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In Gießen und Marburg durften sich 100 Erstsemester über schicke Taschen freuen (Bild: Autonomes Schwulenreferat Uni Marburg)

An den Unis in Gießen und Marburg sind an Erstsemester 100 rosafarbene Taschen mit Kondomen und Infos zu sexueller Vielfalt verteilt worden – finanziert von der schwarz-grünen Landesregierung.

Mit 1.900 Euro unterstützte das Ministerium für Soziales und Integration die Aids-Hilfen beider Städte bei der Finanzierung des Projekts "Rosa Ersti-Tüten". Die mit den Worten "Guten Tag. Wir übernehmen." bedruckten Rucksack-Taschen enthielten u.a. auch einen Gay-Guide für die Region Mittelhessen sowie einen Aufkleber "Homohass? Nein danke!"

Die "Rosa Ersti-Tüte" solle signalisieren, "dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Menschen (LSBTIQ) an ihrem neuen Wohn- und Studienort willkommen sind", erklärte Staatssekretär Jo Dreiseitel (Grüne) in einer Pressemitteilung. "Die Verteilung der Rosa Ersti-Tüten trägt zu einem offenen, diskriminierungsfreien und wertschätzenden Miteinander in der Studierendenschaft sowie der Stadtgesellschaften bei und wirbt zudem für die Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten."

In diesem Jahr stellt die schwarz-grüne Landesregierung insgesamt 150.000 Euro für Projekte bereit, "die für die Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten werben, die freie Entfaltung der Persönlichkeit fördern und sich für ein offenes und diskriminierungsfreies Leben aller Menschen in Hessen einsetzen". (cw)



#1 FeststellungAnonym
  • 22.10.2015, 09:09h
  • Ich stelle fest:
    die Grünen bekommen sogar den einst so konservativen hessischen Landesverband der CDU dazu, etwas für sexuelle Vielfalt und Diversity zu tun.

    Was laut SPD und FDP angeblich unmöglich ist, geht doch. Wenn man es nur will...
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#2 ShadesofgayAnonym
#3 HeinerAnonym
  • 22.10.2015, 11:41h
  • Ja, die Grünen haben auch sonst in Hessen viel erreicht und das Landesrecht angepasst.

    Das zeigt wieder mal, dass man auch die Union zu Gleichstellung zwingen kann, wenn man wirklich drauf besteht.

    Aber da die SPD es im Bund erst gar nicht versucht hat und ihr Versprechen von "100% Gleichstellung" schon vor den Koalitionsverhandlungen wieder aufgegeben hatte, hat sich das Thema halt im Bund erübrigt.
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#4 ursus
  • 22.10.2015, 12:19h
  • >"guten tag. wir übernehmen."

    kann mir jemand den sinn dieses aufdrucks erklären? bloß nichts offensichtlich queeres, weil's dann keine_r in der öffentlichkeit tragen würde, oder welche idee steckt dahinter?
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#5 sanscapote
  • 22.10.2015, 12:21h
  • Wer etwas will, findet Moeglichkeiten.
    Und davon gibt es unzaehlig viele

    Wer etwas nicht will, findet Bauchschmerzen. Na, wenn sich das nur nicht zu einem Tummmmxxx ausweitet
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#6 hugo1970Profil
#7 hugo1970Profil
  • 22.10.2015, 19:00hPyrbaum
  • Antwort auf #4 von ursus
  • Da könnten sich die Unionen a bisserl durchgesetzt haben, trotzdem das ergebnis unter dem Strich zählt und ich glaube, das sollte, nein muß ein Beispiel für weltweite LGBTI Projekte an Bildungseinrichtungen sein.
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#8 JoonasAnonym
#9 ursus
  • 22.10.2015, 20:33h
  • Antwort auf #8 von Joonas
  • und für heteros bedeutet der spruch dann was? ich kapiere den zusammenhang irgendwie nicht.

    und ich weiß, wenn man witze erklären muss, ist der witz raus, aber es wäre trotzdem nett, wenn jemand versuchen könnte, mir den hier zu erklären. oder ist da keiner?
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#10 UrsaMajorEhemaliges Profil