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Boy George (in einem Bild aus dem Jahr 2013) und der angebliche "Lover" Prince (2009)

Juror Boy George sorgte für hektische Regsamkeit, als er während einer Aufzeichnung von "The Voice UK" über eine Nacht mit US-Star Prince sinnierte. Nach der Intervention der Produzenten machte er aber einen Rückzieher.

Als neuer Juror brachte Boy George die BBC-Castingshow "The Voice UK" mit einer Sexbeichte Wochen vor der Erstausstrahlung in Bedrängnis: Der 54-Jährige prahlte nach Angaben der "Sun" während der Aufzeichnung damit, dass er einst mit dem inzwischen zweifach geschiedenen amerikanischen Sänger Prince Sex gehabt habe. Damit wollte er offenbar seine Mitjuroren, den amerikanischen Rapper Will.i.am, Ricky Wilson von der englischen Rockband Kaiser Chiefs und Singer-Songwriterin Paloma Faith, beeindrucken, als diese gerade einander neckten.

Laut dem Bericht soll der ehemalige "Culture Club"-Sänger über seine Erfolge geprahlt und damit einige große Namen in die Runde geworfen haben: "Ich habe Duette mit einigen der großartigsten Soul-Sänger gehabt, inklusive Luther Vandross und Smokey Robinson". Daraufhin antwortete Paloma: "Okay, wenn du schon mit großen Namen um dich wirfst – ich habe mit Prince gesungen." Daraufhin fuhr es aus Boy George heraus: "Vergiss es, Schätzchen. Ich habe mit Prince geschlafen."

Danach soll das Publikum völlig aus dem Häuschen gewesen sein. Will.i.am zeigte sich offenbar begeistert und klatschte seinen Kollegen mit einem High Five ab, während mehrere offensichtlich besorgte Produzenten auf die Bühne kamen, um mit den Juroren zu sprechen. Später soll Boy George zurückgerudert sein: Er habe nichts mit Prince persönlich angestellt, er habe lediglich unter dessen Poster geschlafen.

Die fünfte Staffel der Castingshow soll im Januar ins britische Fernsehen zurückkehren. Bereits in vorherigen Reihen hatte die BBC einige große Stars als Juroren verpflichtet, darunter Kylie Minogue.

Wechselhafte Karriere

Boy George galt in den Achtzigerjahren mit seiner Band Culture Club als Schwulenikone. Wegen seiner Drogenabhängigkeit kam er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, seinen ersten von einem Gericht angeordneten Drogenentzug musste er 1986 durchführen. Schließlich ging es auch mit der Karriere bergab. 2005 wurde er in New York wegen Kokainbesitzes verhaftet und musste Sozialdienst ableisten (queer.de berichtete).

Im Jahr 2009 wurde er wegen Freiheitsberaubung in London zu 15 Monaten Haft verurteilt, weil er einen Callboy gegen dessen Willen gefesselt und geschlagen haben soll (queer.de berichtete). Wegen guter Führung war er aber bereits nach vier Monaten in den Hausarrest entlassen worden.

Danach sorgte er wieder für positive Schlagzeilen: 2013 veröffentlichte er sein erstes Album nach 18 Jahren und ging auf Tournee. (dk)



Boy George: Songs aus dem Knast

Der Ex-Culture Club Frontmann meldet sich zurück mit einem potentiellen Hit, der an alte Zeiten anknüpft: "Pentonville Blues".
George Michael und Boy George beenden Zickenkrieg

Die beiden Sänger sollen sich mittlerweile freundschaftliche eMails schicken, berichten britische Medien.
#1 Harry1972Profil
  • 30.10.2015, 15:02hBad Oeynhausen
  • Es ginge sicher schneller, aufzulisten, mit wem das Luder nicht geschlafen hat ^^
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#2 NicoAnonym
#3 JarJarProfil
  • 30.10.2015, 15:38hKiel
  • Ist mir ziemlich egal mit wem er geschlafen hat und mit wem nicht. Prince hatte gute Lieder und er auch, was sie privat machen ist ihre Sache.
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#4 HonestAbeProfil
#5 JarJarProfil
  • 30.10.2015, 16:42hKiel
  • Ist aber eher: Sexualität ist Privatsache. Boy George kann von mir aus jeden Abend einen anderen Promi flachgelegt haben. Was kümmert es mich, letztlich zählt für mich nur seine Kunst und da kann ich für mich halt nur sagen das er 2-3 Lieder hatte die man hören konnte und von denen nun schon Jahrzehnte lebt. Wirklich langanhaltenden Erfolg kann ich ihm nicht bescheinigen. Da ist mir ein David Bowie, der ein komplettes Jahrzehnt geprägt hat und dem ich seine Kunst abnehme echt lieber. Und auch bei Bowie: Der kann mit Lou Reed, Iggy Pop, John Lennon oder sonst wem was gehabt haben, deren Sache. Ich bewerte da nur die kulturelle Seite.
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#6 GodfatherAnonym
  • 30.10.2015, 16:44h
  • Antwort auf #4 von HonestAbe
  • Es IST Prince' Privatsache mit wem er schläft und es darf jedem egal sein, solange er nicht ungewollt involviert ist.
    Hysterisch ist nur eins, nämlich die Zwanghaftigkeit, mit der einige Leute meinen, sie seien offener und liberaler, wenn sie den lieben langen Tag über Sex reden. Im Regelfall tun das nur Menschen, die entweder beruflich mit dem Thema zu tun haben - oder aber Menschen, die gern 'frei' wären in ihrem Denken und Handeln, tatsächlich aber durch ihr Geschreibsel nur ihre eigenen Komplexe ab- und ihr Ego aufbauen wollen.
    Leute in eine Ecke mit 'besorgten Eltern' zu stellen ist letztlich nur der erfolglose Versuch der Diffamierung von Andersdenkenden, die sich dieses verbale Gestöhne nicht antun wollen, weil ihr Leben nicht aus dem Herumtragen ihrer Sexualität auf einem Präsentierteller besteht.

    Diese Diffamierung ist vor allem autoritär, denn sie lässt keine andere Meinung zu, außerdem grenzt sie Homosexuelle aufgrund ihrer Meinung in die rechte Ecke aus, weshalb sie zudem auch homophob ist.
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#7 GodfatherAnonym
  • 30.10.2015, 17:25h
  • PS: Was den Link angeht, der hier zitiert wird: Wer den Tagesspiegel-Artikel liest, wird erkennen, dass ein gewisser HonestAbe ihn zwar hier reinkopiert, aber leider nicht verstanden hat.
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#8 HonestAbeProfil
#9 HonestAbeProfil
  • 30.10.2015, 19:57hBonn
  • Antwort auf #6 von Godfather
  • Noch mehr "Besorgte Eltern"-Sprech?

    "außerdem grenzt sie Homosexuelle aufgrund ihrer Meinung in die rechte Ecke aus, weshalb sie zudem auch homophob ist."

    Hallo Genervter Leser, also bist du deiner Logik folgend biphob, da du gerade einen Bisexuellen aufgrund seiner Meinung in die homophobe Ecke ausgrenzt.

    Tu bitte nicht immer so clever, es funktioniert einfach nicht.
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#10 David77Anonym