Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=25007
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Schwuler und Befürworter von Homo-"Heilung" im neuen EKD-Rat


#58 SchwaebinAnonym
  • 06.04.2016, 13:27h

  • Hallo :0)

    ich befolge immer die 10%-80%-10% Regel :0) ?

    Immer 10% der Menschen benehmen sich
    Daneben! !!

    Das ist immer und überall so und bleibt so.

    10% hassen Schwarze , Frauen , Behinderte , Muslime , Blondinen...
    10% sind Nazis , Hooligans...

    Schade finde ich auch immer das 80 % nichts sagen..
    Keine Meinung..kein Interesse...

    Und das jetzt die 10% die gegenhalten aufgeben oder feige sich davon stehlen...

    Das wäre dumm.

    Ausserdem wurde die Bibel in einem Jahrtausend voller Aberglaube in einem Kulturellen Zusammenhang geschrieben.

    Menschen machen Fehler.

    Das Bedarf einer Neuinterpretation ist da.

    Austritt ist weglaufen.
    Eintritt und sich nichts gefallen lassen ist die Lösung.

    In einer Demokratie darf es auch andere Stimmen wie die einer Minderheit-sorry:0) -geben. Die Mehrheit/Durchschnitt ist halt
    nichthomo/unisexuellliebend sondern gemischt geschlechtlichliebend. Dualsexuell.

    Aber die muessen ja weder siegen , noch tonangebend sein. Die dürfen sich aber genauso äußern, das ist Bestandteil jeder Demokratie.

    Kirche ist ein Sammelbecken.Es dauert bis sich anderes durchsetzt als der Durchschnitt. Und braucht halt Zeit und Austausch bis klappt.

    Ich entscheide. Ich erhebe meine Stimme.
    Und ich kenne wirklich nur 5 Evangelikale,
    die gegen Unisexuelle Paare tatsaechlich sind.

    Der Rest sagt zwar ... blah blah.Aber immer nur im Allgemeinen , nie auf eine Person bezogen.
    Macht aber immer eine Ausnahme wenn es die lesbische Tochter ist , der schwule Vereinskollege...

    Aber ganz ehrlich...ignorieren.
    Auf Leute die so reden , kann ich privat persönlich verzichten und tue es konsequent auch.

    Ich finde die Gesellschaft mit jedem Jahr toleranter.
    Und die paar die zurueckbleiben und zurück blicken ...Geduld.

    Es hat 2000 Jahre gedauert bis hier herzukommen, die Kirche braucht halt noch.

    Stück für Stück und manchmal auch ein paar Tage Zurück.

    LG
    Mam
  • Antworten » | Direktlink »
#57 stromboliProfil
  • 17.11.2015, 09:23hberlin
  • Antwort auf #29 von Johannes45
  • wir können dich nicht "erziehen oder umstimmen, wie sollte also der herr Joussen ""den Herrn Diener im Bereich der LGBT-Rechte entsprechend aufzuklären und Herrn Diener entsprechend zu liberalisieren...

    Und sicher, um von der gefahr abzulenken die von euch ausgeht, wird dass argument der "vielfältigkeit eurer batillione zum selbstläufer.. ihr seit "viele" die so ihre spuren zu verwischen suchen.
    Zu jeder radikalen missionsgruppe gehört nun ein "liberaler vorzeigealibimissionar..
    süßstoff für die saure medizin religion!

    Theokratie auf dem vormarsch, so sollte die überschrift lauten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#56 TheDadProfil
  • 16.11.2015, 23:51hHannover
  • Antwort auf #55 von Johannes45
  • ""erwägt""

    ""abwägen, bedenken, durchdenken, sich durch den Kopf gehen lassen, in Betracht/Erwägung ziehen, mit dem Gedanken spielen, mit sich Rat halten/zurate gehen, nachdenken über, prüfen, überdenken, überlegen, überschlafen; (gehoben) wägen; (bildungssprachlich) ventilieren; (umgangssprachlich) beschlafen; (salopp) beschnarchen""

    Was hat das nun mit ""ermöglicht"" zu tun ?

    ""Liturgische Handreichungen werden nunmehr auch in dieser Landeskirche erarbeitet.""..

    Wo in dem verlinktem Artikel steht denn das ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#55 Johannes45Anonym
#54 aLuckyGuyProfil
  • 13.11.2015, 08:54hPeine
  • Hier sieht man mal wieder die Unehrlichkeit der christlichen Kirchen. Einerseits wird stets beteuert das die christliche Lehre unabänderlich sei und Gott persönlich die Gebote und Weisungen den Menschen überbracht habe. Die Bibel gilt bis heute als das heiligste Buch überhaupt, dass man gefälligst zu beachten habe.

    Und gleichzeitig setzt man sich mit einer Dreistigkeit und Engstirnigkeit über die Tatsache hinweg, dass es definitiv und unumstößlich keinerlei überliefertes Dokument gibt, dass in irgendeiner Weise auf Homosexualität als eigenständige sexuelle Orientierung verweist. Nachdem nun zumindest die katholischen Kirche brummelnder Weise eingestehen musste das die Erde doch rund ist und sich um die Sonne dreht behaupten viele Evangelikale immer noch das es Homosexualität praktisch gar nicht gibt, dass man sein Verhalten ändern könne und ähnlichen Schwachsinn.

    Nach streng rechtsstaatlichen Prinzipien müssten viele christlichen Religionen eigentlich verboten werden. Wenn bspw. eine Partei sich offen für Rassismus und Judenhaß einsetz und den Holocaust leugnet ist in Deutschland schnell schluß mit lustig. Aber Schwule und Lesben darf man weiter ungestraft beleidigen und verunglimpfen.

    Tut mir leid das sagen zu müssen, aber beim Thema monotheistische Weltreligionen hört bei mir die Toleranz endgültig auf.
  • Antworten » | Direktlink »
#53 TheDadProfil
  • 13.11.2015, 00:37hHannover
  • Antwort auf #52 von LasseJ
  • ""Was ich meinte war, dass die Einstellung zur eigenen Sexualität und das Rollenverhalten auch im Kindergarten geprägt werden, nicht aber die Orientierung selber.""..

    Das halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich..
    Es gibt wohl kaum Kindergärten in denen Kinder nicht einer Heteronormativen Erziehung unterliegen..
    Eine gesunde Einstellung zur eigenen Sexualität und Sexuellen Identität kann sich da bei LGBTTIQ-Kindern wohl eher kaum entwickeln..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#52 LasseJProfil
#51 TheDadProfil
  • 12.11.2015, 12:30hHannover
  • Antwort auf #50 von LasseJ
  • Verstanden hast Du da schon ?

    Dieser Herr Diener hält an den obskuren Auffassung fest, "Homosexualität" entstünde durch "Erziehung", und schiebt damit den Eltern die Verantwortung in die Schuhe..

    Wenn du nun hier anführst, das zu diesen "Prägungen" auch noch Eindrücke aus Kindergärten gerechnet werden müssten..
    Was sagt das dann aus ?

    Zumal ich von Grund auf bezweifle, dass durch die Erziehungssysteme der Träger von mehr als 90 % dieser Kindergärten, den "beiden großen Kirchen", deren "Existenz" hier immer mal wieder in Zweifel gezogen wird, indem man auf die "Vielfalt der EKD" verweist, solche Eindrücke beim Kind überhaupt entstehen könnten, selbst wenn es sie tatsächlich gäbe..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#50 LasseJProfil
#49 TheDadProfil
#48 TheDadProfil
  • 12.11.2015, 00:09hHannover
  • Antwort auf #28 von Jogolein
  • ""Tut mir leid, aber dieser Mumpitz wird auch bei laufender Wiederholung nicht besser.""..

    Dieser Mumpitz dient dazu die Eltern unter Druck zu setzen, denn wo erhalten/erleben Kinder ""(frühkindliche) biographische Ursachen"",
    wenn nicht im Elternhaus ?

    Diese "Schuld-Verlagerung" dient dazu, den Eltern das schlechte Gewissen des "was haben wir bloß falsch gemacht" zu erhalten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#47 johannbAnonym
  • 11.11.2015, 22:08h
  • ist wohl auch hier ....
    Ich habe den Eindruck, dass wirklich nur die Trennung von Religion und Staat Besserung in der Sache an sich bringt.
    Sonderrechte der Religionen reduzieren auf die Relgionsfreiheit, sofern die anderen Rechte nicht eingeschränkt sind.
    z.B. keine Beschneidung minderjähriger aufgrund der Religion, kein Kündigungsrecht Aufgrund der Religion im Arbeitsrecht, keine religioese Zeichen in oeffentlichen Einrichtungen, Vermummungsverbot im oeffentlichen Raum nicht für Religion aufweichen, keine Steuerbefreiung aufgrund der Religion.... usw....
  • Antworten » | Direktlink »
#46 Johannes45Anonym
  • 11.11.2015, 22:07h
  • Übrigens wenn man auf der deutschen Wikipedia im Biografieartikel von Michael Diener die Homophobie von Michael Diener kurz thematisieren will und mit Einzelnachweis dafür diiesen Artikel von Norbert Blech angibt, dann wird das revertiert mit der Begründung:

    " die referenzierte Quelle ist als Beleg in einer Enzyklopädie nicht geeignet."

    *
    de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michael_Diener&diff=14794
    2985&oldid=147942840

    (Revert durch Benutzer:JuTe CLZ)

    --> Mit anderen Worten erklärt also der Benutzer:JuTe CLZ, dass ein Artikel von Norbert Blech als Beleg in einer Enzyklopädie nicht geeignet ist !!!

    Das bin ich einmal gespannt, wie die Queer-Redaltion und Norbert Blech dieses Verhalten auf der deutschen Wikipedia bewerten.
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Die Frage, ob wir als Quelle geeignet sind, wird von Wikipedia-Admins sehr unterschiedlich beantwortet und wenn ich in unsere Statistik schaue recht häufig mit Ja beschieden (leider hat auch mal ein Admin entschieden, den Eintrag zu queer.de zu löschen, weil wir zu unbedeutend wären, anders als so ungefähr jeder Mitbewerber bis hin zu unregelmäßigen Homo-Sendungen in Offenen Kanälen). Neben manchmal Lust, Laune und Bauchgefühl spielen aber auch zumeist sachliche Erwägungen eine Rolle: Ob wir zum jeweiligen Artikel eine unabhängige Quelle sind, ist nicht immer einfach und nicht immer auf die Schnelle zu beantworten (was wiederum zugleich das Problem aufwirft, was passiert, wenn wir als einziges Medien über etwas berichten). Anyway, im vorliegenden Fall hätte ich als Wikipedia-Admin den Absatz auch gelöscht: "schäumen" ist kein Ausdruck für ein Lexikon, "Homophobie" passt auch nicht recht: Hier hätte ein bedacht formulierter Absatz "Haltung zur Homosexualität" oder "Kritik an Haltung" hingemüsst. Schlechtes Copy+Paste also, eine Originalquelle des Diener-Zitats wäre auch zu ergoogeln gewesen. (nb)
#45 hugo1970Profil
  • 11.11.2015, 21:34hPyrbaum
  • "Im letzten Mai hielt Diener eine Andacht bei einem "Sexualethik"-Kongress des Weißen Kreuzes, an dem alle führenden Homo-"Heiler" Deutschlands teilnahmen,"

    Da hätte unser deutscher Staat, wenn er eine richtige Demokratie währe, alle Beteiligten anklagen müßen.
  • Antworten » | Direktlink »
#44 userer
#43 Forist0815Anonym
#42 AlexDProfil
  • 11.11.2015, 20:56hBonn
  • Gott im Himmel ;-), warum wollen eigentlich irgendwelche religiösen Spi... Mir ständig vorschreiben, wie ich zu leben habe? Oder mir dabei helfen wollen, wenn ich schon nicht geheilt werden kann, enthaltsam zu leben? Wieso, mal ehrlich, wieso? Ich verstehe es nicht. Dieser Missionierungseifer und dieses gönnerhaft Belehrende, als ob man der einzig erleuchtete sei, geht mir verdammt auf den Zeiger. Zum Glück schwindet der Einfluss in der Gesellschaft. Aber Vorsicht (!), er ist immer noch gigantisch groß!
  • Antworten » | Direktlink »
#41 LasseJProfil
  • 11.11.2015, 20:42hBerlin
  • Antwort auf #31 von Borchi
  • "JEDE Religion basiert im Kern auf Bevormundung und Unterdrückung, da JEDE Religion auf unglückliche Menschen angewiesen ist"

    Wir alle müssen sterben, müssen Tod und Leiden von geliebten Menschen ertragen sowie der Tatsache ins Auge sehen, dass wir nie die völlige Kontrolle über unser eigenes Schicksal erlangen werden. Insofern bedarf es keiner Bevormundung oder Unterdrückung, damit Menschen zur Religion finden: "Gott" ist die geniale Erfindung des Menschen, die eigene Hilflosigkeit zu feiern. Für mich bedeutet das: Mit einer Religion, die das rational nicht zu begründende, aber emotional als völlig real erlebte "Urvertrauen", das uns trotzdem zu überleben hilft, als "Gott" feiert, kann ich leben. Eine Religion, welche die Anhänglichkeit an dieses Wort / poetische Bild / diese Erfahrung missbraucht, um aus der Lebensangst der Menschen Kapital zu schlagen, ist entweder zu bekämpfen oder (wenn man wie ich der Meinung ist, dass Todes- und Verlustängste leider größer sind als jede Vernunft) zumindest in ihre Schranken zu weisen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#40 LasseJProfil
  • 11.11.2015, 18:12hBerlin
  • Antwort auf #21 von CISHomo
  • Auch wenn die EKD föderal und demokratisch strukturiert ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie und ihre Mitglieder keine Verantwortung dafür tragen, welche Positionen unter ihrem Dach vertreten werden. Das gilt erst recht für den EKD-Rat, dessen Mitglieder nach meinem Wissen sogar mit Zweidrittelmehrheit gewählt werden müssen. Zwar hat die Synode Herrn Bedford-Strohm, der nicht nur Segegnungen gleichgeschelchtlicher Paare, sondern auch die "Ehe für alle" ausdrücklich begrüßt mit 124 von 125 Stimmen zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Trotzdem ist die Nachricht, dass evangelikale Kräfte mit eindeutig homophob motivierten Ansichten stark genug sind, einen Vertreter im EKD-Rat zu platzieren, beunruhigend und sollte jedes Kirchenmitglied zu deutlichem Protest und der Forderung nach einer eindeutigen Stellungnahme der EKD gegen jegliche Diskriminierung animieren.

    Im Übrigen muss jeder, der Mitglied der evangelischen Kirche bleibt, wissen, dass er damit ein sehr ambivalentes Erbe mitübernimmt, für das er Verantwortung trägt. So sehr auch ich mich über unsachliche, beleidigende oder pauschalisierende Kommentare über Kirchenmitglieder ärgere - in Ruhe gelassen werden möchte ich nicht! Als Kirchenmitglied sehe ich es sowohl als meine Pflicht an, mich mit Kritik auseinanderzusetzen als auch andere Kirchenmitglieder mit Kritik an der Kirche zu konfrontieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#39 Danny387Profil
  • 11.11.2015, 18:08hMannheim
  • Kann mir mal einer erklären, was der "Rat der EKD" überhaupt ist und welche Aufgaben/Rechte er hat? Ich habe versucht, im Internet ein bisschen zu recherchieren, aber ich kriege da keine Klarheit. Ich dachte, die eigentlich interessanten Gremien der evangelischen Landeskirchen sind die jeweiligen Landessynoden. Denn die entscheiden, welche Gelder wohin vergeben werden und z.B. auch, ob Trauungen für Homosexuelle in ihrer jeweiligen Landeskirche erlaubt werden oder nicht. Was hat denn dabei der "Rat der EKD" zu sagen?
  • Antworten » | Direktlink »
#38 SilvioAnonym
  • 11.11.2015, 17:26h

  • Herr Diener ist krank, ihm und seinen Gesinnungagenossen gehört das Handwerk gelegt!
  • Antworten » | Direktlink »
#37 AufklärungAnonym
#36 AnthrazitProfil
  • 11.11.2015, 16:41hAlfter
  • Stete Bereitschaft Erbarmen zu üben mit den armen verirrten, verwirrten Menschenkindern, sie anzuleiten den rechten, den einzig wahren Weg anzunehmen und ihnen zu helfen im Lichte des Glaubens wunderbar geborgen Erfüllung um ihres Seelenheils willen zu finden. Ein so enthobenes hohes Gut, daß alles andere dahinter zurücksteht, daß man mit brennender Sorge den Zweifler und den Unpassenden zurechtrücken und geradebiegen muß, zu ihrem eigenen Wohl, ganz als Menschenfänger. Natürlich nicht mit Gewalt. Nicht mit offensichtlicher Gewalt.

    Weil sie an den Osterhasen glauben.

    ..

    Ich jedoch weiß vom Fuchs.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 ursus
  • 11.11.2015, 15:57h
  • Antwort auf #29 von Johannes45
  • >"Es ist erfreulich, dass auch offen homosexuelle landeskirchliche Christen im Rat der EKD vertreten sind, insbesondere wenn diese am Standesamt geheiratet haben und den kirchlichen Segen Gottes ..."

    erklärst du mir, weshalb ein unverpartnertes schwules ratsmitglied weniger erfreulich wäre?

    oder weshalb der vollzug eines diskriminierenden handauflegens so erfreulich sein soll?

    oder weshalb die ekd weiterhin potentiell lebensgefährliche scharlatenerie und offene menschenverachtung in ihren eigenen reihen duldet und nun sogar in form eines ratsmitgliedes öffentlich anerkennt?

    der ekd ist die eigene einheit wichtiger als die menschenwürde und sogar die psychisch-körperliche unversehrtheit ihrer queeren mitglieder. und auch das schwule mitglied des rates wird daran nichts ändern. ich sehe da keinen grund zur freude.

    so, und jetzt spul deinen üblichen bullshit ab, von wegen, ich als atheistisch-kommunistisch-muslimischer stalin-fan könne es ja nur nicht ertragen, dass es bessere kirchen... blabla. geschenkt, schatz.

    was ich nicht ertragen kann, ist heuchelei und das verharmlosen von menschenverachtung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#34 LorenProfil
  • 11.11.2015, 15:53hGreifswald
  • Die Herren Diener und Joussen im neu gewählten
    Rat der EKD. Nach allen Seiten offen. Aber auch ganz dicht?
  • Antworten » | Direktlink »
#33 Same procedureAnonym
  • 11.11.2015, 15:05h
  • Ob die meinen, ein Quotenschwuler würde deren Konversions-Phantasien besser machen?!

    Diese religiöse Gehirnwäsche macht aus Menschen seelische Krüppel...
  • Antworten » | Direktlink »
#32 GeorgGAnonym
  • 11.11.2015, 14:57h
  • In Deutschland werden die Evangelikalen auf ca. 3 Millionen geschätzt. Sie gehören zu den aktivsten Christen. Man schätzt, dass fast jeder zweite, der sonntags einen evangelischen Gottesdienst (Landeskirchen und Freikirchen) besucht, den Evangelikalen in irgendeiner Form zuzurechnen ist.

    Wieviele Schwule und Lesben stehen dem gegenüber?

    Die EKD wird genau darauf achten, die Evangelikalen nicht zu verärgern. Deswegen ist auch die sog. Orientierungshilfe der EKD zum Thema (Homo-)Sexualität aus dem Jahre 2013 in der Versenkung verschwunden.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 BorchiAnonym
  • 11.11.2015, 14:51h
  • JEDE Religion basiert im Kern auf Bevormundung und Unterdrückung, da JEDE Religion auf unglückliche Menschen angewiesen ist, die Trost bei übersinnlichen Heilspredigern suchen.

    Insofern sind alle Religionen menschenfeindlich und dienen nur dem Selbsterhalt ihres Systems.

    "Religion ist das Asyl der Dummen."
    (Spinoza)
  • Antworten » | Direktlink »
#30 GeorgGAnonym
#29 Johannes45Anonym
  • 11.11.2015, 14:46h
  • Herzlichen Glückwunsch an Jacob Joussen zu seiner Wahl.

    Es ist erfreulich, dass auch offen homosexuelle landeskirchliche Christen im Rat der EKD vertreten sind. , insbesondere wenn diese am Standesamt geheiratet haben und den kirchlichen Segen Gottes mit ihrem Partner als Paar bekommen haben.

    Herr Joussen wünsche ich viel Spass dabei, den Herrn Diener im Bereich der LGBT-Rechte entsprechend aufzuklären und Herrn Diener entsprechend zu liberalisieren.

    Übrigens nicht alle Verbände der Evangelischen Allianz lassen sich als evangelikal bewerten und erst Recht nicht alle Mitglieder in diesen Verbänden. Leider neigen Journalisten immer dazu in bezug auf die Evangelische Allianz zu verallgemeinern: auch dort sind die Verhältnisse viel, viel differenzierter und unterschiedlicher zwischen den Verbänden und einzelnen Mitgliedern.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 JogoleinProfil
  • 11.11.2015, 14:43h Aalen
  • Antwort auf #27 von userer

  • Die Crux an der EKD ist, dass sie nicht eine Kirche vertritt, sondern Dachverband sehr vieler Teilkirchen ist, die aber für sich genommen alle selbstständige Kirchen sind. Daher gibts da eine riesige Bandbreite insbrsondere auch an moralischen Meinungen (auch bezogen auf LGBT) gibt. Eine einzige Meinung sucht man da vergeblich, das erklärt auch die hier dargestellten extrem entfernten Positionen im Rat der EKD.

    Im Gegensatz dazu weiß man bei der RKK (völlig davon abgesehen wie man persönlich dazu steht) wenigstens woran man ist.

    Das ganze hat aber nichts mit einzelnen Mitgliedern der Kirchen zu tun, sondern lediglich mit der offiziellen Meinungen der Kirchenleitungen.

    "So schrieb Diener 2011 in einem evangelikalen Jugendmagazin, in dem auch Homo-"Heiler" selbst zu Wort kamen, es spreche "vieles dafür, dass Homosexualität insgesamt nicht veranlagungsbedingt, sondern auf (frühkindliche) biographische Ursachen zurück zu führen ist."

    Tut mir leid, aber dieser Mumpitz wird auch bei laufender Wiederholung nicht besser.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#27 userer
#26 userer
#25 CISHomoEhemaliges Profil
  • 11.11.2015, 13:25h
  • Antwort auf #23 von Cleveres Mädchen
  • Also aktuell wird die katholische Kirche vom Vatikan und Papst Franziskus geleitet. Entscheidungen in Rom haben Auswirkung auf alle Katholiken, daher kann durchaus von der katholischen Kirche gesprochen werden. Wo habe ich was über Muslime geschrieben? Es gibt mit Sicherheit nicht "die Muslime", aber den Koran! Der ursprüngliche Islam und der Koran sind das Problem, mehr Ideologie als Religion. Der Katholizismus steht, meiner Meinung nach, irgendwo dazwischen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#24 TheDadProfil
#23 Cleveres MädchenAnonym
  • 11.11.2015, 12:50h
  • Antwort auf #21 von CISHomo

  • Genauso wenig gibt es DIE Katholiken oder DIE Moslems. Dein Argument ist also fadenscheinig, da es nur die Situation auf den Papier wiedergibt und nicht die tatsächlichen Realitäten, aber mit denen willst du dich ja offensichtlich ohnehin nicht auseinandersetzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#22 ursus
  • 11.11.2015, 12:17h
  • >"Ist Deutschland tatsächlich eine Demokratie? Diese Frage stellt der Politologe Carsten Frerk in einem neuen Buch, das am Dienstag im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Der Autor sieht eine Nebenregierung und zweite Bürokratie der Kirchen parallel zur parlamentarischen Demokratie und dem Staatsaufbau der Bundesrepublik."

    >"Auf der Pressekonferenz zur Buchvorstellung sagte die frühere SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier, 'laut Grundgesetz haben wir in Deutschland keine Staatskirche. Aber materiell gibt es zwei.'"

    >"... katholische und evangelische Büros auf Bundes-, Länder- und EU-Ebene; kirchliche Kommissariate, Sekretariate, Kommissionen, Bevollmächtigte und Beauftragte zur Einflussnahme in allen relevanten Bereiche der staatlichen Exekutive, Gesetzgebung, in den Parteien oder beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dieses breit aufgestellte und in Jahrzehnten gewachsene Gerüst sichere für die Kirchen umfassende Kommunikationsbeziehungen und gewährleiste den Erhalt von stark prägendem Einfluss auf allen gesellschaftlichen Ebenen trotz kontinuierlich zunehmender Säkularisierung der Bevölkerung."

    www.diesseits.de/perspektiven/nachrichten/deutschland/144711
    0000/neue-dokumentation-kirchlichem-lobbyismus
  • Antworten » | Direktlink »
#21 CISHomoEhemaliges Profil
  • 11.11.2015, 12:12h
  • Hier liegt wieder einmal ein schwerer Denkfehler vor, die EKD ist keine geschlossene Kirche, wie die katholische. Sie besteht aus sehr vielen unterschiedlichen Kirchen und Richtungen Lutheranern, Reformierten, Unierten und leider auch evangelikalen Freikirchen. Der Rat der EKD wird von allen besetzt, daher finden sich dort Repräsentanten aller Richtungen. Jetzt kommt nicht mit dem Spaltungsargument. Da sich die evangelischen Kirchen bei jeder zweiten Meinungsverschiedenheit gespalten haben, gibt es heute über 250 verschiedene evangelische Kirchen. Also bitte, bitte endlich verstehen, dass es nicht die evangelische Kirche gibt!!! Ach und an die Linken, lasst mich mit euren kirchenfeindlichen Totschlagargumenten in Ruhe, wenn ihr die Kirche nicht mögt ist das OK, aber lasst mich damit Ruhe!
  • Antworten » | Direktlink »
#20 ursus
  • 11.11.2015, 12:10h
  • Antwort auf #14 von Mariposa
  • die ekd nimmt offen homofeindliche haltungen - und aktionen! - in den eigenen reihen hin und nennt es "theologische vielfalt". wäre es denkbar, dass dieselbe toleranz zur schau getragen würde, würde ein_e ratskandidat_in offen antisemitische oder offen rassistische positionen vertreten?

    wenn ein ratsmitglied Schwarze als minderwertige menschen bezeichnen würde, denen nur mindere rechte zuständen, würdest du auch dann noch sagen, das sei ja nicht so schlimm, weil die anderen mitglieder ja anderer meinung seien? würdest du auch dann davon reden, man müsse eben "mit spannungen leben"?

    hier geht es nicht einfach nur um die duldung einer angeblich unbedeutenden minderheitsposition. so lange solche mitglieder und solche menschenverachtenden haltungen geduldet werden, muss sich die gesamte ekd den vorwurf gefallen lassen, menschenfeindlichkeit durch ihr eigenes verhalten, dulden und schweigen zu FÖRDERN.

    wer menschenfeindlichkeit nicht widerspricht, stimmt zu.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#19 SebiAnonym
  • 11.11.2015, 11:22h
  • Glauben die Evangelen, wenn sie einen Schwulen in den Rat aufnehmen, sei es weniger schlimm, dass da auch ein Gehirnwäsche-Fan dabei ist, dem es egal ist, welche psychischen Schäden diese Gehirnwäsche erzeugt...

    Egal ob Katholen, Evangelen oder was auch immer: alles dasselbe scheinheilige, zynische, menschenverachtende Gesocks...
  • Antworten » | Direktlink »
#18 Kämpfen lernenAnonym
  • 11.11.2015, 11:08h
  • Auch die Evangelische Kirche bleibt ihrer faschistischen Tradition treu!

    Auslöschungs- und Vernichtungsideologen und -agitatoren bitte auch endlich so benennen!

    Das Nichtbenennen und die Übernahme von deren Sprache, ob nun in Anführungszeichen oder nicht, ist mit ein Grund dafür, weshalb diese Verbrecher heute so stark sind wie nie zuvor seit der Nazi-Diktatur und sich im Nachfolgestaat des deutschen Faschismus inzwischen wieder nahezu alles erlauben können.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 PaulAnonym
  • 11.11.2015, 10:51h
  • Liebe zwischen Menschen benötigt weder Götter noch selbsternannte Gottesvertreter auf Erden.

    Einmal mehr daher mein Aufruf, Kirchen und kirchennahe Organisationen zu meiden.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 kuesschen11Profil
  • 11.11.2015, 10:21hDarmstadt
  • Diese Evangelikalen wollen nun mit ihrem Homo-Heiler-Schmierentheater die EKD, die in letzter Zeit einen liberaleren und besseren Weg geht, in die Enge treiben und unterwandern.

    Dem Menschen sein Selbstbestimmungsrecht zu rauben, Keuschheit zu fordern, langjährige und liebevolle Partnerschaften zu eliminieren, Jugendliche im Selbstfindungs-Prozess in den Suizid zu treiben, Auslöschungstheorien in der Öffentlichkeit zu verbreiten etc., das alles ist ein menschenverachtendes Gedankengut und darf im 21. Jahrhundert keine Beachtung mehr finden.

    Denn genau mit diesen Gedanken und jenseits jeglicher Aufklärung haben in der Vergangenheit die Verbrechen an LGBTs stattgefunden.

    Mein Zeichen an die Evangelische Kirche habe ich schon lange gesetzt: Austritt als Konsequenz.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 HonestAbeProfil
  • 11.11.2015, 10:20hBonn
  • Evangelikale sind eben "unsere" Islamisten. Damals als ich aus der EKD ausgetreten bin, hatte ich dafür weltanschauliche Gründe. Ich denke das ist nach wie vor das, worum es in Fragen des Glaubens gehen sollte. Alles eine Frage der Weltanschauung. Ich bin nicht im Zorn gegangen oder aus Enttäuschung. Wäre mir damals jedoch schon bewusst gewesen, welche "unheilige" Verbindung es da schon gab zu diesen widerlichen evangelikalen Sekten, ich hätte noch einmal in den Raum gespuckt, die Tür hinter mir zugeschlagen und mich in Ekel und Abscheu von meiner ehemaligen Kirche abgewandt.

    Von Moslems wird dieser Tage immer und immer wieder verlangt, sie müssten sich gegen den Islamismus positionieren und klar Stellung gegen radikale Auswüchse ihrer Religion beziehen. Ich sage, wenn man das von den Moslems verlangt, muss man gleiches auch von sämtlichen Mitglieder der EKD hinsichtlich der Evangelikalen verlangen. Denn im Gegensatz zum Islam ist es in der EKD ja noch viel schlimmer. Hier werden die Radikalen immer mehr hofiert. Man setzt sich mit ihnen an runde Tische und bestimmt unter deren wachsendem Einfluss die Geschicke der zweitgrößten Staatskirche Deutschlands.

    Niemand schreit auf, während genau die selben Leute nicht müde werden, sich pausenlos auf die Moslems zu stürzen und von ihnen etwas verlangen, dass sie selbst nicht tun sondern stattdessen das krasse Gegenteil davon.

    Kein Fuß breit den Radikalen! Schluss mit der Evangelischen Allianz. Scheucht die Evangelikalen wieder zurück in ihre abstoßenden Sektenhäuser wo sie hingehören oder ihr müsst mit dem Vorwurf leben, dass ihr euch genauso verhaltet wie beispielsweise ein gemäßigter Moslem, der Taliban in seinen eigenen Reihen nicht nur duldet, sondern sogar den zerstörerischen Einfluss dieser Radikalen auf die Glaubensgemeinschaft mit einem Schulterzucken hin nimmt oder sogar klammheimlich gut heißt.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 MariposaAnonym
  • 11.11.2015, 09:59h
  • Nun gut, ich bin einer der verpönten "Homochristen" und eigentlich ganz gerne Mitglied der EKD. Die Personalie Diener liegt mir zwar schwer im Magen, dennoch wird dieser Typ wohl nicht den künftigen Kurs bestimmen können - seine "Kollegen" (sofern mir bekannt) sind zum Großteil alles andere als evangelikal und besonders Bedford-Strohm ist als Verfechter von LSBTG-Rechten durchaus anerkannt.

    Da nehme ich ein früheres EKD-Motto wörtlich: "Mit Spannungen leben". Ich wähle ja ab und zu Parteien, bei denen mir einige Mitglieder so gar nicht gefallen....
  • Antworten » | Direktlink »
#13 David77Anonym
  • 11.11.2015, 09:58h
  • "So schrieb Diener 2011 in einem evangelikalen Jugendmagazin, in dem auch Homo-"Heiler" selbst zu Wort kamen, es spreche "vieles dafür, dass Homosexualität insgesamt nicht veranlagungsbedingt, sondern auf (frühkindliche) biographische Ursachen zurück zu führen ist."

    Und das rechtfertigt an der zukünftigen "Biographie" der Menschen rumzupfuschen und ihnen das Leben zur Hölle zu machen???

    "Das bedeutet, dass ein therapeutischer und seelsorgerlicher Veränderungsprozess grundsätzlich möglich ist und dass es auch an uns liegt, diese in der Öffentlichkeit aggressiv verneinte Option UM DER LIEBE zu den betroffenen Menschen WILLEN auch weiterhin offen zu halten und zu vertreten."

    "UM DER LIEBE WILLEN" negieren wir also die Liebe eines Menschen zu einem anderen...
  • Antworten » | Direktlink »
#12 David77Anonym
  • 11.11.2015, 09:53h
  • ""Diese Diskriminierung von Menschen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden, möchten wir als Deutsche Evangelische Allianz nicht hinnehmen."

    "Auch homosexuelle Kirchenmitarbeiter will Diener nicht dulden."

    So ein verlogenes Arschloch!!!
    Worunter oder warum leiden sie denn? Unter anderem genau unter seinem Verhalten... Komisch, das nimmt sie nicht nur hin, sondern betreibt sie sogar aktiv!
  • Antworten » | Direktlink »
#11 MariposaAnonym
  • 11.11.2015, 09:41h
  • Man sieht auch die Verlogenheit der Evangelikalen. Nach deren Weltanschauung gilt die EKD ja als "Sündenpfuhl" und Diener hätte sich niemals wählen lassen dürfen, nachdem Joussen schon feststand. Dabei gilt der Typ selbst in seinen Kreisen als umstritten......
  • Antworten » | Direktlink »
#10 David77Anonym
#9 WillieAnonym
  • 11.11.2015, 09:33h
  • Pfarrerin Kathinka Kaden:

    taz: Frau Kaden, die Offene Kirche hat einen Brandbrief verfasst, in dem Sie vor dem steigenden Einfluss der Evangelikalen in Ihrer Landeskirche warnen. Woran machen Sie den fest?

    Kathinka Kaden: Wir hatten in der Württembergischen Landeskirche ja schon immer einen stark konservativ geprägten Protestantismus. Aber inzwischen hat der schleichende Machtanspruch der Evangelikalen ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Wir haben inzwischen fast schon eine zweite evangelische Kirche in Deutschland, die sehr finanzstark, einflussreich und intransparent ist und sich eigene Parallelstrukturen geschaffen hat.

    Wen meinen Sie?

    Die Deutsche Evangelische Allianz, den Dachverband der Evangelikalen. Deren Überzeugungen sind bei uns in der württembergischen Synode inzwischen Mehrheitsmeinung geworden.

    Ihre Offene Kirche steht für ein liberales Christentum, das sich für Basisdemokratie engagiert und für die Rechte von Frauen und Homosexuellen eintritt. Sehen Sie Ihre Arbeit durch den Aufschwung der evangelikalen Kräfte gefährdet?

    Natürlich. Für die Evangelikalen ist Feminismus fast schon ein Schimpfwort, genauso wie homosexuell, auch wenn das nicht alle immer offen sagen. Man wird heute schon in Briefen beschimpft, wenn man nur Eva Herman kritisiert.

    Eva Herman? Die Ex-"Tagesschau"-Sprecherin mit den kruden Mutterthesen?

    Ja, genau die. Eva Herman ist für viele Evangelikale zur unantastbaren Heldin geworden. Da kann es doch kein Zufall sein, dass nun in unserer Landeskirche genau bei den liberalen Einrichtungen wie der Evangelischen Akademie Bad Boll oder den Evangelischen Frauen die Zuwendungen gekürzt werden sollen.

    Das klingt schon sehr arg nach Verschwörungstheorie.

    Ist es aber nicht. Oder wie erklären Sie sich, dass ein evangelikales Projekt namens "Wachsende Kirche" trotz Finanzknappheit unbedingt in der Kirche durchgesetzt werden soll? Oder dass manche Kirchengemeinden ihr Opfer an Weihnachten nicht mehr an Brot für die Welt weiterleiten, sondern an evangelikale Missionswerke? Nein, die Evangelikalisierung ist sehr, sehr real.

    www.taz.de/!5167035/
  • Antworten » | Direktlink »
#8 WillieAnonym
  • 11.11.2015, 09:16h
  • "Der traditionellen evangelischen Kirche bereitet die Entwicklung Sorgen. Sie befürchtet eine Abwanderung ihrer eigenen Mitglieder in die importierten Erweckungsgemeinden - oder eine schleichende Machtübernahme durch die Evangelikalen in ihren eigenen Reihen, die in immer mehr Gremien der EKD zu finden sind. [...]"

    ""Inzwischen hat der schleichende Machtanspruch der Evangelikalen ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Wir haben inzwischen fast schon eine zweite evangelische Kirche in Deutschland. [...]

    Das wortwörtliche Bibelverständnis, die theologische Enge, das Ausschalten der kritischen Vernunft, dass sie für den historischen Kontext der Heiligen Schrift nicht offen sind [vgl. Historisch- kritische Methode] - das ist für mich fundamentalistisch."

    Pfarrerin Kathinka Kaden (01.03.2009, Vorsitzende Offene Kirche in Württemberg. Evangelikale schüchtern massiv ein, www.taz.de)"

    www.fundamentalismusdebatte.de/evangelikale/
  • Antworten » | Direktlink »
#7 AvalonaAnonym
#6 willieAnonym
  • 11.11.2015, 09:03h
  • Müssen wir mit einer Unterwanderung der ev. Kirchenorganisationen durch Evangelikale rechnen, so wie dass in der Schweiz bereits seit längerem der Fall ist?
    Dieses wäre fatal, denn das betrifft nicht bloss die Kirchen, sondern vor allem auch die sozialen Einrichtungen, die von der ev. Kirche betrieben werden, wie Seelsorge, Unfalldienste, Krankenhäuser, Altenpflege, Pflegekindschaften etc.
    In der Schweiz sind einige Bereiche auf diesem Weg anscheinend fast vollständig in evangelikale Hand gekommen. Auch in Deutschland soll es dazu bereits Ansätze geben.

    Evangelikale Organisationen sind sehr gut finanziert, unter anderem aus der Schweiz, so dass sie die oft finanziell maroden ev. Einrichtungen und Kirchen problemlos übernehmen können.

    Wichtig wäre vor allem, die gemässigten ev. Kirchenmitarbeiter auf diese Problematik anzusprechen und für diese Unterwanderungsstrategie zu sensibilisieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 stromboliProfil
  • 11.11.2015, 08:50hberlin
  • Antwort auf #2 von BobAachen
  • ja natürlich lohnt es sich..
    wird doch gerade diese institution (ekd- die heimstatt segnungswütiger homochristen) hier als das konvertitenangebot schlechthin gezeichnet.

    Apostel markus44-johannes-tinnitus macht sich schon sorgen darum, wie er nun diesen religionsfaschistischen einstieg der gläubigen gemeinde hier vermittelt, und sicher wird er uns einen highlight vermitteln..., etwas zwischen missverstanden sein - minderheit in einer homoprogressiven weltanschauung mit segnungsangeboten und schwulen pfarrhäusern, und der alles umfassenden wärme die solche religionen mit verstörend gegensätzlichen zielen doch eigentlich verströmen

    Was den aufmerksamen beobachter dieser religionsfaschisten ehrt und in seiner meinung festigt, ist die voraussicht solcher entwicklungen die sich aus politischer einsicht und geschichtlicher kenntnis erarbeiten lies.
    Wenn also wieder ein aufruf zum übertritt /eintritt in eine religiöse struktur hier erfolgt, einfach den link inklusive infomaterial über diese person/en verlinken...
    Das macht soviel sinn wie jeder aufruf zum kirchenaustritt.de
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 löwenleckerlieAnonym
#3 goddamn liberalAnonym
  • 11.11.2015, 07:59h
  • Antwort auf #2 von BobAachen
  • Das lohnt sich, weil es sich faktisch um eine milliardenschwere Staatskirche und um einen gigantischen Großkonzern handelt.

    Ein Kirchenaustritt ist aber sicher sinnvoller als ein Kommentar.

    Obwohl auch der an den Machtverhältnissen nichts ändert.

    Das deutsche Staatskirchentum gibt es auch in Bundesländern, in denen 80% der Bevölkerung konfessionsfrei sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#2 BobAachenProfil
#1 goddamn liberalAnonym
  • 11.11.2015, 06:58h
  • Die EKD fährt eine Doppelstrategie, die moralisch verkommen ist.

    In Deutschland kocht gerade die Brühe hoch, die in den USA langsam verebbt. Dort hat sich die Homo-Heiler-Organisation Exodus ja aufgelöst.

    Michael Diener als konservativ zu bezeichnen, ist eine Beleidigung von konservativen Demokraten.

    Regenbogenfamilien stehen laut Verfassungsgericht unter dem Schutz des Grundgesetzes.

    Homo-Heiler stehen historisch in der Tradition von KZ-Ärzten.

    Diener ist nicht konservativ, er ist eine Gefahr für die demokratische Werteordnung und steht ohne Scham und Reue in einer de facto blutigen Auslöschungstradition.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel