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Einzelkommentar zu:
Ukraine: Gesetz gegen Diskriminierung erneut gescheitert


#3 Tobias WeihmannAnonym
  • 11.11.2015, 21:04h
  • "Die Organisatoren hatten die Teilnehmer gebeten, keine Regenbogenflaggen zu zeigen, um Homo-Hasser nicht zu "provozieren"." - Der Schlusssatz ist so nicht richtig. Ich habe die Organisation der Veranstaltung verfolgt, und sie auch besucht:

    Zunächst hatte man sich überlegt, dass nur selbstgestaltete Plakate gezeigt werden sollen, aber keine Fahnen (sicherlich spielte da die Angst bei den Organisatoren eine Rolle, aber es wurde nicht so begründet, sondern damit, dass man eben einen "kreativen" Protest haben will - man sollte also besser die Fahnen malen, wenn man sie zeigen wollte). Es gab dann aber dennoch zahlreiche Regenbogenfahnen, denn man hatte sich noch am Vorabend mit den LGBT-Organisationen auf folgende Regel geeinigt: "Regenbogenfahnen sind ok, aber nicht mit Fahnenstab" (eine Ausnahme hatte man für die ukrainische Nationalfahne gemacht, was kritikwürdig ist - letztlich ist aber niemand mit einer ukrainischen Fahne gekommen.).

    Bilder der Demo hier:
    www.facebook.com/media/set/?set=a.894664360629351.1073741842
    .663717827057340&type=3


    Im Übrigen ist der Diskriminierungsschutz noch nicht endgültig abgelehnt, in mehreren Wochen wird es die Abstimmung in 2. Lesung geben. Die EU hat ihre Entscheidung über die Visafreiheit ebenfalls vertagt. Die Demonstrationen der LGBT-Community und jungen urbanen Mittelschicht gehen weiter.
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