Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?25032

Der ersten rot-grünen Koalition von 2010 bis 2015 hat die Stadt Wien die gleich- und gemischtgeschlechtlichen Ampelpärchen zu verdanken

Parteitage von SPÖ und Grünen in Wien haben am Samstag dem ausgehandelten Koalitionsvertrag zugestimmt.

"Unser Ziel ist es, Wien bis 2020 zur Regenbogenhauptstadt Europas zu machen, die für ihr gesellschaftliches Klima der Offenheit, Solidarität und Akzeptanz geschätzt wird", heißt es in dem 139 Seiten starken Papier (PDF). "Vom Bildungsbereich über die Jugendarbeit bis zum Arbeitsplatz und zur Pflege – wir setzen uns für gleiche Rechte in allen Lebensbereichen ein, frei von Diskriminierung. Egal ob lesbisch, schwul, bi, trans, inter oder hetero – Wien steht zu dir!"

Konkret vereinbarten SPÖ und Grüne u.a. die Errichtung eines Regenbogenfamilienzentrums, die Gründung eines Bündnisses gegen Homo- und Transphobie zusammen mit Unternehmen und Verbänden sowie die Unterstützung von Wohnprojekten für homosexuelle Senioren. Darüber hinaus soll ein "sichtbarer Platz für LGBTIQ-Geschichte in der Wiener Museumslandschaft" geschaffen werden.

Wien wurde bereits in der vergangenen Legislaturperiode von einer rot-grünen Koalition unter Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) regiert. Zum diesjährigem Eurovision Song Contest im Mai setzte die grüne Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou die legendären Ampelpärchen durch (queer.de berichtete). (mize)



#1 David77Anonym
  • 14.11.2015, 17:34h
  • Kaum regieren NICHT die Konservativen mit wem auch immer, dann klappen auch solche Projekte MIT DEN SOZIALDEMOKRATEN!!!
    Wer immer noch meint, dies sei ja alles mit den Konservativen kein Problem, solange nur die Grünen oder Liberalen mitregieren, muss wohl ziemlich leichtgläubig, wenn nicht gar dämlich sein um nicht zu schnallen, dass dies OHNE eine Partei, die sich AKTIV dagegenstellt viel einfacher möglich UMZUSETZEN ist. Da gibt es nichts "Durchzusetzen"!!! Die Partei, die die treibende Kraft dahinter ist, setzt das einfach MIT einer Partei um, dich sich nicht dagegenstellt; anstatt dass sie das einer Partei versuchen muss abzuringen, die sich AKTIV DAGEGENSTELLT.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Anders rumAnonym
  • 14.11.2015, 18:18h
  • Antwort auf #1 von David77
  • Man sieht eher folgendes:
    die Sozialdemokraten bieten sich jedem an, der ihnen die Macht sichert. Wenn es die Konservativen sind, haben sie kein Problem mit Homohass und wenn es eben die Grünen sind, folgen sie auch der homofreundlichen Linie der Grünen.

    Ehe man also eine inhaltsleere Partei wählt, die sich im Zweifel auch den Homohassern anbiedert, sollte man lieber eine Partei wählen, die wirklich auf unserer Seite steht und nicht nur, wenn es gerade passt. Die Sozialdemokraten dürfen ja dann gerne als Mehrheitsbeschaffer dazukommen. Zu mehr sind sie eh nicht zu gebrauchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 David77Anonym
#4 TaktikAnonym
  • 14.11.2015, 20:59h
  • Antwort auf #3 von David77
  • 1. Man braucht nicht 50% der Stimmen, sondern der Sitze - das ist was anderes.

    2. Wenn alle LGBTI-Wähler statt der SPD die Linkspartei oder die Grünen wählen würden, sähe es schon ganz anders aus.

    3. Als Mehrheitsbeschaffer kann die SPD ja gerne dienen. Aber so klein wie möglich, sonst koalieren die wieder mit der Union.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 hugo1970Profil
#6 TheDadProfil
  • 14.11.2015, 21:45hHannover
  • Antwort auf #4 von Taktik
  • 1. Stimmt..

    2. Stimmt auch..
    Das Problem an der Sache sind dann die LGBTTIQ-Wähler die andere Parteien wählen als Grün, Links oder SPD..

    3. Stimmt nicht..
    Denn je geringer der Stimm-Anteil für die SPD, desto höher die Wahrscheinlichkeit, bei entsprechendem Wahlausgang, zumal in einem Parlament in das FDP und AFD gewählt wurden, wieder der UNION als Mehrheitsbeschaffer zu dienen..
  • Antworten » | Direktlink »
#7 David77Anonym
  • 14.11.2015, 22:02h
  • Antwort auf #4 von Taktik
  • "2. Wenn alle LGBTI-Wähler statt der SPD die Linkspartei oder die Grünen wählen würden, sähe es schon ganz anders aus

    Und zwar wie? Genauso wie es JETZT aussieht!

    ""Aber so klein wie möglich, sonst koalieren die wieder mit der Union."

    Äähhh das IST das Ergebnis davon, weil die so klein sind und es für Rot-Grün nicht reicht!!! Solange man nicht mit den Linken regieren will, fehlen eben diese Stimmen.

    Was bringt es, wenn die Stimmen im Linken Lager hin und herwandern, aber kein Stimmen von außen oder die Leute nicht wählen gehen?
    Genau das IST doch das Ergebnis, wie es jetzt ist.
    Man kann sich noch so sehr ärgern, aber der größte Blockierer ist noch immer die Union und die Parteien, die man für eine CDU-lose Regierung braucht, sind ja wohl klar.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Sabelmann
#9 MariposaAnonym