Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?24882

"Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre"

Baden-Württemberg fördert Schultheater gegen Homophobie


Szene aus den Proben: Das Theaterstück für Toleranz und Frauenrechte richtet sich vor allem an Jugendliche aus patriarchal geprägten Familien (Bild: Mensch Theater)

Das von Terre des Femmes (TDF) initiierte und preisgekrönte Schultheaterprojekt "Mein Leben. Meine Liebe. Meine Ehre" kann fortgesetzt werden.

Das Ministerium für Integration in Baden-Württemberg hat die Finanzierung von weiteren zehn Aufführungen übernommen. Dadurch ist es möglich, das Theaterstück mit Themen wie Homosexualität, Zwangsverheiratung und Jungfräulichkeit auf die Bühne zu bringen und mit Schülern zu diskutieren. Auftakt ist am 27. Oktober in der Gewerblichen Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart.

Im Theaterstück werden in fünf Szenen Konflikte behandelt, unter denen besonders Jugendliche aus patriarchal geprägten Familien leiden. Die Zuschauer können in das Stück eingreifen und Handlungsvorschläge machen, wie eine Situation entschärft werden könnte.

Das erstmals im Juli 2014 aufgeführte Theaterstück haben bislang mehr als 1.200 Schüler in Baden-Württemberg gesehen. Der Großteil von ihnen war zwischen 13 und 17 Jahren alt.

Im Juli 2015 wurde das Stück vom "Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt" ausgezeichnet und gewann im bundesweiten Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz". TDF hat das Stück mit dem Ensemble "Mensch Theater!" und der mobilen Migrantinnen-Beratungsstelle "Yasemin" aus Baden-Württemberg realisiert. (ots/cw)



#1 Patroklos
  • 23.10.2015, 09:02h
  • Ein solches Schultheaterprojekt würde auf jeden Fall JEDEM BUNDESLAND gut zu Gesicht stehen! Es ist an der Zeit!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 hugo1970Profil
  • 23.10.2015, 12:18hPyrbaum
  • Ein wichtiges Forzeigeprojekt, aber,
    so wie ich den Artikel las, kam mir der Gedanke:
    Leute, die das ansehen, die denken auch so, was das Projekt zeigen will und die was dagegen sind, die denken sich, was soll ich dort, die zeigen eh bloß, das was mich nicht interssiert oder auf die Palme bringt.
    Sollche Projekte müßen alle Schulen landesweit einführen und die Schüler aller altersklassen müßen teilnehmen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 PrioritiesAnonym
  • 23.10.2015, 13:01h
  • "werden in fünf Szenen Konflikte behandelt, unter denen besonders Jugendliche aus patriarchal geprägten Familien leiden."

    Dann müssten allerdings, gerade angesichts der rechten, christlich-faschistoiden Hassmobilisierungen im öffentlichen Raum ("Demo für Alle" usw.), an erster Stelle homophobe und sexistische christliche Familien thematisiert werden. Anstatt wieder die üblichen Feindbilder von den bösen "Fremden" zu bedienen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 goddamn liberalAnonym
  • 23.10.2015, 13:34h
  • Antwort auf #3 von Priorities
  • Der Islam ist mir nicht fremd. Ich bin schon mit Muslimen sozialisiert. Heutige SchülerInnen sowieso.

    Da Christentum und Islam eindeutig dieselben Wurzeln haben, ist auch der homophobe bzw. frauenfeindliche Repressionsmechanismus sehr ähnlich, wenn auch nicht zwangsläufig.

    Übrigens sind bei der 'Demo für alle' (Idioten) auch schon (Vorzeige-)Muslime aufgetreten.

    www.youtube.com/watch?v=ij1Wl2H2gFM
  • Antworten » | Direktlink »
#5 YannickAnonym
  • 23.10.2015, 18:23h
  • Schön, dass das weiterhin gefördert wird. Gerade bei Jugendlichen kann man noch was bewegen. Wenn da erst mal der Hass verfestigt wurde, kann man da nicht mehr viel machen, deswegen muss man genau dort ansetzen.
  • Antworten » | Direktlink »