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Düsseldorf Der ehemalige Minister für Arbeit und Soziales in NRW, Friedhelm Farthmann (SPD), hat sich in einem Interview mit der rechten Zeitung "Junge Freiheit" gegen die Homo-Ehe und ein Antidiskriminierungsgesetz ausgesprochen. "Ich halte sowohl die Homo-Ehe, als auch das ADG im Grunde für verfassungswidrig", sagte Farthmann. Die Grünen zielten auf eine "Bevormundung der Bürger". Zur Kritik am neuen Buch des Papstes sagte er: "Das zeigt, wie empfindlich unsere Gesellschaft reagiert, wenn ihr ihre Sünden vorgehalten werden. Christen müssen aber noch das Recht haben, als Sünde zu bezeichnen, was Sünde ist! Und nach biblischem Verständnis kann kein Zweifel daran bestehen, daß jeder außereheliche Geschlechtsverkehr, also immer der gleichgeschlechtliche, Sünde ist." (nb/pm)



21 Kommentare

#1 NickAnonym
  • 04.03.2005, 15:56h
  • Was für eine arme Wurst!
    Wenn ein ehemaliger SPD-Minister schon so weit heruntergekommen ist, dass er ausgerechnet der "Jungen Freiheit" ein Interview gibt (ein seriöses Blatt würde ihn wohl auch kaum interviewen wollen), sagt das ja wohl alles: Da will jemand um wirklich jeden Preis Beachtung finden. Mehr nicht.

    Da fällt mir auf: Sind Eitelkeit und Geltungssucht nicht auch eine Sünde, Herr Fahrtmann??
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#2 StefanAnonym
  • 04.03.2005, 16:08h
  • 1. Er verwechselt Meinungsfreiheit mit Diskriminierung!

    Persönliche Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit anderer einschränkt oder verletzt! (ansonsten hätten wir eine Anarchie und es gälte das Recht des Stärkeren)

    2. Wer sagt eigentlich, dass Homosexualität eine Sünde ist? Das hat sich so eingebürgert ist aber kein Naturgesetz. Es gab auch mal Menschen, die es als gut ansahen, vermeintliche Hexen zu verbrennen, etc.

    3. Leider gibt es in der SPD auch unter den Leuten, die noch aktiv sind, genug die ähnlich denken (Schily, Clement, Steinbrück, etc.)!
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#3 juliaAnonym
  • 04.03.2005, 16:30h
  • Was sind das eigentlich für Sozial-Demokraten bei der SPD? Natürlich gibt es Christen in so einer Partei. Man soll aber erwarten dass das Christen sind die, ich weiß das Deutsche Wort nicht, ich meine Christen die gegensätzlich sind an Fundamentalisten.

    Fahrtmann sagt mit soviel Sicherheit das Homosexualität eine Sünde ist, er könnte von der Papst auf Mission geschickt sein es zu verkünden.

    @Stefan.

    Ich glaube auch was Du sagst, dass er die Dinge verwechselt.

    Lieve groeten, Julia
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#4 lutzzAnonym
  • 04.03.2005, 17:10h
  • der mann wäre besser bei einer partei des spektrums der "JUNGEN FREHEIT" oder bei der cdu aufgehoben.

    p.s.: die cdu heist inzwischen fdu für Faschistische Deutsche Union)

    oder wie sollte man sonst eine partei bezeichnen, die alles daran setzt, ausländer zu vertreiben??

    so nach dem motto, wie es schon sterkel und moiber formulierten: die bevölkerung sei "durchrasst"
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#5 einerdaAnonym
  • 04.03.2005, 17:13h
  • schade das es die raf nicht mehr gibt.

    vielleicht sollten die schwulen mal sowas aufbauen, um solchen alten pennern, denen der kalk schon aus der hose fällt, mal die leviten zu lesen.

    oder ist es vielleicht nach dem motto, wer am meisten drauf schimpft, ist es meistens selbst??
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#6 RalfAnonym
  • 04.03.2005, 17:21h
  • Fahrtmann ist ja nicht der erste Ex-Minister aus der SPD, von dem sich lange nach seiner Amtszeit herausstellt, dass er ein Rechtsradikaler ist. Hans Apel ist ihm da schon vorangegangen. Ich frage mich, wie es solchen Typen jahrzehntelang möglich war, in einer demokratischen Partei das U-Boot des Vatikans zu spielen.
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#7 wolfAnonym
  • 04.03.2005, 18:17h
  • wieder so ein paradebeispiel für die qualität unserer politiker !!!!!
    die zeiten sind schlecht !! da muss wieder ein sündenbock her !
    schlimm genug, dass die wirtschaftsbosse unsere ehemals soziale gesellschaft mit füssen tritt, aber nicht mal die parteien scheinen in der lage zu sein, solch geistigen dünnschiss ihrer mitglieder zu verhindern.
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#8 Paulchen aus RomAnonym
  • 04.03.2005, 19:51h
  • [Zitat] (...) nach biblischem Verständnis kann kein Zweifel daran bestehen, daß jeder außereheliche Geschlechtsverkehr (...) Sünde ist. (...)

    Was für ein Schwachkopf.
    1.) Die kirchliche "Ehe"-Schließung gibt es erst seit dem Mittelalter.

    2.) (Auszug Examensarbeit von Angela Hülsenbusch, Uni Bonn, Jahr: 2000, Note: 1,0)
    Die Eheschließung im Alten Testament war eine profane Angelegenheit, sie wird an keiner Stelle als religiöser Akt beschrieben, sondern hatte eher den Charakter eines Vertrages, de facto eines Kaufvertrages, durch den der Mann die Gewalt über seine angehende Frau von deren Vater erwarb, indem er den Brautpreis zahlte. Damit erlangte er die volle Verfügungsgewalt über die Frau, und den alleinigen sexuellen Anspruch auf sie, ,,weibliche Sexualität und Reproduktionskraft erscheinen [...] als männliches Eigentum." Umgekehrt galt dieser Alleinanspruch nicht, der Mann durfte sexuelle Kontakte außerhalb seiner Ehe haben, allerdings nicht mit verheirateten Frauen, da er sonst die fremde Ehe brach. Auch durfte der Mann die Frau jederzeit aus der Ehe entlassen, indem er ihr einen Scheidebrief ausstellte (Dtn 24,1-3). Beide waren dann frei, wieder zu heiraten (wobei die Chancen für die Frau nicht allzu hoch gewesen sein dürften).
    Im Neuen Testament wird keine eigentliche Ehelehre entfaltet, es wird jedoch so selbstverständlich von der Ehe gesprochen und ihre Bilderwelt verwendet, daß die Ehe als Institution vorausgesetzt werden kann. In der Perikope, in der Jesus mit den Pharisäern über die Ehescheidung spricht, kommt seine Einstellung zur Ehe deutlich zum Ausdruck: sie ist Bestandteil der von Gott gegebenen Schöpfungsordnung und als solche grundsätzlich unauflöslich, ,,denn was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen"

    Und "Gott" hat uns nunmal einen gleichgeschlechtlichen Partner zugeteilt...
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#9 PeterAnonym
#10 JuliaAnonym
  • 05.03.2005, 13:54h
  • "Who would give a law to lovers?
    Love is unto itself a higher law."

    Boethius, "The consolation of philosophy, AD. 524

    Lieve groeten, Julia.
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