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Tino Henn beendet sein Engagement für die Community. Zu seinen umstrittensten Entscheidungen gehört die Ernennung von David Berger zum Chefredakteur von "Männer" im Jahr 2013 (Bild: Bruno Gmünder Verlag)

Der frühere Mitinhaber des Bruno Gmünder Verlags hat am Samstag seinen sofortigen Rücktritt "aus persönlichen Gründen" erklärt.

Seinen Entschluss teilte Tino Henn der Deutschen Aids-Hilfe unmittelbar vor ihrer jährlichen Mitgliederversammlung an diesem Wochenende in München mit.

Henn gehörte dem Vorstand seit 2008 an und war erst im November letzten Jahres wiedergewählt worden. Sein Platz im Vorstand bleibt zunächst unbesetzt. Die verbliebenen vier Vorstandsmitglieder Ulf Hentschke-Kristal, Winfried Holz, Manuel Izdebski und Sylvia Urban wollen in den nächsten Sitzungen darüber beraten, ob und auf welchem Wege eine Neubesetzung erfolgen soll.

Zusammen mit seinem Lebenspartner Nik Reis und dem langjährigen Geschäfsführer Michael Taubenheim hatte Tino Henn 2011 die Mehrheit am Bruno Gmünder Verlag übernommen, war jedoch als Unternehmer gescheitert – im Mai 2014 musste die Mediengruppe Insolvenz anmelden (queer.de berichtete). Im Verfahren wurde bekannt, dass selbst Spenden an die Kampagne "Stoppt kreuz.net!" auf ein Unternehmenskonto verschoben und damit in die Insolvenzmasse eingeflossen waren (queer.de berichtete).

Während der Bruno Gmünder Verlag im November 2014 mit dem Berliner Rechtsanwalt Frank Zahn einen neuen Investor fand, blieb Tino Henn auf einem Schuldenberg sitzen. (cw)



#1 ShadesofgayAnonym
  • 25.10.2015, 12:15h
  • Timo Henn sollte sich erst einmal mit sich selbst beschäftigen und sich fragen, wie es denn jetzt weitergeht. Ein Rückzug aus der Öffentlichkeit daher die richtige Entscheidung!
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