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  • 16.11.2015, 11:07h           12      Teilen:   |

Gegen "braunes Blablabla"

#Nippelstorm gegen Hass auf Facebook

Mit einem Musikvideo kritisieren Benjamin Scholz und Oliver Schubert den Umgang des sozialen Netzwerks mit Hasskommentaren.



Die beiden Kölner Interpreten Benjamin Scholz und Oliver Schubert nehmen in einem neuen Musikvideo die Zensurpolitik von Facebook aufs Korn – angelehnt an einen alten Hit von Mike Krüger über Nippel.

"Auf Facebook wird Nippeln das Leben schwer gemacht", meinen Scholz und Schubert. "Während gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – in Form von gewaltverherrlichenden und geschmacklosen Hass-Postings – selten ein Problem darstellt, werden 'nackte Tatsachen' in den Sozialen Medien unverhältnismäßig oft entfernt."

Der Song kritisiert homophobe und rassistische Hasskommentare: "'Deutschland nur den Deutschen', du spuckst Fremden ins Gesicht – das klappt gut, denn Facebook löscht das nicht", heißt es etwa. Zu sehen sind dabei erfundene Einträge von Personen wie "Utz Bachmann" oder "Birgit Källe".



"Wir mögen Nippel viel mehr als das braune Blablabla", meinen Scholz und Schubert – und rufen daher zum #Nippelstorm auf: Mit Nippel-Zeichnungen sollen Nutzer in sozialen Netzwerken und letztlich Facebook selbst auf das Problem aufmerksam machen.



Scholz und Schubert hatten bereits ein Lied an die "Besorgten Eltern" und eines zur Ehe für alle veröffentlicht.

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 12 Kommentare | FB-Debatte
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Tags: benjamin scholz, oliver schubert, nippelstorm, facebook, hasskommentare
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Reaktionen zu "#Nippelstorm gegen Hass auf Facebook"


 12 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
16.11.2015
12:40:07


(+8, 8 Votes)

Von Felix


Das ist leider traurige Wahrheit und selbst nach vielen Protesten ändert Facebook nicht seine Geschäftspolitik:
Nacktheit, zu explizite Erwähnung von Sexualität, etc. werden zensiert, während homophobe Hetze ungehindert verbreitet werden darf.

Typisch prüde Amis.


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#2
16.11.2015
12:44:21


(+4, 6 Votes)

Von Heiner


Benjamin Scholz und Oliver Schubert treffen wieder mal den Nagel auf den Kopf.

Mit ihren satirischen Songs liegen sie jedesmal goldrichtig.

Ansonsten kann ich nur sagen:
lasst uns doch wirklich einen #Nippelstorm gegen Facebook starten, um deren prüde Scheinheiligkeit zu entlarven.


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#3
16.11.2015
12:54:19


(+5, 7 Votes)

Von Peer


Über diese Bigotterie von Facebook und anderen US-Konzernen rege ich mich regelmäßig auf.

Was soll an Nacktheit so verwerflich sein? Wir kommen doch auch alle nackt auf die Welt. Manche haben halt einen Penis, andere eine Vagina. Na und?

Das ist das Resultat einer lustfeindlichen Kirchenpolitik, die uns über Jahrhunderte eingebläut hat, Sex und Nacktheit wären verwerflich. Die haben das getan, weil unglückliche Menschen sich viel leichter manipulieren lassen.

Aber viele Menschen haben diesen menschenverachtenden Blödsinn so internalisiert, dass sie das wirklich glauben.

Auch wenn ich nur auf Männer stehe, aber was soll an Brüsten, Mösen und Schwänzen so schlimm sein?


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#4
16.11.2015
13:55:48
Via Handy


(+8, 8 Votes)

Von Alex


Also ich sehe lieber einen nackten Körper als irgendwelche Hetze.


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#5
16.11.2015
14:55:07


(+6, 6 Votes)

Von Korre


Das Problem ist, dass solche weltweit tätigen US-Konzerne die prüden amerikanischen Moralvorstellungen auch auf andere Länder übetragen.

Auch Apple hat z.B. schonmal einen französischen Roman aus seinem eBook-Store geworfen, weil eine nackte weibliche Brust halb von der Seite zu sehen war.

Wir brauchen einen ganz selbstverständlichen, unverkrampften Umgang mit Nacktheit, der Nacktheit als ganz natürlich und nichts verwerfliches ansieht.


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#6
16.11.2015
14:55:28


(0, 6 Votes)

Von Laurent


Bestimmte Kommentare kann ich nunmehr in gewisser Weise nachzuvollziehen, beginnt doch bereits drei Tage später wieder die Zeit des Relativierens.
Als ich das Bild der zusammengeschossenen Menschen im Konzertsaal sah, musste ich weinen. Die Wut auf die Attentäter, die Leugner, Beschwichtiger, Abstreiter, Verharmloser ist grenzenlos.


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#7
16.11.2015
15:05:48
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Doppelmoral


Es gibt allerdings noch eine andere Bigotterie.
Es gibt noch viele Menschen, die zwar zurecht anprangern, dass nackte Menschen als anstößig gelten, die aber wiederum große Unterschiede zwischen Frauen und Männern machen.
Küsse zwischen Frauen in allen möglichen Posen werden akzeptiert, während männlich- homosexuelles viel häufiger gemeldet wird und man auch den Eindruck hat, das Facebook da eher reagiert und löscht als bei zwei Frauen.

Nur die Prüderie der Frauen- Nippel anzuprangern, was gerade durch die Medien läuft, ist wieder typisch. Denn das macht die Aufmerksamkeit.
Das aber Frauen in knappsten Bikinis und in allen Posen in Facebook übermäßig präsent sind und akzeptiert werden, Männer dementsprechend aber gelöscht werden, wird kaum thematisiert.

Wir können hier ( zurecht) über Prüderie "der Amis" meckern, aber die Prüderie der Heteronormität wird vergleichsweise kaum angeprangert.


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#8
16.11.2015
15:09:11


(-1, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von Laurent


""Die Wut auf die Attentäter, die Leugner, Beschwichtiger, Abstreiter, Verharmloser ist grenzenlos.""..

Dieser Kommentar ist auch grenzenlos..
Grenzenlos DUMM !

WER relativiert hier etwas ?
WER leugnet WAS ?
WER beschwichtigt WEN ?
WER streitet WAS ab ?
WER verharmlost WAS ?

Du zumindest versuchst hier zu verharmlosen, dass die angesprochene Institution eines "sozialen Mediums" den Verursachern von Hetze ein Podium bietet..

Und was das mit den Anschlägen in Paris zu tun haben soll, erschließt sich sowieso nur solchen Menschen wie Dir !

Unfaßbar !


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#9
16.11.2015
15:31:20


(+1, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von Doppelmoral


""Es gibt noch viele Menschen, die zwar zurecht anprangern, dass nackte Menschen als anstößig gelten,""..

Wenn man nicht schon anfängt die Sichtweise des "zurecht" anprangerns infrage zu stellen, wird man dem nicht beikommen können..

Es gibt gar kein irgendwie gelagertes "Recht" Nacktheit als "anstößig" anzuprangern, es sei denn man unterwirft sich der nach wie vor völlig falschen "Sexualmoral" der Momotheistischen, Abrahamitischen "Religionen"..


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#10
16.11.2015
15:59:49


(+6, 6 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #5 von Korre


Diesen Kultur-Imperialismus sieht man ja nicht nur beim Umgang mit Nacktheit, sondern in ganz vielen Bereichen.

In Teilen haben wir ja auch hier schon diese Micky-Maus/Coca-Cola/Popcorn-Kultur.


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