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  • 28.10.2015, 17:12h           10      Teilen:   |

Freiburg

Mann vergewaltigte Lesbe: Sechseinhalb Jahre Haft

Artikelbild
Das Landgericht Freiburg verurteilte den vorbestraften Angeklagten, der während des Prozesses geschwiegen hatte, zu mehreren Jahren Haft (Bild: flickr / John / cc by 2.0)

Auf einem Onlineportal hatte sich ein arbeitsloser Mann als Lesbe ausgegeben und so eine Frau in Baden-Württemberg in ein Hotelzimmer gelockt, um sie brutal zu vergewaltigen.

Das Landgericht Freiburg hat am Mittwoch einen 45-Jährigen wegen besonders schwerer Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das berichtet die "Badische Zeitung".

Der Richter sah es demnach als erwiesen an, dass der aus dem Landkreis Emmendingen stammende Mann eine 28-jährige Frau in ein Hotel im Ortenaukreis gelockt hatte; er hatte sich zuvor in einem Online-Kontaktportal als eine lesbische Frau namens "Jenny" ausgegeben und nach Bekanntschaften gesucht.

Als die Frau in sein Hotelzimmer kam, hatte er sie dann mit einem Teleskop-Schlagstock geschlagen, mit einem Elektroschockgerät bedroht und mehrfach vergewaltigt. Grund war offenbar, dass der Mann sehen wollte, wie es ist, mit einer lesbischen Frau Sex zu haben.

Der Täter hatte während des Prozesses geschwiegen. Die Polizei konnte allerdings die Tatwaffen sicherstellen, ebenso wie DNS-Spuren am Angeklagten und am Opfer. Außerdem lag der Chatverlauf vor.

Der Mann war bereits vor zwei Jahren von einem Gericht verurteilt worden: 2013 hatte er vom Amtsgericht Emmendingen wegen versuchter räuberischer Erpressung ein Jahr Haft auf Bewährung erhalten. Damals hatte er einen heimlich schwulen Mann damit erpresst, dessen Ehefrau intime Fotos zuzuspielen, wenn er ihm nicht 50.000 Euro zahlen würde.

Gegen das Urteil kann binnen einer Woche Revision eingelegt werden. (cw/dk)

Mehr zum Thema:
» Schwere Vergewaltigung: Hetero gab sich als Lesbe aus (21.10.15)
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Tags: vergewaltigung, freiburg, landgericht
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Reaktionen zu "Mann vergewaltigte Lesbe: Sechseinhalb Jahre Haft"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
28.10.2015
18:46:32


(0, 4 Votes)

Von Shadesofgay


Die Strafe ist angemessen und hinter schwedischen Gardinen kann er einmal über seine Schandtat lang nachdenken!


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#2
28.10.2015
19:00:06


(+3, 5 Votes)

Von Suhi


Die Strafe ist meines Erachtens zu niedrig. Die sich abzeichnende Homophobie des Täters wurde vom Gericht offenbar nicht berücksichtigt.

Die Mitteilung des Landgericht Freiburg findet sich übrigens hier:
Link zu www.lgfreiburg.de (DOC)

Das Urteil ist noch nicht abrufbar:
Link:
lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/list.
py?Gericht=bw&Art=en&GerichtAuswahl=Landge
richte


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#3
28.10.2015
19:41:28


(+9, 9 Votes)

Von Shefradan
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 28.10.2015


Erschreckende Tat.
Trotzdem eine Anmerkung: Dass der Mann arbeitslos ist (im Teaser erwähnt!) tut nichts zur Sache.


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#4
28.10.2015
20:40:43


(+6, 6 Votes)

Von Robin


Eine Vergewaltigung ist ja schon schlimm. Noch schwerer traumatisierend für eine Lesbe ist aber der Umstand, dass die Tat durch einen Mann verübt wurde.


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#5
28.10.2015
22:19:40


(-3, 7 Votes)

Von Suhi


Arbeitslosigkeit hat meiner Ansicht nach schon einen großen Einfluss auf die Psyche eines Menschen und ist daher relevant. Im vorliegenden Fall könnte der Täter beispielsweise aufgrund mangelndem Selbstwertgefühls die Tat begannen haben. Angesichts der Vorgeschichte halte ich jedoch Homophobie für wahrscheinlicher.


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#6
28.10.2015
23:30:59


(-4, 8 Votes)

Von Redneck
Antwort zu Kommentar #5 von Suhi


Nein, es ist nicht relevant, dass er keinen Job hat. Es spielt überhaupt gar keine Rolle. Das macht es kein Stück besser, auch wenn ihr linksgrünen Gutmenschen das denkt.


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#7
29.10.2015
04:43:25


(+5, 5 Votes)

Von olfwob


Der Mann hat echt massive psychische Probleme. Man kann nur hoffen, dass er nicht einfach nur seine Zeit absitzt, sondern auch eine Therapie machen MUSS. Da heutzutage scheinbar niemand mehr die volle Haftzeit absitzen muss, wäre sonst zu erwarten, dass er nach ein paar Jahren genauso gestört rauskommt, wie er eingefahren ist.


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#8
29.10.2015
08:20:55


(+3, 7 Votes)

Von Adam
Antwort zu Kommentar #6 von Redneck


Lieber ein Links/Grüner GUTmensch als ein Rechter SCHLECHTmensch


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#9
29.10.2015
14:38:15


(+1, 5 Votes)

Von ehemaligem User Defragmentierung
Antwort zu Kommentar #6 von Redneck


Ach, Brownneck, lass gut sein, das ist lächerlich. Grün ist seit 20 Jahren nicht mehr links. Ebenso abwegig ist die Unterstellung, die die Beschäftigungslosigkeit des Gewaltverbrechers betreffende Zusatzinformation, solle "es besser machen". Auf die Idee kann auch nur jemand kommen, der es gewohnt ist, ideologisch selektiv zu verfahren. ^^


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#10
29.10.2015
17:07:44


(+2, 6 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #6 von Redneck


Funfact:
Immer, wenn ein Rechter das Wort "Gutmensch" schreibt oder ausspricht, wird irgendwo in Deutschland ein Asylantrag bewilligt.


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