung von Lesben und Schwulen im Adoptionsrecht ausgesprochen.

Mit 103 Ja- zu 103 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen galt ein entsprechender Antrag des Junge-Union-Landesverbands Rheinland-Pfalz als abgelehnt. Die Antragskommission hatte zuvor eine Annahme empfohlen.

In der Begründung des Antrags hatte sich die Junge Union Rheinland-Pfalz auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sukzessivadoption aus dem Jahr 2013 berufen: "Mit der Möglichkeit der Adoption durch den anderen Partner wird auch die rechtliche Situation des Kindes verbessert", hieß es im Antragstext. "Bisher ist es allerdings gleichgeschlechtlichen Paaren nicht möglich, gemeinschaftlich ein Kind zu adoptieren."

Der dreitägige Deutschlandtag der Jungen Union stand unter dem Motto "Es geht um Deine Zukunft". (cw)



#1 miepmiep
  • 18.10.2015, 17:52h

  • Verkorkste Nachwuchsspießer_innen und Karrierist_innen. Anzug- und kostümtragende, deutschtümelnd-traditionalistische Teenager mit Helmut-Kohl-Postern im Jugendzimmer. Da drehts einem doch eh den Magen um.
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#2 hugo1970Profil
  • 18.10.2015, 18:09hPyrbaum
  • "Der dreitägige Deutschlandtag der Jungen Union stand unter dem Motto "Es geht um Deine Zukunft". (cw)

    Die typische Opfer täter Umkehr, hie nur mit einem anderen Sinn, nähmlich immer das Gegenteil denken, was diese ewigvorgestrigen neoliberal katholische konservativen sich ausdenken nur ihre Angst zu bändigen, nicht das doch die katholische Kirche recht hat und das es doch so etwas wie das "höhere Gericht" gibt.
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#3 hugo1970Profil
#4 reiserobbyEhemaliges Profil
#5 stephan
  • 18.10.2015, 18:34h
  • Wenn jemand als junger Mensch schon zur Union geht, was sollte man von dem oder der schon erwarten? Ganz ehrlich, das Ergebnis wundert mich nicht, es war eben nicht ganz eindeutig, mit welcher Entscheidung man für zukünftige Posten und Pöstchen besser fährt und mit welchem Abstimmungsverhalten man tiefer ins Rektum der Konservativen gelangt!
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#6 J-eyeAnonym
  • 18.10.2015, 19:31h

  • Das Motto "Es geht um Deine Zukunft" fasst die Funktion der Jungen Union doch schon ganz gut zusammen: Schon in jungen Jahren ein Netzwerk aus Amigos aufzubauen, um sich seinen eigenen Vorteil (Karriere, Einfluss,...) ohne Rücksicht auf andere aufzubauen und ohne auf Gleichberechtigung zu achten... Bravo, ihr jungen Spießer...
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 18.10.2015, 19:33h
  • Antwort auf #4 von reiserobby
  • Bei den jungen Republikaner-WählerInnen in den USA gibt es übrigens eine breite Mehrheit für 'Marriage Equality'.

    Das ist natürlich nicht als Werbung für die rechtslastigen Republikaner misszuverstehen.

    Es zeigt halt nur einen wichtigen politisch-kulturellen Unterschied.
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#8 userer
  • 18.10.2015, 21:21h
  • Ich frage mich, ob unter den christlichen Nein-Stimmenden "besorgte Eltern" waren, die sich bereits im Teenageralter fortgepflanzt haben, weil sie Bergoglio- oder Ratzinger-hörig auf Kondome verzichten.
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#9 FelixAnonym
  • 18.10.2015, 21:22h
  • Tja, der CDU-Nachwuchs ist eben letztlich auch nicht weniger rückständig als der Rest der Partei.

    Dabei geht es bei der Adoptionsfrage vor allem um das Kindeswohl. Dass Kinder in Regenbogenfamilien aufwachsen ist Fakt - ob es denen passt oder nicht. Jetzt geht es nur um mehr Rechtssicherheit für die Kinder und vor allem auch ihre volle Anerkennung.

    Gerade das Urteil des BVerfG zur Sukzessivadoption hat doch ganz klar gezeigt, wohin die Reise geht. Dann noch so krampfhaft am letzten bisschen Diskriminierung und Formalia festhalten zu wollen, zeugt echt von Ignoranz gegenüber der Realität.

    Die können sich einfach nicht mit den Fakten der Realität abfinden. Und da das die Nachwuchsorganisation ist, wird die CDU also auch in Zukunft so homophob wie bisher bleiben. Die nächsten 20-30 Jahre wird die Union sich nicht ändern...
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#10 TheDad
  • 18.10.2015, 22:00h
  • Ein erstaunliches Ergebnis..

    Nur einer von 3 Enthaltern hätte sich "verwählen" müssen, und schon wäre das Desaster da gewesen :
    Die hätten ihre Entschließung der Landespartei und den Bundesparteien vermitteln müssen..

    Und die JU RP hätte dann mit diesem Ergebnis in den Landtagswahlkampf ziehen müssen..
    Welch Horror-Szenario..
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