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  • 05.11.2015, 16:48h           61      Teilen:   |

Philadelphia

Yusaf Mack: "Ich bin schwul"

Artikelbild
Der aus Philadelphia stammende Yusaf Mack erzählt in einem Lokalsender seine Geschichte

Keine 48 Stunden nach seinem Coming-out als "Bisexueller" outet sich der amerikanische Porno-Boxer erneut.

Profi-Boxer Yusaf Mack hat sich am Mittwoch in einem Interview mit dem Lokalsender FOX 29 als schwul geoutet. "Ich bin schwul. Ich bin es leid, mich zu verstellen. Es ist, was es ist. Ich lebe mein Leben. Ich bin schwul." Der 35-Jährige erklärte, ihm sei seine sexuelle Orientierung bereits seit acht Jahren bewusst gewesen.

Die Coming-out-Geschichte des Profiboxers, der 2012 sogar um den WM-Titel gekämpft hatte, begann im letzten Jahr: Mack hatte damals an einem schwulen Pornodreh in New York City teilgenommen, weil er eigenen Angaben zufolge Geld gebraucht hatte. Als er kürzlich darauf angesprochen wurde, erfand er eine abenteuerliche Geschichte: Er sagte, er habe eigentlich an einem Hetero-Porno teilnehmen wollen, sei unter Drogen gesetzt worden und die Aufnahmen seien dann erfolgt, als er willenlos war (queer.de berichtete). Als ihm die Produktionsfirma des Pornofilms daraufhin mit einer Verleumdungsklage drohte, rückte der Vater von zehn Kindern (teilweise) mit der Wahrheit heraus: Er habe willentlich an dem Dreh teilgenommen und sei bisexuell (queer.de berichtete).

Im Interview erklärte Mack nun, dass er nur in diesem einen Film mitgespielt habe. Zuvor habe er eine Frau, mit der er fünf Jahre zusammen gewesen war, heiraten wollen. Zwar seien er und sie ein gutes Team gewesen, aber weil es sich für ihn wie eine Lüge angefühlt habe, habe er ihr schließlich die Wahrheit erzählt und sich entschuldigt. Er sei immer noch mit der Frau befreundet.

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Mack hatte Selbstmordgedanken

Yusaf Mack (re.) in einem Promobild für den Pornofilm - Quelle: Dawg Pound USA
Yusaf Mack (re.) in einem Promobild für den Pornofilm (Bild: Dawg Pound USA)

Bei dem Videodreh habe er zunächst keine Bedenken gehabt, da er gedacht habe, dass niemand in seinem Umfeld in Philadelphia den Film sehen würde. Als er doch darauf angesprochen wurde, habe er nicht gewusst, wie er es seinen Kindern erzählen solle und habe an Selbstmord gedacht.

Von den meisten Familienmitgliedern habe er Unterstützung erfahren, allerdings mit einer Ausnahme: Seine älteste Tochter habe ihm nach seinem Coming-out am Telefon mit Worten wie "Bring dich um!" und "Du bringst Schande über uns" angebrüllt. Im Interview sprach er die 23-Jährige direkt an: "Mir tut das ganze wirklich leid. Du magst mich nicht mehr und hast mich nicht lieb, aber ich bin trotzdem immer noch ich. Wenn du mich auf der Straße siehst, bin ich immer noch Yusaf Mack." (dk)

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Tags: porno, yusaf mack, boxen, sport
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Reaktionen zu "Yusaf Mack: "Ich bin schwul""


 61 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
05.11.2015
16:59:47


(+3, 7 Votes)

Von Avalona


Noch einmal der Reihe nach:

Im Artikel "Profiboxer für Schwulenporno unter Drogen gesetzt?" vom 28.10.2015 hieß es:

Freiwillig habe er aber nicht an der Sexszene teilgenommen, da er stockheterosexuell sei.

Danach kam der Artikel am 03.11.2015 "Nach Porno-Auftritt: Profiboxer outet sich als bisexuell"

Der heutige Artikel trägt die Überschrift: "Yusaf Mack: Ich bin schwul"

Herr Mack war also zuerst hetero, outete sich dann als bisexuell und sagt nun, daß er schwul sei. Das hätte er auch einfacher haben können!


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#2
05.11.2015
17:25:22


(+7, 11 Votes)

Von Told You So


Link zu www.queer.de

Respekt für seinen Mut und seine Ehrlichkeit, denn das ist nach einer solchen Vorgeschichte sicherlich nicht einfach!


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#3
05.11.2015
17:31:28


(-4, 12 Votes)

Von David77


Die ganze Story ist doch irgendwie seltsam.
Er ist 35 und seine älteste Tochter ist 23?!?!?!??


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#4
05.11.2015
17:47:31


(-7, 11 Votes)

Von ehemaligem User Defragmentierung
Antwort zu Kommentar #1 von Avalona


Das ist wirklich schräg!
Der Mann wurde mit 14 das erste mal Vater und heute hat er 10 Kinder.
Natürlich kann sich Mack selbst definieren wie er möchte, aber mir ist es schwer verständlich, warum jemand, der in einem Zeitraum von über 20 Jahren 10 Kinder zeugte, sich nicht als bisexuell versteht. Das ist doch keine Schande.
Für die Kinder macht es sicher auch einen nicht unerheblichen Unterschied, ob sie auf Grund von Alibi-Sexualität gezeugt wurden, oder ob er die jeweiligen Mütter tatsächlich begehrte, liebte, achtete.


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#5
05.11.2015
17:57:09


(-9, 9 Votes)

Von Matt7911


Der Mann ist 35, hat allerdings eine 23-jährige Tochter? Nicht dass man das völlig ausschließen muss, aber das erscheint mir doch zumindest unwahrscheinlich...


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#6
05.11.2015
18:01:00


(+8, 12 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Yusaf ist damit wohl der fruchtbarste "bekennend" Schwule aller Zeiten ;-)


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#7
05.11.2015
18:13:58


(+7, 9 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Was für eine Dramaturgie und vor allem, was für ein Drama... Wünsche dem zehnfachen schwulen Vater im besten Alter alles Gute für seine Zukunft


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#8
05.11.2015
18:19:10


(-2, 10 Votes)

Von Puder Baer


Hui, ein 35-jähriger Profiboxer mit 23-jähriger Tochter. Er hat aber früh angefangen... wahrscheinlich wusste er damals noch nicht einmal was hetero, bi und schwul ist. Und ein bisschen scheint mir, er wisse es auch heute noch nicht. Ich tippe auf bi.


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#9
05.11.2015
18:25:17


(+12, 14 Votes)

Von Robin


Das hatte ich mir schon gedacht:
ist nicht der erste Schwule, der sich zunächst als bisexuell outet und dann zugibt, dass er nur schwul ist.

Freut mich dennoch für ihn, dass er jetzt endlich zu sich stehen kann. Wird ihm gut tun...


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#10
05.11.2015
18:40:49
Via Handy


(+5, 11 Votes)

Von komischer Vogel
Antwort zu Kommentar #1 von Avalona


Das ging schnell.

(Abgesehen davon das er erst mal 10 Kinder als Kompensation zeugen musste.)

Ich hoffe emotional bleibt er mit seiner Familie verbunden.

Ich wünschte nur "Bi" würde nicht immer nur als "halb so schlimm wie schwul" benutzt werden.

Verstehe ich sowieso nicht warum, als Bi wird man doch von den Mono-Sexullen (also hetero- & Homosexuellen) Seiten genauso oft eine art "Verräter" gesehen... kommt mir zumindest oft so vor.

Denk mir oft halt immer:
Bi's sind oft eben einfach nicht nur die Mitte der Kinsey Skala sondern eher sowas wie ein eigener Schenkel in einem Dreieck...

Nicht besser oder schlechter aber eben meist doch was sehr eigenes und nicht nur die Mischung zweier Hälften.


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